Nichts gegen unsere Natur

Divine Bitches – vom diener der SHI bearbeiteter Printscreen – courtesy of kink.com

DS-Beziehungen sind nie einseitig. Sie sollten es so wenig sein, wie das für jede Beziehung gilt. Die Herrin befielt alles und bekommt alles und der sklave erfüllt. Punkt? Seht her, welch Ausdruck von Frustration in einem gescheiterten Männerdasein!? Pustekuchen!

Ich habe im Gegenteil oft den Eindruck, dass Du mir viel mehr gibst als ich Dir. Bestimmen, führen können, heisst auch umtriebig sein, kümmern, und Du empfindest kein Glück, wenn ich nicht glücklich bin – und andersrum genau so. Wie in jeder intakten Beziehung ist das der Massstab, die Leitlinie, und wenn wir uns ansehen, möchten wir ein glückliches, entspanntes Lächeln sehen. Es macht uns Freude, zu fühlen, dass wir der Grund für dieses Lächeln sind.

Was mir gut tut, kann nicht gegen meine Natur sein. Was mich lieben lässt, ja, auch und gerade, was mich Liebe annehmen lässt, ist immer reinen Herzens . Dass wir Menschen so viele Möglichkeiten haben, Liebe auszudrücken, zu geben und zu empfangen, ist ein grosser Segen. Und dass wir in einer Zeit leben, in welcher wir frei sein dürfen, das auch so auszudrücken und zu leben, ist eine Gnade des Schicksals, das uns gerade heute hier auf der Welt sein lässt.

In jede neue Begegnung nehmen wir alle alles mit, was wir an Erfahrungen und Prägungen erlebt und gesammelt haben. Wir sind, wer und was wir sind, und nur, wenn wir ernst genommen und in unserem Wesen erkannt werden, können wir mit einem anderen Menschen zusammen wachsen. Entwicklung, Veränderung, Wachstum gehört zum Leben, und es ist phantastisch, dabei gestärkt zu werden, Erfahrungen unter einander zu verbinden und gemeinsames neues Erleben so zu empfinden, dass wir uns mit allem versöhnen können, was war. Denn es zählt der Moment, und der ist schön, kann immer schön sein, weil wir von einander lernen und dankbar sein können. Alles, was geschehen ist, war einmal. Es hat uns hierher geführt, und nichts hindert uns daran, befreit und freudig einander zu geniessen.

Und so freue ich mich, wenn Du mich gleich auf den Boden befielst, weil Du nochmals erleben und fühlen möchtest, wie sehr Du Königin bist. Geliebte und verehrte Herrin eines liebenden und erkannten sklaven.

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