Simple Trägheit überwinden

credit: vom diener der SHI illustrierter Printscreen – courtesy of The English Mansion

Manchmal bin ich so träge… meine Gedanken sind überall und nirgends und ich verplempere den Tag. Es ist auch kein bewusstes Chillen, sondern tatsächlich ein Trödeln, und wenn ich dann zurück blicke, bin ich unzufrieden. Eigeninitiative, die Überwindung der eigenen Faulheit fällt mir oft schwer und ich bin, wie mir scheint, ein ziemlich genusssüchtiger Mensch.

Dazu passt, dass ich mich jetzt gerade unheimlich gern in Deinen Fesselsack denke, in dem ich Dir ausgeliefert bin, tatsächlich zu nichts in der Lage als zur demütigen Annahme dessen, was Du mit mir vorhast. Was ich immer, wirklich immer für Dich habe, ist grenzenloses Vertrauen. Und es ist befreiend, wie gut Du mich kennst und wie entwaffnend dies für meine kleinen Spielchen ist, die ich sonst immer wieder mal gerne mit mir selber spiele. Ich muss mir bei Dir nichts vormachen, denn das, was ich bin, gefällt Dir, ist Dir selber Ausgangspunkt aller Entwicklung, die ich für Dich und für mich nehmen kann. In Dir ruht alle Energie, die ich brauche, um mein Leben nicht zu vergeuden. Dabei muss ich keine grossen Werke tun, wenn ich den Antrieb dafür nicht habe. Aber ich kann lernen, mir im Augenblick auf die Schliche zu kommen und zu erkennen, was mir gut tut – und wer.

Dafür ist auch diese tägliche Bezeugung meiner Lebensmitte da. Vor DIR liege ich, zeige ich mich, DU nimmst mir meine Bewegungsfreiheit, schliesst meine Löcher oder öffnest sie, DU schliesst mich weg oder spielst mit mir, DU hältst all meine Kreativität lebendig, schenkst mir Antrieb und Besinnung, Lust und Freude. Du beobachtest mich, nicht nur jetzt, vor Dir auf dem Bett, vor Dir kniend auf dem Boden, sondern wie ich mich bewege, was ich mache, woran ich denke und was ich vergesse. Du arbeitest mit mir daran, ein allgemein achtsamerer Mensch zu werden und zu ehren, was ich an Talenten und Freiraum (ja!) habe, auf dass ich mich nicht vergeude, sondern finde.

Und so sehne ich den Moment herbei, in dem Du Dich niederbeugst und Dich zu mir legst, auf mich setzt… während ich schon glücklich bin, unter Deinen Augen und nach Deinem Willen zu atmen.

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