Kettenglieder

credit: Divine Bitches – vom diener der SHI illustrierter Printscreen – courtesy of kink.com

Ich mag Eisen und Ketten. Ihre Kühle und Ihre Schwere. Die Strenge ihrer Aussage für den Träger wie den Betrachter. Ich mag es nicht, wenn sie lose sitzen. Ich mag das Körpergefühl. Ketten und Eisen vermitteln mir die Botschaft des Arrestes. Sie kerkern mich ein. Wohl deswegen kenne ich sie noch viel zu wenig. Denn wenn wir zusammen sind, ist der Ort oft eine gemietete „normale“ Bleibe. Und Ketten und Eisen hin zu schleppen ist schlicht oft zu umständlich.

Bilder wie dieses vermitteln uns also durchaus auch eine Sehnsucht. Während wir uns mit Seilen trösten, mit denen wir dafür mit mehr oder weniger Zug, mit Wärme und Schärfe auf der Haut spielen können… Es gibt soooo viele Möglichkeiten, Restriktion anzuwenden und umgekehrt anzunehmen…

Zurück zum Bild: Jedes Kettenglied steht für die Beständigkeit und Festigkeit Deines Anspruchs auf Eigentum an mir, Verfügungsmacht und Lenkungsmöglichkeit. Die Glieder fügen sich in einander, um nie mehr getrennt zu werden. Genau so verstehe ich unsere Verbindung. Und während die Welt um mich alles will, und vor allem auch das vielleicht Bessere, das hinter der nächsten Ecke womöglich wartet, will ich nichts mehr als dass ich bleibe wo ich bin: Ich empfinde meine Ketten nicht als Beschränkung, sondern empfange durch sie immer wieder neu die Botschaft, wie ernst es Dir mit mir ist. Denn Du legst sie mir nicht an, um mich wegzusperren und loszuwerden, sondern um mich sicher immer bei Dir zu haben. Das ist so eine wunderbare Botschaft!

Darum machen mich meine Ketten und Käfige stolz – und dankbar. Sie vermitteln mir Deinen Ernst, mich zu besitzen und als Deinen sklaven zu lieben. Täglich geniesst Du, was Du an mir hast. Und noch immer staunst Du auch, dass ich diese Deine Ketten so gerne trage. So sind wir uns gegenseitig unser Wunder.

2 Kommentare zu „Kettenglieder

    1. Ich danke Dir sehr und nehme es als Kompliment für uns Beide, denn Worte dieser Art werden ja nur gefunden, weil der Mensch, den man vor sich hat, die entsprechende kreative und liebevolle Energie erzeugt.

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