Saugen und Lutschen

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Manchmal fühle ich mich vor Dir klein wie ein Kind. Da ist ganz viel Geborgenheit, kaum je Hilflosigkeit, weil Deine auch mütterlich wirkende Sorge spürbar ist.

Doch noch viel eindringlicher ist Dein Umgang mit meiner Anhänglichkeit, denn Du weisst sie gerade über das Spiel mit meinem Mund für Dich und Deine Lust zu nutzen. Mein Profilbild steht da nicht ohne Grund: Gibst Du mir auch nur einen Finger zu lutschen, so bin ich selig und sofort auf Dich fixiert. Dringt der Finger, der mir eben noch meinen Platz zugewiesen hat, in mich ein, so fühle ich, wie es ein Kind fühlen mag, wenn es die Flasche bekommt, die Brust. Aber schon der Finger ist herrlich! Wie ein Kalb, dessen Trinkreflex geweckt werden soll, so reagiere ich auf Deinen, auf Deine Finger…!

Ich liebe die stumme kräftige Sprache, die darin liegt… ich liebe es, über mein küssen, schlecken und saugen meine Innigkeit zeigen zu können, ich liebe und brauche das Bild, dass Du mich nährst – und in Besitz nimmst. Du sorgst für mich und überwältigst mich. Du öffnest meine Lippen zum Trunk und Du trainierst meine Löcher in der Penetration. Du ziehst selber Lust aus dem Nähren UND Erobern. Du gibst und nimmst, und in allem siehst Du Deine Strahlkraft auf mich wirken. Du geniesst es, wie gierig ich aufs Lutschen und Saugen bin – und ich bin glücklich mit Dir in meinem Mund…

Es gibt Bilder von mir und Erzählungen, wie schwer ich mich als Kind von meinem Schnuller getrennt habe. Es war ein Drama. Das fällt mir gerade ein, war mir gar nicht mehr bewusst, aber ich freue mich sehr, kann ich dieses Urverlangen in meinem Wesen immer wieder entdecken und es leben lassen. Es ist Dir Werkzeug, Lenkungsmöglichkeit und Deinerseits Genuss. Öffne meinen Mund, dringe in mich ein, bleibe da oder lass mich zu Dir, Herrin.

So viel Intimität liegt darin, so viel Vertrautheit, so wunderbare Innigkeit. Stille und Frieden im Raum – so dass die rumorenden Gefühle erst recht durch Körper und Geist fliessen können – und wiederum finde ich mich in Deinen Armen, Deinen Händen, unter Deinem Wissen und Wollen, glücklich, Dich mit so grosser Freude als meine Herrin bei mir zu haben. Jeden Tag.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.