Ich erlebe Deinen Besitz

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es gab Zeiten, da dachte ich, ich wäre aus der Zeit gefallen… all mein Begehren schien mich in meiner inneren Einsamkeit nur zu verspotten – aber tot zu bekommen war es nicht. Nur drohte es so gross zu werden, dass ich nicht mehr glaubte, es bewältigen zu können. Und an ein echtes, wahrhaftiges Gegenüber und Miteinander nur schon noch länger zu denken, versuchte ich mir zu verbieten.

Dann bist Du in mein Leben getreten. Und nichts ist mehr, wie es war.

Du siehst mich. Du erforschst mich. Du packst mich. Du zeigst mich mir. Ich lerne mich kennen. Und lieben. Gleichzeitig ist alle Unstetigkeit von mir abgefallen. Mein Begehren hat nichts Flatterhaftes mehr. Es verliert seine Launen. Ich fokussiere mich. Ich fühle mich für Dich. Ich muss nichts mehr suchen. Und niemanden. Denn alles, was ich habe, ist an Dich vergeben. Und das fühlt sich ganz wunderbar an. Ich habe Frieden. Männer würden, habe ich mal gelesen, alle sechs Sekunden an Sex denken (dass wir das nicht unbedingt selbst bemerken, ist kein Gegenbeweis). Mir egal. Denn das bedeutet nur, dass ich auf einer noch viel tieferen, durchaus auch feinstofflichen Ebene an DICH denke. War die Fokussierung auf ersehnte Lust ein gefühltes Unglück, weil unerreichbar, so sind Lustgefühle nun eingebettet in eine ganzheitliche Ausrichtung auf die Frau, die ihre eigene Lust mit meiner teilt. Nichts ist gespielt, alles wird erlebt und gefühlt. Es gibt zwischen uns keine Abwertungen. Dafür hast Du mich gelehrt, dass die Lust ein Grundelement auch Deiner Lebenskraft ist, und so wird sie niemals sterben. Sie ist und bleibt eine Energie, die Leben schafft und feiert.

Und so erkunden wir uns weiter, staunen, fühlen, geniessen… und meine Fesseln sind wie ein Laufgeschirr, in dem Du mich zu Deiner Lebenslust führst, wo ich von Dir auf allen Ebenen inspiriert dafür bestimmt sein darf, Dir mit Hingabe zu dienen und Dich zu lieben. Du sollst jederzeit mit Grund zu mir sagen können:

du gehörst mir. alles, was du hast ist für mich.

Dass die Welt ganz viel von dieser Tatsache hat, wissen wir Beide. Aber auch das ist vor allem und zuerst für uns selbst wichtig.

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