Immer mal wieder

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

In meiner Abrichtung zeigt sich mir immer mal wieder, wie viel Verkrustung ich noch zu lösen habe, um meinem Wesen wirklich Raum zu geben. Ich kann allerdings noch viel leichter und „besser“ verzweifeln als dass ich das gezielte Lernen mit Disziplin anstrebte. Dass Du das trägst, dahinter siehst, nicht locker lässt, auf die allmähliche Prägung sehr wohl vertraust und mir mit Deiner innigen, sanft bestimmten Begleitung Stütze bietest, ist mir ein grosser Segen.

Es wäre leichter, zu verzagen, auf Gnade zu hoffen oder darum zu betteln, als Mut zu kultivieren, den Glauben an mich zu finden und ihn beweisen zu wollen. Wäre. Aber da gibt es Dich. Immer bist Du da. Beugst Dich zu mir, schenkst mir Nähe, Zuspruch, sagst mir, wie viel Du durch unsere Bindung selbst schon gelernt hast und wie schön das ist – und dann ist da einfach kein Platz für Selbstmitleid, wenn ich mal wieder so schwach und kläglich wirke, weil ich wieder verzweifle. Du prägst weiter, indem Du danach fragst, was mich hindert, mir zeigst, wo mein Stolz mich drückt – und Du hast diese eine grosse Gewissheit jeden Tag: Du siehst, wie sehr ich den Weg bejahe, meine Bestimmung liebe. Tatsächlich zweifle ich keinen Tag an meinem Glück – wie könnte ich auch? Und warum zweifle ich nicht? Weil ich mich mit Deiner wichtigsten Aussage tief in mir erkannt weiss: Wenn Gefühl den Verstand begleitet, wenn meine Nachfolge unter Deinem Willen leichter wird, dann deshalb, weil es mir bewusster gelingt, im Gefühl meiner Zugehörigkeit zu Dir in meinem devoten sklavischen Wesen Wort und Tag in Abgleich und Anwendung zu bringen.

Wer könnte sich nicht vorstellen, wie schön es für mich ist, wenn mit all diesen Erfahrungen und meinem steten Versuch, zu lernen, Momente wie dieser wahr werden:
Du beugst Dich zu mir, suchst die Berührung, umfängst mich mit Deiner Präsenz vollständig und flüsterst mir zu:

Meine Geilheit ist Dir heilig, sagst du sklave?
Nun denn, du hast es verdient, das beweisen zu dürfen…..

Deine Autorität bettet sich in Deine Liebe und Lust. Du begegnest mir mit sehr viel Empathie und Sorgsamkeit, dass ich dafür brenne, Dir immer wieder etwas von dieser Energie zurück zu geben.

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