Die Huldigung ist nur der Anfang

credit: Divine Bitches – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn ich die Frau verehren, ihr huldigen kann, dann bin ich glücklich, zumal, wenn ich auch noch erkennen kann, wie sehr sie das geniesst. Es ist eine wunderbare Grundlage für eine vielfältige Beziehung und Bindung, in welcher Beide von der Intuition und Komplexität weiblicher Kräfte profitieren können, die geradezu eingeladen werden, sich zu entfalten.

Doch die Freude der Frau an ihrer Verehrung ist nicht die abschliessende Selbsterfüllung. Es sollte einfach der Anfang sein, aus dem sich ganz viel mehr entwickeln kann. Ich habe viele Frauen kennen gelernt, denen meine Bewunderung und Verehrung gefallen hat, und es war schön für mich, zu sehen, dass sie sich mit mir wohl fühlen. Das hat auch mir gut getan – aber damit haben beide Seiten ihrer Eitelkeit schmeicheln können – und es verpasst, mehr daraus zu gewinnen.

Als Person verehrt zu werden und die eigene Schönheit bestätigt zu bekommen, tut gut, und die Tatsache, dass da jemand ist, der so für einen empfindet, ohne dass frau etwas dafür tun müsste, ist ein Geschenk, das oft von mir angenommen wurde. Und ich habe mich gerne so offenbart und hingegeben, ohne dass mir mehr versprochen wurde. Heute weiss ich, auch, weil Du es immer mal wieder gesagt hast:

Unfassbar, dass da so lange niemand war, die mehr gewollt hat. Die erkannte, welche Entwicklung aus dieser Begegnung werden konnte – und, ganz entscheidend, sich selbst in diese Entwicklung mit einschloss. Dazu gehört eine Einlassung, welche durch die empfangene Bewunderung tatsächlich eher behindert als gefördert wird, und es ist mein grosses Glück, dass Du Dein Interesse an unserem Wesen, seine Freilegung und das Wachstum, das daraus werden kann, sofort erkannt hast und auch und gerade zu Deiner Sache gemacht hast. Du hast nicht nur mich gewollt, sondern auch Dich, und in Dir habe ich mehr Wesensart einer Herrin dargereicht bekommen als von jeder Domina.

Du bist die Frau, die mir Herrin ist, nicht weil Du darin triumphierst, auf mir wie auf einem Instrument zu spielen, sondern weil Du Führung und Gefolgschaft als Lebensprinzip zweier erwachsener Menschen kultivieren und entwickeln willst – mit beidseitigen Verbindlichkeiten. Und so ist auch jeder meiner Fussküsse eine Botschaft, die weit über mein Bedürfnis, devote Verehrung zu zeigen, hinaus geht. Sie meinen alle den Menschen, der mir führende Partnerin ist.

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