Kopf, Seele und Bauch

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich will Dir dienen, Herrin. Nicht nur aus Geilheit. Du sprichst meine Libido an, Du faszinierst mich, Du nimmst mich gefangen. Doch auch wenn ich klar denken kann, sage ich JA, bin ich auf Dich ausgerichtet, bleibe ich Dir hörig. Hinter meiner Stirn tanzen meine Gedanken – und doch hast Du so viel Ruhe und Ausrichtung in mein Leben gebracht. Indem Du meiner Neigung zur Verehrung nicht einfach Dein Vergnügen und Deine Eitelkeit entgegen gebracht hast, sondern mir immer wieder bestätigst, was ich fühle und sehe:
Ja, mein sklave, ich bin Deine Herrin-Frau, ich verdiene Deine Bewunderung und Ergebung – ich gebrauche sie als Kraftquelle meines Wirkens.
Du bist ganz selbstverständlich genau die Person, die ich in Dir sehe und nimmst mich beim Wort. Mein Halsband, gerne auch mein Halseisen, erfährt straffen Zug: Du hast meine Seele geöffnet, bist eingedrungen, hast aufgebrochen, aber Du kettest mich nicht einfach an. Du begleitest mein Leben, was Lebensfragen und -aufgaben mit einschliesst. Das tust Du jeden Tag mit Energie und Überzeugung und füllst den Platz aus, um den ich Dich angefleht habe.

Ich gehöre Dir, und ewige, untrennbare Ketten verbinden mich mit Dir. Sie haben eine mächtige Kraft und sind verlässliche Boten der sicheren Botschaft, welch Sinn ich habe und wie meine Hingabe gefragt, geschätzt, aber auch verlangt wird. Ich habe sie Dir geschworen, und wenn nötig, erinnerst Du mich daran. Jeden Tag sollst Du fühlen können und bestätigt bekommen, dass ich meine Ketten spüren will und genau so lebe und empfinde, wie Du es mir mit meiner Abrichtung ermöglichst.

Und so ist da immer auch die Kette zu meinem Gemächt, die Lust und Geilheit, die in unsere Bindung integriert bleibt. Lust ist Sauerstoff für die herrschaftliche und sklavische Liebe, und meine Hörigkeit ist genau so wie alles andere, das ich in die Anbindung zu Dir stellen kann, immer weiter ausbaufähig. Dass dies nicht dazu führt, dass ich unbedeutend werde, sondern vielmehr immer noch mehr Energie finde, die ich für uns einsetzen kann – wir mögen es niemandem erklären können, dem eine Femdom-Beziehung fremd bleibt. Aber einem liebenden Herzen muss man das in keinem Fall erklären. Erzählen genügt. Und diese schönen Geschichten gleichen sich immer.

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