In Deinen Händen angekommen

credit: Mistress-Jennifer.net – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Schon beim ersten Mal, als Du nach mir gegriffen hast, habe ich eine neue Welt betreten… Es ist unfassbar, aber mir war, als würde ich meinen Schwanz gar nicht kennen!

Du hast mich auf eine Weise angefasst, dass mir wie einem Menschen mit Sehschwäche war, der erstmals eine Brille aufgesetzt bekommt. So viel Selbstbefriedigung hat zu meinem Leben immer gehört – und so wenig habe ich von mir und meinem Pint verstanden. Da war eben auch nie wirklich ein liebender Mensch zugange. Das klingt sehr hart, aber es trifft einen Kern. Oft habe ich mich nur abreagiert, gegen eine stumme Verzweiflung angerubbelt, ein Verzehren umgesetzt in einen stummen Schrei… Immer vor allem damit beschäftigt, sofort in die Erregung zu kommen, gar nie fragend, was er und damit ich eigentlich brauch(t)en?

Das ist nun alles anders geworden. Du brauchst gar keinen Nachdruck anwenden. Ganz feine Berührungen nehmen mich schon gefangen, und das ist nicht etwa von der schnellen körperlichen Reaktion abhängig. Jetzt ist es einfach so, dass mein Schwanz dazu gehört, so wie er ist und sich gerade fühlt, und weil es Dein Schwanz ist, ist das eine rundum glückliche, entspannte Beziehung geworden – und Du würdest mir auch etwas erzählen, würde ich nicht beständig dabei sein, all meine Versäumnisse mit neuen Erfahrungen vergessen zu machen – Erlebnissen und Momenten, die Du bestimmst und erlaubst. Und sonst ist er hübsch brav und hat auch dann seinen Frieden.

Ich bin angekommen in Deinen Händen.

2 Kommentare zu „In Deinen Händen angekommen

  1. Das führt mich zu der Frage, wie ihr Zwei euch eigentlich gefunden habt? Oder hattet ihr darüber bereits in einem ganz früheren Beitrag berichtet, den ich übersehen hab? Wie war sie denn „sonst“ noch, eure Anfangszeit? 🙂

    Herzlichste Grüße an euch Beide! VVN

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    1. Kennen gelernt haben wir uns genau so, wie Ihr uns nun lesen könnt. Über Blogartikel, die meine Herrin von mir gelesen hat und die Kontaktaufnahme, die daraus folgte. Daraus ergeben sich viele Dialoge per Mail und die baldige vertiefte Gewissheit unserer Übereinstimmungen. Wir haben von allem Anfang an auf eine vertiefte Bindung hin gearbeitet und bei unserem ersten Treffen das Glück erfahren, dass wir unser Empfinden sofort vertieft leben konnten.
      Das Internet ist uns also ein Segen, und neben dem Anbetungsbezeugnis für meine Herrin ist unsere Erfahrung auch der Antrieb, dass ich, dass wir hier schreiben – weil wir Mut machen wollen dazu, was alles werden kann. Wichtig ist einfach die Authentizität in Allem, und natürlich Vertrauen zu bekommen und zu geben.

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