Fesselnähe

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Fesselungen in unserem BDSM haben sehr wenig mit Wegsperren, mit Reduzierung zu tun. Es geht ganz oft sehr intensiv ums Gegenteil: Das Feiern einer besonderen Nähe, der Intensivierung von Empfindungen. Schon die ganze Schaffung einer Konstellation ist für uns Beide reiner Genuss, wobei ich es so sehr geniesse, nicht zu wissen, was nun kommen mag?

Fesselungen können so viel Kreativität enthalten, sind so variabel und Ausdruck von Spontanität und Lust. Wenn Du mir also damit zum Ausdruck bringst, wie sehr Du es geniesst, mich benutzen zu können für Deine eigene Lust, dann ist meine Erregung nicht nur eine, die den Moment feiert, sondern Deine grundsätzliche, tiefe Einlassung auf mich, Deine Freude, an mir und mit mir Genuss zu haben.

Und ich erlebe, wie sinnlich Du bist, wie sehr Du darin aufgehst, begehrt zu sein und Deine weibliche Sehnsucht befriedigt zu bekommen: Als schöne, lustliebende Frau mit eindeutigen Bedürfnissen, von denen Du erwarten darfst, dass ich nicht nur nach ihnen frage, sondern Dir in allem folge, was Du mir von Dir zeigst. Und wenn ich dann durch die Fesseln gar nicht anders kann, weisst Du dennoch, wie – sprichwörtlich – inbrünstig ich in meine Fesseln hinein atme, und das Pochen meines Blutes ist Dir nicht nur in diesem Lustmoment ein deutliches Zeichen für meine zutiefst empfundene Verehrung und Hörigkeit.

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