Am Ende des Tunnels

Mein Leben glich einem Film, den ich mir zeichnete, malte, vorstellte, träumte. Es gab keine schönere Wirklichkeit als eine Vorstellung, die wie auf eine Leinwand projiziert das tröstende Licht in einem dunklen Leben war. Ich sah mich bestenfalls in einem langen tiefen Tunnel, dessen Ende höchstens hinter vielen Kurven liegen konnte, denn kaum schimmerte Licht durchs Dunkel, wenn meine Filme nicht liefen.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Doch dann hörte ich zuerst Deine Stimme. Sie versprach mir Orientierung, und ich konnte Dir immer besser vertrauen. Ich folgte Dir und das Licht begann die Dunkelheit aufzuschneiden. Und dann sah ich Dich vor mir am Ende allen Dunkels in Deiner Schönheit und Grösse als perfektes Geschöpf meines Gottes stehen. Das Dunkel, das mich umgab, war weggefressen und wird nicht wieder kommen. Denn Du hast mich gefunden und ich bin Dir gefolgt. Ich kann mit Dir ins Licht treten, und keine Schatten werden mich mehr verfolgen. Ich werde nie müde werden, Dich zu betrachten, und je näher ich Dir kommen darf, um so mehr werde ich von Deiner Schönheit erkennen und um so heller wird die Sonne in mir scheinen. Das Licht wird mich auch nicht blenden. Es wird uns leiten und uns den Weg zeigen und ich werde Dir an Deiner Kette folgen.

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