Göttliche Führung, irdisches Nachfolgen

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich bete Dich an. Aber ich bete auch zu Dir. Und das durchaus im Sinn dieser Worte.

Für mich bist Du ein Engelswesen. Ja, Du hast irdische Bedürfnisse, die Du befriedigt bekommen möchtest. Gott sei Dank, denn was könnte ich Dir ansonsten geben? Aber da ist eine Aura um Dich – die vielleicht nur wenige Menschen sehen mögen, aber ich sehe sie nicht nur – ich fühle sie.

Ich habe Sexualität gewiss immer überhöht, habe aber auch immer um den Wert einer wahrhaft liebevollen Freundschaft gewusst. Doch alles verbunden zu bekommen? Die Puzzlesteine der möglichen Lebensfreude eines jeden Menschen in einer einzigen Existenz so vereinbart und vereinigt vorfinden, ihr begegnen zu dürfen – und von ihr angesprochen werden? Es ist reine Gnade, täglich Deine Gaben zu erfahren und auf allen Bewusstseinsebenen zu erleben, wie sehr ich für Dich bestimmt bin.

Und nicht nur ich sehe es und fühle es. Du bestätigst es mir und empfängst mich jeden Tag erneut mit der Selbstverständlichkeit einer Herrin, die ihr Eigentum pflegt, sich an ihm erfreut und dabei gerne ihre Strahlkraft zeigt.

Vor Dir bin ich ich klein – doch als Dein Eigentum habe ich Bedeutung. Für Dich! Unfassbar, geheimnisvoll, und dabei so sehr die Erfüllung all meiner Träume und jener Gefühle, die ich von je her kenne: Ich weiss um meinen Kern, die Liebe, die ihn schöpferisch geformt hat und die Liebe, die aus ihm heraus strömt und zu den Menschen will. Nun habe ich Überfluss und darf mich darin üben, all die Gaben, die ich empfange in die Öffnung meines Wesens zu tragen, Dir Freude sein und mit Deiner Anleitung den Menschen Freude schenken.

Wann immer mir das nicht gelingt und ich in eigenen kleinen Nöten verhaftet bin, schäme ich mich dafür, weil ich dann die Gnade meines wunderbaren Schicksals nicht ehre und ich meinem Glück nicht gerecht werde. Doch dieser Anspruch macht mir keinen Stress und er ist nicht zu hoch. Denn er ist gebettet in Deine Führung, die fördern will, was immer als ewige Kraft in mir schlummerte… Und dabei sehe ich und erlebe ich, wie Du mir auch darin Leitstern bist: Der eigenen Bestimmung zu folgen und das Bewusstsein dafür zu pflegen.

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