Du meine Königin

credit: torturetime.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Nun, liebste Herrin, ich kann Dir ja gerade gar nicht davonlaufen, aber meine Anbetung beinhaltet ja viel mehr als schlicht das Vertrauen, mich in Deine Hände zu begeben. Sie bedeutet, dass ich mich in meine Fesseln fühle, ich alle ihre Botschaften aufsauge, darauf höre, was sie mir sagen, und im Ergebnis das Geschenk für Dich bin, das Du immer wieder gerne auspackst, mit dem Du spielst, und das Dir glaubhaft macht, wie wunderbar Du bist.

Und es ist phantastisch für mich, immer wieder zu sehen und zu erleben, wie sehr Du es geniesst, komplette Kontrolle und Macht über mich zu haben. Es lässt Dich Königin sein und FÜHLEN. Und es ist ja die Wahrheit: Du BIST für mich DIE Königin. Meine Herrin und Göttin. Und wenn Du mir die Augenbinde abmachst, sollst Du es in meinem Augen lesen, und wenn Du mich sprechen lässt, sollst Du es hören – und wenn ich Dir schreiben darf, sollst Du es eben lesen können. Immer und immer wieder. Bekräftigung und Beteuerung: Bestätigung ist eben auch das lebendig Halten all meiner Gefühle und Empfindungen. Unsere Wahrheit lebt nicht im Fesselsack. Sie besteht davor und danach – sie feiert sich schlicht in dieser Art von Begegnung.

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