Befehle alleine führen nicht zum gewünschten Verhalten

Jede  Unterwerfungssau und sklavenFotze sehnt sich nach Führung und erwartet von sich, Gehorsamkeit in der Beziehung zu leben. Nun, dieser Vorsatz ist an sich schon ganz wunderbar, doch ein Vorsatz alleine reicht nicht, um etwas zu implementieren. Es ist dafür eine innere Handlungskraft notwendig. Um diese wahrzunehmen, muss man hellwach und sich ihrer bewusst sein. Hindernisse wie Trägheit, Mutlosigkeit, Faulheit, Zweifel.. hemmen das Wachstum und müssen überwunden werden.

In einer Abrichtung geht es zudem auch darum, alles Unnötige abzulegen, Widersprüche aufzulösen und das Innere Licht zum Leuchten zu bringen. Liebe ist dafür eine Grundvoraussetzung, denn ohne Liebe gedeiht rein gar nichts. Mit Liebe meine ich sowohl die Selbstliebe als auch die Nächsten-Liebe.

Möchte ich als Herrin ein Bedürfnis von meiner sklavenSeele befriedigt bekommen, muss ich sicher sein, dass ich damit auch sein Bedürfnis anspreche, im Kern liegt dann unsere gemeinsame Schnittmenge. Gibt es diese Schnittmenge nicht, so muss ich mit Ungehorsamkeit, Unachtsamkeit bis hin zur Ignoranz rechnen. Auf solch ungehöriges Verhalten kann ich dann mit einer Strafe antworten, und mir so für den Moment garantieren, dass mein sklave in die erwartete Handlung kommt. Dies funktioniert nur solange, wie die Strafandrohung oder ihr Vollzug im Raum schwebt. Von Nachhaltigkeit kann dann keine Rede sein, und ich darf beim nächsten Mal sicher sein, dass ich erneut Energie aufbringen muss, die mit Turbulenzen verbunden ist. Ich habe mit der Strafe zwar bekommen, was ich mir wünsche, doch nicht erreicht, dass er aus sich heraus die Notwendigkeit des Handelns fühlt, ich mir in dem Fall seiner Folgsamkeit sicher sein kann. Dahin möchte ich aber kommen. Denn nur die intrinsische Motivation garantiert mir, die Konzentration auf meine Bedürfnisbefriedigung und seine Bewusstseinsfindung. Es ist demnach notwendig, dass ich in ihm eine Kraft freisetze, die ihn dahin führt, wo er selber auch sein will. Dies erreiche ich mit Geduld, mit Beziehungsarbeit, mit Einlassung und mit vielen anderen Werkzeugen. Es gibt dafür keinen Kardinalsweg, sondern nur Eckpfeiler. Strafen und Belohnungen sind somit als externes Mittel hin und wieder hilfreich, jedoch nicht von dauerhaften Erfolg gekrönt.

Ist es mir gelungen, dass er aus sich selbst heraus in die Umsetzung kommt, so kann ich sofort die volle Energie aus meinen Anordnungen schöpfen und diese genießen.

2 Kommentare zu „Befehle alleine führen nicht zum gewünschten Verhalten

    1. Schön, dass dir die Betitelungen gefallen. Sie sind tatsächlich aussagestark. Generell liebe ich die Mischung zwischen Direktheit und Weichheit. Es ist ein prickelndes Spiel, das in der Auswirkung nicht zu unterschätzen ist und darüberhinaus gegenseitige Wachheit erfordert.
      Und es gefällt mir, dass du dich über meine Shi- Gedanken freust. Es ist überhaupt toll, dass du deine Gefühle mitteilst.

      Gefällt 1 Person

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