Triebgesteuert

Wir sind wohl von der Natur so vorgesehen…: Wir Männer sind sehr triebgesteuert, und gerade, weil wir es so sind, weil wir so sehr, so „leicht“ auf Reize des uns interessierenden Geschlechts reagieren, liegt darin eine Machtessenz, welche dazu genutzt werden kann, uns zu beherrschen, zu dirigieren, zu benutzen. Wäre da nicht das durch die Sozialisation in der Gesellschaft geschaffene Machtgefälle, würde dies sehr viel deutlicher und wäre die Hörigkeit des Mannes ein Führungselement für die weibliche Herrschaft.

credit: Printscreen, bearbeitet und illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

So bin ich einfach in unserem Mikrokosmos ein solcher Mann, der umgekehrt sozialisiert gehört: Meine Triebhaftigkeit, meine eruptive Lust trifft auf eine Frau, die ihre eigene Lust lebt, um ihre Anziehung weiss, ihre Macht kennt und sie einzusetzen bereit ist – und dabei lehrst Du mich die Auslieferung. Du zeigst mir meine Hilflosigkeit im Wunsch, Befriedigung zu erfahren und bist gleichzeitig gleichsam die Therapeutin, die diesen Wunsch erfüllen kann. Mit Dir Sexualität ausleben, bedeutet, zu lernen, all mein Begehren durch die submissive Kraft echter Anbetung für Dich zu einem eigenen tiefen Wert zu machen, und wenn Du mich in der Hand hast, dann soll das immer auch ein stiller Triumph für Dich sein – während meine Unterwerfung, meine Hörigkeit und meine Abhängigkeit von Dir zunimmt.

Wenn ich in diesem Raum liege, den Du aufsuchst oder auch nicht, wenn ich Stimmen höre, Geräusche, dann wieder nicht, wenn ich Deine Hand fühle und eine Schere ein Loch in die Folienschichten schneidet, wenn Du zielsicher entlarvst, wie berechenbar ich bin, wie ausgeliefert, triebgesteuert, dann ist da immer auch dieser Mann, der Dir davor, während und danach ergeben ist, in allen Zeichen, die ein Zusammenleben ausmachen können.

Und es ist wunderbar, dass Du dabei Deine eigene Lust zeigst und lebst, und damit auskostest und verlängerst, intensivierst und vertiefst, was bei mir sonst wie ein Gewitter vorbeizöge… Mit Dir erlebe ich Wogen der Lust, die mich nicht ganz schnell wieder ans Ufer spülen, sondern ich gleite auf den Wellen dahin, mit Dir, der Göttin der Lust und des Windes, der uns auf und nieder treibt…

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