Fülle statt Leere

credit: Torture Time – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Als ich dieses Bild bearbeitet habe, kamen in mir die Erinnerungen hoch an eigene Erlebnisse und Empfin-dungen, und ich kann in diesem Gesicht so viel lesen, was ich selbst empfunden habe: Da war dieses Glück, endlich mal wieder etwas erleben zu können, bei dem ich aufgehen durfte, mich fallen lassen konnte, endlich mal wieder Hingabe und Auslieferung leben! Und es war „gut“, es hatte klick gemacht, ich konnte abrufen, was ich ersehnte. Und dann kommt der Moment der Leere, wenn es vorbei ist. Mit der Eruption geht auch die Illusion, und kein noch so schönes Nachgespräch ändert das Geringste daran: Du bist allein. Du gehst jetzt dann da raus, in deine ganz persönliche Nacht. Du wirst das Erlebnis abrufen, eine ganze Weile lang sehr detailliert, du wirst dankbar dafür sein, was möglich war, aber du wirst allein sein und es wird dich tiefer quälen als zuvor.

Wie anders ist es heute! Das Vergangene, die bösen quälenden Kobolde, sie sind in einem vergangenen Leben zurück geblieben. Behalten habe ich das Wissen darum, wie schön meine Sexualität sein kann für mich – aber nun ist sie es ganz direkt und unmittelbar für eine Frau, für meine persönliche Herrin, und es gibt kein Danach, das nicht ein Zuvor wäre. Es gibt wahrhaftige Bindung, und statt Leere ist da eine Fülle, aus der wir ständig schöpfen dürfen.

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