Die Erniedrigung als Bezeugung

Was ist eine Erniedrigung? Oder persönlicher gefragt: Was erregt mich an meiner Erniedrigung?

Es gibt die objektive Sicht auf den Vorgang, die einfach besagt, dass ich erniedrigt werde, auf den Boden gestossen, missachtet, beleidigt, einem Ekel ausgesetzt.

Es ist etwas, was ein liebender Mensch scheinbar niemals einem andern antun würde. Doch die Botschaft kann auch anders lauten. Du übst eine Macht aus, Du folgst einem Anspruch, und indem ich diesem folge, „es“ mit mir machen lasse, Widerstände überwinde, bestätige ich Dir Deinen Einfluss. Du erlebst, dass Du Durchgriff auf mich hast, dass meine Hörigkeit Dir gefallen will. Und ich erfahre eine Form der Befreiung. Ich begebe mich in eine Welt, einen Raum, physisch wie psychisch, in dem ich mit der Ablage meines Stolzes, mit dem Rühren an meine Scham, mit der Überwindung von Ekel, mit dem Gedanken: „Wenn mich jetzt jemand so sehen könnte“, mich loslöse von Konventionen. Es bricht eine Enge auf, und es erwartet mich eine Loslösung und Leichtigkeit, die in einem ganz direkt für Dich greifbaren Kontext steht: Du bekommst ein Zeugnis vorgelebt, und wenn Dich das fasziniert, teilen wir eine Anziehung, die wir Beide wieder erleben wollen…, wobei Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt sein sollen.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Und davon bleibt etwas, und das nächste Mal etwas mehr, und so weiter: Ich bin der Mensch, der sich so auf Dich einlässt, und Du bist die Herrin, die wahr macht, was sie mir versichert: Du willst mich formen und abrichten, und in meiner Einlassung erfahre ich Führung und die Wertschätzung einer Frau, die Bestätigung und Bindung geniesst, so genüsslich und voller Überzeugung, dass es mich in der Seele anrührt, ohne dass ich irgend einen Schaden erleiden würde. Im Gegenteil.

2 Kommentare zu „Die Erniedrigung als Bezeugung

    1. Lieber Christian – so, wie Du Erniedrigung erfährst, suchst, Dir organisierst, ist es nicht immer leicht, aus dem tatsächlichen Erleben wirklich vor allem die Kraft mitzunehmen. Die Damen, so sie denn empathisch genug sind, werden Dir im begleitenden Begegnen hoffentlich vermitteln, dass nichts an Deinem Verlangen zu verurteilen ist. Ich hoffe, Du kannst Dich dabei so spüren, dass Du weisst, welche Energie Du einer Frau schenken kannst, die sich tatsächlich für Dein Wesen interessiert. DAS solltest Du mitnehmen und daraus die Überzeugung schöpfen, dass Du richtig bist und genau so, wie Du ersehnst, auch jemand sich danach sehnt, über Dir zu stehen und Dich genau so zu besitzen.

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