Vertrauen und Verlangen

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Mein ganzer Körper ist in dickes Leder gepackt. Das unförmige Bündel, das vor Dir auf einer fahrbaren Unterlage liegt, hat ein Innenleben: Meine Poren überziehen die Haut mit einem Schweissfilm, mir ist warm, dann heiss, und ich höre mein Blut pochen. Ich bin meinem Herzen ganz nah und höre und fühle es arbeiten, und mit jedem Pulsschlag werden auch die Nervenenden versorgt, so dass unzählige Botenstoffe mein Hirn erreichen und ich ständig darauf geprüft werde, ob ich vertrauen kann?

Es gibt nur zwei kleine Nasenlöcher, durch die ich atmen kann und manchmal schraubst Du die Verschlusskappe am Mundstück ab und setzt einen Schlauch an… und ich halte den Atem an… werde ich schlucken müssen – oder bekomme ich Luft? Und dann sind alle Schläuche weg, weit weg, und Dein Finger dringt zwischen meine Lippen, und in diesem Moment löst sich alles Durcheinander in meinem Kopf auf, alle Hektik, alles Gewusel der verschiedensten Eindrücke weicht dieser einen Brücke, die Du mit Deinem Finger bildest, und ich beginne, ihn zu saugen und innigst zu lutschen, und wir tauschen über diese Verbindung all unsere Energien aus, und Du erlebst fasziniert, wie sehr ich nach Dir lechze, wie ich um Deinen Finger, Deine Nähe werbe… denn ich weiss um den Reissverschluss in meinem Schritt, und ich würde alles dafür geben, dass Deine Hand dahin wandert und…

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