Das vertrauende Wesen in Deiner Hand

Was unsere Stellung betrifft, was wir einander sind, haben wir längst gesagt, und natürlich ist Bekräftigung immer wichtig und hält das Ja lebendig. Genau wie Liebende es auch nicht banal finden, sich gegenseitig ihre Liebe immer wieder zu versichern, sie auszudrücken und zu bezeugen.

Im Erleben sklavischer Insignien, zudem in Ketten und in Seilen, geschieht oft noch etwas mehr, gerade, wenn Stille einkehrt, weil Worte nicht mehr nötig sind:

credit: Captive Male – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Herz und Seele sind geöffnet, noch viel mehr, als es ein Körper sein kann. Verletzlichkeit – Du fühlst sie, Du lässt mich im Vertrauen wachsen, das Du mir immer wieder lohnst mit Deiner Präsenz, Deinem Anspruch, Deinem Besitz und Deiner Lust, mich mehr und mehr zu entdecken, zusammen mit mir, mit dem lüsternen, aber gleichzeitig hellen Blick für mein Potenzial. Und Du siehst viel mehr in mir als ein Spielzeug, Du bist selbst keine Laune; und Erregung allein ist nicht das, was ich Dir schenken will. Du sollst einen Menschen an Deiner Seite haben, der Dir gehört, der durch Dich lebt und in Deinen Fesseln atmet, sich findet und wächst. Denn längst bin ich nicht völlig erschlossen. Alle Menschen sind höchstens auf einer Reise dahin, an den inneren Ort der völligen Einkehr, an welchem wir mit uns allein sein und gleichzeitig Glück teilen können.

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