Der stählerne Zauber

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist dabei, die letzte Schraube fest zu ziehen, und dann bleibt die Zeit stehen.

Diese Art der Festsetzung hat eindeutig ihre Besonderheiten. Mit der letzten Schraube ist ein Faktum geschaffen, das den Körper unverrückbar in Positon hält, ohne dass ein Seil irgendwo in die Haut schneiden würde. Und die Herrin braucht keine Aufmerksamkeit und damit Energie darauf zu verwenden, Gliedmassen auf den Blutdurchfluss zu kontrollieren. Der sklave wiederum fühlt kalten Stahl, bekommt aber kein Körpergefühl durch pressende, aber eben auch umarmende Fesselung. Und alles atmet Ewigkeit, Unverrückbarkeit, Unausweichlichkeit. Und die Ausstellung ist total.

Er ist Spielzeug. Absolut wehrlos, Flucht niemals möglich. Wenn etwas verrottet, dann ist er es selbst, die Eisen können gar nicht so viel Rost ansetzen… Wenn die Herrin den Raum verlässt, wenn nicht klar ist, wann sie wiederkommt – was ist das für ein Gefühl, das immer wieder neu gemeistert werden muss. Und WENN sie dann da ist, dann kann sie hemmungslos mit ihm spielen und als Herrin amten, und ihr sklave wird sich nach Berührung verzehren, weil diese noch viel sinnlicher empfunden wird als jemals zuvor. Berührung kann Belohnung und Bestrafung sein – beides wird zweifellos noch intensiver wahrgenommen!

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