Wohlwollen

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich bin Dir ausgeliefert. Das bedeutet auch, dass ich weiss, dass Deine Gunst nicht gekauft noch verdient werden kann. Es braucht immer Deine Güte, um Dir genügen zu können. Diese Grundkonstellation macht etwas mit einem. Ein sklave weiss, dass er dient aus seinem inneren Antrieb, und stösst das auf Wohlwollen, so empfindet er Dankbarkeit. Nur schon deshalb zeige ich sie immer und bringe sie zum Ausdruck, wenn ich sie fühle, denn was könnte als Gabe einer Herrin schon selbstverständlich sein?

Beziehungen schleifen sich ab. Viele Menschen werden sich überdrüssig. In einer Femdom-Bindung ist die konstante Anbetung des sklaven selbstverständliche Voraussetzung. Aber es braucht ganz zentral die Bindungsarbeit der Herrin, die vor sich selbst klare Ausrichtung, wo sie mit ihrem Besitz hin will, und die Beziehung kann sich nur entwickeln, wenn sie beharrlich bleibt, im Blick hat, was ist und werden soll, aber mit der Empathie, die ihr Stück dort weiss, wo es sich wirklich befindet, und wo sie es sich immer wieder greift. Es ist wunderbar, darf ich eine solche Frau haben und in meiner Verehrung erleben, dass ich Freude mache. Nach wie vor. Jeden Tag neu.

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