Sie wird doch nicht?

credit: Harmony Fetish – Illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wer dem Partner die Macht über den eigenen Körper abtritt, begibt sich – grundsätzlich – in Gefahr. Und wird diese Macht angenommen und ausgeübt, wird immer wieder die ganze Spannbreite der Auslieferung erlebt. Die Sinnlichkeit der erzwungenen Einlassung beginnt bei einer ganz einfachen Fessel, einem Festhalten Der Hände, einem zweckentfremdeten Schal, das Wechselspiel von Abgabe und Zugriff zeugt vom gegenseitigen Wollen: Die Situation, das Spiel ist eine liebevolle Botschaft des Miteinanders, eine Verschmelzung eines zeitweiligen Oben und Unten. Doch in jeder Fessel ist bereits die Verbindlichkeit angelegt, welche Situationen schafft, in welchen Kontrolle tatsächlich für den oder die Sub nicht mehr möglich ist. Fluchtmöglichkeiten sind mit einem einzigen Klick einer Handschelle entschwunden. Tatsächlich gibst Du alle Kontrolle ab, die Partnerin verfügt buchstäblich über dein Leben.

Dieser Gedanke… sie wird doch nicht… ist in der Situation angelegt, und das kann bis zum Lebensentwurf gehen. Was fahrlässig erscheint, ist dabei der mächtige Ausdruck der Ernsthaftigkeit des Sub, und jede geborgene Erfahrung verstärkt gerade deswegen die Bindung.

Es ist ein ganz wunderbares Geschick, so einen Menschen zu treffen. Und das denken Beide. Die Herrin und der sklave. Ich bin gesegnet.

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