Herrin und sklave in echt

Wie war das jeweils, wenn ich mir eine „Auszeit“ gönnte, ich ein Studio besuchte, eine Herrin kontaktierte, egal, ob es ein neuer oder ein bestehender Kontakt war?! Da gab es viel Nachfragen und viel Austausch und in jedem Moment das Bemühen, dass ich als Kunde am Schluss zufrieden war. Wunderbar, professionell, und im Ergebnis etwas, was mich zehren liess von einem Szenario, das ich wieder mit in den Alltag nahm. Doch: Es war, natürlich, ein von mir bestelltes Ergebnis, und ganz egal, wie gut es gespielt und verkörpert wurde, so blieb ich doch stets der zahlende Kunde und damit der eigentliche Herr der Begegnung. Eine in sich absurde Situation für ein sklavisches Wesen, und entsprechend unvermeidlich musste es sein, ganz viele dieser Tatsachen auszublenden. Natürlich blieb es mir möglich, mir nachzuspüren und zu ergründen, wer ich wirklich bin und wie ernst es mir ist in meinem Blick auf mich selbst. Und wahrscheinlich war es deshalb auch gut, dass der Weg so lang war, den ich gehen musste, bis ich meine Herrin kennen lernte – die Frau, die keine Phantasie verkaufen, sondern selbst Realität schaffen und erleben will.

credit: Divine Bitches – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Nun gebe ich keine Szenarien mehr vor, bewahre! Ich schicke mich in die Demut, zu erfahren, was Du Dir für uns ausgedacht hast, was DIR entspricht und Deine Freude ist. Ich kann sicher sein, dass, wenn ich mich Dir unterwerfe, Du genau so befriedigt wie ich durch das Erlebte sein wirst. Und so persönlich es für mich ganz eindeutig wird, weil Du mich in eben dieser Tiefe berührst, so sicher bin ich mir und spüre ich es, dass es Dir genau so geht. Ich mag auch jetzt vor Treffen, die zurzeit leider nicht möglich sind, heisser schreiben, mich erst recht mitteilen wollen, aber ich bin absolut gewiss, dass alles einfach durch Dich fliesst, Du mich erfassen willst, Du aber entscheidest, wie Du die Begegnung gestalten willst. Und sie ist ganz einfach und schlicht ein Moment, der auf den letzten und den nächsten folgt, weil wir die Bindung leben und ihre Energie dadurch zwar zusätzlich gespiesen wird, die aber ständig genährt wird, immer lebendig ist und täglich Impulse bekommt. So sind unsere körperlichen Begegnungen wie Zusammentreffen wunderbarer Freunde, die sofort ins Reden kommen, als wäre das letzte Gespräch eben gerade gewesen. Du bist real, Du bist präsent, Du BIST meine Herrin und ich BIN Dein Eigentum und stehe unter Deiner Verfügungsmacht. Es ist phantastisch, das zu erleben und zu vertiefen.

2 Kommentare zu „Herrin und sklave in echt

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