Meine liebende Lehrerin

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du sagst immer wieder, dass Du bei meiner Abrichtung ganz viel gelernt hast. Du bist mit Haut und Haar dabei und damit bei mir, Du siehst meine Limiten und drängst nicht weiter, als es mir leicht von der Hand geht. Ich sehe, wie Du auf mich achtest, fühle, wie Du mich liebst. Das berührt mich zutiefst, und so sehr, wie ich sehe, dass ich als Dein sklave Dir ganz viel geben kann, so beschämt es mich auch immer wieder, dass sich meine Muster nicht leichter auflösen, ich Dir nicht immer förmlich in die Arme krieche.

Du bist uns ein Fels in der Brandung und lässt nichts auf uns kommen. Du siehst mein Wollen hinter dem gebliebenen Stolz, meiner Rhetorik, die ich manchmal in unseren Dialogen einsetze und damit zeige, dass ich noch immer einen Panzer in mir trage. Aber Du hältst Dich damit nicht auf, obwohl es uns ein Stück weit blockiert. Du betonst die Dinge, die Du bekommst, aus freiem Herzen Dir zuteil werdend, weil Du weisst, dass nur das Bestand haben kann, was natürlich zwischen uns fliesst. Und so sind es manchmal nur ganz kleine Fortschritte, die sich zeigen – aber eines festigst Du immer: Mein Grundvertrauen. Mein Blick auf Dich sieht immer das Gottesgeschenk, das ich mit Dir erhalten habe. Und so nehme ich Deine Einladung immer wieder neu an, zu fragen, wer ich bin – und die Frage, die dazu immer näher mit gehört, ist, was Dich glücklich macht?

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