Deinem Verlangen ergeben

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich spüre Deine Blicke auf mir… Du geniesst mein Zittern, meine Anspannung, mein Sehnen, mein Begehren. Du hast mich in der Hand, Du bestimmst mein Leben, und dieser Moment ist das lüsterne Sinnbild dafür. Du hast Dich darauf gefreut, hast gewusst, dass es geschehen wird. Ich habe es gehofft, hoffe es auch gerade jetzt, fühle Dein eigenes Begehren, aber wie Du ihm nachgibst und wann… ich kann es nicht wissen, hab schon so viele Stunden damit zugebracht, darum zu werben, dass Du selbst schwach wirst…

Du hast alle Zeit und die Macht über die Zeit. Du kennst Dein Verlangen und Du wirst genau danach leben, und niemand kann Dir das nehmen. Du kostest aus. Du geniesst. Du bist süchtig danach, begehrt zu werden und es zu sehen, vorgelebt zu bekommen… Mit unmerklichen Bewegungen meine Atmung schneller werden lassen…. sehen, wie meine Lippen noch schmaler werden und sich dann wieder zum Kuss formen. Sehen, wie ich schlucke, weil mein Mund trocken wird, sehen, wie meine Zunge meine Lippen benetzt… mein Keuchen hören… und meinen Körper fühlen, meine Lenden, die sich Dir entgegen drängen wollen…

Und jede Begegnung, ja, jede Berührung streichelt mich in der Tiefe. Meine Seele ist weit offen und wird umarmt. Immer wieder. Und wenn ich zu Dir kommen darf, wird aller Hunger, jede Selbstsucht, die der Lust auch innewohnt, von der Liebe gebändigt. Du bist da, und Du sollst erhalten, was Du Dir wünschst, jedes einzelne Mal.

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