Mein Platz und meine Verwendung

credit: Illustration von Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich bin einfach angekettet, blind, uneingeschränkt benutzbar, ausgeliefert, räudig, brünftig, hörig, enthemmt und gleichzeitig komplett unter Deiner Kontrolle. Du bist berechnend, planend, hast meine Situation mit Absicht herbei geführt. Alles geschieht, wie Du es willst. Du liebst keine Überraschungen, aber sehr wohl die Bestätigung, dass Deine Abrichtung die gewünschten Folgen zeitigt. Du lässt Dich von meiner Willfährigkeit überraschen, staunst über meine Unterwerfungs-sehnsucht und den konkreten Beweis, den ich mit all meinen Reaktionen Dir erbringe.

An der Wand hast Du die einzelnen Ergebnisse meiner Benutzung notiert. Wie Du sagst, ist das wie bei einem Stier im Stall, über den an der Wand über die Zucht informiert wird und über die Besamungsleistung, und ich weiss nie, wie Du mir als Nächstes begegnen wirst. Als strenge Herrin und Lehrerin, als Zuchtmeisterin, als lüsterne dominante Braut, als Frau auf der Suche nach Zärtlichkeit, die sie empfängt und gibt, als wollüstiger Vamp, der einfach befriedigt werden will. Alles ist für mich unerwartet, alles bleibt Überraschung, ich reagiere, bejahe, zeige mich, komme Dir entgegen und kenne doch meinen Platz. Und die Art, wie Du diesen Platz mit mir besetzt, wie Du mich haben willst und wohin Du immer wieder zurück kommst, hierher, zu mir, das würde mich umhauen, wäre ich nicht schon auf Knien…

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