Göttin und sklave

credit: Femme Fatale Films – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich bin Dein Eigentum, Herrin. Und mein Abrichtungsstatus ist – eben – nur ein Status, eine Momentaufnahme. Ich bin stolz, wenn Du Dich gerne so mit mir zeigst, uns im Spiegel betrachtest, ich sehen darf, dass Du im Wissen um Deinen Besitz diese Aura und die Anmut einer wahrhaftigen Herrin ausstrahlst.

Aber ich bin mir bewusst, dass Du noch immer sehr viel Nachsicht aufbringen musst, um mir meine Abrichtungsdefizite nachzusehen. Eine Nachsicht, die niemals in Verzicht auf Ausbildungsziele umschlagen soll, frustriert durch meine fehlenden Lernerfolge. Also soll, wer auch immer uns so sieht, wissen, dass ich in keiner Weise mir einbilde, ich hätte auch nur den kleinsten Grund, auf das Erreichte stolz zu sein. Ich werde nie aufhören, mich zu bemühen, demütiger zu werden, folgsamer. Und wenn ich im Spiegel ausmachen kann, dass Du sehr wohl prüfst, ob ich wirklich eng bei Dir knie, so erfasst mich einfach tiefste Dankbarkeit, dass Du mich zu Dir genommen hast und nie aufhörst, mich nach Deinem Leitlinien weiter auszubilden, mich frei zu legen und mich nach meinem Wesen zu formen, mein Verhalten zu bestimmen und meine Handlungen zu prüfen.

Du schenkst mir Deine Gnade. Du bist mir Göttin. Ich bete Dich an.

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