Haltung am Pfahl

credit: Illustration von Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com for femdom – English version of the post below

Nicht nur die Fesselung ist kräftig – sie trägt auch der Kraft des Gebändigten Rechnung, zollt ihm Tribut und erlaubt der Herrin, ihre Beute in Sicherheit zu betrachten und deren Kraft und Lebens- und Liebeswillen zu prüfen…

Der Balken ist mächtig, fest in Boden und Decke verankert, und das sklavische Eigentum ist stramm an ihn gefesselt. Fest gezurrt am kantigen Holz spürt er am Kopf, unter der Brust und über den Lenden die entschiedene Botschaft, dass es für ihn nicht nur kein Entrinnen gibt, sondern auch nur Wahrnehmungen unter der Kontrolle seiner Meisterin. Ballt er die Hände zu Fäusten, spürt er nur um so mehr den festen nach hinten laufenden Zug der strammen leicht elastischen Gummibänder, die ihn zusätzlich in die aufrechte Position zwingen. Sein Torso steht stolz stramm, und die wissenden Hände seiner Gebieterin fahren über das glatte Material seiner Kleidung, vermitteln ihm die Botschaft des gefühlten Triumphs, absolut über ihn zu herrschen.

Sie hat sein Gemächt frei gelegt, und wie immer sie ihn berührt, verfügt sie über seine Regungen. Sie kann ihm den Stolz lassen, seine Erregung zu zeigen, sie kann sie ihm austreiben, sie kann mit ihm spielen oder ihn ignorieren, und so schwebt er ständig zwischen ihrer Annahme und Einladung, um dann wieder ihre scheinbare Gleichgültigkeit zu fühlen. Er sieht nichts und fühlt nur, was er fühlen darf, und bald ist er nur noch Schwanz, nur noch Begehren, Geilheit, Verlangen, triebhafte Bullenkraft wirbt darum, doch bitte von ihm Gebrauch zu machen… Die Zeit bleibt stehen, und statt dass er Hoffnung schöpfte, verliert er sich in seiner Gier, bis er selbst glaubt, dass sein völliger Kontrollverlust die einzige Befriedigung bleibt, die seine Gebieterin heute wichtig ist.

Es dauert, bis ihm bewusst wird, dass die Herausforderung dieser stundenlang fortdauernden Fixierung durch den Kontrast mit seiner manchmal aus dem Nichts geförderten Erregung erlitten werden muss, bis die Ergebung in seinem Kopf ehrlich und total ist: Er ist ausgeliefert und bereit, alles für seine Herrin auszuhalten – nicht nur zu tun. Handlung ist auch Haltung, gerade für den sklaven, und es ist reine Gnade, darf daraus ein aktives Dienen werden.


Attitude at the stake

Not only is the bondage powerful – it also takes into account the strength of the subdued, pays tribute to it and allows the mistress to view her prey in safety and to test its strength and will to live and love…

The beam is mighty, firmly anchored in the floor and ceiling, and the slavish property is tightly bound to it. Firmly lashed to the angular wood he feels at the head, under the chest and over the loins the decisive message that there is not only no escape for him but also only perceptions under the control of his master. When he balls his hands into fists, he feels only the more the firm backwards running pull of the tight slightly elastic rubber bands, which additionally force him into the upright position. His torso stands proudly at attention, and the knowing hands of his mistress run over the smooth material of his clothing, conveying to him the message of the felt triumph of ruling absolutely over him.

She has exposed his privates, and however she touches him, she disposes of his impulses. She can let him have the pride of showing his arousal, she can drive it out of him, she can play with him or ignore him, and so he constantly hovers between her acceptance and invitation, only to feel her apparent indifference again. He sees nothing and feels only what he is allowed to feel, and soon he is only dick, only desire, horniness, craving, libidinous bull power is begging to please make use of him… Time stops and instead of him getting hope, he loses himself in his greed until he believes that his total loss of control remains the only satisfaction that his mistress cares about today.

It takes time for him to realize that the challenge of this fixation, which goes on for hours, must be suffered by contrasting it with his sometimes out-of-nowhere arousal until the surrender in his mind is honest and total: he is at the mercy of and willing to endure – not just do – anything for his mistress. Action is also attitude, especially for the slave, and it is pure grace, may it become active service.

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