Mund halten und fühlen

credit: Men In Pain – Ilustration: Felix, diener der SHI -courtesy of kink.com

Du liebst Knebel. Und sie sind auch wie erfunden für mich und mein spezielles Vorlautsein: Ich springe gerne voraus, nehme Dinge vorneweg, statt Dir wirklich die Führung zu überlassen. Ich rede zuviel – und oft steht das nicht in Relation zu meinen Handlungen. Nicht genügend auf jeden Fall. Also erst mal Schnauze, erst mal liefern, still halten, nicht nur der Körper, auch das Mundwerk, dann der Geist… still halten und ausrichten, fokussieren, nur Dich im Blick. Nichts geht mir verloren, ich kann so viel gewinnen, und ich schaue leicht ängstlich, aber vor allem auch staunend auf Dich, und ich sehe, wie Du nach innen lächelst, wie Du in dem Moment selbst ruhiger wirst, in dem Du weisst, dass es nun nach Deinem Fahrplan geht. Und zwar vollumfänglich. Ohne Kompromisse, aber mit ganz viel Einfühlsamkeit.

Du wirst mir die Ruhe schenken, in meinem sklavenSein daheim zu sein, zu wissen, dass sich mir damit eine Welt auftut, die ich durch Dich entdecken kann.

Und ich will auch gehorchen, weil ich weiss, wie viel Du in meine Abrichtung gelegt hast, immer und immer wieder, dabei Deine Persönlichkeit selbst auch immer weiter entwickelnd. Wie könnte ich da anders, als ins ruhige Atmen kommen, weich zu werden in meinen Gliedmassen und alle meine Sinne auf Empfang auszurichten, begierig, Deine Zeichen und Signale aufzunehmen…

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