Mit Seilen sprechen

Seile sind wunderbar. Sie können überall hin mit, können spontan und vielfältig eingesetzt werden und wecken die Spieltriebe und die Kreativität. Neue Situationen, neue Begebenheiten, alte Botschaften neu mitgeteilt… Und Seile sind Sprache. Der Zug, die Festigkeit – alles ist direkte, unvermittelte Botschaft.

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – english post below

Obwohl ich früher hin und wieder Self-Bondage gemacht habe, bin ich kein Spezialist. Es kamen die immer mal wieder gleichen Knoten zum Einsatz. Aber auch das Vertraute ist immer wieder anders, wird anders empfunden, ist etwas fester oder loser, drückt Stimmung aus. Und da ist sooo viel mehr zu entdecken! Es gibt wahrhaftige Meister, welche Bondage zur Kunst werden lassen – für den Betrachter wie für das Objekt!

Bondage kann zwischen Wohlsein und Folter schwanken – die Bandbreite ist riesig. Seile sind Kommunikation zwischen Partnern, Botschaften einer Festschreibung auch: So will ich Dich und so nehm ich Dich und so gehorchst Du mir, fügst Du Dich. Bezähme Dich! Und auch: Komm in die Ruhe, finde zu Dir – und zu mir.

Ganz viele Menschen mit devotem Wesen machen ihre ersten körperlichen Erfahrungen mit Bondage und spüren so von Anfang an dem Gefühl und Erleben nach, Selbstkontrolle abzugeben, Auslieferung anzubieten und die Folgen zu erleben. Und das Vertrauen, das dabei gezeigt wird, sollte für Beide heilig sein. Bondage ist persönlich. Sehr sogar. Und entsprechend kostbar sind die Erfahrungen, in denen wir dabei aufgefangen werden. Danke, Herrin, dafür, dass ich absolut sicher weiss, dass ich darin immer behütet bin!


Talking with Ropes

The ropes are wonderful. They can go everywhere with you, can be used spontaneously and in a variety of ways and awaken the urge to play and creativity. New situations, new events, old messages communicated in a new way… And ropes are language. The pull, the strength – everything is a direct, unmediated message.

Although I used to do self-bondage now and then, I’m not a specialist. The same knots were used again and again. But even the familiar is always different, is felt differently, is a little tighter or looser, and expresses a mood. And there is sooo much more to discover! Some true masters turn bondage into art – for the viewer as well as for the object!

Bondage can vary between pleasure and torture – the range is huge. Ropes are communication between partners, messages of a fixation, too: This is how I want you and this is how I take you and this is how you obey me, you submit. Tame yourself! And also: Come to peace, find yourself – and me.

Many people with a submissive nature make their first physical experiences with bondage. Thus, from the very beginning, they feel and experience giving up self-control, offering surrender and experiencing the consequences. And the trust that is shown should be sacred for both. Bondage is personal. Very much so. And the experiences in which we are caught up in it are correspondingly precious. Thank you, Mistress, for knowing with absolute certainty that I am always protected in this!

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