Die Zentrierung allen Fühlens

credit: Torturetime.com – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – post in English you find further down

Es ist ja nicht so, dass ich nicht alles geradezu absorbieren würde, was ich an Berührung von Dir bekommen könnte. Ich liebe es, nackt neben und bei Dir zu liegen und unsere sich an einander schmiegende Körper zu fühlen, warm und weich. Und gerade, weil das so ist, weil alles in mir sich so sehr an Dich drängen möchte, ist die Qual so süss, wenn Du mich in einen Fesselsack packst und – oh Gnade – bei Dir liegen lässt.

Und dann spüre ich Deine Hand, ihren Druck, und ich wünschte mir, sie direkt an meiner Kehle zu fühlen… doch das enge Halsband muss reichen… ich liege im Dunkeln, in der Stille, der Enge, in meinem Schweiss, jeder Bewegung unfähig, und dann wird der Mundverschluss entfernt, und plötzlich gleitet Deine Zungenspitze zwischen meine Lippen, die sich natürlich sofort öffnen…. nie hat sich ein Mund breitwilliger geöffnet… und die Intensität dieser intimen Handlung fährt mir heiss durch den Körper, ich möchte für immer mit Dir verschmelzen und unsere Zungen wühlen in unseren Schlünden und alles ist Liebe und Gnade und Geschenk, und ich möchte reden und danken und loben und preisen, doch Du legst sanft einen Finger auf meine Lippen und bedeutest mir, einfach zu geniessen, zu empfangen, und zu erwidern, was mir gegeben wird – gemäss den Möglichkeiten, die Du mir gestattest…

Und so werde ich demütig, gefügig, sinnlich aufgeladen und aufgefangen, und alles in mir konditioniert sich auf Deinen Zuspruch, Deine Handlungen, Deine Berührungen, küsse, Deine gleitenden, tastenden, greifenden Hände…

Und dann schliesst sich der Mundverschluss wieder… und ich liege erneut ohne Orientierung, bis Du mich erneut öffnest, wo immer Du es willst, und sofort wieder fliesst all meine Energie zu Dir und wird gebündelt in dieser einen Aktion, und so bin ich nur Zunge, nur Schwanz, nur Fickloch – aber immer und jederzeit ganz Dein, mit all meinen Sinnen, Gedanken und meinem Betteln und Danken auf Dich ausgerichtet, meine Göttin, der ich gehöre und ausgeliefert bin – und sein will.


The centring of all feeling

It’s not like I don’t just absorb all the touch I can get from you. I love lying naked next to you and feeling our bodies nestled against each other, warm and soft. And precisely because this is so, because everything in me wants to press against you so much, the agony is so sweet when you put me in a bondage bag and – oh mercy – have me lying next to you.

And then I feel your hand, its pressure, and I wish I could feel it right against my throat… but the tight collar will have to do… I lie in the dark, in the silence, the confinement, in my sweat, incapable of any movement, and then the mouth closure is removed, and suddenly the tip of your tongue slides between my lips, which of course open immediately…. never has a mouth opened more willingly…. and the intensity of this intimate act runs hot through my body, I want to merge with you forever and our tongues burrow in our mouths and everything is love and grace and gift, and I want to talk and thank and praise and extol, but you gently place a finger on my lips and signify to me to simply enjoy, to receive, and to reciprocate what is given to me – according to the possibilities you allow me…

And so I become humble, submissive, sensually charged and caught up, and everything in me conditions itself to Your encouragement, actions, touches, kisses, gliding, groping, grasping hands…

And then the mouth closes again…. and I lie again without orientation, until You open me again, wherever You want, and immediately again all my energy flows to You and is bundled in this one action, and so I am only tongue, only cock, only fuckhole – but always and at all times completely Yours, with all my senses, thoughts and my begging and thanking directed towards You, my Goddess, to whom I belong and am at the mercy – and want to be.

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