Sinnlichkeit für Dom und Sub

credit: Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansionpost in English below

Sich als Dom und Sub begegnen, heisst, in den kleinsten Zeichen eine tiefe Sinnlichkeit zu erfahren. Dabei fasziniert mich immer wieder die Konstellation: Erst wird eine Situation herbeigeführt, die mich komplett öffnet und ausliefert, nackt und schutzlos werde ich. Dann folgt die Ausrüstung, die Bindung, und dabei wird mit sensorischer Deprivation die Empfindungsmöglichkeit gleich wieder eingeschränkt. Ich bin auch jetzt hilflos und ausgeliefert, aber in der mir übergestülpten Hülle habe ich auch so was wie Schutz. Im Verborgenen kann ich zur Ruhe kommen, in der Anonymität ist meine Nacktheit mehr ein Thema als eine persönliche Malaise. Es ist das Ende jeder Flucht und der Anfang Deiner Gestaltung.

Und Deine erste Annäherung ist minimalisiert, indem Du den Körperkontakt reduzierst, mich erst nur Deine Handschuhe berühren, und die körperliche Nähe ist eher eine Ahnung als eine gefühlte Erfahrung. Aber dabei wissen wir Beide, dass Du uns eben unendlich viele Steigerungsmöglichkeiten geschaffen hast, und dieser nackte hilflose Körper Deines sklaven wird zu einem Festschmaus für Dich, zu einem persönlichen Spielzeug, einem Wesenszeugen jener Seele, die Du bereits kennst und liebst.

Ich rieche Deinen Duft – der den Ledergeruch überlagert, und jede kleinste persönliche Note, die ich wahrnehme, lässt mich in meinem Verlangen unruhig werden – dabei bin ich angekommen in meiner Bestimmung und nehme die Situation vollumfänglich an. Ich bin Dein. Spiel mit mir. Trainiere mich. Geniesse. Lehre mich. Lass mich brennen für Dich – niemand sonst hat mich so wahrhaftig berührt wie Du.


Sensuality for Dom and Sub

Meeting as Dom and Sub means experiencing a deep sensuality in the smallest signs. I am always fascinated by the constellation: first, a situation is brought about that opens me up completely and puts me at the mercy of others, and I become naked and defenceless. Then comes the equipment, and the bonding, and in the process, sensory deprivation immediately restricts the possibility of sensation. Even now I am helpless and at the mercy of others, but in the shell that is put over me I also have something like protection. In secrecy I can come to rest, in anonymity, my nakedness is more an issue than a personal malaise. It is the end of every escape and the beginning of your creation.

And your first approach is minimalised by reducing the physical contact, only your gloves touch me at first, and the physical closeness is more an inkling than a felt experience. But we both know that you have created infinite possibilities for us to increase, and this naked helpless body of your slave becomes a feast for you, a personal toy, a witness of the soul that you already know and love.

I smell your scent – which overlays the smell of leather, and every tiny personal note I perceive makes me restless in my desire – yet I have arrived at my destiny and fully accept the situation. I am yours. Play with me. Train me. Enjoy. Teach me. Let me burn for You – no one else has touched me as truly as You have.

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