Phantastische Träume in einer tollen Wirklichkeit

credit: Men In Pain – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – English post below

Ich kann mich der Sehnsucht hingeben. Die herbe, manchmal fast süsse Qual auskosten, daran zu denken, was wäre, was sein könnte. Und leiden an der Diskrepanz zwischen Traum und Wirklichkeit. Das fördert Worte, die blumig von den Träumen erzählen, macht Anbetungen farbig und Hingabezeugnisse heiss. Ich darf einfach nicht vergessen, dass das vermeintlich Kleine in der Realität genauso Beachtung verdient und ich meinem durchaus wohlmeinenden Schicksal nicht gerecht werde, wenn ich es womöglich noch kleiner halte, als es ist.

Gerade mein sklavisches Wesen macht es mir möglich, dieses Kleine als bedeutend zu erkennen – und damit zu ehren, was mir geschenkt wird. Ja, es gibt kaum jemanden, der Trennung mehr aushalten muss als wir – und doch ist die Aussage so was von falsch. Denn wir unterstützen uns gegenseitig im dankbaren Blick auf alles und alle, die uns lieb und wichtig sind und von denen wir auch Liebe bekommen. Wir sind in unserer Trennung nicht einsam, wir zeigen einander unsere Aufgaben und Möglichkeiten, wir hadern nicht, erlauben es schlichtweg nicht, und hüten damit unsere Liebe, unsere Bindung und die Macht der guten Gedanken und entsprechender Gefühle.

Es wäre wirklich an der Zeit, ich würde mich bewusster meinem möglichen Leben als sklave verschreiben – und lernen, dass die scheinbar ganz kleinen Dinge Glücksgefühle erwecken und intensivieren können. Denn meine entsprechenden Worte werden von einer offenen, liebenden Seele gelesen oder gehört. Ich habe grosses Glück! Ein einfacher Rapport kann davon zeugen. Und meine Herrin fühlt mich auch zwischen den Zeilen.


Fantastic dreams in a great reality

I can give myself over to longing. Savour the bitter, sometimes almost sweet agony of thinking about what could be, what might be. And suffer from the discrepancy between dream and reality. This stimulates words that tell of dreams in a flowery way and makes worship colourful and devotional testimonies hot. I simply must not forget that the supposedly small in reality deserves just as much attention and that I do not do justice to my thoroughly well-meaning destiny if I possibly keep it even smaller than it is.

It is precisely my slavish nature that makes it possible for me to recognise this smallness as significant – and thus to honour what is given to me. Yes, there is hardly anyone who has to endure separation more than we do – and yet the statement is so very wrong. For we support each other in looking gratefully at everything and everyone who is dear and important to us and from whom we also receive love. We are not lonely in our separation, we show each other our tasks and possibilities, we do not quarrel, simply do not allow it, and thus guard our love, our bond and the power of good thoughts and corresponding feelings.

It would really be time, I would dedicate myself more consciously to my possible life as a slave – and learn that the seemingly very small things can awaken and intensify feelings of happiness. For my corresponding words are read or heard by an open, loving soul. I have great happiness! A simple rapport can testify to this. And my mistress also feels me between the lines.

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