Meine Magie ist unten

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – post in English below

Ganz unten ist das Leben gar nicht schwer. Nicht, wenn die Unterwerfung nicht wirklich eine Unterdrückung ist. Es ist ja nicht so, dass ich die Entbehrung nicht wollte… Ich bin unten, weil ich der Empfänger einer ganzheitlichen Botschaft bin:

„Ich, Deine Herrin, beherrsche Dich, besitze Dich, richte Dich auf meine Bedürfnisse ab, und ich erwarte von dir, dass Du willfährig all meinen Anordnungen nachkommst und Dein Wesen frei legst, es akzeptierst und mir gehorchst.“ – Im Gegenzug erfahre ich ja Befreiung auf eine ganz prickelnde Weise: Nicht nur darf ich meiner Göttin nahe sein und ihre Schönheit unmittelbar und auf exklusive Weise bewundern – ich erlebe ja auch eine Frau, welche die Lust bejaht, weiss, was sie braucht und liebt, es zeigt und es sich nimmt. Von mir. Ihrem sklaven und Leibeigentum. Das verheisst mir Bestimmung, Sinnlichkeit, eine Selbstverantwortung, die befreit ist von der Sinnfrage. Du bist mein Sinn, und wenn ich Dir gehorche und Dich erfreue, habe ich meiner Göttin den Tag verschönert. Was kann ich mehr wollen?

Ich ersehne das Leben, das mich in aller Konsequenz und Gründlichkeit und in allen Verrichtungen des Tages die Zugehörigkeit zu Dir als Deinem Besitz erleben lässt. So kann ich das Bewusstsein entwickeln, jederzeit und überall – versorgt und geleitet – nach Deinem Wohl zu fragen und mit der Aura Deiner Göttlichkeit belohnt zu werden. Das Bewusstsein, jede kleine Berührung, jede Geste als Gnade zu sehen, ist magisch.


My magic is downstairs

At the bottom, life is not hard at all. Not if the subjugation isn’t really subjugation. It’s not that I didn’t want the deprivation… I am down because I am the recipient of a holistic message:

„I, your mistress, dominate you, possess you, direct you to my needs, and I expect you to compliantly comply with all my orders and release your being, accept it and obey me.“ – In return, I experience liberation in a very tingling way: Not only do I get to be close to my goddess and admire her beauty directly and in an exclusive way – I also experience a woman who affirms lust, knows what she needs and loves, shows it and takes it. From me. Her slave and property. This promises me purpose, sensuality, a self-responsibility that is liberated from the question of meaning. You are my meaning, and if I obey you and please you, I have made my goddess‘ day. What more can I want?

I long for the life that lets me experience, in all consistency and thoroughness and all the pursuits of the day, belonging to You as Your possession. So I can develop the awareness of asking for Your good at all times and in all places – supplied and guided – and being rewarded with the aura of Your divinity. The awareness of seeing every little touch, and every gesture as grace is magical.

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