Umgedreht und ausgeleert

credit: Captive Male – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – post in English below

In unserer Femdom-Beziehung bin ich bereit, auch mal kopfüber zu hängen, mich umdrehen zu lassen und dann meinen Kopf zu öffnen und rausschütteln zu lassen, was nicht hinein gehört. Wie ein Rucksack, den Du öffnest und in dem sich Steine finden, nutzlose Steine, die nur mühsam zu schleppen sind, aber nicht zu mir gehören, keinen Sinn haben, nur Ballast darstellen. Kein Eisen von Dir, das ich trage, ist auch nur annähernd so schwer wie all der Müll und Mist, den ich ablegen durfte bei Dir.

All mein Suchen nach Anerkennung, Geltung, Bedeutung kann ich aufgeben, weil mir Deine tiefe Annahme meines Wesens die Möglichkeit gibt, all das abzulegen und schlicht mich fragen zu lassen: Wer bist du, wem gehörst du und für wen atmest du?

Meine Leistungen sind gar nicht mehr zentral, brauchen keinen Willen mehr. Sie ergeben sich von selbst, wenn ich bei mir selbst bin, weil ich mich dann so verhalte und so lebe, wie es mir bestimmt ist. Was ich dann leiste, ist wie Atmen, ein Teil meines Herzschlags. Mein Herz schlägt für Dich – und daraus entstehen alle Werke, alle Taten, alle Worte von mir.

Meine Abrichtung ist eine Befreiung, ist eine grundlegende Reinigung, die es mir erlaubt, ganz viel abzulegen, was mich nur hindert. Meine Auslieferung bedeutet, dass meine Göttin die Kontrolle über mich übernimmt und sie auch ausübt, also auch die Verantwortung dafür bejaht, mit grosser Selbstverständlichkeit und ganz viel Wissen über uns Beide.

Du kennst mich, kennst uns Beide, und Du siehst mein Strahlen, wenn ich Teil Deines Glücks werden kann.


Turned upside down and emptied out

In our femdom relationship, I am ready to hang upside down sometimes, to let myself be turned around and then to open my head and let it shake out what doesn’t belong in it. Like a rucksack that you open and in which stones are found, useless stones that are only tedious to carry but do not belong to me, have no meaning, are only ballast. No iron of yours that I carry is anywhere near as heavy as all the rubbish and crap that I was allowed to deposit with you.

I can give up all my searching for recognition, validity, and significance, because Your deep acceptance of my being allows me to discard all that and simply let myself ask: Who are you, to whom do you belong and for whom do you breathe?

My achievements are no longer central, I no longer need a will. They arise of their own accord when I am with myself because then I behave and live as I am meant to. What I do then is like breathing, a part of my heartbeat. My heart beats for You – and from that, all works, all deeds, all words of mine arise.

My surrender is liberation, a fundamental purification that allows me to discard so much that only hinders me. My surrender means that my Goddess takes control of me and also exercises it, thus also affirms the responsibility for it, with great self-evidence and a great deal of knowledge about both of us.

You know me, you know us both, and you see my radiance when I can become part of your happiness.

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