Entbehrung und Verlangen

credit: Printscreen, Illustration: Felix, diener der SHI – courtes of The English Mansion

Ich liebe dieses Bild, und ich darf Ihnen sagen, dass all die Zeichen, die hier Zwang für den sklaven zu bedeuten scheinen, für ihn doch das Gegenteil sind: Botschaften seiner Herrin, die ihm damit sagt, dass sie das Gleiche will wie er – und zwar verbindlich, immer und immer wieder, und so lange, wie es IHR gefällt.

Die Vorstellung, dass Sie einen sklaven haben, der angekettet jederzeit auf Sie wartet, der gar nicht erwarten kann, seine Liebesdienste tun zu dürfen – sie begleitet uns seit je, und wir zelebrieren es, wann immer möglich.

Es ist so schön, dass sich mit uns Entbehrung und Verlangen so wunderbar gefunden haben, dass es in unserem tiefsten Innern kein Hadern mehr gibt über Verlust oder Entsagung – da ist nur noch Platz für die Dankbarkeit, dass wir uns gefunden haben.

Wir suchen nicht länger den Menschen für unser Wesen – wir suchen die Gelegenheiten, mit diesem Menschen zusammen zu sein. Und derweil ist jeder neue Tag immer ein gemeinsamer, weil wir uns längst zusammengetan haben und verbunden sind, und keine Trennung, keine Kilometer können uns trennen. Wir haben unser Haus längst gefunden, unser Leben ist durch das JA zu einander behütet und ein Hort der Geborgenheit. Und wenn Sie mich rufen, ich zu Ihnen finde, ich Sie spüre und schmecke, wird einfach das nächste Kapitel einer Geschichte geschrieben, die uns immer ein Märchen bleibt – zu dessen gutem Verlauf wir freilich jeden Tag beitragen – indem wir unser Glück fühlen.

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