Ich bin glücklich

credit: Harmony Fetish – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Es ist immer wieder – im wahrsten Sinn des Wortes – berührend, wie Du Deinen Besitz liebst. Ich bin dank Dir zu einem glücklichen Mann geworden. Mehr noch! Zu einem glücklichen sklaven. Du schenkst mir alles, was ich brauche. Und Du gibst mir klare Vorgaben, was ich dafür zu tun habe, was DU DIR wünschst – und Du zeigst mir, dass ich genau der Richtige bin, das auch zu leisten.

Du gibst mir alles, und ich wünsche mir und Dir, dass Du meinen Willen jeden Tag erlebst, Dir treu ergeben bis ans Ende meiner Tage zu dienen.

Und so zelebrierst Du Dein Eigentum an mir, schmückst Deinen Besitz mit Eisen und mit der Aura der Geborgenheit, in welcher ein Mann lernt, den Schutz einer Frau anzunehmen und seine Stärke in der Sensibilität zu finden, die es ihm erlaubt, besser und immer noch besser auf seine Herrin zu achten und ihre Bedürfnisse in sein Zentrum zu stellen.

Es ist wunderbar, seinen Platz zu haben. Ja, ich bin da wie ein Hund, dem anzusehen ist, dass er keinen Zweifel daran hat, wo er hin gehört, wem er gehört und wem er Gehorsam leistet.

Die Lehrerin soll die Geniesserin werden

Du magst alte Säcke, sagst Du immer wieder. Ich brauche mir also um Falten und dergleichen keine Gedanken zu machen. Ich werde Dich neben mir zudem eh immer als jung empfinden, Deine Energie spüren. Doch auch wenn Du die Jüngere bist, so sind mir in Deiner Person einige der grössten Wünsche genau dadurch erfüllt worden, dass Du mir Lehrerin bist:

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Du weisst so viel über das Leben und die Liebe, Du LEBST es entsprechend, und die Sicherheit, mit welcher Du auftrittst und mich führst, berührt mich ganz besonders: Ich sehe zu Dir auf, schaue auf Dich, staune, und will als Dein lernender Schüler reif werden für die wunderbare Welt, die Du mir erschliesst.

Ich fühle mich manchmal so, als wäre ich das erste Mal mit einer Frau zusammen. Gerade all das Vertraute und Selbstverständliche ist neu für mich, als würde ich es zum ersten Mal erfahren. Und gerne erhalte ich mir dieses Staunen, denn es ist grossartig, rein und unverbraucht eine Erfahrung zu machen, die dann entsprechend prägend schön sich in meinem Denken und Fühlen festsetzen kann.

Und so bist Du die Lehrerin, die ihren Schüler zum sklaven formt, um anschliessend das ganze Leben lang sein Gelerntes geniessen zu können.

Die Herrin aller Stürme

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Immer wieder betone ich hier Deine Umsicht, Deine Sorge um mich – die mir mein Vertrauen ja so leicht macht. Aber natürlich kenne ich auch die Momente, in denen Du schlicht meine Hilflosigkeit geniesst und mit mir spielst. Der Reiz, Macht zu haben und sie ausüben zu können ist auch ein Aphrodisiakum, und ich gebe mich hinein, will es, will Dein Spielball sein, und dabei kann ich meine Emotionen nicht kontrollieren. Ich werde zum Treibgut Deines Willens, und Du erfährst, was mit mir möglich ist. Ich fühle Deinen Genuss, erlebe ihn zentral, er knallt mir an den Kopf und fährt mir durch den Körper, und ich begreife, dass ich tatsächlich ausgeliefert bin und Herrschaft erleben will. Es wird mir immer ein Staunen bleiben, zu erleben, wie lüstern Du in Deiner Regentschaft sein kannst, wie Du es liebst, mich zu beherrschen und anzutreiben.

Der Schweiss läuft mir in Strömen über den Körper, quillt aus allen Poren. Du beobachtest es ungerührt und meinst nur, dass jeder Tropfen Schweiss für Dich vergossen wird und es genau das ist, was Du willst, von mir verlangst und immer wieder fordern wirst.

Du setzt Dich fest in meinem Körper, in meinem Herzen, in meinem Geist, und alle devote Energie strömt pulsierend durch meine Adern, will sich Dir ergeben, sich audrücken dürfen in meinem Verlangen, schlicht Objekt zu sein, Spielzeug, Nutzvieh. Und der Sturm dauert so lange, wie Du ihn immer wieder neu entfachst…

Mein Wesen, Deine Herrschaft, unser Glück

credit: Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Du bist meine Herrin. Meine Gebieterin. Meine Erzieherin und Zuchtmeisterin. Du unterwirfst mich, förderst alle devoten Anteile in meinem Wesen und merzt allen falschen Stolz aus. Du prägst mein Wesen, indem Du mir zeigst, wer ich bin. Meine Willigkeit entlarvt mich und macht jeden Panzer, den ich versucht sein könnte mir anzulegen, durchsichtig für Dich.

Über mir steht eine wissende, sorgsam beobachtende und leitende Frau. Ein Mensch, der seine dominanten Seiten nicht zuletzt durch mich entdeckt hat. Eine Herrin, die ihre Bedürfnisse kennt, sie erfüllt sehen will, dabei aber nie überschiesst: Niemals könnte ich sagen, Du würdest mich überfordern. Ich lecke den Stiefel der Frau, die mich entwickeln will, die erreichen will, dass ich kraft meines Wesens leuchte und zum Beispiel meine kreativen Talente auch benütze. Denn alles, was ich aus der Geborgenheit meiner sklavenschaft heraus entwickle, ehrt auch Dich. Und auch wenn ich Dir mit gerade abgedrehtem Kopf die Stiefel küsse und lecke, erzählt Dir meine Zunge von meinem Glück, von meinem Eifer und meiner Ernsthaftigkeit.

Du siehst meinen Hunger, meine Sehnsucht, wie sich all mein Suchen aufgelöst hat und wie meine Findung mich entspannt, mir Energien schenkt, und es gibt keine Kette und keine Gerte, die Du nicht dafür einsetzen wolltest, genau das zu fördern. Und Du weisst, wie entschieden Du dafür umgekehrt Dein Recht auf Anbetung und Dienstfertigkeit, auf sklavische Verehrung durch Dein Eigentum einfordern kannst.

Ein Objekt unter Freundinnen

credit: Filthy Femdom – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Dies ist eine wirklich sehr spezielle, ganz besondere Erfahrung, und sie gehört zu den tiefsten Gefühlen, die ich in der Entdeckung meiner Unterwerfungslust erlebt habe:

Die Benutzung als Objekt, ohne eigenen Willen, ohne Kontrolle, ohne jede Abwehrmöglichkeit benutzt werden von Frauen, die keinerlei Scham und Hemmung haben, Gebrauch zu machen von den Möglichkeiten, so dass sie mir zeigen: Wir wollen dich genau da haben!

Ich habe das in Sessions bei Dominas erlebt, nachdem ich die Scheu davor verloren habe, es mir selbst einzugestehen – und es dann auch auszusprechen oder aufzuschreiben – was mir immer leichter viel als das reden… also wusste ich bald mal, welche Wirkung das auf mich hat, und es gehört zu meinen schönsten Erfahrungen, dass meine Herrin nun nicht nur davon weiss, sondern nun eine Frau ohne alle Geschäftstüchtigkeit und Spiellust, schlicht kraft der Wirkung, die diese Behandlung auf mich und sie selbst hat, diese Vorlage annimmt und daraus ihren ganz eigenen Umgang entwickelt: Und so bin ich zum Objekt, zur Freude, zum Lustgeschenk für die Freundin meiner Herrin geworden, und ich werde das nie vergessen:

Ich wusste, fühlte und erlebte die Liebe zwischen den Frauen, kannte ihre tiefe Freundschaft und empfand tiefen Respekt für die Nähe und den Halt, den sie sich immer geben. Und nun wurde ich Teil dieser Innigkeit, indem ich just in meiner Unterwerfung und Konditionierung zum Objekt, zum Lustsklaven, ein Geschenk sein durfte für eine „fremde“ Frau, die gerade dadurch erst recht zu einer Vertrauten geworden ist. Die Erfahrung, Nutzobjekt in einem wahrhaftig privaten Rahmen sein zu können, begehrt und benutzt mit Herzenslust – ich werde diese Gefühle nie vergessen. Und sie beseelen unsere Bindung und Beziehung, denn auch für Dich, meine ewige Herrin, ist das Erleben ein Teilen, das Mehrung bringt – und Vertiefung. Die Benutzung ist ein Fakt, der sich jederzeit wiederholen kann, aber gleichzeitig ist niemand je nur mehr eine Nummer. Ich bin der sklave, aber auch das Geschenk. Das ist ganz wunderbar und hat mich erst recht zu Treueschwüren an meine Herrin veranlasst – die ich auch genau so empfinde. Ich könnte nicht glücklicher sein!

Maximales Vertrauen, ewige Bindung

credit: Bondage Liberation – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn mein Körper in diesem Spannungsfeld sich befindet, gehört mein Geist Dir. Denn Deine Macht wird von jeder Pore meines Körpers wahrgenommen. Du regulierst meine Luftzufuhr, Du wählst die Maske aus und legst sie an, passt sie an, streichst sie glatt. Deine Hände regulieren den Zug auf meinen Hals, und das Material dehnt sich… aber nur unter Deinen Händen, während bei mir der Grad des Drucks ankommt, und all meine Sinne schärft: Nie ist es bedeutsamer, mein Vertrauen hellwach zu aktivieren und nach jeder kleinsten Botschaft zu forschen, die Du mir über Deine Hände vermittelst. Denn sehen tue ich rein gar nichts, und hören… es ist höchstens eine Kakophonie aus Blutrauschen, dem Pochen des Herzschlags und dem Klacken von Schuhen, so lange Du sie anbehältst, bevor Du zur um mich schleichenden Katze wirst. Und dann ist die Sinnesexplosion überhaupt nicht mehr für mich zu kontrollieren.

Ansonsten sind noch meine Hände hinter dem Pfosten, an dem ich anlehne, gebunden, ansonsten bin ich nackt. Ich bin es körperlich, und ich bin es in der Situation und Auslieferung. Ohne jeden Schutz.

Und wenn ich dann Deine Hände fühle, und diese Hände mich nicht schlagen, sondern streicheln, wenn Du mir zwischen die Beine greifst oder auch nur immer und immer wieder über meine Schenkel und meinen Bauch streichst… ist dieser nicht annähernd zu beschreibende Gegensatz zwischen dem Maskengefühl und Deinen Berührungen eine Gabe, die mich Glückstränen weinen lässt – verborgen unter Latex, Spandex oder Leder. Aber Du weisst um mich, Du kennst mich, Du siehst und beobachtest, wie mein Körper spricht, und damit sind längst nicht nur Erektionen gemeint… Und dann, Herrin, wenn Du VOR mich hintrittst, und Dich an mich schmiegst… und Du mich ermahnen musst, mich zu beruhigen, nicht aus Angst, sondern in der Freude, dann hast Du mich für ewige Zeiten aufgetan, mir das Glück gezeigt und es mich fühlen lassen. Und Du sollst die Verehrung Deines sklaven immer entgegen nehmen, sehen, fühlen können, denn was ich mit Dir erlebe, sprengt alles, was ich mir je habe als wirklich erlebbar vorstellen können.

Vertrauen geben und prüfen

Immer wieder, obwohl es ein so einfacher Vorgang ist: Wenn Du mich bindest, geht der Strom an. Unser Blick verändert sich, das Leuchten der Augen lässt uns genau erkennen, was wir fühlen.

credit: Pornstar Platinum – Illustration: diener der SHI – courtesy of kink.com

Jedes Mal neu ist es eine Botschaft, eine beidseitige. Gefühltes Vertrauen wird nie gewöhnlich, ausgeübte Macht nie beliebig. Und dabei bleibt immer das Mögliche, das ich über das Erwartete hinaus zulasse, und die Bereitschaft, mehr zu erleben, als das Vorstellbare. Ich weiss, Du wirst mir niemals Schaden zuführen, doch im Blitzmoment ist es durchaus möglich, dass ich eine sehr konkrete Ahnung davon bekomme, was wäre wenn?

Wenn Du mich nie mehr losbindest, wenn Du mich quälst, wenn Deine Lust mit Dir durchgeht, wenn… und dann erfahre ich… Deine Lust geht, wenn schon, mit uns Beiden Karussell fahren, wir feiern gemeinsam, wir feiern Herrin und sklave, und wir schenken einander genau das, wozu wir bestimmt sind, was uns Freude macht und glücklich.

Und noch etwas empfinde ich immer wieder: Die Freude, spielerisch weiter entwickeln zu können, was wir fühlen. Mit diesem Ernst dahinter, dass die Botschaften, die wir aussenden, sehr wohl in die Tiefe gehen.

Meine selbstbestimmte erwartungsvolle Frau

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Du lebst mir vor, was Selbstbestimmung ist – und ich erfahre immer wieder neu, wie herrlich befreiend es für mich selbst ist, eine Frau zu haben, die haargenau weiss, was sie will, und auch geschickt darin ist, es sich zu holen – oder zu bekommen.

Mit Dir erlebe ich hautnah, wie Deine Befriedigung „geht“, und es ist entwaffnend, höchst intim von Dir dominiert zu werden und gleichzeitig zu erleben, wie natürlich frei Du bist und wie schön für mich als Dein Mann, ein Teil davon zu sein. Ein willfähriger, devoter Teil, meinerseits darin aufgehend, mit all meinem Verlangen ein offenes Buch für Dich zu sein. Noch hockst Du auf meiner Brust und kümmerst dich einfach auf Dich, stellst sicher, dass ich kusche und bereit bin, lockst mich mit Deinen Duftstoffen und dem Zittern, das ich von Dir spüre, wenn Du Deine Schenkel auf mir ablegst oder Deinen Hintern auf mir reibst.

Es ist – betrachte ich meine Situation – völlig offen, ob der Moment kommt, wo Du mehr von mir willst und ich mehr bekomme… betrachte ich aber Dein Lächeln, weiss ich um Dein Wesen, kenne ich meine Erfahrungen mit Dir, so bin ich mir sicher, dass Du mich nehmen wirst… ich werde Dich fühlen, Deine Hitze erfahren, Deine Wärme fühlen und in Deine Himmelswelten tauchen… und Dein Strahlen wird noch grösser werden…

Ruhe und Harmonie in der gefühlten Gewissheit

credit: Men In Pain – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich stelle mir gerade vor, wie wir Beide zusammen auf dieses Bild schauen – und ganz genau die Tiefe seiner Botschaft verstehen. Es sagt so viel über uns und unsere gemeinsamen Augenblicke aus, in denen wir in völligem Frieden und absoluter Verbundenheit einander zu vollständigen, stimmigen Persönlichkeiten machen:

Es sind nicht nur Fesseln, die ich trage – ich versuche, in ihnen mit ganzer Haltung mein Ja zu meiner Sklavenschaft zu zeigen, und Du spürst meine Demut. Du strahlst eine tiefe Ruhe aus und eine Sicherheit, die mir Gewissheit ist: Du liebst Dein Eigentum und machst mir die Freude, mich mit all meinen Sehnsüchten zu geniessen und eigenes Verlangen durch mich stillen zu wollen.

Meine Königin regiert ihren Untertan und sorgt für ihn. Sie lässt ihn für sich arbeiten, doch sein Lohn ist unermesslich und mit Geld nicht zu bezahlen: Ich habe meinen Platz zu Deinen Füssen. Du duldest mich nicht nur, Du willst mich bei Dir haben. Auch für Dich gilt: Nur mit Deinem Nebenan bist Du komplett.

Es ist wundervoll, dass es Dich gibt.

Momente tiefster Erdung

credit: Illustration von Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansion

DAS ist mein Paradies. Und in diesem meinem Lustdienen erfüllt sich all meine Begeisterung für Dich. Hier hole ich all meine Kraft und finde ich meine Erdung, denn was gibt es Schöneres, als so angeleitet zu werden, mit all seinen Gedanken, Gefühlen und Energien im Moment zu leben, fokussiert, ohne jede Ablenkung? Und tatsächlich bin ja nicht nur ich fokussiert und frei von aller Unstetigkeit und Unruhe, geerdet in der Verbindung: Du bist es auch, Du, die Du alle Freiheiten hättest, zeigst mir, wo Du sein willst, wie, und wie unbedingt.

Ich darf der Mann sein, der Dir Zeugnis Deines Wunders ablegt, der Dir zeigt, wer Du bist und was. Wie wunderbar, wie begehrenswert Du bist und wie königlich verwöhnt Du gehörst.

Du teilst alle Deine Bedürfnisse mit mir, traust mir zu, Dich in so vielen Dingen glücklich zu machen, Dir Zufriedenheit zu schenken und den inneren Stolz, als Göttin erkannt zu werden und entsprechende Anbetung zu erfahren.

In unserer lüsterfüllten Verbindung liegt auch ganz viel Erdung, die über jede Raserei hinausreicht. Und so sind es ganz viele langsame, zärtliche Zungenstriche und lange satt aufliegende Gedächtnisminuten, mit denen wir gegenseitig unseren Wert zelebrieren. Und dabei muss ich gerade lächeln. Es ist mir egal, ob das korrektes Deutsch ist. Es ist in jedem Fall wahrhaftige Bindung, die wir erleben und von der wir nie genug bekommen können.

All die vielen Reize

credit: Illustration von Felix, diener der SHI, courtesy of The English Mansion

Natürlich: Ich liebe schöne Wäsche. Ich liebe Strümpfe, Pumps, Korsagen… oh ja wie liebe ich gerade sie! Und es ist ganz wunderbar, wenn sich meine Herrin in ihren Reizen mir nähert, mich erwartet, mich unter sie befielt. Es ist wie der Gang zu einer Party, für die frau sich schön macht – auch ein Kompliment an den sklaven und Partner: Sieh her, wer sich Dir zeigt, sich mit dir zeigt, dich besitzt.

Aber was wirklich wichtig ist: Dass jede Ansprache von Dir, jede Hinwendung zu mir Deinem Bedürfnis folgt und ich jederzeit und immer wieder damit zu rechnen habe: Und ich huldige nicht wirklich einem Schuh, einem Strumpf – ich unterwerfe mich der Persönlichkeit meiner Herrin, Deinem Willen, Deinem Geist und Deinem Körper. Und dieser Körper soll sich wohl fühlen und nackt oder in den weitesten Bequemklamotten schlicht seinen Bedürfnissen folgen: Ich werde genau so von ihm angezogen.

Berufstätige Dominas haben mir mehrmals erzählt, wie sehr sie sich nach den Zeiten sehnen, in denen sie bequem in einer Jogginghose auf einem Sofa liegen können und keinem Anschein genügen müssen. Mir ist der Gedanke unerträglich, Du könntest Dich jemals bei mir in irgendwas nicht wohl fühlen. Denn es geht um Dich, um Dein Wohlsein. Und ich knie auch nicht nur dann automatisch vor Dir, wenn Du eine Gerte führst und Dein Stiefel seinen Absatz am Boden aufsetzt. Ich möchte auch zwischen Deine Jeans-Beine kriechen dürfen, einfach Deine Wärme spüren, Deine Beinschere erleben, Deine Füsse auf mir spüren, und Dir ansehen, wie wohl Du Dich in den bequemsten Fläz-Klamotten fühlst. Und da ist ja immer das schönste aller Kleider, das grösste Wunder Deines Körpers: Deine weiche warme Haut, die so sehr nach Liebkosung verlangt. Ganz natürlich. Immer wieder.

Ich will Dich strahlen lassen

credit: courtesy of SARDAX

Das nenne ich Glück: Meinen festen Platz in Deinem Leben zu haben, mit meiner Verehrung und Hingabe dafür sorgen zu können, dass Du Dich königlich fühlst. Zu erleben, wie Du Dir dieses Gefühl abholst, wie Du mich fest als Deinen Lustbringer UND sklavischen Diener installierst, so dass Du in Deinem Leben strahlst und für Deine Welt eine entsprechend lichtvolle Erscheinung bist. Oder besser: Eine Konstante aus Fleisch und Blut, eine selbstbewusste, wissende und bestimmende aber liebende Frau, die mit ihrem Glück immer auch den Raum schafft, um für andere da zu sein.

Ich freue mich über diese Deine Ausstrahlung und Wirkung, und wenn ich ein ganz kleines Bisschen mit Grund dafür sein darf, ist mein Leben perfekt.

Und ja: Wie jeder Lustsklave, so wünsche auch ich mir, dass Du dank mir die begehrteste Frau der Stadt sein magst, die ein Maximum an Verehrung erleben kann: Niemand soll mehr Verlangen gestillt bekommen, und gleichzeitig wünschen wir diese Freude jeder Frau.

Es ist gar nicht auszumalen, was wir Männer damit der Welt schenken können!

Auf die Sehnsucht folgt befreiende Geilheit

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn die Begegnungszeit begrenzt ist, wenn du die Sehnsucht in dir trägst, immer tiefer, wenn du dir alles immer wieder in den schönsten Farben ausmalst, wenn du dich tröstest damit, nicht allein zu sein, sondern die süsse Qual zu teilen, und wenn dann der Moment da ist und der Raum und die Zeit, dann können und dürfen Dämme brechen, denn wir kennen uns, vertrauen uns und lieben unsere Lust, die gerne in schiere Geilheit münden darf.

Und dann bist du überall und an mir und in mir und auf mir und hinter mir und über mir, und ich spüre Deine Wärme an mir und die Hitze in mir, der Schweiss schiesst mir aus allen Poren, die Atmung geht stossweise, alles schreit JA! und will enthemmt und befreit aus der Haut fahren – um in Deinen Fängen zu landen, von Dir gebändigt und kanalisiert für Dich nutzbar zu werden, und Du greifst zu und leitest alle Energie in Kanäle, die in die Erfüllung meiner Unterwerfung führen und Dich triumphieren lassen… so dass schliesslich Du allein über meinen Herzschlag befielst, meine Luft, meine Herausforderung, mein Tun und mein Empfangen.

Es sind Momente, die sich in uns einbrennen, als Erfahrungen, die uns bejahen lassen, was wir fühlen, die uns WISSEN lassen, wer wir sind. Ich gehöre Dir, Punkt. Das hast Du gerade heute wieder gesagt, und ich weiss nicht nur wegen Momenten wie diesen, wie ernst und feierlich Du das meinst. Und diese Begegnungen, dieses Erleben bleibt ja nicht losgelöst, es fügt sich mit jedem Gespräch, jedem Augenaufschlag, jedem Streicheln, jedem Nachfragen und Vergewissern und Sorgen zu einem ganzen Runden.

Mein sanfter Engel ist mein Heißblut, und Dein sensibler sklave ist Deine sklavenSau. Und in allem strahlen wir und tun uns gut.

Erniedrigung schafft Intensität

credit: Illustration: diener der SHI, courtesy of The English Mansion, via tumblr.com

Meine Erniedrigung kannst Du in so vielen Facetten zelebrieren! Ich weiss nie, was Dir als nächstes einschiesst – und wann. Es gehört zu meiner Vertiefung und Verinnerlichung, dass ich jederzeit und überall gefordert sein kann, keinerlei Stolz zuzulassen und mich ganz Deiner Macht zu beugen. Ich liebe es ja, und es ist mir völlig egal, ob das erklärbar ist oder pervers. Jeder nach seiner Fasson – und ich nach Deiner!

Es ist HERRLICH, wie Du das zelebrieren kannst, wie natürlich Dir alles ist und wie selbstverständlich Du es einforderst – und gleichzeitig strahlst, wenn Du erneut erlebst, wie folgsam ich bin, fügsam und ergeben.

Und eines, liebe Lesenden, kann ich Euch erst recht versichern: Wenn mich meine Herrin zu sich ruft, wenn aus meinen Ehrbezeugungen eine Nahbarkeit folgt, in welcher ich berühren darf und innigst berührt werde, dann ist der Rausch dieser Spanne, diese Gnade, die ich dabei empfinde, ein unfassbar intensives Erlebnis. Jedes Mal. Auch dafür bleibst Du bestimmend, konsequent und Deiner Linie treu. Du hast Deine Erziehungs- und Abrichtungsprinzipien längst definiert und lässt mich danach leben – und wachsen.

Es lebe die Erfüllung

credit: Filthy Femdom – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Unsere Körper wollen sich verbinden – aber genau so, wie unser Geist und unsere Wesen miteinander verbunden sind. Unser Herzschlag pocht im Gleichklang, unser Verlangen ist sich eins, unser Wünschen erfüllt sich hier und jetzt. Du lebst Deine grenzenlose Freiheit in meiner unbeschränkten Lust auf meine Unterwerfung. Meine Hörigkeit ist mit meinem Körper nur gebunden, um sich weiter in mir ausbreiten zu können, und während Du für mich gefühlt überall bist, habe ich nur den einen Gedanken: Wie kann ich mich mit Deiner Lust vereinen, wann darf ich es, und wie?

Herrlich ist Deine Sicherheit, Deine mütterliche Fürsorge, welche Deine Wollust nicht länger versteckt, weil Sorge, Liebe und Verlangen einen Dreizack bilden wollen, der mitten in unseren Körpern in Hitze aufgeht, so dass Du gar nichts anderes mehr willst, als mich zu erbeuten. Es lebe die Lust, die Erfüllung, der Hunger, die Geilheit, die Gier. Alles ist geborgen in unserem gegenseitigen erkennen, wir sind genau die, nach denen gesehnt wird, wir wollen gefunden werden und erfüllen die Freude, spüren das Glück und feiern den Moment.

Es gab viele Gestern, die das Heute möglich gemacht haben, und das IST soll für die Ewigkeit sein, so dass wir uns auf jeden Fall auch auf das Morgen freuen.

Mein Platz und meine Verwendung

credit: Illustration von Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich bin einfach angekettet, blind, uneingeschränkt benutzbar, ausgeliefert, räudig, brünftig, hörig, enthemmt und gleichzeitig komplett unter Deiner Kontrolle. Du bist berechnend, planend, hast meine Situation mit Absicht herbei geführt. Alles geschieht, wie Du es willst. Du liebst keine Überraschungen, aber sehr wohl die Bestätigung, dass Deine Abrichtung die gewünschten Folgen zeitigt. Du lässt Dich von meiner Willfährigkeit überraschen, staunst über meine Unterwerfungs-sehnsucht und den konkreten Beweis, den ich mit all meinen Reaktionen Dir erbringe.

An der Wand hast Du die einzelnen Ergebnisse meiner Benutzung notiert. Wie Du sagst, ist das wie bei einem Stier im Stall, über den an der Wand über die Zucht informiert wird und über die Besamungsleistung, und ich weiss nie, wie Du mir als Nächstes begegnen wirst. Als strenge Herrin und Lehrerin, als Zuchtmeisterin, als lüsterne dominante Braut, als Frau auf der Suche nach Zärtlichkeit, die sie empfängt und gibt, als wollüstiger Vamp, der einfach befriedigt werden will. Alles ist für mich unerwartet, alles bleibt Überraschung, ich reagiere, bejahe, zeige mich, komme Dir entgegen und kenne doch meinen Platz. Und die Art, wie Du diesen Platz mit mir besetzt, wie Du mich haben willst und wohin Du immer wieder zurück kommst, hierher, zu mir, das würde mich umhauen, wäre ich nicht schon auf Knien…

Mein Du

credit: Men In Pain – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist die Lustherrin.
Dir gehört alles.
Du nimmst Dir alles.
Du nimmst mich gefangen.
Du bändigst mich.
Du benutzt mich.
Du geniesst mich.
Du steuerst unsere Lust.
Du reitest mich auf Deinen Wellen.
Du wiegst Dich in Deiner Lust.
Du befielst mich in Deine Tiefe.
Du machst mich atemlos und bist doch mein Leben.
Du liebst die Lust.
Du willst und suchst Berührung.
Je näher Du mir bist, um so grösser wirst Du.
Du bist mein Wunder.

Du
verdienst alles.

Ich will es Dir geben.
Immer.

Unterwerfung, die in die Ruhe führt

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe diese Vorrichtungen, die mich schlicht zu Boden zwingen… Mein ganzer Körper kann „frei“ sein, aber der Kopf steckt in einem fest verankerten Halseisen oder eben in einer schweren Kiste… und ist diese rundum geschlossen, bin ich nicht nur hilflos und entwürdigend ausgestellt, ich sehe auch keinen Angriff, keine Annäherung kommen… Geräusche klingen womöglich in der Kiste verfremdet, die Orientierung fällt in jedem Fall schwer. Einerlei. Ich bin Dir eh komplett ausgeliefert, und erneut schaffst Du eine Situation, in welcher ich dies erlebe und zeigen kann, wie gross mein Vertrauen ist. Die Kiste könnte auch auf das Brett einer Pritsche geschraubt sein, die an vier Ketten im Raum schwebt… es fehlt jeglicher Halt, es gibt keinen Fixpunkt, nur meinen ausgestellten Körper und die Dunkelheit in der Kiste. Und wenn dann flinke Finger von aussen auf die Wände trommeln, wird es womöglich schwer, nicht panisch zu werden…

Aber Du hast gerade heute festgestellt, wie gross meine Fähigkeit ist, gebunden wo zu liegen und dabei in eine innere Ruhe zu kommen. Auch hier würde ich das versuchen:

Ich brauche die Sicherheit, dass alles zur Zufriedenheit meiner Herrin ist, dass Du die Situation geniesst und Du selbst die Zeit dehnen willst, und dann sehe ich meine Aufgabe darin, zu mir zu kommen, in mir zu ruhen und so aus den von Dir geschaffenen Voraussetzungen Momente zu machen, in denen ich mich mit meinem sklavischen Wesen vereint fühle. Indem ich statt Aufruhr Frieden empfinde, zeige ich nochmals eine Ebene unserer Verbindung, und die Tatsache, dass Du selbst dabei eine Ruhe ausstrahlst, schafft bei aller Gegensätzlichkeit unserer Situation Gemeinsamkeit im Auskosten und Geniessen der alles durchdringenden Klarheit.

Und diese Klarheit setzt sich dann in jeder Berührung fort, von Dir geleitet, genutzt, und von mir in jeder Deiner Ansprachen angenommen.

Durch Dich

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion

Wir können das zelebrieren: Lange Phasen, in denen ich alles durch Dich empfange. Jedes Getränk, jedes Essen kommt von Dir. Nicht einfach von Dir erlaubt, sondern von Dir und durch Dich verabreicht. Es liegt eine hohe Intensität in diesen Momenten, eine ganz besondere Begegnung, die mich sehr deutlich und unmittelbar spüren lässt, dass alles durch Dich bestimmt ist.

Und es ist ja auch so: Mein Hunger und mein Durst können nur durch Dich gestillt werden. Und wenn Du mich nährst, empfange ich mehr als die Energie von Wasser und Brot, Gemüse und Frucht.

Der Erntedank trägt dem Umstand Rechnung, dass keine Ernte ohne die Gnade der Schöpfung auskommt – und ich bin das Geschöpf in der Hand meiner Herrin. Sie bestimmt über meinen Tag, meine Abläufe, mein Trinken und Essen, meine Arbeiten, Begegnungen und mein Wirken nach aussen. So möchte ich leben, überzeugt, dass die Intensität, die ich damit erreichen kann, viel mehr ist als das Leben nach meinen eigenen Impulsen. Du bestimmst über mein Ruhen und meine Aktivitäten, Du heisst sie gut oder ordnest sie ein.

Ich bin überzeugt, dass ich an den Punkt kommen kann, in dem ich mein ganzes Denken und Empfinden mit dem Deinen in Einklang bringen kann – und die Momente, in denen wir feststellen, dass es Justierung braucht, uns zusätzlich als Herrin und sklave inspirieren können.

Und wenn ich mich so in Deine Führung begebe – wie intensiv ist dann unser Körpergefühl, wenn Du Deinen Fuss auf meine Brust stellst oder Dich auf mich setzt oder mir meine Nahrung vorkaust? Unfassbar, dass Du diese 24/7 Führungsverantwortung als eigenes Bedürfnis siehst, als einen Traum, den DU erfüllt bekommen möchtest!

Kein Traum mehr

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Als suchender, sehnsüchtelnder sklave quält wenig so sehr wie die Unsicherheit, die immer irgendwo im Unterbewusstsein an einem nagt. Die Traumbilder einer möglichen Herrin scheinen verklärt und unrealistisch. Doch was will ich es korrigieren, wenn ich nichts anderes habe, das mir sicher ist? Also werden die Geschichten, die sich die Phantasie ausmalt, immer phantastischer (sic), und ein Boden bricht weg, ohne dass der Himmel gefunden würde.

Doch wenn sie da ist, die Herrin, wenn sich aus Fleisch und Blut eine Frau für dich interessiert, für deine Talente, dein Wesen, deine Art, dann ist genau diese Erfahrung das grösste Wunder: Diese Frau weiss auch, was sie braucht, und sie hofft nicht einfach still darauf, es zu bekommen – sie spricht davon, sie drückt es aus, sie verlangt und fordert es, und sie ist dabei so nachdrücklich und gleichzeitig umsichtig, dass ihre Worte in meinem Ohr nicht einfach ein Rauschen erzeugen, sondern sich eingraben können, wobei die erste Herausforderung ist, zu erfassen, dass aus dem Traum und dem sexuellen Spiel eine Bindung wird, in welcher ich tatsächlich auf meine Demut und Devotheit bauen kann, mit ihr gerechnet wird und ich auch eine Verantwortung dafür bekomme, dass die Träume meiner Partnerin wahr werden. Nun bin ich nicht mehr Träumer und Sehnsüchtler, nun bin ich Partner, um gemeinsame Träume zu LEBEN.

Du, meine Herrin, hast mich gefunden und gemeinsam gestalten wir unsere Realität. Uns gibt es wirklich, und Deine Präsenz kennt keine Eventualitäten. Sie ist gegeben. Tag für Tag.