Ein Stück an Lager

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Eine Transportpalette als Fesselrost – darauf muss man erst mal kommen… Darauf kann der sklave nicht nur nach Gutdünken und Phantasie ganz individuell gebunden werden… er kann auch transportiert werden.
Es kann ein Hubstapler kommen, seine Greifschienen ausfahren,  die Palette anheben und das sklavenStück damit irgendwo in der Höhe im Lager deponieren…

Oder die Herrin kann den sklaven mit einem Handhubkarren dank dem Rost leicht anheben und ihn sonst wohin schieben…

Und wenn dann gefällt, wo er, wo ich hin gestossen worden bin… kannst Du mich auf ein passendes kleines Podest heben und hast mich für jede Art der Benutzung justierbar auf der richtigen Höhe…

Fesselnde Mächte sollen die absolut freie Verfügungsgewalt geniessen. Meine Hilflosigkeit ist die immer wiederkehrende Botschaft, dass ich mich wahrhaftig Deinem Willen und erst recht Deiner Lust ausliefere. Ich fühle mich in herrlich perverser Lüsternheit als Dein sklavisches Nutzvieh in der Lage, Dir für jede Art der Lusterfüllung zur Verfügung zu stehen – und das erste, was mich anstachelt, ist die Tatsache, dass ich gar keine Wahl habe…

 

Gebunden glücklich

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Du fesselst mich nicht für ein Erlebnis, für einen Moment, für eine Vorliebe. Und ich lasse es nicht nur zu, ich öffne mich, ich spüre mich anders als je zuvor. Unsere Lust ist nicht losgelöstes Happening. Es ist der Nährboden, die Energie für eine ganzheitliche Haltung, eine Lebensgrundlage, eine 24/7 gültige Ausrichtung: Ich bin Dein Eigentum.

Du richtest mich für Deine Lust ab, Du führst mich mit Deiner Erziehung in die sklavische Anteilnahme an Deinem ganzen Leben, Tag für Tag. Ich kriege keine Handlungs-forderungen aufgezwungen – ich kriege sie befohlen – und lebe dadurch doch nur zunehmend nach dem, was ich selber aus mir heraus natürlich finde. Es befreit mich. Die wahre Kraft liegt in dem, was ich für Dich, Herrin, empfinde. Sie lässt mir selbstverständlich werden, wie ich Dir begegne und Dich begleite.

Wenn Du mich losbindest, haben wir keinen Alltag, der ebenfalls losgelöst wäre. Ich falle auf die Knie, danke Dir für meine Lust an mir, und nehme mit Energie meinen Tag als Dein sklave an- in manch Hinsicht dabei immer gefesselt bei Dir stehend, kniend, auf Dich ausgerichtet sein. Du bist mir Orientierung, und zusammen schauen wir in die Welt und hast Du mit ein Auge darauf, wie ich dieser Welt mit meinen Talenten dienen kann.

 

Schlösser können aufgeschlossen werden

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Wenn ich in die Spur finde, wenn ich in der Spur bleibe, mich meiner Bestimmung nicht entziehe, mich nicht nur rein schicke, sondern rein begebe, annehme, mich ausliefere, weil ich weiss und fühle, dass es meine Bestimmung ist – nicht für den Moment der Lust, nicht aus Trieb und Geilheit, sondern im Wissen um mein Wesen und im Fühlen für mich und meine Lebensherrin – dann wirst Du mich immer wieder packen, mir mit Käfigen, Seilen und Ketten beikommen, aber auch mit Schlüsseln für all meine tatsächlichen und bildlichen Schlösser, und ich werde unter Dir nicht in einem Joch leben, sondern in einem Garten der Erkenntnis und der friedvollen Bestimmung.

Deine Schönheit

Ich sehe Dich so gerne an, Herrin, wenn Du vor mir stehst, sitzt, thronst. Aber noch mehr liebe ich es, zu sehen, wie Du Dich bewegst. Ich liebe es, wie Du dabei Deinen Kopf in den Nacken wirfst, wie geschmeidig Du einen Fuss vor den andern setzt, wie Deine wundervollen Oberarme leicht vor und zurück schwingen, im Takt Deiner Schenkel, welche Dich behende einen Fuss vor den anders setzen lassen…

Ich liebe es, wie Dein Haar sich bewegt, wie es immer wieder auf Deine Schultern fällt.

Was ist Schönheit, Herrin? Grosser Busen, kleiner Busen, schlanke Taille, runde Taille? Oh, Schönheit ist, was mir so sehr gefällt, warum auch immer. Meine Blicke kleben an Dir, weil, ja warum wohl? Weil Du mit Deinem Körper zu mir sprichst, weil Du in meinem Blick baden kannst und meine Hingabe und Verehrung die Schönheit einer Frau sehen, welche mit ihrer Lust eins ist. Wenn Deine Augen blitzen, weil Du Dich begehrt fühlst, dann erfülle ich meinen Sinn. Dein Körper ist mein Tempel. Darf ich bei ihm weilen, bin ich geborgen – und lustvoll herausgefordert. Denn diese wunderbare göttliche Schöpfung will Lust leben, tanzen, fühlen, pochen, streicheln, fliessen, weilen. Lust ist Leben – und in Deinem Tempel bete ich es an.

Ich gehöre Dir.

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Lehren, lernen, lohnen

Ja, Herrin, ich habe etwas Schwärmerisches an mir, das mich Glücksgefühle in überbordende Versprechungen und hochfliegende Pläne packen lässt. Du kennst mich und vermagst das einzuordnen, aber für uns Beide ist es unschön, wenn mir die Realität dann aufzeigt, dass ich in meiner Entwicklung nicht so weit bin, wie ich es mir doch so sehr wünschen würde.

Du kennst mich viel besser als ich mich selber, siehst mich immer mal wieder auf Grund laufen und fängst mich auf. Mit Deiner beständigen Haltung und Bekräftigung beschämst Du mich in meiner Fehlerhaftigkeit und kannst damit viel besser umgehen als ich selber das vermag, ohne irgend etwas davon wegdrücken zu müssen: Ich lerne das sklavische Vertrauen, das bedeutet, dass ich mit klarem Blick auf mich selber schauen darf und Entwicklung und Lernen unter Deiner Führung immer möglich ist.

Und so bekommst Du auch immer wieder Lohn für Deine empathische Erziehungsarbeit, indem ich zu einem authentischeren Handeln finde, zu gefühlter sklavenHaltung.

Wir müssen mit viel räumlicher Distanz umgehen und haben uns doch zu einer sehr persönlichen und engen Art einer wahrhaftigen Femdom-Beziehung entschieden. Das bedeutet, dass meine Einlassung in Bezug auf die Lust meinem inneren Bedürfnis entsprechend sehr komplett ist, und ich mich so auf Dich fokussiere, wie es ja für einen Lustsklaven mit persönlichem sklavenbekenntnis gar nicht anders vorstellbar ist.

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Ich schreibe diesen Text mit meinem Lieblingsplug im Arsch, und ich habe mich für diese Gabe bei Dir demütig und voller Begeisterung bedankt. Das ist für mich selbstverständlicher Ausdruck meiner Gefühle, und gerade spüre ich Deine Macht ganz stark körperlich, und das liebe ich sehr.

Ich habe tatsächlich Unterwerfungssucht, und die Plugs schenken mir das körperliche Gefühl entsprechender Befriedigung – mit dem Resultat, dass ich mich erst recht bis zum Zerspringen nach Dir sehne.

Doch all meine Sehnsucht hat nun einen Hafen, sie sucht nicht mehr eine unbestimmte Weite, ist keine Phantasie und nährt definitiv kein Märchen. Nun gelten diese Gedanken und Gefühle einer real existierenden Frau, mit der ich sehr wohl in einer Herrin-sklaven-Realität verbindlich verbunden bin. Und das ist wirkliche Geborgenheit für mich und Basis für die Lust, mit der ich mich Dir unterwerfen darf für Deine eigenen Sinnesfreuden.

Du bist meine HerrinFrau.