Deiner Wollust hörig

Ich lebe und existiere und atme als Dein sklavisches Eigentum. Ich bin Dein Lustsklave und Deine Geilheit ist mir heilig. Wenn Du mich beim Wort nimmst und mich in das Reich Deiner Lust führst, mich benutzt und geniesst und Deine Triebe durch Dein Nutzvieh befriedigt sehen willst, dann folge ich mit höriger Inbrunst Deiner Wollust. Du bist wie ein reinigendes Gewitter, das alle Ablenkung aus meiner Achtsamkeit vertreibt und ich werde mitgerissen von Deiner Lust.

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Deine Sinnlichkeit ist zauberhaft, Deine Geilheit ist erregend, mitreissend, Deine Lust absolut natürlich und Teil Deiner Liebe. Berührung, Gier, Hunger… alle Sehnsucht erfüllt sich in der Begegnung und macht Dich zur Königin, der alles Begehren gehört und die empfängt, was ihr zusteht. Und wenn Du auf mich schaust, siehst Du Deinen Diener, von Deiner Strahlkraft erfasst und Dir bedingungslos verfallen, und nichts soll mich je daran hindern, Deiner Lust zu dienen.

Nie habe ich eine Frau gekannt, die so offen und bejahend Lust gelebt und sie zum natürlichen Teil ihrer grundsätzlichen und damit ganzheitlichen Anspruch auf Begegnung und Berührung gemacht hat – und nie war ich so wunderbar umarmend und bejahend einbezogen. Ich lerne von Dir, ich erlebe mit Dir die Freude des Lebens.

Der einzige Sinn

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Es ist dreissig Grad. Du sitzt am Schatten und ich liegen in der Wohnung im Latex-Sack. Der Schweiss läuft in Strömen. Ich bade in ihm. Ich spüre die Enge, die zweite Haut, die sich satt um mich schliesst. Die weiteren Sinne sind mir genommen. Kein Hören und Sehen. Die Mundpartie verschlossen, die Nase offen. Ich atme flach.

Du hast Hausarbeit gemacht, gechillt, telefoniert. Ich bin unnützes Stückgut, weg gelegt, mit dem einzigen Sinn, Dein jederzeit verfügbares aber nicht ständig benutztes Objekt zu sein. Mein einziger Sinn ist es, verfügbar zu sein – aber auch, mich darauf einzulassen, daraus für mich und mein Wesen etwas zu machen. Und ich konzentriere mich auf den Moment, wenn Du die Knöpfe des Mundverschlusses öffnest und Deine Lippen die meinen verschliessen, ich Deinen Atem einsauge…. zuvor hast Du Dich angekündigt, bist mit den Händen, mit Deinem ganzen Körper über mich gefahren, hast die Zugbändel nachgezogen, das Halsband enger gemacht… Alles Ankündigungen, dass Du da bist, bevor wieder Stille einkehrt.

Der einzige Sinn ist ein ganz wichtiger, und wir trainieren ihn immer wieder. Meine absolute Verfügbarkeit ist eine Botschaft für uns Beide. Wir lieben unsere Kommunikation.

Ehrfürchtige Behutsamkeit

In Deinem Schoss, oh meine Herrin, liegen meine Wurzeln, keimt das Leben, wohnt die Lust, nährt sich die Liebe. So zart und Ehrfurcht gebietend, so verlangend und bereit, geöffnet zu werden…

Doch in meinem Drängen und Sehnen liegt immer auch Behutsamkeit, denn in der Art, wie ich mich Dir nähern darf, liegt immer die Botschaft an Dich, welch Zauber in Deiner Weiblichkeit liegt.

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Wenn Deine Hände sich sanft auf die meinen legen, wenn ich fühle, wie ich Dir die Ehrfurcht für Dich bezeugen kann, wenn Deine Hand nach unten wandert und sich lieb auf meinen Kopf legt, dann komme ich an, bin ich daheim, und Dein Willkomm lässt mich Liebe fühlen, und mein Blick geht zu Dir hoch und strahlt Dich an.

Die Sprache der Gerte

Es ist immer wieder besonders, vor Deinen Augen und meinem Bewusstsein die Instrumente, die mit für meine Unterwerfung sorgen, ganz bewusst anzunehmen und zu zeigen, dass ich mich Deiner Führung unterordnen und gehorchen will.

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Ich spüre Deinen Zug an der Kette und das lederne, gefütterte Halsband ist diese unbeschreiblich sinnliche Kombination von anschmiegsam und beengend… Und Deine kurze Gerte… Sie hängt manchmal einfach jederzeit griffbereit an Deiner Seite, manchmal liegt sie auch lässig unbenutzt in Deiner Hand, immer aber kann ich damit rechnen, dass ihr nächster Einsatz kommt. Manchmal nur führend, begleitend, bestätigend, dann wieder korrigierend, massregelnd, scharf und bestimmend…

Du sprichst mit ihr zu mir auf vielfältigste Weise, und wenn ich die Gerte für Dich halte, zeige ich Dir, dass ich mir dessen bewusst bin.

Mit den Jahren entwickelst Du unzählige Zeichen, mit denen Du mit der Gerte zu mir sprichst, und ich nehme sie an, wie ein Pferd, das den Reiter an seiner Flanke fühlt.

Berührung ist immer für die Seele

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In unserer Femdom-Beziehung, wie sie meine Schleusen geöffnet hat, ist Berührung ein ganz zentrales Thema. Dem Grundprinzip, dass Frau bestimmt, dass Anreize der Entbehrung, der Reduktion, der scheinbaren Distanz gesetzt werden, folgt eine Natürlichkeit, in welcher die Berührung in tiefster Hingabe erfolgt. Es herrscht dabei eine andachtsvolle, von Ehrfurcht begleitete Ernsthaftigkeit und Bewusstheit, und jede Pore Deiner Haut wird zum zu bestellenden Feld, und wenn ich mich an Dich schmiegen darf, wenn Du Dich zu mir legst, dann strömt eine liebevolle Wärme durch meinen ganzen Körper.

Berührung kann gerade im BDSM als erst recht intim erlebt werden – und dabei steht Dein ganzer Körper, der Tempel meiner Anbetung, im Zentrum. Es ist ganz, ganz wunderbar, den Schweiss aus Deinen Poren zu küssen, Deiner Haut Kühlung zu verschaffen, so dass Du danach jeden feinsten Hauch in der Luft auf Deinem Körper spüren kannst. Es ist ein wunderbarer Körper, eine göttliche Schöpfung, die Gestalt, in welcher Deine Seele heimisch ist – und sich genau so fühlen soll.

Wenn es mir gelingt, Dich glücklich in Dir selbst sein zu lassen, dann strahlt meine eigene Seele.

Liturgie für Deine Lustfreude

Ich liebe es, wenn ich wie ein anbetender Gläubiger Dir in einer Atmosphäre und Konstellation huldigen kann, in welcher alle Einrichtung, Kleidung, alle Umstände das gleiche ausdrücken: Alle Macht der Frau, alle Lustfreude auf Dich ausgerichtet, alles Königliche sucht und findet Dein Begehren, Verlangen, und, natürlich, Deine Erfüllung.

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Doch Deine Befriedigung soll sich nicht in Orgasmen erschöpfen, sondern sich an der fortlaufenden Bestätigung nähren, dass Du mir tatsächlich so wichtig und ehrerbietig bist wie eine Königin. Deinen Schenkeldruck fühlen, deine sich straffenden und lockernden Schultern sehen, den Tanz der spärlichen Lichter im Raum wie glitzernde Konfetti wahrnehmen, die alle zu Dir hin führen, und erleben, dass Deine Lust mich fordert, alles von mir will und dann noch ein bisschen mehr…

Und Du bist mir eine Lehrerin fürs Leben. Es gibt keine Situation, wo es mich nicht danach verlangt, zu sehen, wie Du Dich ihr stellst, wie Du sie lösen würdest. Und während ich submissiv fühle und denke, und Du führend und sorgend agierst, ist doch in allem das Lehrmuster vorhanden, das mich dazu anhält zu fragen, was ich selbst tun kann. So, wie wir die Dinge sehen, so werden sie auch oft beleuchtet, und so gerne, wie ich Dir diene, so gerne empfängst Du.

Lebenslang

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Du bist meine Königin.
Du verfügst über meinen Körper, Du formst meinen Geist, Du hütest meine Seele.
Du bestimmst über meine Gefangenschaft, meine Ketten, meine Freiheiten.
Du erwartest zu jeder Zeit und in jeder Situation meine klare Bekundung Deiner Stellung und entsprechendes Verhalten.
Du geniesst Deine Stellung.
Du füllst Deine Stellung aus und bejahst die Bedeutung, die Du für mich hast.
Du empfängst meine Anbetung und Hingabe und geniesst sie.
Du siehst mein Bangen und Verlangen und den Respekt in meinen Augen.
Was Du siehst, gefällt Dir.
Der Käfig entfaltet seine Wirkung für uns Beide.
Wir sind froh, haben wir ihn so fest und stabil gebaut.
Dennoch legst Du mich sehr oft zusätzlich in Ketten und Eisen, in Seilen und Schnüren ab.
Ich lebe durch Dich.
So leben wir Beide gut.

Lebenslang.

Die sich öffnende Kiste

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Klappe auf und zu… Hallende Geräusche… Dunkelheit, dann Deine leuchtenden Augen sehen… Die Kiste ist Sinnbild für die Eindeutigkeit und Gänzlichkeit, mit welcher Du Deinen Besitzanspruch an mir ausübst. In ihr bin ich Dir jederzeit ein Geschenk, ein Utensil, das Du auspacken oder wegpacken kannst. Du kannst die Kiste auch abschliessen und versenden. Ausleihen. Vermieten. Mit mir in die Ferien fahren…

Und wie Du so die Kiste öffnest, ist es auch ein Sinnbild dafür, wie sehr Du mich selbst geöffnet hast, wie Du in meine Seele geschaut und keine Abgründe gesehen hast, sondern Tiefe und Schönheit. Ich bin etwas, das Du gerne öffnest, betrachtest, aufschliesst und, ja, auch beschützt.

Dir aber soll der Dank immer entgegen strömen, Dich umfliessen, Bewunderung und Anbetung sind Dir gewiss, und meine geöffnete Seele möchte der Deinen immer ein Partner und Diener sein.

Im Glück der Erwartung

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Oh sklaven dieser Welt! Wie sehr sind wir vereint in der Hörigkeit für unsere Herrinnen!

Ich sehe zu Dir auf, und im Staunen über Dich weiten sich meine Augen. Brav folge ich Deinem Befehl, keinen Moment meinen Blick von Dir zu nehmen, und es bräuchte keine Ketten, um mich kniend vor Dir zu halten. Aber es ist phantastisch, die Ketten zu haben, wunderbar, Käfig und Liege so ausgestattet zu sehen, für Dich, für mich gebaut. Und Du zeigst mir Dich nicht nur! Du wirst mich Dich schmecken und schlucken lassen, und dann wirst Du niedersinken, nicht wahr? All diese Knebel, die exakt für uns erfunden worden sind, Dein Lächeln, das unter Deinem fallenden Haar ganz allein mir gilt, während ich nur meine Augen habe, um mich Dir mitzuteilen…

Aber Du erkennst alles und wirst mir die Chance geben, durch meinen Eifer im Empfangen meine Demut zu zeigen, und irgendwann wirst Du mir den Rohrknebel abnehmen, und ich werde mich bedanken dürfen und Dich reinigen und Dich entspannen lassen, denn das Polster der Liege ist bequem und die Benutzung Deines sklaven ist Dir so gewiss wie der Besitz einer Zahnbürste. Ich gehöre Dir, und Du geniesst es, in meiner Anbetung gefeiert zu werden und bestätigt zu bekommen, dass Deine Macht über mich im Zauber Deiner Weiblichkeit ihren immer wieder neuen Ausdruck findet.

Der Raum für Züchtigung

In der Züchtigung durchlaufe ich verschiedene Stufen. Der Schmerz ist nicht das Ende. Er wird mir zugefügt, und ich bin willens, ihn zu begrüssen, anzunehmen. Doch es tut weh. Ich wehre mich innerlich. Ich habe Angst. Der Boden ist hart, die Eisen sind schwer, mir scheint mein Fleisch so sehr verletzlich, und es brennt sofort, doch meine Herrin ist ungerührt. Sie macht weiter. Sie macht deutlich, was sie erwartet. Sie will Einlassung. Respekt. Sühne. Wachstum. Sie formt. Irgendwann spüre ich den harten Boden vielleicht nicht mehr. Ich werde weich. Ich beuge mich. Ich finde Gnade.

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Wie ich schon oft geschrieben habe, sind die Möglichkeiten für meine Herrin, mich mit Züchtigung und etwas härterer, bestimmender Hand zu führen, eingeschränkt, weil wir uns nie für längere Zeit sehen können. Und nach meinem Empfinden braucht Züchtigung in ihrem Nachhall auch direkte Begleitung, und da würde ich mich online verloren mit meinen galoppierenden Empfindungen fühlen. Aber das, was ich an Wirkung kenne, lässt mich auch ein wenig sehnsüchtig danach sein, obwohl mein Respekt riesig ist: Im Gegensatz zu allen anderen Erziehungsformen ist im BDSM die Körperstrafe ein erlaubtes Mittel, das mit genau so viel Empathie einzusetzen ist wie jede andere den Partner fordernde Massnahme. Aber der Einsatz von Schlägen, Ohrfeigen und dergleichen stellt auch eine mächtige zusätzliche Komponente in der Bindungsförderung dar, und findet ein Paar den Raum dafür und die Sicherheit, so ist ein mächtiges Sprachmittel geschaffen, das Hirn und Herz des sklaven genau so erreicht, wie es sich im Empfinden der Herrin entwickelt. Die Ansprache ist unmittelbar, und in meinem Idealfall steigt die Gehorsamsbereitschaft und die Achtsamkeit damit an.

Eiserne Botschaften

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In welchen Fesseln oder Eisen ich auch stecke oder welche Vorrichtung unsere Neugier weckt: Immer ist da ein Erstaunen darüber, wie einfallsreich und ausgeklügelt, wie fies und gleichzeitig erregend so manches Gerät exakt dafür ausgelegt ist, Submission beim Wort zu nehmen.

Und immer war da Eine oder Einer, die oder der sich die Gedanken gemacht hat, die wir dann im Ergebnis der vorliegenden Geräte geniessen können. Die Verwandt-schaft im Geiste unter Gleichgesinnten ist einfach eine schöne Sache.

Und dann schliesst Du mich ein, und Erregung paart sich mit Restriktion, und die Einrichtung tut ihr Werk, und mein Geist und meine Ernsthaftigkeit wird getestet.

Eisen schliessen ein. Sie machen mich zugehörig. Eigentum an mir wird bekräftigt, und ich bekomme Gelegenheit, meinen Mut, meine Ausdauer, meine Bereitschaft zu zeigen. Und wenn Du dann zu Dir kommst, siehst Du in Allem bekräftigt, was Du mir angedeihen lassen willst, und ich sehe in Deinen Augen Deine Zustimmung und Freude leuchten.

Schhhht… alles gut

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In der Ergebung liegt Besinnung und Beruhigung, und wenn Du Dich über mich beugst, ist immer alles gut.

Du bist gleichzeitig Frau, Herrin, Mutter und Krankenschwester, hast eine absolut beruhigende, friedliche Wirkung auf mich, und gleichzeitig förderst Du alle Energien in mir, die danach streben, in meiner Rolle und Aufgabe zu wachsen und mein Wesen offengelegt zu bekommen.

Denn ich will Dir dienen mit Herz und Seele und Körper, und das Beste, was ich in mir trage, soll Dir zugänglich sein, jetzt, hier, gefesselt vor Dir, und jeden Tag in Deinem Alltag, an Deinem Platz, in Deinen Aufgaben und Projekten.

Mögen die Menschen sehen, wie grossartig Du bist, und wir schön vor allem die Botschaften sind, die Mann durch Dich lernen kann. Ich spüre Dein Ja jeden Tag, und dabei ist es mir Ruhe und Unternehmungsfreude in einem. Ich will mich weiter kennen lernen, und mich mit Dir entdecken, und ich möchte Dir gehören und für Dich da sein und erfahren, wer Du bist, mehr und mehr, und was immer Dich beschäftigt, soll auch mein Thema sein.

Bei Dir verebbt aller Lärm in mir, der mich umtreibt, und Deine Ruhe breitet sich in mir aus.

Atemloses Glück

Die Bereitschaft, mich absolut in Deine Hände fallen zu lassen, ist da. Und wann immer Du sie erfahren kannst, ist das für uns Beide eine tiefgreifende Erfahrung. Es gibt diesen Moment, in dem mir völlig klar wird, körperlich bewusst, dass Du über mein Leben verfügst. So spielerisch kann es gar nicht sein, dass der Ernst in der Situation nicht durchscheinen würde und mit uns Beiden etwas macht.

Dabei werde ich nicht panisch. Es ist mehr ein Glück, Dich erfahren zu lassen, dass Du diese Macht wirklich hast. Und Dich geniessen zu lassen. Absolut.

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Du weisst, dass ich schwitze, dass ich ganz intensive Körper- und Geisteserfahrungen mache, dass DU sie auslöst und ich gerade jetzt eine ganz enge Verbindung zu Dir suche und finde. Du testest mich, Du stellst jeder spontanen Angst aber auch Deine Nähe entgegen, indem Du mich Dein Körpergewicht fühlen lässt… und da ist ja noch unser Schoss, der eine ganz bestimmte Art der Verbindung sucht und finden möchte… Und nochmals drückst Du den Schlauch zusammen und achtest darauf, dass ich dabei in Deine Augen sehen kann. Diese Zufriedenheit und Sicherheit über Dein Eigentum und die Wahrhaftigkeit unseres Bekenntnisses.

Ich kann viel flacher atmen, als ich dachte – und noch viel tiefer vertrauen!

Deine schönste Umarmung

Meine Zärtlichkeit soll Dir schmeicheln wie das warme Licht der Abendsonne, das Deine Haut golden schimmern lässt. Jede Berührung, die ich Dir schenken darf, soll Dir von meiner Ehrfurcht erzählen, von meiner Hingabe und Liebe und Dankbarkeit. Wenn ich in Deinen Schoss tauche und meine Wangen Deine Schenkel berühren, dann ist das die schönste Umarmung, die Du mir schenken kannst. Du bist mein Wunder, Du bist mein Zauber.

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Wenn ich den sanften Druck Deiner Hand fühle, wenn ich Dich tief atmen fühle, wenn wir beide dann einen Moment die Luft anhalten, dann erlebe ich eine Tiefe und eine Stille, die ich mit nichts vergleichen kann. Ich werde so feinfühlig, dass ich meine, das Licht der Abendsonne in meiner Seele zu spüren – doch ganz sicher wohnt da die Liebe, die ich für Dich empfinde.

Deine Lust ist heilig. Geniesse mich, Herrin, mach mich mit Deinem Lächeln glücklich, lass uns Deinen Kelch öffnen und Dir gut tun und Dich umsorgen und auf Händen tragen. Auf Lustwellen sollst Du schweben und alles vergessen, was auch Dich mal belasten mag. Denn das hier wird immer sein, wird immer Deins sein, denn dieser Mann zwischen Deinen Beinen gehört Dir.

Bekenntnis in Raum und Zeit

Du benutzt mich hemmungslos. Du forderst mich kompromisslos. Du nimmst mich beim Wort und willst, dass ich Deine Geilheit mit meiner Begehrlichkeit, meinem Eifer, meiner Lüsternheit und Hörigkeit heilige. Ich erkenne darin Dein Ja zum Leben, zur Begegnung, zur ewigen Sehnsucht nach Berührung und Sinnlichkeit. Und indem Du mich in dieser Weise zu mir nimmst und bei Dir hältst, erfahre ich Dein Ja zu mir als Deinem sexuellen Wesen, Deinem Eigentum, Deinem Lustdiener.

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Und dieses Ja lebst Du in unseren Kammern genau so wie vor anderen. Ich weiss, dass Du Dich immer zu mir bekennen wirst, dass ich angenommen bin und Dir gehören werde, so lange ich atme. Und fühle. Als Mensch. Als sklave. Als Objekt Deiner Lust. Als Diener und Begehrer und Anbeter und Unterstützer. Als Mensch mit Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit, Fürsorge.

All das hat Platz in Deinem Zuspruch, hat Raum im Käfig und verflüchtigt sich nicht ausserhalb der Mauern. Ich bin gesegnet. Und mein Streben ist, Dich genau das Gleiche fühlen zu lassen.

Werdung

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Die Konditionierung, jederzeit in meine Löcher penetriert werden zu können, war ein gewaltiger Schritt und hat mich nachhaltig geprägt. Hirnwäsche und seelische Prägung in einem, bis zur Identifikation und dem Erkennen, dass mir die Benutzung meiner sklavenFotzen ungeheuerliche weitere Möglichkeiten schenkt, Diener zu sein, benutzbares Objekt, Spielzeug.

In meiner Art, die Benutzung anzunehmen und im Handeln meiner Besitzerin liegen so mächtige Botschaften, greift so tief in mein Bewusstsein ein geführter Schwanz ein, der nicht einfach ein Stück Fleisch penetriert, sondern mein Hirn und mein Bewusstsein formt.

Und dann? Kriege ich meine Löcher gestopft, werde ich reduziert auf die blosse Gegenwart, gefesselt, angebunden, gestopft und geknebelt und gerade weder Schwanz noch Loch, nur mehr ein Objekt, das zu warten hat. Doch es ist ja niemals nur ein Warten. Es arbeitet immer. In mir. Für Dich. Für uns. Und ich werde gefügiger, demütiger, weicher, williger. Du beugst mich meinem Wesen entgegen, gebrochen wird nur mein Stolz.

Wenn Du in Deinen Kerker hinunter steigst, prüfst Du Dein Eigentum, Deinen Schatz, der Dir Reichtum ist. Das ist das Wunder. Das gibt allem seinen Wert.

Wie Du meinen Blick nach innen lenkst

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Der Wunsch, als sklavenStück zum Objekt zu werden, kennen wohl viele submissiv veranlagte Menschen sehr gut. Und es ist faszinierend, in diesen Zustand einzutauchen und entsprechende Fremdbestimmung zu erleben. Es liegt eine Freiheit darin, keine Freiheit zu haben, und wir können Regungen zulassen, Daseinsgefühle erforschen, denen wir uns sonst nicht öffnen. Und für die führende, bestimmende Person ist es berührend, dass sich der Partner in ihre Hände begibt, Vertrauen zeigt und es lebt.

Doch ich will nicht wirklich verschwinden, mich auflösen. Dieser Wunsch kommt zwar immer mal wieder aus einer devot erlebten, sexuell triebhaft befeuerten Tiefe, weil eine Art Erlösung winkt, eine Befreiung von aller Schwere, eine Hemmungslosigkeit, die im Zwang gipfelt, sich einer lüsternen Herrschaft unterordnen, fügen zu müssen, gar nicht anders zu können, als benutztes Objekt zu sein. Wenn da aber ein liebender Mensch ist, der führt und begleitet, dann kann sich mein Blick nach innen richten, bleibt es nicht bei einer sexuellen Rauscherfahrung, und ich sehe auf meine submissive Lebensenergie, sehe mich mit Deinen Augen, sehe das Leuchten in Deinem Blick und in meinem Wesen.

Und nun stülpst Du mir den Sack über den Kopf, über die Seile, die mir den Blick geführt haben, schliesst ihn eng um meinen Kopf und schnallst mich auf Deine Liege. Du machst mir deutlich, dass Du nicht das Wenige von mir willst, sondern das Viele. Mehr. Du willst ALLES. Und Du raubst es mir nicht. Du empfängst es. Du willst, dass ich es Dir gebe, antrage, und ich bin fassungslos glücklich, wie viel Dir das bedeutet.

Du schmiegst Dich an mich, und es kommt uns vor, als hätten sich Frau und Mann nie mehr begehrt, sich nie näher gefühlt und verbundener. Und dann fühle ich Deine Hand in meinem Schoss und Deine sich vorwärts, aufwärts schiebenden Schenkel, und Wärme strömt durch unsere Körper…

Unsere Art, Danke zu sagen

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Deine Stimme hören, Dein Haar riechen, Deine Hand spüren… Ganz, ganz viele Verheissungen in kürzester Zeit, aufeinander gehäuft, auf mich und mein Verlangen ein-prasselnd, so dass ich schwer atme, und mein „Ja, Herrin“ aus mir heraus drängt, immer wieder… Doch Du lässt Dir Zeit, fühlst Deine Macht, geniesst meine Atemlosigkeit, fühlst die Anspannung meines Körpers, bist Herrin der Situation, dieses Deines Mannes, Deines sklaven und liebst ihn und Dich dafür. Wunderbar, was Dir, was uns geschieht!

Dann nimmst Du mir die Binde ab, und ich blicke in das tiefe Dunkel Deiner Augen, an dessen Grund ein ewiges Feuer zu brennen scheint. Deine Hände fahren immer wieder zu meinem Hals, schaben über die Haut, und Deine Worte dringen tief und eindringlich in meine Seele… Ich darf Dich gerade mit allen Sinnen erfahren, wahrnehmen, empfangen, und ich wünsche mir, dass das so bleibt, und dafür will ich ganz Deinem Tempo folgen, Deinen Anweisungen, Ideen, Wünschen, Eingebungen, so dass wir ein weiteres Fest unserer Verbindung feiern können, Dir zu Ehren, uns zur Freude, und wir sagen Danke zur Fügung, die uns zusammengebracht hat, die mich hier bei Dir sein lässt, ergeben und demütig, freudig und staunend über Dich, das Wunder in meinem Leben.

Du und Dein Wunder

Grossartig kann ich behaupten, ich hätte keinen ausgeprägten Fetisch. Doch das ist natürlich Quatsch! Denn ich bin absolut fotzenhörig. Eine Muschi schlecken dürfen, verwöhnen, erkunden, eintauchen in die unbeschreib-liche Weiblichkeit, ist ein Rausch, eine Erfüllung, ein Traum – und dass meine Freude so sehr auf das Bedürfnis meiner Herrin trifft, wir Topf und Deckel sein dürfen, ist einfach wunderbar.

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es erscheint mir komplett absurd, dass es vor allem in der Vanilla-Welt so viele Männer gibt, die absolut wild auf den nächsten Fick sind, gleichzeitig aber mit einer Möse wenig bis nichts anfangen können. Das Loch, in das sie ihren Schwanz zu stecken bereit sind, bleibt ihnen fremd, mysteriös, im besten Fall geheimnisvoll. Wie kann man sich vor dem Körperteil des Partners zieren, mit dem man so nah und intim sich verbindet wie auf keine andere Weise möglich?

Wenn Du mir befielst, mit einem Schwanzknebel in Dich einzudringen, sehe ich so deutlich das Wunder Deiner Öffnung, die Teilung Deiner Lippen, das Empfängnis, Dein rosiges Fleisch, die glänzende und duftende Glut Deiner Lust – und ich staune, dass etwas so wunderschön und zart Erscheinendes so hungrig auf mich sein kann… der Schoss einer Frau ist so zart und gleichzeitig so unfassbar anpassungs- und aufnahmefähig. Doch wie sehr ich das auch erlebe, ich verliere nie die Ehrfurcht und die Behutsamkeit in der Sorge, Dich verletzen zu können. Und so gibst Du mir den Takt vor, hast mich in Fesseln gelegt und Deine Liege arretiert, und nichts wird uns hindern, Dich gleich weiter zu erforschen und Dir einfach gut zu tun.

Der Stolz meiner Herrin

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Seht den Stolz meiner Herrin, der mein Stolz ist, meine grosse und tiefe Freude. Schaut auf meine Herrin, seht, was ich sehe, und bewundert und liebt Ihre Ausstrahlung.

Ich will sie ehren und achten, mit meinem Dienen erheben, Ihr meinen Respekt zeigen und entsprechend leben.

Ich bin ein Wicht neben ihr, und die Tatsache, dass sie den Besitz an mir geniesst, lässt mich staunen und meinerseits strahlen. Unfassbar, dass ich bei Ihr knien darf und neben Ihr existieren.

Ich bin mit Ihr verbunden, über unzählige Synapsen, gebildet durch unseren Austausch, unsere Begegnungen, die Freilegung meines Wesens, die Chance, leben zu dürfen, was ich fühle. Meine Herrin ist meine Göttin, und über Ihren Stolz und Ihre Freude sehe ich den Weg vor mir, den ich gehen und kriechen will, an der Flanke meiner Herrin, unter Ihrem Schutz und gemäss Ihrem Willen.

Die Kette, die Ihr seht und die ich an meinem Hals hängen fühle, ist nur das äussere Symbol einer Verbindung, die nicht gelöst werden kann, die sich nie ausklinkt und alle Herausforderungen meistert wie jede weitere, die kommen mag. Wir wachsen an ihr und bestätigen uns, und Deine Schulter straffen sich um so mehr, je mehr sich mein Rücken beugt.

Du bist phantastisch, und es ist schön, dass Du mir glaubst.