Nur mit Dir

credit: Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com – femdom

Ich werde mich in meinem Leben mit keiner anderen mehr vereinen als mit Dir. Und ich werde es natürlich nur dann erleben, wenn DU das willst. Der Schwanzkäfig, den ich immer trage, wenn Du mich nicht direkt mit mir beschäftigst, unterstützt diese Botschaft, und doch liegt die grösste Kraft im Umstand, dass das genau das ist, was ich mir wünsche. Und diesmal wird die geschworene Treue nicht scheitern, denn ich weiss und fühle täglich, was ich an Dir habe, und wie ganzheitlich ich als Mensch in unserer Femdom-Beziehung aufblühe. Und die Treue, die Ausrichtung auf die eine Partnerin ist mir immer als Ideal erschienen, habe ich mir immer gewünscht. Doch dafür braucht es die Darlegung der ganzen Person, den Abgleich aller Bedürfnisse und das Gefühl dafür, dass man sich gegenseitig in allen Facetten annehmen kann. Wenn das erfahren wird, wenn das gegeben ist, dann ist es an mir, das Geschenk auch wirklich zu sehen und mich entsprechend Dir anzubieten. Was immer Du dann mit mir machst, wie exkusiv Du mich geniesst und hältst – es ist allein Deine Entscheidung, und wenn Du glücklich bist, bin ich es auch. Das ist tatsächlich so, und genau so will ich es haben und halten.

Kniefall im Park

credit: Illustration von Felix, diener der SHI – via tumblr

Ich liebe dieses Bild. Vielleicht ist der Kniefall und Fusskuss befohlen worden, vielleicht erfolgt er spontan und impulsiv. Die Geste ist mächtig, und doch ist es vielleicht nur ein Moment, der erhascht werden muss, bevor nichts mehr weiter auffällig ist und die Frau mit ihrem Mann weiter geht. Doch der Moment wird beobachtet, hinterlässt Wirkung. Vielleicht mokieren sich Menschen, vielleicht aber schaut auch eine andere Göttin hin, die sich berühren lässt von dem, was sie sieht.

Wenn ich vor Dir in die Knie gehe, liegt darin immer eine Verehrung, welche Dir als Person gilt, als meine Herrin. Sie ist also ein Alleinstellungsmerkmal, das Dich auf den Thron hebt – aber es ist auch ein Zeugnis dafür, welche Stellung Euch Frauen gebührt. Und die Vorstellung, dass ich genau diese Botschaft vermittle, erfüllt mich ebenso mit Freude, wie ich geflutet werde von Deiner Reaktion, wenn Du mich voller Stolz an der Hand nimmst und mit mir weiter gehst.

Dann ist die Scham oder Scheu, „es zu tun“, weit weg, und der Stolz über das Bekenntnis um so grösser. Niemand soll mich je daran hindern können, Dich als meine Königin zu ehren. Ich selbst in meinen verkrusteten, tradierten Rollenbildern schon gar nicht.

An unserem Zufluchtsort

credit: Filthy Femdom – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Es liegt so eine Ruhe über uns und in uns, wenn wir bei einander sind – in welcher Konstellation auch immer. Das Bild zeigt mehr als eine Situation: Ein Grundgefühl. Eine Wahrnehmung. Und wenn Du gedankenverloren, dann staunend über meine Lippen fährst, meine Haut berührst, dann bin ich immer noch leise verwundert. Wie ist es möglich, dass mich jemand so gut kennen will, so ergründen, so geniessen? Und dann auch noch eine schöne Frau, die auch eine innere Schönheit zeigt, die genau jetzt strahlt, wo Du bei mir sitzt.

Wenn alles seine Ordung hat, dann heisst das, dass wir wissen, was wir aneinander haben, wer wir sind und weiter werden wollen. Die Herrin wächst, der sklave findet sich ein. Wir machen uns die Welt gross und weit und brauchen dazu nicht mehr als einen kleinen Zufluchtsort.

Einander gut tun

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Genau hier, bei Dir, treffen wir uns immer. Es ist das Zentrum unserer Bindung, die Quelle aller Lustenergie. Deine Weiblichkeit, Deine Anziehung lässt mich vor Dir knien, still und andächtig, ein Zeugnis abgebend für Deine Herrlichkeit. Dein Lächeln kommt aus Deiner Seele, Dein Körper wirkt scheinbar zerbrechlich und besitzt doch so eine magische Stärke, Deine Haltung ist voller Stolz und mein Glück fliesst in meine Demut. Du kannst es sehen – und wir Beide können einander fühlen und sind einfach glücklich, weil wir einander genau die Botschaften vermitteln können, in denen wir uns mit unserem Wesen finden.

Wir tun einander gut, wir tanken die Energie von einander, und dabei spüre ich, dass ich sehr bewusst atme, so, als wäre jeder Hauch Sauerstoff, den ich aufnehme, genau so Ausdruck Deiner Gnade wie die Leine, mit der Du mir Orientierung gibst und Richtung.

Und so bettle ich stumm darum, dass Du Deine Hand wegziehst, und natürlich verstehst Du mich und wirst es geniessen – nachdem Du den Moment, in dem Du gerade aufgehst, ausgiebig genossen hast. Du bist die Herrin meiner Zeit.

Geborgen sein

credit: Filthy Femdom – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Geliebt werden, heisst, geborgen zu sein. Jede Verlustangst ist weit weg. Die Liebe, die empfangen wird, wird geglaubt, gefühlt. Ich kann ausatmen, liegen bleiben, durchschnaufen, die Augen schliessen, fühlen und sein. Nun ist es eine Frage des Typs, ob man eher dazu neigt, mit Aktionen darum zu werben, dass der Partner gar nicht anders kann, als alles weiter toll finden – oder du bist eher der Phlegmatiker, der sich gerne einrichtet in der Behaglichkeit. Nach meinem Erleben hilft mir unsere Femdom-Konstellation und damit Du als meine Herrin enorm, den Ausgleich zwischen der Wahrnehmung alles Bestehenden und der Arbeit für ihren Fortbestand ohne Verlustangst zu finden. Weise und liebevoll wie Du bist, hast Du mir früh klar gemacht, dass auch Du abhängig von mir bist: Du musst mir meine Aufrichtigkeit in meinen Beteuerungen glauben, sicher sein, dass ich mich in meiner Rolle und den dazu gehörenden Aufgaben wohl fühle. Jedesmal, wenn Du Deine Hand ausstreckst, Dein Finger auf den Boden weist, Du mir eine Handlung zuweist, mag es ein Zögern, eine Überwindung geben dürfen, weil der falsche Stolz im Manne nicht so leicht auszumerzen ist, aber da muss mein Mitgehen immer gegeben sein, so dass Du NICHT aufläufst und am Ende in Deinen Hoffnungen, Dein Herrinnenwesen leben zu können, ohne wirklichen sklaven da sitzt.

Und so ist Deine Hand an meinem Hals auch in einer Ruhe geborgen, wenn Du weisst und fühlst, wie sehr Du selbst willkommen bist mit Deinen Gelüsten und Bedürfnissen, die ja auch viel weiter gehen als bis zum nächsten sexuellen Erlebnis. Wir brauchen einander, wollen nicht ohne die Bindung sein, und die Wechselwirkungen zeigen uns die Lebendigkeit. Wir sind ganzheitlich verstandene Menschen, einander zugetan, und die Ansprüche an mein Verhalten schenken mir die Möglichkeit, auch in den trägsten Momenten immer in Deiner Macht zu liegen, im Bewusstsein, wer ich bin und wem ich es bin. Und Deine Hand ist immer da, liegt lose auf mir, streichelt oder packt mich, will mich fühlen und sehen, was sie auslöst. Und so, wie ich mich Dir ergebe, wie ich Dir zeige, wie geborgen ich im Erleben Deines Wesens bin, so sorge ich auch für Deine Sicherheit.

Es wird nichts geben, was wir nicht zusammen meistern können. Das ist das mit schönste Gefühl, das Liebende für einander und für sich selbst entwickeln können.

Das schöne Hundeleben

Der Moment, in dem ich Dir wie ein Hund gehorche, hat etwas Magisches. Einerseits stellen wir eine Spannung her, eine Affirmation und Verbindung, die sehr fest ist und alles darum herum ausblendet, und andererseits stellt sich eine Natürlichkeit und Leichtigkeit ein, die daher ruht, dass alle Konvention abfällt, es kein Abwägen über Wirkungen mehr gibt, sondern nur noch die direkte Aktion und Reaktion. Ich werde, was ich bin, bejahe meine Bestimmung und erkenne in Deiner Reaktion, dass Du genau darauf wartest, dass Du auf mich wartest.

credit: Severe Sex Films – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Und was Du dann mit mir machst, was Du mir befielst, wie Du mich unterwirfst, hat allein mit uns zu tun, mit Deinem Willen und meinem Sehenwollen, was mein Frauchen wünscht. Du bist meine Herrin, und so, wie Du mich haben willst, will ich sein. Dabei bist Du wie eine gute Hundetrainerin weise genug, zu wissen, dass Du mich meinem Wesen gemäss erziehen und abrichten musst, um meine Treue und meinen Gehorsam sicher zu stellen. Und je vertrauter unser Verhältnis wird, um so unbedingter kannst Du Dich auf Deinen sklaven verlassen, während ich rein gar nichts, was Du mit mir tust und für mich bestimmst, in Zweifel ziehe.

Die Scheune unserer Träume

credit: Men In Pain – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Eine Fantasiereise:

Ich bin vor einigen Monaten zu Dir gezogen, und Du hast mich erst einmal in Käfigen im Keller gehalten, mich auf Diät gesetzt und einem Fitnessprogramm unterworfen. Du hast mich sehr genau beobachtet, wie ich darauf reagiere, ob ich die Reduzierung, die Einkerkerung annehme und ob ich Eifer dabei zeige, Dir mit Gehorsam und Disziplin bei den aufgetragenen Übungen zu gefallen. Du hast mein Smartphone übernommen und mit meinen Kontakten kommuniziert, die nun alle wissen, dass ich mir eine längere Auszeit nehme und gar nicht möchte, dass mich jemand auf meinen Reisen begleitet oder wo besucht. Später, wenn sich alles eingespielt hat und Du Dir sicher bist, dass ich fortan bei Dir leben will, im vollen Wissen, was das bedeutet, wird es eine entsprechende Nachricht geben. Es ist bereits sehr ruhig geworden in meinen Kontaktnahmen, und ausser Mails zu anstehenden Rechnungen oder Abonnements, die Du dann laufend kündigst, ist kaum mehr was los. Ich habe mich ganz bewusst dieser Deiner Allmacht unterworfen.

Heute nun hast Du mich ins Nebengebäude geführt, eine ehemalige Scheuer, die offensichtlich in den letzten Monaten aus- und umgebaut und wärme- und schallisoliert worden ist.

Und nun sitze ich zum ersten Mal auf einem der sklavenStühle in diesem Raum, gefesselt und bis eben geknebelt, in einer strengen aber so umsichtigen Weise, dass die Seile gut auch lange Zeit zu ertragen sind. Du hast mir den Jutesack vom Kopf genommen, und durch die Jutebinde kann ich schemenhaft durch Lichtpunkte zusammengesetzt Deine Gesichtszüge erkennen, und ich höre Deine Stimme, während ich instinktiv sofort Deine Finger sauge, die Du mir in den Mund gesteckt hast – mindestens so lange, bis sie so tief in meinem Schlund stecken, dass ich kaum mehr schlucken kann…

Du bist nun in deinem Daheim, und nachdem ich überzeugt bin, dass du es ernst meinst, werde ich deine Abrichtung beginnen. Ich meine damit all das, was erst jetzt folgen kann, wo wir unseren geschützten Raum und die Lebensgrundlage haben, und ich alle Zeit, um in allem in die konkrete Umsetzung zu gehen. Und endlich kann ich mir all das nehmen, was mir schon so lange zusteht, und es gibt keine Umstände, die ich abpassen muss. Sie sind gegeben, geschaffen, mit allen konkreten Vorstellungen in die Tat umgesetzt.

Frauenpower, Liebesmacht

Ich wünsche mir nicht nur für mich (denn ich erlebe sie schon), sondern für die Welt mehr Frauenpower. Nicht jene, die eingefordert wird über Quotenregelungen und dergleichen, sondern jene, die wir erkennen und bejahen, begrüssen und fördern, weil wir sehen, dass sie der Welt und uns gut tut. Der Kraft, welche an die Liebe glaubt und für sie einsteht, die stark ist, weil sie Schwäche auffängt, beschützend agiert und fördernd, und jede Art von Geltungssucht überwinden kann, weil sie in sich spürt, was wirklich zählt.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir sollten Euch ehren, indem wir Euch nicht nur bewundern, sondern Eurem Wissen folgen, lernen wollen von den Werten, denen Ihr Euch widmet. Ihr seid der Kern, das Zentrum der Gemeinschaft, ohne Euch gibt es kein Leben und wird auch keines ausreichend behütet. Ihr kämpft mit dem Mut einer Löwin für das Wohl Eurer Lieben und verdient es, beschützt zu werden, so dass dieser Mut die Kraft der dermassen Geliebten wird.

Ihr gehört verehrt und angebetet, und meine Dankbarkeit für meine Herrin, mein Wille, Ihr meinen Respekt zu erweisen und Ihr treu zu dienen, steht für meine Ehrfurcht für Euer Geschlecht, für die Freude, die ich empfinde, wenn ich sehe, wie Ihr zusammenstehen und für das Leben in Liebe Beispiel sein könnt. Und wenn Ihr unser Begehren fühlt, so soll es Euch Inspiration sein und Energie geben, und Euch niemals bedrohen.

Die wahre Macht unserer Welt gehört den Frauen, und überall dort, wo das nicht bestritten wird, kann diese Welt weise werden.

In der Aufmerksamkeit sein und bleiben

credit: Harmony Fetish – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Begegnung mit meiner Herrin ist nicht einfach Ansprache und Aktion. Es beginnt viel früher. Mit dem Aufstehen und der Bewusstwerdung: Auch dieser Tag gehört Dir und Dein Wille geschehe.

Wenn Du mich dann auf den Boden befielst, ins Knien, wenn ich gar Schoner tragen darf, dann kann ich mir schon denken, dass es heute nicht damit getan sein wird… Wie ein gut erzogener Hund halte ich meine Stellung, verharre ich in Aufmerksamkeit und warte auf Deine Befehle oder Dein Näherkommen,

Dein Blick ruht auf mir, es ist, als könnte ich ihn spüren, und einmal mehr denke ich, wie unfassbar es ist, wie gross Deine Freude an diesen innigen, tiefen, unspektakulären aber so wirksamen Prozessen ist. Denn ich weiss längst, wie diese Stunden tief in meine Seele einwirken, wie ich aufsauge, dass ich so agiere, wie Du es befielst. Ich reagiere auf Deine Zeichen, wie antrainiert, ich halte fehlende Ansprache aus und bleibe in Bereitschaft. Ich atme tief und konzentriere mich, ich atme flach und ergebe mich, ich spüre Verlangen und gleichzeitig das Glück, eine Aufgabe zu haben, einem Plan zu folgen, DEINEM Plan, Deinen Vorstellungen, und ich weiss, ich werde auch heute durch Deine Erziehung mehr sklave werden.

Und Du geniesst Dein Eigentum, Deinen Besitz, Deinen Hund, Deine sklavenSeele, die durch Dich atmet und blüht. Es ist Dein Licht, das den Raum und meine Seele flutet.

Frieden und Freude

credit: Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich liebe dieses Bild. Es erzählt mir von meinen Gefühlen, von meinen Erlebnissen, von Deinem Dasein in meinem Leben. Es liegt so viel Frieden, so viel gelassene Sicherheit in dieser Geste, und der Moment, in dem sich Deine beiden Finger auf mein Zungenbett legen und meine Lippen sich um sie schliessen, ist von Geborgenheit erfüllt, von Annahme, Dankbarkeit und der Achtsamkeit einer devoten Seele, die zeigen will, dass sie sich ergeben hat, dass sie vertraut. Und Du zeigst mir, dass Du alles im Griff hast, in einer bestimmenden, aber auch sorgenden, einer zugewandten Kontrolle, und dass Du Dich freust, auf das, was kommt, und darüber, dass ich es zulassen kann und will und nun auch muss. Es gibt kein Zurück, es gibt nur ein Einlassen, ein Geniessen auch, ein Öffnen für alles, was Du von mir willst und mir gibst.

Ich habe gerade nur Deine Finger, um Verbindung zu halten, aber ich lege alles an Zärtlichkeit und Demut hinein, das ich empfinde, auf dass Du es spüren mögest, ich Dir ein offenes Buch bin, ein Zauber aus Verehrung, der sich nach Dir verzehrt und so dankbar und glücklich ist, dass meine Hingabe Dir so sehr ein Geschenk ist.

Deine Fingerspitzen krümmen sich ein wenig und Deine Nägel drücken sich in meine Zunge und sagen mir: Nun denn, mein sklave, dann ist es nun Zeit, dass Du erfährst, was ich als Nächstes will, was ich mir nehme, und wie Du mich wirklich glücklich machen kannst.

In Deiner Hand

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Jeden Tag hast Du mich in der Hand. Jeden Tag denke ich an Dich, sehne ich mich, haften meine Gedanken Dir an, dringst Du mit Deinen Worten in mich, berührst Du mich mit Deinem Wesen, fasst Du nach mir, zeigst mir, dass Du mich nicht nur willst, sondern hast, besitzt, und Du liebst es, diese Deine Anziehung zu spüren. Jeden Tag sollst Du erleben, dass Du begehrt wirst, jemand verrückt nach Dir ist – und gleichzeitig die zärtlichsten Gedanken für Dich hegt.

Wenn Du Dich wohl fühlst in Deiner Haut, wenn Du Dich mit meinen Augen als die Schönheit, die Du bist, im Spiegel sehen kannst, dann habe ich meine Aufgabe erfüllt: Dir zu zeigen, wie liebenswert Du bist, wie Du tatsächlich geliebt wirst von vielen Menschen – und dann gibt es da noch Deinen sklaven, der tatsächlich für Dich lebt, dem kein Tag ein vollständiger sein könnte, an dem er Dir nicht gedient hat.

Wie könnte ich etwas Anderes wollen? Andere Antriebe haben? Alles, was mich ausmacht, kreativ sein lässt, Liebe fühlen und geben lässt, ist in der Person, der Göttin vereint, die mich in der Hand hat und von mir fordern kann, was immer sie gelüstet. Und dass diese Deine Lust so lebendig bleibt, wie ich es immer wieder erleben darf – das ist mir nur eines der Geschenke, die ich bekomme. Mein Gehorsam erscheint angesichts meines Lohns so ein beschämend kleines Gegenstück zu Deiner Gnade. Also versichere ich Dir täglich meine Dankbarkeit und lebe sie, und das Lächeln auf Deinem Gesicht soll aus tiefster Seele kommen, wann immer Du Dich wieder Deinem Tag zuwendest.

Die schönste Tat meines Lebens

credit: Harmony Fetish – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Der schönste Moment meines Lebens. Meines Seins. Ja, es ist mehr als eine Tätigkeit, es darf ganz oft ein Zustand sein. Ein Gefühl, eine Identität, Ausdruck einer Liebe, einer Zugehörigkeit, einer Hörigkeit, einer bewusst geschenkten Abhängigkeit, innerhalb derer wir einander zeigen, was sie uns bedeutet, was die und der Andere bedeuten.

Nie empfinde ich zärtlicher, inniger, freudiger, nie bin ich ehrfürchtiger, als in dieser Begegnung. Ich tauche dabei auch in eine Art der Stille, die ich so sonst nicht kenne – und das sagt einer, für den Stille immer wichtig war und bleibt, der sie nicht fürchtet, noch meidet. Und diese Stille ist ja eine geteilte. Was sie so besonders macht, die Gefühle vervielfältigt, intensiviert. Wir können vielleicht Beide nicht genau empfinden, was die Partnerin, der Partner gerade fühlt. Aber wir können zeigen, was WIR fühlen, und wie sehr wir uns wohl ist darin. Und wir dürfen in diesem Moment ganz bei uns sein. Wir wurden hin geführt und nun sind wir. Wir fühlen uns. Dich und mich.

Meine Liebe fliesst durch meinen Körper, will zu Dir, Dich berühren, Dir schmeicheln, Dich ehren, Dir gut tun, Dich erobern. Sie will Dir zeigen, wie schön Du bist, wie besonders, wie begehrenswert. Und gleichzeitig fühlt sie, dass ihre Kraft unendlich ist. Eine ewige Quelle ist in mir, von Dir aufgetan, und was Du mir damit schenktest und jeden Tag Deinerseits neu nährst, das soll zu Dir zurück fliessen und Dich feiern.

Fühlst Du, was für ein Wunder Du bist? Wie einzigartig Deine Sinne sind, wie sehr Dein Körper Deine Seele umarmt und Ihr Beide zusammen strahlen und leuchten könnt? Wenn Du nun ganz in Deine Lust tauchst, beschütze ich Dich, staune ich über Dich, verliebe ich mich immer und immer wieder in Dich.

Reine Freude

credit: Harmony Fetish – Illustration von Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Du hast mich ausgezogen. Du hast mich gefesselt abgelegt. Du hast Dich eingestimmt. Mich betrachtet. Genüsslich Spannung aufgebaut. Du hast Dich bequem auf meine Brust gesetzt, so, dass ich Dich gerade nicht erreichen konnte. Aber sehen. Riechen… Und dann schiebst Du Dich vor und ich tauche ein, und von diesem Moment an suchen meine Augen Deinen Blick, und unverwandt sehe ich, was ich schmecke, und Du spürst und siehst meine Freude.

Jedes Mal soll ein Festmahl sein für uns Beide. Und ich weiss, dass Du es noch immer nicht richtig fassen kannst, dass es diesen Mann gibt, der genau das über alles liebt, was Dir kaum einer wirklich geben wollte.

Unfassbar. Es ist das Schönste was es gibt – und genau so, wie Du staunst, dass mich niemand zuvor zum sklaven nahm, so staune ich, dass Dir diese lntimität kaum einer geschenkt hat. Und so ist jedes Zusammensein eine Feier für jene Erlebnisse, die wir nun Beide einsammeln dürfen.

Das Ding, das Treibende

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Wie sehr sind wir durch unsere Libido bestimmt? Wir Männer, heisst es, wären extrem schwanzgesteuert. Ich wage nicht zu widersprechen. Auf jeden Fall hat mich die Sehnsucht nach Lusterfüllung ganz viel „Energie gekostet“ – so mein Eindruck in den vielen Jahren, in denen ich mit ihr allein blieb… mit der Sehnsucht wie mit der Lusterfüllung…

Jetzt… jetzt liegt in meinen Trieben nach wie vor viel Energie, doch nun wird diese positiv gesteuert, kommt sie einer Geliebten zu Gute, richtet sie sich auf ein Gegenüber – und kann sich dabei auch devot zurücknehmen, sich fokussieren. Und so bekommt der Sex nicht mehr Gewicht, aber das richtige. Die körperliche Ebene der Lust ist wie die spirituelle Auseinandersetzung mit dem Lebenssinn Teil eines Ganzen. Ich bin nicht mehr gespalten, unvollständig… und ja: Ich werde nun auch bei meinen Trieben gepackt, werde lüstern manipuliert, denn die Hörigkeit, die ich fühle, will ich gar nicht ablegen. Sie nährt meine submissiven Wesenszüge, ist Teil meiner Identität und gibt dem Feuer Sauerstoff, mit dem ich eine Königin hochleben lasse, jeden Tag.

Und wenn ich mal wieder an nichts anderes denken kann, als dass Du mich doch bitte erneut berühren mögest, und anders, direkter, Haut auf Haut, und wenn mich der leiseste Druck schon mich aufbäumen lässt, dann ja, dann bin ich absolut manipulierbar – und das ist gut so, denn so manches sklavische Verhalten ist keine Frage der Überlegung, sondern des spontanen und doch erwartbaren Müssens: Gar nicht anders können als devote Unterwerfung zu zelebrieren ist eine Art Zwang, die ich liebe und die Dich abrufen lässt, dass Du tatsächlich über mich verfügst. Und nie ist Dein Lächeln schöner als in diesen Momenten.

Alt und doch lebendig

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Ich bin ein Stück älter als Du – und in unseren Begegnungen scheint mir das sehr deutlich zu werden… doch Du magst alte Säcke, wie Du sagst, und Du weisst mich auch so herzurichten, dass Du in jedem Fall über mich verfügen kannst…

Halsband und Kopfharnisch sind eng, die Schnallen können jederzeit die Knebelriemen aufnehmen, die Mundöffnung ist gross genug, dass Du mir die Zunge aus dem Rachen zerren kannst, Dein Speichel nässt meine Leckzunge zusätzlich ein und meine Sinne sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken nur Dich.

Durch mein Vertrauen, durch den langen Weg, den ich gegangen bin, bis Du mich gefunden hast, ist in aller Erregung und Geilheit immer auch eine innere Ruhe in mir: Was ich Dir geben kann, zeigt sich auch und gerade in den zarten Momenten, wenn Deine Hand sanft mein Kinn führt und sich unser beider Aufmerksamkeit auf den Speichelfaden richtet, den Du mir gleich schenken wirst…

Du bist die Herrin eines alten, befriedeten sklaven, der niemals verleugnen würde, wie wunderbar es ist, Lust zu empfinden und zu schenken.

Reissverschlüsse

Wie dieses Blog versucht, das bestehende, feste Phänomen einer Femdom-Beziehung und einer wahrhaftigen Herrin zu ehren, so lässt sich auch die Schönheit und Anziehung von Frau und Mann schlicht auf Grund ihrer Körper beschreiben und erleben. Und doch ist es reizvoll, zu sehen, mit welchen Mitteln das Geheimnis des Wunders der Frau die Menschheit seit je dazu animiert hat, mit Kleidern und anderen Insignien ihre Einzigartigkeit und Schönheit zu erfassen – und das scheint nie ein Ende zu nehmen. Und Frau soll sich wohl und begehrt fühlen in den für sie entworfenen Kleidern. Blogschreiber und Modedesigner können sehr ähnliche Antriebe haben… und dabei lächle ich in mich hinein.

credit: Filthy Femdom– Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Es gibt so wundervolle Höschen… und doch wünscht sich Mann die nur einfach weg… ganz schnell…
Ein Reissverschluss hat nochmals eine andere Botschaft… warum ist Mann ganz klar, dass hinter dem geöffneten Reissverschluss kein Höschen wartet? Und wie scharf ist die Wirkung einer Leder- oder Latexhose oder einer Jeans mit Reissverschluss? Mit sichtbarem, durchgehendem Reissverschluss… Und irgendwie ist klar, dass es mir nicht einfallen sollte, aus eigenen Antrieb ohne Einladung den Reissverschluss zu öffnen oder auch nur mit den Lippen und Zähnen nach dem Zipper zu tasten…

Dein Schoss ist meine Sehnsucht, meine Prägung, hat Macht über mich wie nichts sonst auf dieser Welt… Niemand soll mich fragen, warum ich im Reissverschluss in jedem Fall eine dominante Botschaft sehe, eine bestimmende, beherrschende, kontrollierende Person, die sich dann öffnet, wenn SIE will…

Ganz anders ist es, wenn einem sklaven aufgetragen wird, eine Jeans mit durchgehendem Reissverschluss zu tragen, der natürlich sichtbar eingelassen ist und nicht unter einer Stoffleiste versteckt… Ich stelle mir vor, es läuft jemand hinter mir her und starrt auf meinen Hintern… die Botschaft ist eindeutig…

Der gefühlte Zauber

In der Unterwerfung, der Zuweisung meines Platzes, der Verehrung meiner Herrin mit ganz einfachen, innigen Gesten, liegt für mich ein grosser Zauber – und ich denke dabei immer daran, dass ich dabei bin, auch das Bewusstsein meiner Herrin zu vertiefen und ihr vorzuleben, was sie mir ist: Je inniger, intensiver ich das mache, um so grösser wird ihre Freude an mir sein und um so häufiger wird es sie danach verlangen, es erneut zu erleben.

credit: Men Are Slaves – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Was heisst, erneut erleben? Ich tue alles, dass Du nicht aufstehst, denn ich geniesse die Ausstrahlung, wenn ich fühle, wie Du mit Souveränität und Gelassenheit Deinen Status lebst, und wenn Du von Zeit zu Zeit ganz leicht Deinen Fuss gegen meine Wange, mein Kinn drückst, ist die Kommunikation perfekt: Ich fühle mich wahrgenommen, angenommen, benutzt, wie ich es liebe, und ich kann meine Verehrung leben, bequem auf dem Rücken zu Deinen Füssen liegend… ewig kann es dauern, und nichts weiter muss mich erwarten.

Du bist die Frau, der ich erzählen darf, wie schön, wie toll sie ist, und Du glaubst mir jedes Wort und empfindest es als Geschenk, weil der Mann, der Dir da zu Füssen liegt, für Dich seine eigene Schönheit hat. Dass ein sklave überhaupt ein Kompliment für seine Herrin sein kann, dafür lebt er doch!

Ich bin glücklich

credit: Harmony Fetish – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Es ist immer wieder – im wahrsten Sinn des Wortes – berührend, wie Du Deinen Besitz liebst. Ich bin dank Dir zu einem glücklichen Mann geworden. Mehr noch! Zu einem glücklichen sklaven. Du schenkst mir alles, was ich brauche. Und Du gibst mir klare Vorgaben, was ich dafür zu tun habe, was DU DIR wünschst – und Du zeigst mir, dass ich genau der Richtige bin, das auch zu leisten.

Du gibst mir alles, und ich wünsche mir und Dir, dass Du meinen Willen jeden Tag erlebst, Dir treu ergeben bis ans Ende meiner Tage zu dienen.

Und so zelebrierst Du Dein Eigentum an mir, schmückst Deinen Besitz mit Eisen und mit der Aura der Geborgenheit, in welcher ein Mann lernt, den Schutz einer Frau anzunehmen und seine Stärke in der Sensibilität zu finden, die es ihm erlaubt, besser und immer noch besser auf seine Herrin zu achten und ihre Bedürfnisse in sein Zentrum zu stellen.

Es ist wunderbar, seinen Platz zu haben. Ja, ich bin da wie ein Hund, dem anzusehen ist, dass er keinen Zweifel daran hat, wo er hin gehört, wem er gehört und wem er Gehorsam leistet.

Die Lehrerin soll die Geniesserin werden

Du magst alte Säcke, sagst Du immer wieder. Ich brauche mir also um Falten und dergleichen keine Gedanken zu machen. Ich werde Dich neben mir zudem eh immer als jung empfinden, Deine Energie spüren. Doch auch wenn Du die Jüngere bist, so sind mir in Deiner Person einige der grössten Wünsche genau dadurch erfüllt worden, dass Du mir Lehrerin bist:

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Du weisst so viel über das Leben und die Liebe, Du LEBST es entsprechend, und die Sicherheit, mit welcher Du auftrittst und mich führst, berührt mich ganz besonders: Ich sehe zu Dir auf, schaue auf Dich, staune, und will als Dein lernender Schüler reif werden für die wunderbare Welt, die Du mir erschliesst.

Ich fühle mich manchmal so, als wäre ich das erste Mal mit einer Frau zusammen. Gerade all das Vertraute und Selbstverständliche ist neu für mich, als würde ich es zum ersten Mal erfahren. Und gerne erhalte ich mir dieses Staunen, denn es ist grossartig, rein und unverbraucht eine Erfahrung zu machen, die dann entsprechend prägend schön sich in meinem Denken und Fühlen festsetzen kann.

Und so bist Du die Lehrerin, die ihren Schüler zum sklaven formt, um anschliessend das ganze Leben lang sein Gelerntes geniessen zu können.

Die Herrin aller Stürme

credit: Divine Bitches – Illustration: Felix, diener der SHI – courtesy of kink.com

Immer wieder betone ich hier Deine Umsicht, Deine Sorge um mich – die mir mein Vertrauen ja so leicht macht. Aber natürlich kenne ich auch die Momente, in denen Du schlicht meine Hilflosigkeit geniesst und mit mir spielst. Der Reiz, Macht zu haben und sie ausüben zu können ist auch ein Aphrodisiakum, und ich gebe mich hinein, will es, will Dein Spielball sein, und dabei kann ich meine Emotionen nicht kontrollieren. Ich werde zum Treibgut Deines Willens, und Du erfährst, was mit mir möglich ist. Ich fühle Deinen Genuss, erlebe ihn zentral, er knallt mir an den Kopf und fährt mir durch den Körper, und ich begreife, dass ich tatsächlich ausgeliefert bin und Herrschaft erleben will. Es wird mir immer ein Staunen bleiben, zu erleben, wie lüstern Du in Deiner Regentschaft sein kannst, wie Du es liebst, mich zu beherrschen und anzutreiben.

Der Schweiss läuft mir in Strömen über den Körper, quillt aus allen Poren. Du beobachtest es ungerührt und meinst nur, dass jeder Tropfen Schweiss für Dich vergossen wird und es genau das ist, was Du willst, von mir verlangst und immer wieder fordern wirst.

Du setzt Dich fest in meinem Körper, in meinem Herzen, in meinem Geist, und alle devote Energie strömt pulsierend durch meine Adern, will sich Dir ergeben, sich audrücken dürfen in meinem Verlangen, schlicht Objekt zu sein, Spielzeug, Nutzvieh. Und der Sturm dauert so lange, wie Du ihn immer wieder neu entfachst…