Die freie Enge für Deinen sklaven

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Du blickst immer wieder staunend auf Deinen sklaven. Wie ich die Enge, die Verwahrung, die Unfreiheit bejahen kann – während Du die Freiheit brauchst wie die Luft zum Atmen. Doch gerade, weil Du frei wie ein Vogel sein sollst, ist es so besonders, dass Du Deine Welt, Dein Nest, um mich herum baust. Du willst besitzen, mich als Dein Eigentum halten, erziehen, benutzen, geniessen. Und mich sicher, das heisst, in Deinem Eigentum zu wissen, ist Dir wichtig, geniesst Du, erhebt Dich und lässt Dich selbst dankbar sein. Das ist pures Glück für mich! Du willst, dass ich so lebe, wie ich es mir erträume. Denn was für mich ist, ist für Dich. Und so hast Du einen Käfig für mich, bindest Du die Fesseln und schliesst die Eisen.

Wir leben Herrin und sklave und beobachten und fühlen mit Freude, was das mit uns macht. Wir können uns entwickeln und in unseren Talenten und Gaben aufgehen und uns daran erfreuen. Meine Unfreiheit ist ein Hort für mich, den Du bewachst, und wenn Du Dich mir zuwendest, fliegt meine Seele durch alle Gitterstäbe hindurch ins Licht. Und immer spürst Du, wie es mich danach drängt, Deine Zuwendung zu bekommen und DIR gut zu tun, treuer als es jeder Hund vermag.

Herrin und sklave in echt

Wie war das jeweils, wenn ich mir eine „Auszeit“ gönnte, ich ein Studio besuchte, eine Herrin kontaktierte, egal, ob es ein neuer oder ein bestehender Kontakt war?! Da gab es viel Nachfragen und viel Austausch und in jedem Moment das Bemühen, dass ich als Kunde am Schluss zufrieden war. Wunderbar, professionell, und im Ergebnis etwas, was mich zehren liess von einem Szenario, das ich wieder mit in den Alltag nahm. Doch: Es war, natürlich, ein von mir bestelltes Ergebnis, und ganz egal, wie gut es gespielt und verkörpert wurde, so blieb ich doch stets der zahlende Kunde und damit der eigentliche Herr der Begegnung. Eine in sich absurde Situation für ein sklavisches Wesen, und entsprechend unvermeidlich musste es sein, ganz viele dieser Tatsachen auszublenden. Natürlich blieb es mir möglich, mir nachzuspüren und zu ergründen, wer ich wirklich bin und wie ernst es mir ist in meinem Blick auf mich selbst. Und wahrscheinlich war es deshalb auch gut, dass der Weg so lang war, den ich gehen musste, bis ich meine Herrin kennen lernte – die Frau, die keine Phantasie verkaufen, sondern selbst Realität schaffen und erleben will.

credit: Divine Bitches – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Nun gebe ich keine Szenarien mehr vor, bewahre! Ich schicke mich in die Demut, zu erfahren, was Du Dir für uns ausgedacht hast, was DIR entspricht und Deine Freude ist. Ich kann sicher sein, dass, wenn ich mich Dir unterwerfe, Du genau so befriedigt wie ich durch das Erlebte sein wirst. Und so persönlich es für mich ganz eindeutig wird, weil Du mich in eben dieser Tiefe berührst, so sicher bin ich mir und spüre ich es, dass es Dir genau so geht. Ich mag auch jetzt vor Treffen, die zurzeit leider nicht möglich sind, heisser schreiben, mich erst recht mitteilen wollen, aber ich bin absolut gewiss, dass alles einfach durch Dich fliesst, Du mich erfassen willst, Du aber entscheidest, wie Du die Begegnung gestalten willst. Und sie ist ganz einfach und schlicht ein Moment, der auf den letzten und den nächsten folgt, weil wir die Bindung leben und ihre Energie dadurch zwar zusätzlich gespiesen wird, die aber ständig genährt wird, immer lebendig ist und täglich Impulse bekommt. So sind unsere körperlichen Begegnungen wie Zusammentreffen wunderbarer Freunde, die sofort ins Reden kommen, als wäre das letzte Gespräch eben gerade gewesen. Du bist real, Du bist präsent, Du BIST meine Herrin und ich BIN Dein Eigentum und stehe unter Deiner Verfügungsmacht. Es ist phantastisch, das zu erleben und zu vertiefen.

Ganz natürlich meine Königin

credit: Men Are Slaves – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist zierlich. Dennoch brauchst Du die Peitsche nicht wirklich, um mich zu unterwerfen. Deine Präsenz dringt mir in alle Poren, und der Raum beginnt sich zu drehen. Dabei bleibst Du einfach vor mir stehen, nimmst meine Huldigung und Anbetung und meine entsprechenden Demutsbezeugungen entgegen. Und Du schaust auf mich nieder und weisst: Alles gehört sich genau so. Weiss er es auch, Dein skave? Küsst er Deine Füsse innig genug? Beugt er seinen Rücken, ohne jedes Anzeichen von Widerstand, ja, kriecht er, biegt er sich Dir entgegen, so dass ein einziges Wort von Dir genügt, um ihn zu steuern?

Und ich weiss: Es wird jeden Tag erneut wahr sein. Immer so bleiben. Ich gehöre Dir. Ich bin Dein Eigentum, und ich habe mich Dir ohne Vorbehalte zu unterwerfen. Täglich willst Du sehen, hören, fühlen, lesen, dass ich darin aufgehe, in Deiner Gnade zu blühen oder zu verglühen. Du bist mein Schicksal, meine Freude, mein Anker. Du schenkst mir Energie – und sie fliesst zu Dir zurück. Ja, sie soll Dich durchströmen, die Kraft einer wahrhaftigen Herrin, die tatsächlich einen sklaven als ihr Eigentum besitzt.

Und dann fährt Deine Peitsche auf mich nieder. Zuckt über meine Schulterblätter. Weil es Dich einfach gelüstet, eine zusätzliche Bestätigung zu erhalten, dass ich tatsächlich nicht weiche, nicht zurückziehe und in meinem demütigen Dienen aufgehe. Du schaust in einen Spiegel, betrachtest uns, und stellst fest: Du bist tatsächlich eine Königin. Was für eine Freude! Was für ein Glück!

Bist Du müde?

credit: FootWorship – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Liebende entdecken sich immer wieder neu. Die Rituale der Anbetung machen dieses immer wieder neue Entdecken zum Ritual. Dich ausziehen zu dürfen, ist herrlich! Und wie lange das dauern kann! Dauern darf! Der menschliche Fuss ist ein Wunder. Unfassbar, welche Belastungen er meistert und wie sensibel und gleichzeitig robust er sein kann – und wie anmutig! Und während ich Dir langsam die Strümpfe ausziehe, mich nichts anderem in meiner Aufmerksamkeit widme als dieser Handreichung, fühle ich, auch ohne hoch zu sehen, dass unser Beider Achtsamkeit am genau gleichen Punkt ist, und unser Staunen sich vereint, so unterschiedlich begründet es auch sein mag, und ich bin einfach froh, dass etwas so Einfaches Dich noch immer staunen lässt. Dabei zelebrieren wir es längst, und so dehnt sich jeder Moment, in welchem unsere Sinne ganz natürlich bei Dir und Deinem Körper sind, Deinen Gliedern, Deiner Haut, Deinen Gelenken, Muskeln, Sehnen, und ich fühle mit meinen Lippen und mit meinen Händen nach Deiner Müdigkeit und den Stellen und Berührungen, mit denen ich Deinen Körper seufzen lassen kann – nicht mal gerade in der Lust, sondern schlicht in der Entspannung, in welcher sich Deine Müdigkeit nach und nach leichter machen kann. Und es kommt in jedem Fall der Moment, in welchem Du entscheidest, was Du brauchst: Die Ruhe, die leisen Liebkosungen, unter denen Du wegdämmern kannst in die Erholung, oder das Kribbeln, das nach und nach alle Müdigkeit vertreibt und uns Beide nicht daran vorbeikommen lässt, dass zwischen Deinen Schenkeln die lockende, nackte Schönheit Deiner Weiblichkeit im Pulsschlag Deines Blutes zum Leben erwacht…

Du bist göttlich, und nach Deinen Bedürfnissen zu fragen und sie befriedigen zu können, macht mich glücklich.

Wir wollen uns einfach weiter haben

credit: Men In Pain – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was ich mir fürs Neue Jahr wünsche – und was mir ja auch verheissen ist: Dass wir uns weiter unbändig wollen, dass Du weiter Vergnügen daran hast, mein Wollen, meine Hingabe, mein Verlangen zu prüfen und mir gleichzeitig zu zeigen, wie sehr Du weißt, dass ich niemals nachgebe und wir uns in der Vereinigung als Herrin und sklave immer wieder begegnen können. Körperlich, gedanklich und seelisch. Du hast mir heute gesagt:

Im Niederen steckt dein irdisches Himmelsreich und im Gehobenen das meinige.

Genau so möchte ich für Dich immer weiter erfahrbar sein und Dich erfahren, und ich danke Dir für Deine unbeugsame Treue, die keinen Zweifel kennt.

Frohes Neues Jahr, lustvoll und wahrhaftig liebevoll soll es werden, für uns Alle! Alles was dagegen steht, ist, wenn wir es nur wollen, nur ein Vorwand, den wir beiseite wischen können.

Wo ich bin bist Du

credit: Bondage Liberation – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich werde im Neuen Jahr nirgendwohin gehen ohne Dich. Ich werde es vielleicht gar nicht können, ganz sicher aber nicht wollen. Die Zeit, in welcher ich von Dir geleitet als Dein Eigentum lebe und atme, ist die intensivste, die ich mir vorstellen kann. Und ich kann das überall und immer fühlen und erleben, denn Du bist immer da. Und ja: Die Zeiten, in denen wir real zusammen waren, haben wir immer genutzt. Ich habe nicht nur ein Erlebnis einer weiteren Fesselung und Anbindung mit nach Hause genommen, sondern ein Stück Bewusstsein, und wenn ich heute daran denke, dann sind da nicht nur wunderbare, tröstende und Kraft gebende Sinneserinnerungen – es sind alles Erfahrungen, die mich in meinem Hier und Jetzt lebendig halten. Dazu kommt, dass Du immer mit mir im Dialog stehst.

Du bist wirklich ein Frauchen, das mit seinem Hund arbeitet, ihn ausbildet und abrichtet, und dabei lässt sich leicht beobachten, wie gerecht Du mir dabei wirst – und wie sehr Du das willst. Genau so wichtig ist es für mich, dass Du immer wieder neu fühlen kannst, wie klarsichtig ich für mein Glück bin und wie sehr ich mir wünsche, dass Du ganz viele Glücksmomente erlebst, in welchen Du einfach nur staunen magst ob mir, meinem Dienerwillen und meiner sklavenFreude.

Du bist die Beste. Und die Einzige!

Meine Autorität bist Du

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist nicht „einfach“ meine Frau, meine Partnerin, meine Lustherrin. Du bist meine Autorität. Und ich weiss, dass ich das immer mal wieder vergesse, ich daran erinnert werden muss. Geschieht das spielerisch, aus der Harmonie heraus, kannst Du das geniessen. Musst Du mich ermahnen und in den Senkel stellen, ist es pure Erziehung, und der Anlass dazu erstaunt Dich erst mal. Um so wichtiger wäre es, ich würde immer sogleich erkennen, dass Reue und Demut helfen, dass wir Beide ganz schnell wieder ein gutes Gefühl bekommen: Deine bestätigte Autorität besänftigt nicht nur, sie hilft mir auch, ins Fühlen und Lernen zu kommen und in den bestehenden Konventionen für das gebotene Verhalten meine eigene Findung zu erkennen und bereitwillig alles anzunehmen, was daraus folgt. Die logische Folge ist niemals der Zweck, sondern der Sinn. Sie soll Korrektur ermöglichen und das Weitergehen möglich machen – in wieder gefundener Harmonie.

Ich bin wie ein weiteres Kind, das Deine Erziehung braucht – mit der Besonderheit, dass Du bei mir Züchtigung anwenden kannst – und meine Abrichtung nie beendet ist und das Ziel sich in einer Entwicklung, die stets unter Deiner Führung bleiben wird, erfüllt. Die Harmonie zwischen Erzieherin und sklave führt in eine Parallelität, mit welcher wir zusammen unseren Weg gehen können.

Da bist Du mit mir

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Unsere Bindung lebt von der Fokussierung. Auf Distanz hätten wir sie nie so lange aufrecht erhalten können, wenn wir nicht immer wieder eintauchen würden in unsere reale Welt und ihre Wahrhaftigkeiten. Nichts ist an unseren Sehnsüchten Illusion. Sie haben ihr Fundament in gesicherten Wahrheiten, wir wissen, was wir an einander haben und bestätigen es uns täglich. Meine regelmässigen Dienste machen es mir leichter, stets eine lebendige Verbindung zu Dir zu pflegen, auch wenn Du in meinem Alltag fehlst. Und Du hörst nicht auf, mich immer und immer wieder zu ermahnen, jene Dualität zu leben, die mich jederzeit bewusst sein lässt, dass ich erstens sklave bin und zweitens eine reale Herrin habe. Dich gibt es und Du lebst ein Leben mit mir. Es besteht nicht aus Stunden, aus organisierten Momenten, in denen wir zu einander finden – es soll und kann mehr sein. Ein fortlaufendes Bewusstsein der Existenz meiner Herrin – nicht irgendwo, sondern da, bei mir, in meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meiner Mitte – und in meinem Erzählen und Teilen – was ich nach wie vor noch zu wenig pflege.

Aber eines gehört dazu, wann immer ich in diesem Bewusstsein atme und gehe, stehe und liege: Ich kann Dir alles erzählen. Es gibt nichts, was ich geheim halten möchte, denn Du hast mir in unfassbarer Ganzheitlichkeit gezeigt, dass Du mich so willst und nimmst, wie ich bin. Auch wenn ich genügend Entwicklungsfelder habe, so steht hinter Deinem Ja nicht der Gedanke: „Das wird dann schon noch was.“ Nein, Du hast Dich für mich entschieden, mit all meinen Fehlern und Mängeln, mit meinen Macken und Talenten. Das zu erfahren und zu fühlen, zu erleben und ganz tief in mir wissen zu dürfen, ist ein Geschenk, das ich weder in Worte fassen kann, noch in einen materiellen Wert. Es ist viel mehr als das.

An die Wand gebohrt

Heute will ich mal ganz bewusst – in einer Art Brainstorming – über ein Bild reflektieren und einfach aufschreiben, was mir dazu in den Sinn gekommen ist und weiter meine Gedanken formt:

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Wand hat schon ganz viele Bohrlöcher und fest verschraubte Ringe… Man sieht nicht, was für ein Raum es ist. Ganz bewusst stelle ich mir vor, dass es nicht eine Scheune oder ein Dungeon ist, sondern eine Wand im Wohnbereich meiner Herrin.

Die Arretierungen behindern keinen Blutdurchfluss, die Befestigungen werden mit einem Schraubbohrer vorgenommen. Beides ist auf die Schaffung dauernder Tatsachen ausgelegt…

In die Kopfkiste kann ein Audiogerät gelegt werden, das ein Mantra abspielt. Die Tonresonanz erzeugt mit den Holzwänden einen leisen Hall und ein unmerkliches Vibrato.

Er kann an den nicht lichtdicht montierten Scharnieren erkennen, ob im Raum Licht brennt oder nicht. Absolut dunkel ist es nicht, und die Geräusche sind sehr gedämpt, aber es ist nicht immer völlig still.

Tritt die Herrin vom sklaven zurück und wendet sich ihren eigenen Beschäftigungen zu, verschmilzt der sklave irgendwie mit der Wand oder ist wie eine Statue, die sich nicht gross vom Hintergrund abhebt. Wird seine Kleidung entsprechend gewählt, kann der Effekt noch gesteigert werden.

Irgendwie nicht vorhanden zu sein und umgekehrt doch, und in einer sehr besonderen Form, erzeugt in ihm diese erregende Mischung von Rücksetzung, gar Erniedrigung – und Auszeichnung durch Ausstellung.

Ob der sklave geknebelt ist, wissen wir nicht. Ob er einen Schwanzkäfig trägt oder was auch immer, auch nicht. Viele selbstverständliche Dinge müssen nicht sichtbar sein. Die Herrin weiss es, bestimmt es und freut sich daran.

Sieht die Herrin nach ihm und schlägt danach die Klappe zu, wirkt das Geräusch für ihn wie ein Knall mit Nachhall.

Als er beginnt, die Kiste mit dem Kopf an die Wand zu drücken, damit sie nicht auf seinen Schultern schabt, wird sie plötzlich mit Schrauben an der Wand befestigt. Das Geräusch des Bohrers geht ihm direkt in die Ohren und martert sein Hirn, und dabei begreift er, dass es jetzt, wo er die körperliche Anstrengung zu spüren beginnt, gerade erst begonnen hat.

Dir zur Ehre

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich bin kein Adonis, aber ich kann mit meinem Dienen meine Herrin noch schöner strahlen lassen. Meine Hingabe soll so ausgeprägt sein, dass sie besonders ist und Dir und Allen zeigt, wie besonders DU bist. Ich liebe Masken auch deswegen, weil sie betonen, wessen Persönlichkeit im Zentrum steht, WER personalisiert im Zentrum steht und welcher Teil anonymisiert um so mehr dafür tut, dass sein Wirken ankommt, ein Licht ist und ein Lächeln erzeugt.

Du führst mich, Du benutzt mich, Du geniesst mich, Du richtest mich ab und konditionierst mich auf Deine Person, Deinen Körper, Deinen Duft, Deine Wärme, Deine Gerüche, Deinen Geschmack. Alle meine Sinne suchen nach Dir, fragen nach Dir, laben sich an Dir, und alles führt mich immer tiefer in meine Hörigkeit.

Mein Staunen darüber, wie sehr Du Dich mit mir beschäftigst, wie Du mich ausbildest, formst, wie viel Dir meine Anbetung bedeutet, wird nie aufhören. Ich kann nur mit Dankbarkeit und Anbetung, mit ganz viel Freude und Liebe antworten und darum betteln, dass das niemals aufhören mag, denn es ist reines Glück für mich. Und so bin ich stets ein bisschen ruhelos, eifrig, emsig bemüht, Deine Lust zu vertiefen und Dich erfahren zu lassen, wie schön es ist, mir Deine Gnade zu schenken.

Und wenn Du erzählst: Ich habe einen sklaven! Dann soll das in der Realität genau das heissen, was es aussagt, in aller Verbindlichkeit und Eindeutigkeit, Dir zur Ehre als Ausdruck Deines Eigentums.

Ganze Stränge voll Bewusstsein

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Die Ketten liegen kalt und schwer um meinen Hals. Ein Strang schon würde genügen, längst genügen, doch Du gehst ganz sicher – nicht, was meine Gefangenschaft betrifft, denn die ist schon längst besiegelt, sondern was mein Gefühl angeht, die Intensität, mit der Du mir die Erfahrung, das Fühlen schenkst. Und so ist das Gewicht des Eisens genau so wie die mal sanfte, dann wieder festere Berührung Deiner Hand ein Teil des grandiosen Vermächtnisses, als sklave gedacht, erkannt und gewollt zu sein. Wer mir dieses Wesen in die Gene gelegt hat, hat mir auch Dich geschickt, und Du lässt mich nun blühen in der Schönheit, die uns Beiden das schenkt: Befreite Wesen streben immer zum Licht und strahlen in ihren schönsten, ureigenen Farben.

Und so ist da immer der Dialog von Dir, Herrin, mit mir, Deinem sklaven, und in dieser Zwiesprache kommen wir uns selbst näher und sind wir bei einander geborgen.

In unseren Räumen, bildlich wie real gesprochen, öffnen wir uns für unsere Bestimmung, und wir sind, was wir sein können. Im Du erfahre ich das Glück, für ein strahlendes Gesicht und einen freien Geist verantwortlich sein zu dürfen, und mein vor Dir gebeugter Rücken lässt Dein Rückgrat wachsen, Deine Schultern sich straffen und Deine Mitte vibrieren, während Herz und Seele von uns Beiden die Wärme der Geborgenheit fühlt, die Heimat heisst.

Die Liebe in uns, das Du vor uns

Frohe Weihnachten! Ich wünsche mir für alle Menschen, dass sie ihr Wesen kennen und zu sehen vermögen, dass sie schön sind, spannend, begehrenswert, besonders. Ich weiss, es ist einfacher, wenn da ein Partner ist, der einem das beteuert. Aber ich sage Euch, die Ihr momentan vielleicht allein seid: Jetzt legt Ihr die Basis für Euer Glück. Denn wenn Ihr Euch selbst davon zu überzeugen versucht, dass Ihr nichts wert seid, kann es sein, dass Ihr später einem Gegenüber dessen Worte einfach nicht glauben könnt. Und damit Euer Glück fortwerft. Zudem braucht es kein gegenwärtiges Du, um seinen Wert zu kennen. Tief in Euch ist die Liebe angelegt, Eure Liebesfähigkeit. Sie ist Euch mitgegeben worden, und manche Menschen können Euch erzählen, dass es ganz erstaunlich ist, wie überlebensfähig sie ist, selbst wenn sie vermeintlich unter Schutt und Asche verloren gegangen ist. Die Liebe ist so stark wie der Lebenstrieb der Natur, und genau so, wie ein Würzelchen an den absurdesten Orten zu einer Pflanze werden kann, so vermag Liebe die Welt und auch Euer Leben verändern. Ihr habt es in der Hand, an was ihr glaubt. An das vermeintlich so süss-traurige Elend von Kummer – oder an die Erfahrung, dass jedem Kummer eine Hoffnung, ein Glaube vorausging. Und vielmehr wichtig, als dass er vielleicht in die Verletzlichkeit gefüht hat, ist die Tatsache, dass dieser Glaube eine Nahrung bekommen hat – und wieder erhalten wird. Wir sind für das Du gemacht. Wir finden sie in Gott und er hat vorgesehen, dass wir es auch in den Menschen finden. Genau so, wie wir gefunden werden können.

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Frohe Weihnachten!

Das eigene liebe Wesen

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Tief zwischen Deinen Beinen ist der schönste Ort der Welt. Er hat alles für mich. Er ist wie ein Tempel, das Paradies, die Lebensfreude, die Lebensquelle, pure Geborgenheit und eine unerschöpfliche Quelle purer Lust. Deine Möse ist ein Wunder, Dein Schoss geheimnisvoll.

Deine Schenkel, voller Kraft und Wärme, halten mich. Ich will alles dafür tun, dass Du Deine Weiblichkeit selbst geniesst, Dich immer weiter und tiefer mit Dir selbst identifizierst, will Dir Kraft und Freude schenken und mich an Deiner Liebe laben, die alles vereint, Dein Wesen als Frau, Mutter und Herrin, womit Du mir Gebieterin und Lehrerin, Begleiterin und Partnerin, Komplizin und Chefin bist. Was ich in meinem Leben wichtig finde – Du bildest es ab, teilst die Werte, lebst sie auf Deine eigene besondere Weise vor. Dein Mut gründet auf Wissen und Erfahrung der essenziellen Dinge, die für Dein Leben wichtig sind und die zu verkörpern deshalb Überzeugung ist: Es braucht keine Überwindung, nach ihnen zu leben, weil Dir Dein eigenes Glück wichtig ist.

Und so ermunterst Du auch mich, mir gerecht zu werden, mich zu finden und zu bejahen, und dabei finde ich im Dienen zum Du, was mich selbst strahlen lässt.

Frohe Weihnachten Euch Allen, die Ihr im Bewusstsein lebt, Euer Wesen zu ehren und Euch selbst Eure Liebe wert zu sein.

Auszeichnung und Zuordnung

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Die Entdeckung und direkte Integration des Keuschheitskäfigs in unsere Bindung hat uns die Tür zu uns noch weiter aufgemacht. Es ist die tägliche rituelle Kennzeichnung und Bestätigung unserer Stellung, und selbst wenn ich von meiner Herrin getrennt bin, fühle ich in jedem Moment ihre Macht. Und der Käfig schützt mich auch. Er macht es unmöglich, dass jemand übergriffig wird und mich in einer Weise angeht, die nicht mit meiner Herrin abgesprochen ist. Leider haben wir schon erlebt, wie wichtig das werden kann… Meine aktuelle Wesensfindung hat aufgrund der derzeitigen Umstände ganz wenig mit meiner Verfügbarkeit für Dritte zu schaffen, doch ganz viel mit meiner noch tieferen Zweisamkeit mit meiner ewigen Herrin. An jedem Tag, in jeder Situation, bei allen Gedanken und mit allen Gefühlen ist für mich zentral, dass ich mit Haut und Schwanz meiner Herrin gehöre und niemand sonst darauf Zugriff hat.

Wenn Du mich dann frei legst und berührst und Dich anschickst, mich zu streicheln, zu packen oder gar zu nehmen, ist das um so aufregender, mächtiger, grösser als es zuvor je sein konnte. Ich bin so stolz!

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Mein Begehren sollst Du immer fühlen

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was auch immer Du machst, wie auch immer Du aufstehst, wo auch immer Du ruhst, entspannst, liest, arbeitest: Du sollst mich und mein Begehren fühlen können. Eine göttliche Frau sollte sich immer angebetet fühlen können.

Mein Drängen kann Dich nicht einengen, denn Du hast alle Mittel, welche Dir Deine Souveränität garantieren. Dein Wille wird sich erfüllen. Doch Du sollst auch mein Dienen nicht einfordern müssen, sondern es angeboten bekommen, jeden Tag neu. Ich freue mich, wenn Dich das erfreut, wenn Deine Hand an mir hoch fährt und ich fühle, dass ich willkommen bin. Deine Wärme lässt mich zittern, und selbst wenn ich die Berührung gerade nicht erleben kann, so sendet der Gedanke daran wohlige Wellen über meinen Rücken… Und unsere Erwartung wird sich erfüllen, immer wieder neu, und dann sinke ich vor Dir auf die Knie und schaue zu Dir hoch und berausche mich an Deinem schönen Wesen, Deinem Blick und der Berührung Deiner Hände, mit denen Du mir wohlwollend über den Kopf streichst.

Ich bete Dich an.

Die Frage der Betrachtung

credit: Illustration vom diener der SHI- courtesy of The English Mansion

Erniedrigung und die Abrichtung durch sie kann so verschiedene Botschaften enthalten! Für mich entscheidend ist die Person, welche mich konditioniert. Für mich kann es nur noch eine geben: Meine einzige und ewige strahlende Herrin Isis.

Du richtest mich nicht ab, um Dich daran zu ergötzen, dass ein Mann, kennt man nur mal seine Knöpfe, mit wenig Aufwand gefügig gemacht und bequem versorgt werden kann. Du machst es mit Leidenschaft und Verve, mit ganz viel Sinn für das Ziel, das Dir einen Mann beschert, der Dir gehorcht und hörig ergeben mit all seinen Sinnen nach Deinen Bedürfnissen fragt, forscht und sie befriedigen will. Wenn Du die Klappe öffnest und mich aus dem Bodenverlies holst, nehme ich das Gelernte mit und bleibe Dir genau so erhalten, wie ich es eben erfahren habe. Und die Tatsache, dass ich nun einmal mehr und noch genauer weiss, WIE ernst und ehrlich Du alles meinst, bleibt mir als Erziehungsergebnis erhalten.

Es gibt diesen Moment, wenn Du mir zum Beispiel mein Fressen hinhältst, in dem wir in einer Situation, die anderen Menschen absurd erscheinen mag, zu einer Einheit verschmelzen: Herrin wie sklave empfinden die Verhältnisse als natürlich gegeben und fühlen sich ein Stück weit befreit, weil in ihrem Wesen erkannt und angenommen. Der Einstieg mag mal spielerisch gewesen sein, aber nun ist es längst Gespräch zweier Seelen.

Ich habe heute auf einem Spaziergang einen Mann mit seinem jungen Dobermann getroffen. Er hatte einen Sack Leckerli dabei und hat immer wieder Gehorsamslektionen für seinen Hund eingestreut. Ich habe zugesehen und daran gedacht, dass niemand bei der Szene sagen würde, wie bedauernswert und erniedrigt der Hund sich gerade fühlen muss. Das Gegenteil ist der Fall, sichtbar und wunderbar zu sehen. Mit dem Tier wird gearbeitet und sein Herrchen kümmert sich wunderbar um ihn und gibt ihm eine klare Orientierung. Genau so fühlt es sich an.

Frohe Erwartung

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Herrliches Bild. Ich liebe ihn. Wie er in seinem Käfig hockt, eingeschlossen, festgesetzt, das enge, gepolsterte Halsband um als gerade einzige Umarmung. Sein Blick ist fragend, aber auch absurd erwartungsfroh. Absurd für jede Person, die sich nicht vorstellen kann, genau in seiner Situation zu sein. Doch mir würde es genau so gehen. ​Ich verstehe ihn und beneide ihn. Er weiss, was er schon erleben durfte, was ihn erwartet und was ihm verheissen ist. Und die Tatsache, dass er keine Chance hat, seiner Bestimmung zu entrinnen, ist schlicht der Segen seiner Partnerin, deren Bedürfnisse mit den seinen kongruent gehen, die ihn benutzen will, festsetzen will, ihre Freiheit gerade angesichts seiner Enge geniesst. Ihr winkt schlicht die absolute Freiheit. Nein, sie ist ihr gewiss. Er wird genau das tun, was sie von ihm verlangt, befielt. Er hat keine Wahl. Und ja, er will sie auch nicht haben. Nur schneller, viel schneller sollte er seiner Bestimmung zugeführt werden… doch sie will es auskosten, und die Zeit bewirkt bei Beiden, zu erkennen, wie besonders und privilegiert ihre Situation und ihre Verbindung ist. Auch deshalb dieser Blick und die Freude, die mit in seinen Augen liegt. Er wird ein wunderbarer Diener sein. Seine Herrin ist zu beneiden, obwohl sie schlicht einfach das bekommt, was ihr zusteht. Doch selbstverständlich wird es nie, und gewöhnlich schon gar nicht. 

So sicher wie die Sonne aufgeht

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Genau so sicher, wie jeden Tag die Sonne aufgeht und die Erde wärmt, bist Du da und erwartest meine Anbetung und Bezeugung. Genau so sicher, wie ich ein Bewohner dieser Erde bin, so sicher bin ich sklave und dazu bestimmt, Dir zu dienen und zu gehören.

Wolken ziehen über mir oder bleiben stehen und schütten sich aus. Im Regen oder unter Sonnenschein verläuft mein Tag in der Sicherheit meiner Bestimmung. Meine Ketten sind geschmiedet, die Pfähle eingerammt, die Eisen angelegt, und jeden Tag erscheinst Du mir erhabener, königlicher, göttlicher zu sein.

So, wie der Bauer „sein“ Gras als Heu einbringt und dabei ganz genau weiss, dass jeder Ertrag der Natur eine Gnade ist, so empfange ich Deine Gunst, indem Du mir Deinen Fuss hinstellst und mir erlaubst, ihn zu küssen. Und wie Du so dastehst und ich knie, geniessen wir Beide den Moment, die Frucht unserer verbundenen Wesen, und so dehnst Du ihn aus und bist mit aller Energie darauf konzentriert, mir weiter in diese Anbindung und Bewusstheit zu helfen, mit welcher ich ernten darf, was in mir angelegt und gesät wurde. Zu Deiner Freude und Vollendung als meine Hüterin und Herrin, meine Frau und Lustgöttin.

Ich zeige mich Dir

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was auch immer ich mir wünsche, mir ersehne, mich beschäftigt. Ich lege es Dir offen, im vollen Bewusstsein, dass Du allein entscheidest, was Du mir gewährst, was ich bekomme und wie Du mich führst.

Was auch immer ich fürchte, welche Unruhe ich auch fühle, was ich nicht verstehe – ich lege es Dir offen, teile es Dir mit, denn nur Du kannst mir jede Angst nehmen, so dass ich all die Erfahrungen erinnern und verinnerlichen kann, die mir davon erzählen, dass Du mich nie untergehen lässt, nie Deine Obhut über mich ablegst, aber auch in keiner Weise daran rühren lässt, dass Du allein über mich bestimmst.

Mein Geist ist, bin ich körperlich von Dir getrennt, oft unruhig und tanzt durch die Lüfte oder fällt in dunkle Löcher. Er lockt mich ins Selbstmitleid, beschwört mein Alleinsein. Doch ich bin es nicht. Nie. Einsamkeit müsste ich fürchten, die mich keine Möglichkeit erkennen liesse, meine Gefühle, Gedanken und meine Aufmerksamkeit mit einem Herzmenschen teilen zu können. Doch dem ist nicht so, und so finde ich immer wieder zurück, denn ich bin geborgen und damit gesegnet.

Übermächtig unterwürfig

credit: Illustration vom diener der SHI – under the superior – courtesy of kink.com

Die Collage bringt die alles vereinnahmende Wucht Deiner Lust zum Ausdruck. Mitreissend, rauschartig verbinden sich Gefühle, Wahrnehmungen und absolute Faszination, und seit ich zum ersten Mal Deine offene Lust erlebt habe, verbinde ich mit ihr Deine absolut natürliche Selbst-verständlichkeit, mit der Du meine Anbetung einforderst.

Es gibt keine Zweifel in meinem Denken und Fühlen, kein Zögern in meiner Hinwendung und Unterwerfung: Dir will ich gehören, unter Dir will ich für Dich lernen, Dich will ich mit leuchtenden Augen geniessen sehen…

Zu Dir schaue ich auf und Du zeigst mir meinen Weg. Und Du prüfst und geniesst mich immer und immer wieder. Unermüdlich ist Dein Wille, mich gefügig und gleichzeitig frei zu machen für meine wesensgerechte Entwicklung. Es lebe die Lust, die wir Beide aus meiner Unterwerfung schöpfen können. Und dann sind da die Momente, in welchen ich fühlen kann, dass Du genau so süchtig bist wie ich…