Mein strahlendes Du

credit: Men In Pain – Printscreen, vom diener der SHI illustriert – courtesy of kink.com

Du sprichst für mich.
Du schaust für mich.
Du strahlst mich an.
Du planst für mich.
Du bist für mich da.
Ich gebe mich Dir.
Ich existiere für Dich.

Ich kenne die nächste Stunde nicht.
Du schaust für mich voraus.
Ich sehe, fühle, rieche, schmecke, höre Dich.
Wenn Du es willst und wie Du es willst.
Du nährst meine Seele über meine Sinne.
Du leitest meine Konzentration und Besinnung.

Über alle Bande hinaus bindest Du mich mit der Liebe Deiner herrschaftlichen Fürsorge.
Du bist die Göttin meines Lebens und die Strahlkraft meines Daseins.
Deine Präsenz und Lebensfreude wird von Weisheit und Dankbarkeit bestimmt.
Deine Freude kann in der Lust überschwänglich sein, und Dein Licht brennt immer weiter.

Wir sind Gottes Geschöpfe, indem wir aus der Liebe des Anderen schöpfen. Du bist mir Leitstern – auch und gerade in Deiner Fähigkeit, Deine Besonderheit zu sehen. Du weisst um die Schönheiten Deines Lebens, bist für sie dankbar und achtest die Geschenke des Schicksals und begegnest Schwierigkeiten mit Gleichmut.

Ich bin Dein Schüler. Dein Partner. Dein sklave. Dein Stück.
Ich will Dir verlässlich sicher zugehörig sein. Denn jedes Seil, das mich bindet, ist für Dich erschaffen worden, und durch Dich lerne ich das Leben lieben und die Lust geniessen, indem ich im so schön für mich strahlenden Du die Wirkung erkenne, die ich mit meiner Hingabe erzeugen kann.

Natürliche Treue

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Nie zuvor hatte ich eine Partnerin, vor der ich keinerlei Geheimnis haben musste. Dabei geht es nicht nur um die objektive Aussage, sondern ganz besonders auch um das subjektive Gefühl:

Du verstehst mich, und es ist sehr schön, von einem Menschen sagen zu können, dass er oder sie mich vielleicht besser kennt als ich mich selbst und mich in all meinen Eigenheiten, jaaaah, auch in meinen Perversionen, angenommen hat. Ich muss tatsächlich rein gar nichts vor Dir verstecken, und es gibt keinerlei Gelüste, die in Deinem Herzen, in Deinem Kopf und in Deinem Schoss nicht bestens aufgehoben wären. Jaaaah, Du teilst meine Lust, Dir ist nichts fremd, Du urteilst nicht und bist dabei nicht einfach tolerant, weil Dich etwas nichts angehen muss. Dich geht alles etwas an, was mich betrifft, Du willst mich komplett erfassen und hast längst positiv über mich entschieden, mich zu Deinem sklaven gemacht und mich als entsprechendes Geschöpf angenommen. Ich muss nichts verleugnen, verliere nichts, und jeder Frust ist wie jedes Glück bei Dir aufgehoben, wird ausgeschüttet und durch positive Energie verdrängt. Und so sitzt Du auf mir, spüre ich den Schoss meiner Sehnsucht, und bin Dir in allem treu ergeben. Erstmals kann ich Treue wirklich leben, und in der Weise, wie wir unsere Verbindung gestalten und ich meine Bindung erlebe, weiss ich, dass ich Dir absolute Treue schwören kann. Ich bin angekommen. Genau hier, vor Dir, unter Dir, in Dir will ich in meinen Fesseln liegen, ist mein sklavisches, dienerisch lustvolles Glück komplett. Und ich darf Dir Partner sein. Das Toy, das Deine Lust beflügelt, ist auch der Teilhaber Deines Alltags, die Person in Deinem Leben, die immer da ist, auf Dich ausgerichtet und ruhelos aber glücklich darin, Deine Zufriedenheit zu vertiefen und Dir Sicherheit zu schenken. Wir Beide versichern uns immer wieder und machen es erfahrbar:

Es gibt uns wirklich und wir meinen es ernst, wir existieren und fühlen, was wir sagen. Wir wollen uns und wir bekommen uns, wir herrschen und dienen in Liebe und Lust. Jeden Tag bist Du da. Es gibt einen Alltag mit Dir, der keine Sensationen braucht. Unsere Bindung ist beständig und will sich immer wieder neu ausdrücken und Erfahrung, Bestärkung und Erleben als einzelne Momente aneinander reihen. Was wir heute von einander wissen, gilt auch morgen. Wir sind so für einander da wie gestern und wie morgen.

Du bist meine lebenslange Gegenwart

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Du nimmst mich für Dich ein. Manchmal ist meine Erschütterung über Deine Fürsorge so stark, dass mir die Tränen kommen. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut, immer geneigt, mich in meinen Sehnsüchten zu suhlen, das Fehlende zu betonen oder eben Dinge, die mir widerfahren oder vom Schicksal nicht vergönnt sind. Nicht mal fast sieben Jahre Leben mit Dir haben daran etwas ändern können. Aber Du bist unermüdlich und zeigst mir den Lebenssinn, die Vergangenheit zu überwinden, indem ich die Gegenwart ehre und mein Glück im Jetzt sehe. Was vergangen ist, soll wirklich endlich vorbei sein, und was mir im Ist fehlt, hilft mir höchstens, das viele Schöne um so mehr zu ehren und dankbar dafür sein. Und da bist Du, meine HerrinFrau, meine Göttin und meine wissende, fühlende, glaubende Frau, die mein Potenzial kennt und es für sich entdeckt hat, und ich will Dir helfen, immerzu Dich unterstützen dabei, es freizulegen. Mich öffnen, dem Fühlen vertrauen, in Deinen Augen versinken, Deinem Wissen folgen, Deiner Weisheit lauschen. Denn ich darf mit Dir lebenslang meine Gegenwart ehren und mich an Dir erfreuen.

Und so bist Du meine Partnerin und Lehrerin und sorgst auch für Dich, nimmst, was ich Dir gebe, geniesst mich für Deine Lust, und ich staune immer wieder. Oh ja, DIESE Dankbarkeit empfinde ich ganz besonders, auch sie rührt mich zu Tränen, während ich mich mit Deinen Sinnen verbinde…

Du gibst mir so viel, machst mein Leben reich und warm. Du betonst immer wieder, dass Du genau so viel lernst und Grund zu Dankbarkeit hast, und ich will Dir verlässlich und beständig Partner sein, der in jeder Situation Deines Lebens einen sicheren Wert für Dich hat. Geborgenheit ist so viel wert – um scheinbar Negatives relativieren zu können, wie für den Umgang mit Glück. In der Verlässlichkeit unserer Bindung liegt Zuversicht und Freude am Gegenwärtigen. Zufriedenheit eben.

Deine wunderbare Weiblichkeit

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Ich sehe Dich, wie Du Dich nie sehen kannst. Und ich hoffe, ich lasse Dich so fühlen, wie es neu für Dich ist und eine Entdeckung. Ich möchte Dich fühlen lassen, was Dir schon immer zugestanden wäre. Ich möchte Dich glücklich machen. Und Du stehst über mir und zeigst Dich mir. Ich möchte Dir Diener sein und Beschützer, Verehrer und Anbeter. Ich möchte Deinen Anblick festhalten, nie vergessen, immer vor mir sehen. Und Dein Lächeln macht mich glücklich. Denn es ist ein wissendes, aber auch ein gläubiges Lächeln: Du glaubst mir meine Hingabe und Freude und Bewunderung und meine entsprechenden Bezeugungen. Es ist Dir nicht etwa nichts wert, weil es von Deinem sklaven kommt. Im Gegenteil. Ich bin Dir bedeutend, wichtig. Ich bin Erzähler Deiner Weiblichkeit, und ich übertrage meinen Bann auf Dich. Du schaust auf mich herunter und siehst, was Du bei mir auslöst. Und das lässt Dich Deine Möse anders fühlen als gewöhnlich, intensiver, und Du hast Lust darauf, zu erkunden, was ich gefunden habe, und Stolz führt Deine Hand. Sie trifft auf mein Staunen, meine Ehrfurcht, und meine Dankbarkeit, dass ich hier und jetzt und bis ans Ende meiner Tage Dein Lustdiener sein darf.

Du schaust mich weiter an, und statt Deinen Schoss vor mir zu verbergen, öffnest Du die Hand und lässt Deine Finger spielen.

Du schliesst die Augen – und Du weisst, ich schaue weiter zu Dir hoch. Mein Blick ist immer auf Dich gerichtet. Und es fühlt sich wunderbar an für Dich, mit Dir zu spielen, beobachtet zu werden von Augen, die zu einer Seele gehören, die sich nach Dir verzehrt und zu einem Körper, der Dich begehrt.

Du spürst den Hauch meines Gesichtes, das Deiner Hand näher kommt und es erregt Dich, dass ich alles ganz genau sehen will und davon gebannt werde, nie genug bekommen kann, und dann lächelt Ihr Beide, Schoss und Herzgesicht, und ich sehe die stolze Freude in Deinen Augen und Du knutschst mich ganz doll, bevor ich mit einem Strahlen erneut meine Position einnehme.

Ich bin Dir erlegen

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Körperliche Erschöpfung ist was Gutes. Wenn ich mich fühle, als hättest Du mich eben erlegt, überwältigt, besiegt, dann ist das ein sehr glücklicher Moment. Denn gleichzeitig mit Deinem Triumph fühle ich mich gehalten, denn Du bist da, hütest mich sofort als Deinen Besitz, bereit, Deine Beute auch zu verteidigen. Du sorgst für mich, und jede herrschaftliche königliche Geste vertieft mein Erleben, Dir erlegen und gleichzeitig geborgen zu sein.

Ich muss nicht kämpfen, kann und will nicht fliehen, darf einfach bei Dir und unter Dir liegen und zur Ruhe und damit zu neuen Kräften kommen. Oh ja, Du bist stärker als ich, und das ist nicht nur spielerisch gemeint. Du nimmst Dir Zugriff auf meinen Körper heraus, lässt mich Deine Ansprüche kennen und erfahren, während ich niemals Hand an Dich legen könnte. Wäre ich jemals grob zu Dir, verhalte ich mich einmal tapsig ungeschickt und drücke ich Dich dabei unabsichtlich oder stosse Dich an, dann ist mir das sehr, sehr peinlich.

Dein Zugriff mag manchmal bewusst schamlos, besitzergreifend, zupackend sein. Ich begegne Dir mit Ehrfurcht und Demut. Ich staune über deine Energie und lass mich mitziehen, gefangen nehmen, vereinnahmen, benutzen… und zeige dabei immer, wie tief willkommen Du mir in allem bist.

Stilles Glück

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Ich mag Geschirre SEHR. Und Reduzierungen helfen mir, meine Sinnlichkeit zu fokussieren. Was mir ausgeblendet wird, suche ich auch nicht. Ich konzentriere mich auf das, was möglich ist, und empfange Deine Botschaft der Herrschaft und Besitznahme. Das gelingt mir sehr gut, weil mein Vertrauen in Dich riesig ist. Deshalb haben solche Momente nichts Bedrohliches und Ungewisses für mich, abgesehen von der Tatsache, dass ich keinerlei Einfluss darauf habe, wie lange mein Zustand andauert.

Nur um etwas bitte ich Dich: Wähle für mich doch, ich flehe Dich an, Geschirre, bei denen Du den Knebel entfernen kannst, ohne die ganze Vorrichtung abzunehmen… denn ich bin masslos in meinem Verlangen, zu geniessen… ich liebe es, Dich blind zu kosten, zu schmecken, ich liebe das Geschirrtsein dabei… ich „will“ ALLES. Geschirr und aktives Dienen, ich will immer lecken und saugen und schlucken, DICH schmecken und riechen, fühlen… Ich verstehe, dass es zur Disziplinierung den Knebel manchmal braucht, auch, um mein allfälliges Geplapper oder Geschrei in jedem Fall zu unterbinden… aber Schreie willst Du eh nie hören. Auch darauf konzentriere ich mich, denn ich weiss es sehr genau…

In jeder Arretierung wunderschön ist auch die Zeit, in welcher ich einfach warten muss. Du hältst die Zeit für mich an und überlässt mich meinen Gedanken, Gefühlen, meinem Herzschlag, der sich allmählich beruhigt und ich weiss nie, ob Du mich beobachtest. All das ist Teil Deiner Macht und Herrschaft, und wir beide geniessen diese ruhigen Momente sehr. Sie machen uns unser Glück auf stille Weise bewusst.

Ich bin meiner Hüterin hörig ergeben

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Du lebst über mir und bist dabei mit all Deiner erotischen Macht meine Hüterin. Deine Hand ruht auf mir und ich fühle nur schon durch diese Berührung eine unbeschreiblich tiefe Geborgenheit. Du befielst mich in Deinen Schoss und empfängst mich zwischen Deinen Schenkeln, Du nimmst mich gefangen und zeigst mir meinen Platz. Du mahnst mich zur Demut, zu Zärtlichkeit und Achtsamkeit und geniesst meine staunende Ehrfurcht und meine Bereitschaft, Deinen Bann tief auf mich wirken zu lassen und mich wehrlos zu sehen. Du weisst ganz genau, dass Du meine Küsse und mehr empfängst, so bald der Druck Deiner Schenkel auch nur ein wenig nachlässt.

Deine Hand streichelt meinen Kopf und spricht zu mir. Kein Wort fällt, die Stille und die Ruhe spricht und die Luft knistert bereits, bevor Deine andere Hand tiefer gräbt und Dein Fingernagel Deine Strumpfhose aufreisst. Mir ist die Quelle all Deiner Lust und Weiblichkeit verheissen, und wenn Du mir Deine Pforte öffnest, wirst Du heiss und feucht meine Hörigkeit fühlen und mein Eifer wird zeitlos sein, mit dem ich Deiner Lust dienen will bis ans Ende unserer Tage.

Du schliesst die Augen, fühlst nicht nur meine warmen Wangen in Deinem Schraubstock sondern auch das schwere Halsband, mit dem Du mich als Deinen Besitz ausgezeichnet hast. Dann wird Deine rechte Hand zur Kralle, welche den Stoff endgültig aufreisst und Deine linke Hand schiebt mich vorwärts und ich tauche in meine Bestimmung ein. Ich bin so sehr willkommen. Es ist unfassbar schön und das Blut rauscht in meinem Kopf. Höre und fühle ich auch das Deine pochen? Ja, ich will mich mit dem Herzschlag Deiner Lust vereinen und Deinen Puls in die Höhe treiben, bis Deine Schenkel zittern und ich die saftige Frucht Deiner Lust ernten und trinken kann.

Selig in der Lust

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Ich liebe all die vielen Konstellationen, Installationen und Vorrichtungen, welche Deine Lust erheben, vertiefen, ins Zentrum stellen. Und es ist wie ein Rausch für mich, dann erleben zu dürfen, wie Du Dich in Deine Lust vertiefen kannst, wie Du geniesst und Dein Wesen für mich noch strahlender fühlbar und sichtbar wird. Und ich? Ich zelebriere die Konzentration, die ich erfahre, die mir aufgetragen ist in meiner Fokussierung auf Dich, Deinen Moment, Deinen Körper, Dein Verlangen.

Wollen und Erfüllung folgen sich und das Vergnügen wird durch jede kleinen Geste noch grösser. Feine, hoch sensitive Sinnlichkeit liegt in jeder Berührung und steigert sich zu reiner, freier Geilheit. Deine Weiblichkeit feiern wir, Deine Wollust triumphiert und ich gehe auf in Deinen Himmelsreisen.

Du suchst meine Nähe, und ich muss nicht nur da sein, verfügbar, ich will es, will nichts anderes und erfahre sehr direkt, wie sehr Du mich willst und wie hungrig Du nach mir bist. Dabei stillst Du auch Deinen Appetit nach Macht und lüsterner Kontrolle, und Du erfährst, wie sehr Du mich bannen, einnehmen, heiss machen kannst. Du und ich, wir befriedigen Uns – und es ist der heiligste und natürlichste Dienst, den ich überhaupt kenne. Und dabei bade ich im Stolz des sklaven, dessen Dienste verlangt und eingefordert werden – um DIR Freude zu machen! Es gibt nur positive Energie, und wir zelebrieren und feiern unser Wesen. Solch Freude ist gar nicht weit von der einmaligen Freude eines Kindes entfernt, das nur den Ball kennt, dem es hinterher jagt… Du bist meine ewige Freude, mit Dir erlebe ich das Glück lustbeseelter Augenblicke.

Wohlgefühl

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Sich in seiner Haut wohl fühlen.
Geschätzt werden. Schön sein, sicher.
Die eigene Rolle kennen, die Bedeutung.
Spielen können und dabei wahrhaftig sein.
Gelöst sein, Vertrauen bekommen und haben.
Ohne Anstrengung etwas ganz Besonderes sein.
Du geniesst Deinen Besitz und ich meine Besitzerin.
Wir sind uns von Herzen Versprechen und Bestätigung.
Im gedämpften Licht wärmt mich nicht nur Dein Lächeln.
Dein Körper ist meine Zuflucht, mein Schrein, meine Quelle.
Ich knie, liege, diene, zeige meine Triebe und biete mich willig an.
Du siehst, fühlst, kennst, nimmst, geniesst, forderst, belohnst, feierst.
Deine Lust ist heilig, Deine Liebe einmalig, Dein Wissen und Glauben gross.

Ich gehöre Dir.
Ich bin daheim.
So bei Dir liegen:
Das möchte ich ewig.
Das darf ich immer wieder.



Ein Klatsch zur Besinnung

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Manchmal wünsche ich mir sehnlichst, wir wären mehr Zeit, vor allem auch mehr Zeit am Stück, real zusammen, und Du würdest mich dann an die Zügel nehmen und zur Besinnung bringen können, auch und gerade mit den Mitteln der Körperstrafe. Ich könnte Dir direkt und als unmittelbare Reaktion Sühne leisten für Fehlverhalten, könnte Deinen Ärger auffangen in Deinen Schlägen…

Aber Du gibst mir immer wieder zu verstehen, dass Du im Grunde nie wirklich zornig bist. Dein Blick ist viel zu sehr auf das Ganze gerichtet, ja, auch und gerade auf meine Entwicklungsfelder. Aber Du siehst den Kern, das Fundament, das Potenzial, und wenn, dann ist all Dein Einwirken darauf ausgerichtet, mich das Reden durch Handeln zu lehren, auf dass ich verlässlich und dauerhaft durch Haltung spreche. Dann braucht es nur einen Klatsch mit der flachen Hand auf Wange oder Arsch, und ich erkenne selbst, was Sache ist und auch mir selber Richtung gibt und Führung – und Frieden, weil ich dann Eins bin mit meinem Fühlen.

Es ist mir ein Rätsel, warum wir Menschen es uns generell gerne so schwer machen? Wir brauchen so wenig, um nicht das Schöne zu sehen, sondern irgend einen Kummer oder ein Problem gross zu machen, gerade so, als wären wir dieses „Leid“. Deine Antipathie gegenüber jeder entsprechenden Formulierung hat mir sehr geholfen. Du hast mich gelehrt, dass Kummer und Sorge oft aus der Vergangenheit oder einer unbestimmten Zukunft in den Moment hinein wirken, als wäre damit irgend etwas zu gewinnen. Ich rufe manchmal geradezu danach, statt ruhen zu lassen, was vergangen ist, und abzuwarten, was wirklich kommt.

Was gilt

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Noch immer zeige ich längst nicht immer demütiges Verhalten. Gerade nicht in spontanen Situationen, in Gesprächen und Diskussionen, in denen ich nicht erkenne, dass Du nun eine Meinung und Ansicht äusserst, über die Du nicht diskutieren willst. Ich achte Feststellungen von Dir noch viel zu wenig verlässlich als Leitpunkte, an denen ich mich ohne Berichtigung oder Erwiderung zu orientieren habe.

In solchen Momenten missachte ich Deine Stellung – und das Resultat ist unschön. Nicht etwa nur für Dich. Denn ich bekomme in der Folge regelmässig aufgezeigt, dass Einlassung und Vertrauen mir eröffnet hätten, dass die einfache Annahme Deiner Sicht dazu führte, dass ich selbst auch die Entspannung erlebte, die Du immer anbietest:

Halte einfach Inne und erkenne meine Absicht, und es wird nie dein Schaden sein!

Das schärfst Du mir immer wieder ein, und ich schäme mich, wann immer ich erkennen muss, dass ich vermeintlich missverstanden worden bin – dabei hindert mich meine Verhaftung in meiner Ansicht nur daran, das eigene Muster aufgeben und mich befreien zu können.

Deine Sicht, Deine Anordnungen und Dein Begehren haben immer uns Beide im Auge, und nie ist es zu meinem Schaden, wenn ich Dir folge. Und dann sitze ich bei Dir, offen für Dich, und Du dringst tiefer und tiefer in mich und mein Bewusstsein ein…

Mein Pilgern zu Dir

Eines meiner Lieblingsbilder, weil es so wunderbar Deine Macht und Anziehung ausdrückt: Dein Schoss ist der Mittelpunkt meines Lebens, der Auslöser all meines Verlangens – und gleichzeitig lässt Du mich ehrfürchtig staunen über den Stolz, den Du mir vermittelst, wenn Du Deine Beine öffnest. Nicht mir winkt der Besitz über Dich – DU zeigst mir, wie sehr Du mich beherrschst und steuern kannst in meinem Verlangen – aber auch, wie gross die Freude ist, die ich Dir schenken kann, wenn ich Dir gehorche und Deine Sehnsüchte erfülle. Deine Lust ist die meine…

Die Ruten in Deinen Händen kündigen mir an, dass Lust und Pein ganz nahe liegen, dass zu meinem Dienen Disziplin und Akzeptanz Deines Herrschens gehören und Du jederzeit und immer mein Tun, meine Haltung und meine Aufrichtigkeit in meiner Anbetung bewerten wirst. Ich schwanke zwischen dem Gefühl, der sklave sein zu dürfen, der Dir jede Sehnsucht erfüllt und dem Respekt, diese Gunst nie, nie aufs Spiel setzen zu wollen.

Manchmal auferlegst Du mir einen Büsserweg, eine kleine sklavische Pilgerreise, um Deine Mitte erreichen zu dürfen. Doch alles, was Du mir auferlegst, nimmt mir nie die Gewissheit, dass Du Dir selber wünschst, dass ich mein Ziel erreiche und Du mich geniessen kannst. Die Hindernisse sind nur ein Mittel, um Dir zeigen zu können, wie sehr ich Dich begehre, und ich bin Dir dankbar für diese Möglichkeit. Es gibt keinerlei Hadern oder Zögern, denn ich werde ernst genommen und Dein Verlangen leitet die Szenerie und das Geschehen – und ich weiss immer, dass Dein Verlangen das meine ist. Wir sind so deckungsgleich in unserem Begehren, so sehr für einander bestimmt, dass ganze Schlösser dafür gebaut werden sollten, um Dir in entsprechender Weise dienen zu können.

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Schön sein

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Ich bin vor Dir komplett nackt, aber nie schutzlos. Du hältst mich, umarmst mich, beruhigst und stärkst Deinen sklaven.

Alles ist Bekräftigung, Bestärkung, Bejahung. Wessen Persönlichkeit dies erfahren darf, der kann sich glücklich schätzen und dankbar sein. Und staunend erfahre ich, dass ich gar nichts Anderes tun muss, als mich selbst in meinem Wesen anzunehmen, um bewirken zu können, dass ich meinerseits Dir gut tue, Dich strahlen lasse.

Deine Liebe wird erwidert, aus vollem Herzen. Aber sie wird auch angenommen. Und ich lerne, mich mit deinen Augen anzusehen. Damit sind nicht nur die Entwicklungsfelder gemeint, die Du mir zeigst, sondern auch und vor allem dies:

Neulich hast Du mir gesagt:

„Dein Körper ist schön.“

Natürlich lese ich das gerne – aber bejahe ich das auch? Ich bin kein Adonis. Tatsächlich finde ich viele Gründe, mich unvorteilhaft zu sehen. Aber entscheidend ist, dass ich fühle, wie ernst Du das meinst – und ich dabei nicht stehen bleibe. Denn auch dies ist ein Entwicklungsfeld, das Du mir aufzeigst: Mich mit Deinen Augen sehen, heisst auch, die Schönheit sehen, die Du entdeckt hast und geniesst. Was wäre ich ein unglücklicher sklave, würdest Du meine Verehrungen für Dich nicht bejahen, nicht glauben, wie ich Dich beschreibe! Es ist eine Gabe jeder Beziehung, dass wir mit den liebenden Augen und Herzen unserer Partner sehen lernen. Ich danke Dir dafür. Und freue mich über all die Besonderheiten, die ich nicht nur an Dir, sondern auch an mir entdecken darf.

Wir dringen zu mir vor

credit: vom diener der SHI illustrierter Printscreen – courtesy of kink.com

Mit meinem Ja zu meiner sklavenschaft habe ich meine Öffnung bejaht. Ich habe mein Herz und meine Gedanken und meine Beine geöffnet, und Du bist in meine Seele und in meinen Körper vorgedrungen. Du hast mich in Besitz genommen, hast diese Prozesse bewusst gesteuert und dabei Deinen Ernst gezeigt und gleichzeitig mein Wollen geprüft. Dass das Wollen lange grösser war als mein „Können“, dass die Gedanken weiter sind als die Taten, dass es diesen Punkt immer wieder gibt, ist kein Problem. Dann hältst Du inne, oder ziehst gar ein wenig zurück, gibst mir Raum und Zeit, aber Du machst auch klar, dass unsere Absicht unverändert bleibt, und Du bist Dir sehr sicher, dass das Ziel meinem Wesen entspricht. Darin kannst Du und musst Du mich nicht überreden. Ich fühle es ja, und ich dränge mit Sehnsucht danach, genommen zu werden, Besitz zu sein, Toy Deiner Lust.

Aber nicht nur. Ich bin als sklave und Mann Dein Partner, ich lebe mit Dir und habe einen Alltag mit Dir, in dem ich Dir hingebungsvoll demütig ergeben bin, Dir aber auch meine Zuneigung und Zärtlichkeit zeigen kann, Dich natürlich umarmen und herzen darf, wobei Kern unserer Liebe immer die Tatsache und die immer wiederkehrende Erfahrung bleibt, dass Du mich jederzeit auf die Knie befehlen kannst, ja, dass ich es aus meinem eigenen Antrieb tun will. Ich finde mich im Du, und dabei verliere ich rein gar nichts, im Gegenteil, denn ich beantworte damit einfach mit gleicher Haltung, was Du selbst lebst: Niemand kümmert sich so um mich, kennt mich und nimmt mich so an, niemand hat so viele gemeinsame Themen mit mir. Die Kongruenz ist berauschend und ein Gottesgeschenk, und wenn ich vor Dir knie, danke ich immer auch meiner Fügung, meinem Schicksal, das es ganz eindeutig sehr gut mit mir meint!

Unser erfülltes Leben

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Deine Lust, mich zu beherrschen und zu führen, geht weit über Deine sexuellen Gelüste hinaus. Das Bild drückt es wunderbar aus: Du beobachtest jede meiner Regungen, meine Haltung, und jede Deiner Gesten in ihrer Wirkung auf mich. Dabei ist alles von Sorge, Sorgsamkeit und einer grossen Freude geprägt, und ich fühle in Allem auch Deine Zuneigung. Du geniesst meine Verehrung und Deine Erhebung als sinnliche, schöne Frau, als die Du von mir begehrt wirst. Aber Du weisst auch und fühlst es täglich, dass sich meine Hingabe nicht in sexueller Hörigkeit erschöpft. Ich geniesse sie eher als sinnliche Ausdrucksform meiner ganzheitlichen Unterwerfung, der ich so gerne nachlebe, weil es ganz wunderbar ist, Dich in all Deinem Handeln, Empfinden, schlicht in Deinem Dasein zu unterstützen und Dir Partner zu sein.

Es ist phantastisch, aus dieser Ganheitlichkeit heraus täglich die Lust hoch zu halten und auch darin von Dir unterstützt zu werden – auch und gerade dadurch, dass Du nie müde wirst, diese Lust zu nähren. Lust gehört zum Leben, der Wunsch und das Verlangen nach Berührung werden wir auch im Altenheim noch in uns tragen, und die Gewissheit, dass das zwischen uns nie stirbt, macht mich sehr stark und erfüllt mich mit Freude. So lebe ich erst recht den Moment, fühle mich bei Dir sicher und strahle Dich an, wenn Du Dich über mich beugst und sanft Deine Finger auf meine Lippen legst.

Pssst, mein sklave, geniesse still, und lebe und fühle, was ich Dir bin. Was wir uns sind.

So ist alles gut. An jedem neuen Tag. Nichts muss bedauert werden, weil es geschehen oder schon vorbei ist, nichts muss gefürchtet werden, was kommen könnte. Wir werden uns tragen und ich werde Dir folgen. Wir können zusammen in jedem Augenblick leben, weil wir fühlen, was wir uns sind und wie richtig das ist.

Ewiger Zauber, ewige Lust

credit: Men In Pain – printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir werden nie müde, es zu geniessen, noch uns nur schon davon zu erzählen:

Dich lecken ist zauberhaft. Ganz wunderbar, dass Du davon nicht genug bekommen kannst: Herrlich, welch Vielfalt mir beschert wird, Dich zu schmecken, zu spüren, in Dich zu dringen, Dich zu küssen, sanft zu erkunden, heftig zu schlecken… nur einen Atemhauch über Dich streichen lassen oder meine Zunge in Dich wühlen und bohren… Ich kann nicht genug davon bekommen – und das gilt auch für das Schreiben darüber! Dein Schoss ist mein Paradies, Deine Weiblichkeit eine Zauberwelt, und zu erleben, wie ich verlangt werde, vertieft meinen sklavenStolz!

Es gibt kein schöneres Vorspiel: Wenn Du beginnst, mich zu binden. Mich in eine Zwangsjacke steckst oder meinen Torso bindest, dabei darauf achtest, dass die Schnürungen sitzen, aber nicht drücken, Du die Beweglichkeit und Blutzirkulation meiner Arme und Hände überprüfst und dabei sehr wohl beabsichtigst, dass ich eingeschränkt bin… Deine Botschaft ist klar und Du weisst ja auch schon, wie klar sie mir selber ist: Was in den kommenden Stunden zählt, ist allein Deine Mitte, unsere Lebensmitte, Deine Lust und Freude… Jede kleine Handlung ist Vorkehrung, sinnliches Vorspiel, aufgeregte Reisevorbereitung. Gleichzeitig gehe ich in mich, suche jede Gelegenheit, Deinen Händen einen Kuss auf die Haut zu küssen und stelle mit grosser Rührung und Aufregung fest, dass Du mich fragst, wie gut sich die Fesselung anfühlt. Deine Botschaft, mich ganz und sehr lange geniessen zu wollen, ist wunderbar.

Dann legst Du mich hin, auf das Fussende Deiner breiten Liege, hast Dir eine Aufstütze überlegt und überprüfst sehr genau, wie gut alles – wortwörtlich – zu liegen kommt. Und dann liege ich da und Du stehst und ziehst mir den Kopf in den Nacken… er wird ganz natürlich nach vorn an den richtigen Ort fallen…. und Du wirst Dich mehr oder weniger unter mich schieben, ganz so, wie Du Dir meine Berührung wünschst.

Du wirst nicht viele Worte brauchen… Du wirst Deine Fotze reden lassen und allenfalls Deine Hacken und Fusssohlen auf meinem Rücken und Du wirst genussvoll erleben wollen, wie gut ich Dich kenne und wie aufmerksam ich auf Deine Zeichen eingehe und wie gross meine Neugier ist, Dich weiter zu entdecken – mit dem Eifer des sklaven, der seine Lehrerin gefunden hat, der er hörig verfallen ist.

Jeder Tag mit Dir ist einzigartig

credit: vom diener der SHI bearbeiteter Printscreen – courtesy of kink.com

Es ist nicht wirklich in Worte zu fassen: An jedem Tag bist Du bereits da, wenn ich die Augen aufmache. Mich erwarten Deine Nachrichten und ich knie vor Dir und schaue Dir in die Augen, schaue zu Dir auf. Du bist die Ruhe selbst, mein Fels, keine Brandung kann mich brechen, nicht mal eine Laune kann meine Gedanken und Gefühle trüben. Dein Herz ist rein und offen für mich, umarmt mich und schliesst mich in Dein Wesen ein. Du lebst stolz und sinnesfreudig in Deinem Körper und zeigst es mir auch, Du öffnest mir Deine Seele und schaust auf mich mit versonnener Freude.

Du denkst viel über uns nach, vor allem aber schaust Du auf uns und Deinen knienden sklaven mit Wohlgefallen und ewiger Lust, noch mehr von mir zu erfahren, mich, aber auch Dich weiter zu erkunden, und auf dieser Reise darf ich Dein ständiger Begleiter sein. Wir bilden eine Seilschaft, in so manchem Sinn des Wortes, und jeder Tag beginnt mit einer Rast bei Dir, während der ich meine eigenen Gedanken ordne, die Dankbarkeit durch mich strömen lasse, zu Dir aufsehe und so glücklich darüber bin, dass Du meine Aufrichtigkeit erkennst und meine Treue liebst.

Und wenn wir zusammen auf unser Leben schauen wie über ein saftig grünes Tal, an dessen Flanke wir rasten, so brauchen wir uns nur anzusehen, um die Schönheit auszutauschen, die wir erkennen.

Es ist schön, so Vieles mit Dir zu teilen und schlicht nie genug von einander zu wissen. In ausserordentlichen Beziehungen bleiben besondere Menschen einzigartig und werden stets neu genau so wahr genommen. Oh ja, Du, meine Herrin: Du BIST einzigartig, und Deine Zuneigung ist mir Gottes-geschenk!

In der Spur

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Natürlich höre ich Dir zu. Ich war mir immer sicher, ich würde Dir grosse Aufmerksamkeit schenken. Logisch, denn Du bist meine Herrin und ich gehorche Deinen Anordnungen. Doch meine Achtsamkeit ist nicht immer, wie sie sein sollte, und dann nimmst Du Dir mich zur Brust. Entgegen dem üblichen Sinn dieser Redewendung ist Dein Nachdruck aber tatsächlich zwar mahnend, aber immer absolut konstruktiv und oft sehr sanft. Deine Geduld beschämt mich oft zusätzlich zu meiner Trägheit. Ich bin froh, weisst Du und erfährst Du, dass Dein Weg uns Fortschritte bringt, und wenn Du mir Deine Erkenntnisse und Mahnungen ins Ohr flüsterst und Deine Hand dabei fest, aber nicht grob in mein Haar greift, dann stellen sich meine Nackenhaare unter dem Halsband auf und ich möchte zu Boden sinken und Deine Füsse mit Küssen bedecken.

Ich will Deinen Mahnungen nicht mit Selbstmitleid begegnen, denn ich weiss, wie gut Du es meinst – und wenn ich Fortschritte mache, so strahlt niemand mehr als ich! An mir zu arbeiten ist keine Qual. Es steht nie die Schwäche im Vordergrund, sondern das Ziel, der Fortschritt, die Erkenntnis – denn sie weitet den Horizont und gibt mir die Chance, Dir immer wieder neu meine Ergebung und meine sklavische Liebe zu zeigen. Verglichen mit den Anfängen bin ich heute ruhiger, kann ich vermehrt mit Deinem liebenden aber klaren Auge auf mich blicken und selbst erkennen, wie bedürftig ich Deiner Führung bin, um meinem Wesen näher zu kommen und Deiner Führung gerecht zu werden.

Jeder kleine Fortschritt ist eine Bestätigung für Dich, dass Du tatsächlich im Zentrum all meiner sklavischen Energie stehst und ich in Dir meine persönliche Lehrerin und Herrin sehe, in deren Spur ich mich finde.

Es ist ganz wunderbar, dass es Dich gibt, und Deine Stimme in meinem Ohr erzählt mir doch so oft genau das Gleiche über mich.

Ich bin gesegnet.

Femdom 24/7 bedeutet beständige Empfindung

So viele Jahre wünschte ich mir, ich hätte eine private Spielpartnerin. Jemanden, mit dem ich meine sexuellen Bedürfnisse ausleben könnte. Mit einer Frau, die meine Vorlieben und Triebe für die eigene Lust zu verwenden und mich entsprechend zu benutzen weiss.

Der Mensch will immer mehr, nicht wahr? Bald war mir klar, dass es mich irritierte, wenn jemand nur so tat, als ob. Das Erlebnis war toll, die Szenerie stimmig, das Kopfkino wurde bedient, die Lust schwappte hoch. Die Frau hatte Spass, genoss ihre Macht. Und danach? Es blieb keine Verbindlichkeit. Es folgte nichts daraus als die Gewissheit und das Vergnügen, sich tiefer zu kennen und eine bestimmte Art Sex zu teilen. Das ist gewiss nicht nichts. Aber es liess mich doch zurück in meinem Wunsch, beim Wort genommen zu werden. Ich erlebte, dass Worte, die ich hörte, wie die Taten waren, die ich dann fühlte – aber dahinter steckte nicht wirklich eine greifbare Haltung. Was mir fehlte, war die Beziehung, die Bindung, die über das Erlebnis hinaus ging. Die tägliche Abholung in diesem Versprechen, wahrhaftig Diener, sklave sein zu wollen.

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Nun habe ich diese Bindung, und es beschämt mich sehr wohl, zugeben zu müssen, dass ich auch ein bisschen „auf die Welt gekommen bin“. Was mir erstrebenswert schien, war dann in der Trägheit des Alltags nicht immer leicht zu leben, und ich habe längst die Erfahrung gemacht, dass es die Geduld meiner Herrin braucht, um die Zeit zu bekommen, die ich für das submissive Lernen brauche. Doch was lässt mich, lässt uns dabei bleiben und nicht ablassen vom Ziel, diese Submission in einer Femdom-Beziehung in wahrhaftiger Bindung zu feiern?

Es geht nicht darum, bloss Aufgaben zu stellen und zu erfüllen, die Herrin und Sub bei Laune halten. Es geht nicht um das Schaffen von Konstellationen und Sensationen – sondern um das Gefühl und Bewusstsein, die Empfindung, die eigene Wesensart entdecken und erleben zu können, die Bedürfnisse des Partners für die eigene Lust empfangen zu wollen und angenommen zu sein in der Machtausübung wie im Dienen. Dieses Grundgefühl, als Herrin und sklave erkannt zu werden, und die Entscheidung, danach leben zu wollen, ist an kein Spiel gekoppelt und nicht die Abfolge von Episoden. Die Haltung dahinter führt zu Ausgestaltungen, und es ist nicht entscheidend, wie weit sie gehen, wie restriktiv sie sein mögen und wie viel Zeit am Tage sichtbar in Demutshaltung verbracht wird. Es geht um das Gefühl. Die Empfindung. Die immer da sein darf und soll. Wir haben vor einander einen Status, und der ist für uns immer greifbar. Mit wunderbaren Konsequenzen.


Hier verweise ich auch gerne auf diesen Text meiner Strahlenden Herrin Isis: Befehle

Alles real

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Ich habe abertausende von Bildern und Filmen, welche mir zeigen, dass die Welt, in die ich mich fühle, in der ich mich erkenne, keine Phantasie darstellt, mit der ich alleine wäre.

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Zeichner wie Photographen und Filmer stellen eine Welt dar, die mir zeigt, dass meine Neigung geteilt wird. Während so manche filmische und photographische Produktion schlicht Geld verdienen will, gefällt mir an Cartoons besonders, dass dabei oft direkt spürbar ist, wie sehr der Schöpfer des Bildes seinem eigenen Verlangen folgt.

Und nun habe ich eine persönliche Herrin. Und die Teilung meiner Bilder, das gemeinsame Schwelgen in ihnen ist Bestandteil unserer Verbindung und für sich für mich oft schon ein Wunder. Was ich heimlich für mich gehortet habe, wird nun begeistert mit angeschaut – und die Bearbeitungen auf diesen Seiten sind auch dafür Ausdruck. Auch hierin will ich erst Dir gefallen, Deinem Auge was Schönes, Sinnliches, Heisses bieten.

Und die Bilder heute zeigen, dass es nicht bei der Betrachtung bleibt, oh nein! Denn von Anfang an hast du klar gemacht, dass wir auf den Darstellungen nicht eine Traumwelt sehen, sondern eine Realität. Alles ist möglich, nichts Fiktion. Manches befriedigt einfach das Kopfkino, aber kein Weg zu einem konkreten Erleben ist verbaut. Du öffnest die Pforten – und prägst mir in der Begegnung ein, dass all mein Betrachten nicht einfach Geilheit fördert, sondern Verbindlichkeit: Du fickst mir die Inhalte ins Hirn, Du zeigst mir, wie sehr diese Welt die unsere ist, wie real unser Leben in der Femdom-Verbindung ist, Tag für Tag.