Unmittelbare Macht

credit: printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn Du mich in den Schwanzkäfig befielst, erlebe ich hunderte von Kilometern von Dir getrennt doch so viel von Deiner Macht, Deiner korrigierenden, griffigen Stärke, und die Botschaft der Frustration ist eine solche Deiner Macht – die aber die Frustration nicht dominierend bleiben lässt. Daraus folgt Kontemplation, Beschäftigung mit meiner Bestimmung, Einlassung auf mein Wesen, Deine Erwartungen, mein Gelöbnis. Und so, wie real Ketten, Harnische, Manschetten mir meine Stellung zeigen, so kann mich Dein Schwanzkäfig täglich genau die Macht fühlen lassen, die auch im Fuss liegt, den ich vielleicht küssen darf.

Deine Macht ist mir Befehl, wir sind uns Beide treu, unsere Bindung hat ihre Mittel der Vertiefung, und das, was wir daraus machen, bleibt nicht beim unmittelbaren Erleben stehen, sondern führt tiefer. Die Reise geht immer weiter, und keine räumliche Distanz ist je zu gross dafür, kein zeitliches Fenster zu fern.

Dein Schoss sieht mich an

credit: printscreen von divinebitches.com, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es gibt kein Schöneres Daheim, als zwischen den Beinen meiner Herrin zu liegen und von ihrem Schoss fixiert zu werden, wenn er sich nieder senkt…
Liebe Leserin, lieber Leser, du hast richtig gelesen. Es ist die Fotze meiner Herrin, die MICH anschaut, fixiert, nimmt… denn sie besitzt mich, beherrscht mich, und es vergeht kein Tag, ohne dass ich an sie denke. Und gleichzeitig denke ich immer wieder daran, welch Sehnsucht sie in sich trägt, weil die lüsterne, hungrige, hörige Anbetung im täglichen Alltag nicht abgerufen, nicht jederzeit genossen werden kann…

Du bist so voller Sinnlichkeit, so sehr der Lust zugänglich und in ihr lebendig, aber Du verkörperst nicht einfach die lüsterne Macht der Begehrlichkeit. Du bist viel mehr und in allem immer liebendes Lichtwesen, das immer sieht, was ihm geschenkt wird – und nicht, was vorenthalten bleibt. Du bist mir in allem Vorbild, Leitfigur, Königin, und dabei so nahbar, wie ich es als Berührung so oft so sehr entbehrende sklavenSeele einfach brauche. Ich sauge Deine Worte auf, Deine Haltung, Deine Lust – und ich lausche Deinen Gedanken, Deinem unbedingten Glauben an die Liebe – und damit an die Menschen.

Wenn dann dieses Du sich auf mein Gesicht senkt… wenn ich Deine Wärme aufnehme, Deine Feuchtigkeit meine Lippen netzt und Dein Lächeln über mich kommt, wenn ich erfüllt und umfangen von Isis, meiner strahlenden Herrin, in überschwenglicher Freude dankbar diene und unseren Rausch der Sinne mit Dir geniesse, dann macht mir Gott immer wieder das Geschenk meines Lebens.

Unser Stolz

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion.com/home.html

Ein in jeder Hinsicht stolzes, strotzendes Foto:

Du hast mir ein enges, hohes, breites Lederhalsband angelegt, stramm gemessen, so dass ich mein Kinn leicht angehoben halte.
Der Knebel ist unter den Ohren scharf nach hinten gezogen und fest geschnallt worden.
Die Kette ist mit Bedacht lang und besteht aus schwren, massiven Gliedern.
Die Fussmanschetten sind gepolstert, aber sehr eng geschnallt. Die Arme sind im Fesselsack hinter dem Rücken bis unter die Ellbogen eingeschnürt und fest gezurrt: Ich kann gar nicht anders, als aufrecht in gestreckter Haltung zu stehen.

Du hast mich lange gemustert und Dich erst zum Gehen aufs Feld umgedreht, als es für Dich perfekt war. Dir ist komplett gleichgültig, ob ich einem Schönheitsideal entspreche. Wichtig ist, dass ich meine Bestimmung mit Stolz zum Ausdruck bringe und ich auf alle angebrachten und mir angelegten Zeichen so sklavisch reagiere, wie es Dich ehrt. Und so ist Deine eigene Haltung vom Stolz der Herrin erfüllt, und Dein Stand ist genau so selbstbewusst, wie die Hand, welche sich lässig in Deine Hüftbeuge stützt, während die andere die Kette und damit den Wert meiner sklavenschaft im Handteller fühlt… Du bist perfekt in Deinem Stolz, und mein sklavenWesen leuchtet auch für meine Seele.

Die Abrichtung, die unmittelbare…

credit: printscreen von CaptiveMale.com – bearbeitet vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Meine Sehnsucht wird oft zum Schrei der Verzweiflung: Ich sehne mich nach all diesen Hilfen, die mir so sehr ganz real bei meiner Konditionierung helfen könnten! Ich sehne mich nach Stunden, nach Tagen, ja nach einem ganzen Leben, das ich in dieser Obhut, unter dieser Einwirkung begehen könnte. Ich sehne mich nach all dieser möglichen Selbstverständlichkeit, mit der Abrichtung, Arretierung, Einkerkerung ganz direkt auf meine sklavenSeele einwirken könnte…

Ich sehne mich nach Berührung, Unmittelbarkeit, Enge, Tiefe, Nähe, Haptik, Gestik, Blick und Geruch, Sprache und Handlung… nach dieser Direktheit aller Massnahmen, die ich sofort fühle und auf die ich sofort Reaktion zeige, genau so, wie Du es verlangst.

In Fesseln und Ketten würde ich Müdigkeit ganz anders empfinden als am Stuhl dieses Tisches, auf dem ich voll quälender Sehnsucht und Traurigkeit diesen Text schreibe.

Unfassbar, dass Du immer da geblieben bist, dass Du Deinerseits in unseren Einschränkungen nie einen Grund gesehen hast, unsere Bindung nicht ganzheitlich zu entwickeln und sie zu LEBEN.

Dies ist der sklave

credit: printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn ich einen Tag in Deine Hände legen muss, an dem ich nicht gerade geglänzt habe, um es vorsichtig auszudrücken, so beschämt mich der Umstand um so mehr, dass ich dabei nicht nur Dich irritiere.Ich habe ein Bekenntnis abgegeben. Ich will weder vor Dir noch vor mir als Lügner oder Schwärmer da stehen.

Ein ersehnter Zustand…

credit: printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Ausdauer meint die lebendig bleibende Lust zum Dienen. Die Unermüdlichkeit. Jenseits der Ausdauer steht die Erschöpfung, die Aufgabe, welche Ergebung wird. Kein Widerstand mehr, nur Müdigkeit… Doch damit wird es nicht enden… Aufwachen in Fesseln, am Pranger, am Kreuz, und in die Augen der Herrin sehen, der Meisterin und Gebieterin, welche diesen Moment bewusst herbei geführt hat. In meine Weichheit, in meine sichtbar werdende Schwäche dringt nun die Lehre, die Mahnung, die Erfahrung, das Gefühl Deiner Herrschaft. Und daraus wird Kraft, denn wenn ich die Augen öffne, sehe ich in den Deinen den glühenden Stolz der Herrscherin… Keine Gnade, aber Zeit, viel Zeit, die mir geschenkt werden kann für meine Einlassung…

Leider sind unsere Treffen viel zu kurz, um genau diesen Zustand immer mal wieder zu erreichen und auf diese Weise geformt zu werden. Unsere Kunst ist es eher, das Kreuz, den Knebel, die Fessel auch ohne seine unmittelbar unterstützende Wirkung virtuell zu geben und zu nehmen, zu fühlen – so dass wir im Treffen uns mit der sich öffnenden Tür so begegnen, als wären wir schon immer so zusammen.

Im Orbit meiner Herrin

Eine Herrin trägt Verantwortung, sie braucht in einer FLR den klaren Kopf, behält die Ziele im Auge und trifft für Beide wichtige Entscheidungen. Sie nimmt diese Aufgabe mit grossem Ernst und Verantwortungsgefühl an, ohne dass es ihr eine Last würde und setzt durch, was zu lernen ist und erarbeitet wird. Dabei fördert sie den Eifer ihres sklaven mit Lob wie mit Beharrlichkeit, mit Güte und Strenge, und weiss einzuordnen, was es wann braucht. Ich selber bin gerade in den letzten Monaten oft mit schwachem Nervenkostüm unterwegs gewesen, doch Du hast stets einen Weg gefunden, mich aufzufangen – und Deine Autorität wurde durch Deine Nachsicht nicht angekratzt, im Gegenteil. Denn gleichzeitig habe ich mich endlich auch auch mehr auf Deine Lebensweisheit eingelassen, wenn es darum geht, im Ausgleich mit mir selbst zu leben, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. das abzulegen, was mich zum Getriebenen macht und da zu ruhen, wo mir die Geborgenheit meines Seins angeboten wird.

credit: courtesy of sardaxart.wordpress.com

Indem Du mir in solch Breite zur Lehrerin wirst, kann ich manchmal nicht sagen, in welcher Weise ich überhaupt zurückgeben könnte, was ich von Dir bekomme. Aber da gibt es unsere Lust, die immer wieder fortgeführte Reise, Herz UND Körper in Harmonie Hochgefühle zu schenken, der Kraft des Lebens zu lauschen und sie zu fördern. Und so darf selbst eine so lernbedürftige sklavenSeele wie ich verzaubert sein von der Freude, mit der Du meine Lustgaben aufnimmst, und von Deiner Fähigkeit, über mir durch den Orbit der Sinnlichkeit zu schweben, und so schaue ich auch gerade dann wieder zu Dir auf, Du, meine Frau aller Frauen, meine persönliche Herrin unter allen Gebieterinnen dieser Erde, zweifellos aus dem Himmel herab mir geschenkt und doch so irdisch, dass Deine Schritte auf dem Boden hallen, der zu meinem Käfig führt.

Mit Deinem Blick auf mich

credit: vom diener der SHI bearbeiteter Printscreen – courtesy of kink.com

Du hast mir meine Sex-Identität geschenkt. Heute kann ich Deinen Schwanz mit Liebe ansehen, ihn fühlen, ihn gemäss Deinem Befehl benutzen, und ich würde mir nie mehr erlauben, über irgend etwas an ihm zu klagen. Denn er ist Dein Eigentum und Du lehrst mich den lüsternen, sinnlichen Umgang mit ihm, Dir zu Ehren.

Dein Schwanz ist Dein Verbündeter. Er will zu Dir, will gesehen werden, angefasst, möchte eintauchen, schwimmen, berühren, berührt werden….

Wenn Deine Hand nach ihm greift, bin ich längst im Paradies, denn schon zuvor habe ich Feuer gefangen, weil alles an Deiner Präsenz deutlich macht, dass die Lust mich gleich regiert…. DEINE Lust, Dein Verlangen, dem ich mich anzupassen habe, die sich in der Aussicht auf ihren Besitz frei schwimmt und die bei aller sinnlichen Übereinstimmung auch einfach fordert.

Ich werde nicht so entspannt an der Sprossenwand stehen bleiben… Du wirst mich in die Knie zwingen, unters Joch der Dienerschaft, und ich werde zeigen dürfen, dass mich nichts daran hindert, mein Verlangen nach Dir zu leben und mir schweissnass Übung um Übung als Teil meiner Abrichtung zu verdienen.

Du verstehst, ich diene

credit: illustrierter Printscreen vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion.com

Ich habe geschrieben, wie wunderbar es ist, dass Du nie zulässt, dass meine Grenzen mich entmutigen – aber ich bin Dir nicht nur dafür zu Dank verpflichtet. Ich bin Dir erst recht dankbar, dass Du Deine eigenen Bedürfnisse nie beiseite stellst, dass Du an Deinen Abrichtungszielen mit mir festhältst und auch bezüglich meiner Limiten mir mehr zutraust als ich selber. Und so kommt es immer wieder vor, dass ein bisschen Nachdruck von Dir ausreicht, dass ich neuen Atem schöpfe, neue Kraft, neuen Willen – und vor allem immer und immer wieder Vertrauen, tiefes, sehr tiefes Vertrauen.

Immer kann ich bei Dir Geborgenheit finden, und so ist die Hand, die sich sanft auf meine Wange legte auch jene, die an meiner Leine zieht, die zwickt und ohrfeigt, wenn es nötig ist, und die sich in den Schoss fasst, um mir daraufhin einen Finger unter die Nase zu halten und mich schnuppern zu lassen… für diesen Duft, für jedes Zeichen Deiner Lust will ich dienen, lebe ich Unterwerfung und fühle ich Demut. Deine Geilheit ist heilig, Deine Lust berauschend, Dein Körper der Tempel unserer Sinnlichkeit.

In der Lust feiere ich mit Dir das Leben, und in der Art, wie wir sie pflegen, zelebrieren wir unsere Liebe.

Grenzen weiten, aber achtsam

credit: vom diener der SHI illustrierter Printscreen – courtesy of kink.com

Schon oft durfte ich auch das erleben: Ich schwelge in Vorstellungen, Plänen, Erwartungen, Du bekräftigst mich, mit leisem innerem Lächeln, und dann spüre ich in der Realität meine Grenzen in Form oder Zeit. Doch Du lässt nie zu, dass daraus Frust wird, fängst mich immer auf und weisst sehr genau, dass auch mein Wollen schon eine Botschaft ist – eine immer ehrliche, aufrichtige Kundgabe meines treuen sklavischen Willens, meine Unterwerfung mit eigenem Wohlverhalten zu unterstützen.

Und so sind auch diese Momente, in denen ich mich ertappt fühle in Schwärmerei, ich an Grenzen der momentan möglichen Einlassung zu knabbern drohe, schlussendlich rein glückliche, bekräftigende Augenblicke: Du machst immer klar, dass wir uns auf einer Reise befinden, dass Entwicklung dann geschieht, wenn ich dafür bereit bin – und Deine Lust immer befriedigt wird, wenn Du fühlst, wie sehr ich Dein Eigentum bin und nichts anderes sein will.

Du stehst so sehr zu mir, dass ich alle Unruhe und Sorge über mein Genügen längst abgelegt habe. Nie hätte ich gedacht, dass ich diesen Punkt je erreichen würde – aber Du machst es mir ganz leicht.

Bondage-Lust

credit: printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Meine Affinität für Bondage ist ausgeprägt und geht weit über die übliche Ersterfahrung, welche submissive Seelchen in Dominastudios machen können, hinaus. Und es ist so schön, zu sehen, wie Du Dich von dieser Freude anstecken lässt und Seile und Schnüre und Ketten zu Deinen Botschaftsträgern machst. Es ist herrlich, zu erleben, wie Dein Tüteln und Tüfteln mir eindeutige Botschaften sendet: Du willst meine Unterwerfung mit heiligem Ernst, und es bereitet Dir grosse Lust, mich sinnlich innig erfolgreich zu fixieren – um Dich dann an meinem Körper zu laben und all meine geöffneten Lustporen an Deinem Körper schmelzen zu lassen… Haut auf Haut, Fleisch auf Fleisch, und Dir steht es frei, immer wieder Abstand zu nehmen, um Dein Werk zu betrachten und mich gefühlt in den Wahnsinn des unerfüllten Begehrens zu treiben, bis Deine Gnade über mich kommt…

Zunge geht immer

credit: printscreen von thevenusgirls.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Für mich ist es unfassbar, dass nicht jede Frau solch einen Diener hat: Wie kann es sein, dass so viele Männer keine Freude am weiblichen Geschlecht haben? Es gibt nichts Schöneres, Wunderbareres, Faszinierenderes, Lebendigeres als die Vulva einer sexuell hungrigen Frau.

Ich kann schmecken, wie es Dir geht, kann Deine Lust befragen, Dich triezen, treiben, trinken, mit Dir schwelgen… es gibt nichts, das so sexy ist, wie wenn Du Dich auf mich hockst, rittlings vorwärts oder rückwärts über mein Gesicht streichst… Nichts ist so intim, so verführerisch, so direkt in der Ansprache meiner eigenen Sexualität wie diese Begegnung mit Deinem Körper.

Und, ach Männer: Eure Zunge kann immer. Es ist göttlich, ein Lustwerkzeug zu besitzen, das stets verfügbar ist, funktioniert – und wie! Ich bin ohne Zunge kein kompletter Liebhaber. Wenn Du Dich mir so öffnest, mich so verlangst, dann richtest Du Dich auch gleich auf Ausgiebigkeit ein: So schnell werden wir Beide nicht von einander lassen wollen…

Ich bin Dein Ergebener in jeder Weise

credit: vom diener der SHI illustriertes Foto – courtesy of TheEnglishMansion.com

Eine jede Frau sollte so angebetet werden und diese Verehrung körperlich, seelisch, geistig immer und immer wieder spüren können.

Meine natürliche Verehrung, mein Drang, mich Dir zu unterwerfen und Dir meine Demut zu zeigen, nährt Deinen Stolz und soll Dein Verlangen stärken, meine sklavische Hingabe täglich einzufordern. Ich danke Dir für die Überzeugung, mit der Du Deinen königlichen, ja göttlichen Status bejahst, und doch immer das Glück siehst, das für Dich darin liegt.

Für mich liegt darin so viel Glück und Bestimmung, dass ich Dir ewige sklavenTreue geschworen habe. Ich bin Dein Eigentum, ich richte mich auf Dich aus, ich bündle meine Sehnsucht. Ich will nicht länger hadern mit Verpasstem oder unmöglich Scheinendem. Ich will sehen, was ich habe. So reichhaltig sind meine Möglichkeiten, meine sklavenschaft virtuell real zu leben, so vielfältig und tief die Gelegenheiten und Lebensarten, mit denen wir unsere Bindung lebendig leben können, hier und jetzt. Jeden Tag. Du bist mir Herrin, Erzieherin und Lehrerin, spirituelle und intellektuelle Muse und Lustherrin mit echter Macht über mein Geschlecht.

Mein Gehorsam ist selbstverständliche Dankbarkeit für alles, was ich durch Dich empfange.

Und Dein Verhältnis zur Lust, zum körperlichen sexuellen Verlangen und dem Wert von Vereinigung, Begegnung und Berührung innerhalb des Respekts, der zwischen Herrin und sklave nie abfällt, ist ohne Beispiel. In Allem Erleben mit Dir ist Dein Nachdruck zu fühlen, mit dem Du empfängst und gibst, gewährst und forderst

Dein mein Atem

credit: Illustrierter printscreen von HarmonyFetish.com durch den diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist meine Herrin und verfügst über mich. Auch über mein Leben, meinen Atem. Ich begebe mich freiwillig, bewusst, ja mit Verlangen in Situationen, in denen ich Dir vollständig ausgeliefert bin – und die Art und Weise, wie Du solche Momente erlebst, Dich Deinerseits forschend hinein begibst, Deine Macht fühlst und geniesst und es dabei schaffst, mir auch immer wieder Deine Achtung zu zeigen für mein Vertrauen… ist unfassbar schön für mich. Andächtig schaue ich Dich an, wenn ich die Gelegenheit dazu habe, und sehe das Licht in Deinen Augen und die schwarze Tiefe, die niemals leer wirkt, sondern immer voller Leben ist.

Und ich beobachte mich selbst und stelle – in keiner Weise erstaunt – fest, dass ich mir wünsche, dass sich Deine Hand fest auf meinen Mund legt, während Deine Augen meinen Blick fixieren…

Die Tiefe, die ich in der Spiritualität wie in der Lust durch Dich erleben darf, macht auch vor dem Alltag nicht Halt: Er muss keine Sensation enthalten, denn die hier beschriebene Szene ist „nur“ der Ausfluss eine ständig vertieften Erfahrung: Ich atme auch im Alltag durch Dich.

In meinen Fesseln sein

credit: printscreen von MeninPain.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Im Jetzt leben… aufnehmen, verarbeiten und bejahen, was ich habe, erlebe, jetzt, in diesem Moment. Mein Leben als UnterwerfungsSau sollte es doch gerade einfach machen, dieses Prinzip zu beherzigen. Denn nur wer im Jetzt lebt, ist wirklich lebendig, lebt wahrhaftig und bewusst und nimmt möglichst viel wahr. Viel zu oft hebe ich den Kopf, im Bestreben zu erkennen, was als Nächstes geschieht… und in meiner Sehnsucht bin ich manchmal in der Verkennung meines Glücks so absurd, dass ich mir diesen Mann vorstellen kann, wäre ich er, würde er jetzt gleich den Kopf heben und danach gieren, was er als nächstes erlebt.

Dabei ist Deine Präsenz, Deine Macht, Deine Ansprache so umfassend, so bejahend, so fordernd, dass ich hier und jetzt in meinen Fesseln die ganz grosse Chance habe, einfach angekommen zu sein – und es auch zu fühlen. Und dann würde ich nicht den Kopf heben wollen, sondern die Lippen öffnen, mit dem Verlangen, Deine Hand zu küssen.

Im Licht dienen

credit: printscreen von divinebitches.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Das Licht, das auf mich fällt, hast Du zuvor gesehen. Du zeigst es mir, Du leuchtest mir, Du zeigst mir aber auch im Lichte meine Bestimmung. Das Licht wirft Schatten, die Gunst hat einen Preis. Ich danke, ehre, diene aber nicht, um wieder Licht zu sehen, sondern um im Licht leben zu können: Im Licht, das Achtsamkeit und Aufmerksamkeit erzeugt, das die Fesseln schimmern und Deine Augen leuchten lässt.

Ich bettle nicht um Licht – ich bete darum und trachte danach, dass Du mich gar nicht anders sehen magst als im Licht, genau so, wie nur der uneingeschränkte Genuss Vielfalt verspricht.

Ich möchte Deiner würdig sein, Herrin.

Du siehst, was ich Dir bin

credit: vom diener der SHI illustrierter printscreen – courtesy of TheEnglishMansion.com

In der Maske ist jede Deiner Berührungen, wenn ich sie denn spüre – und also spüren soll, besonders intensiv. Fokussiert auf meine Stellung, unterwürfig und demütig wird mir dabei immer wieder bewusst, wie glücklich ich sein kann:

Ich knie vor der Frau, welche nur schon meine einfache devote Haltung als Liebkosung empfindet. Nur schon indem ich mich offenlege, zeige, was ich bin, streichle ich Dich, wertschätze ich Dich und hebe ich Dich in die Stellung, die Dir gebührt.

Ich habe mit Dir das unfassbare, nicht wirklich zu beschreibende Glück, dass ich mich nur zeigen muss. Ich rede durch mein Sein, und Du fühlst und siehst, was ich Dir bin, schon wenn Du bei mir sitzt. Und ich fühle, dass Du da bist. Dann berührt mich Dein Fuss, dann Deine Hand… und ich bin weit offen, Deine Hand dringt streichelnd oder schlagend direkt zu meiner Seele vor, und Dein Duft wie Deine Stimme und der Druck Deiner Hand sind sensorisch intensivste Wahrnehmungen, die durch meinen ganzen Körper strömen und mich lebendige Spannung fühlen lassen…

Ich kann den Moment nicht erwarten, in dem Du mich am Halsband oder an der Leine packst und zu Dir hin ziehst…

Dein und mein Platz, unser Wesen

credit: vom diener der SHI illustrierter printscreen – courtesy of kink.com

So viel Aussage liegt in diesem Bild! In Deinen täglichen Verrichtungen zum unterworfenen, gegenständlichen Toy zu werden, reduziert auf den Handtuchhalter, den Seifenspender, den Hocker, die Fussauflage – was soll das einem Menschen bringen? Viel, wenn damit zum Ausdruck kommt, wie vielschichtig, ernsthaft, grundsätzlich Du meine Unterordnung, Unterwerfung, meine Aufgabe allen Stolzes verstehst und mich damit in meine Bestimmung führen willst, die mich dann immer beseelt, auch wenn ich umgekehrt vor Menschen auftrete, die keine Ahnung von meinem Hintergrund haben. Das alles verstört mich nicht. Es gibt mir Sicherheit und Freude, weil es Dich zum Strahlen bringt.

Vielleicht sollte ich eh dazu vor allem erklären, was ich dabei empfinde, weil eben DU diese Macht ausübst und diese Stellungen von mir verlangst: Dir ist alles ernst, aber nicht, um mich erniedrigt zu sehen, weil Du mich brechen willst, sondern unterworfen in jene Wesensselbstverständlichkeit, in der mir alles leicht fällt, ich in der Anbetung meiner Herrin Vervollkommnung empfinde, Freiheit, Sinnerfüllung, Lebensglück. Denn Du unterwirfst nicht nur, gehst nie achtlos mit mir um, sondern zeigst mir Deine Freude – und so, wie ich meinen Platz finde, füllst Du den Deinen aus, siehst Du Dich als Herrin und Gebieterin aufblühen, als Verehrte und Begehrte Frau, als bestimmendes und überlegenes Geschlecht, das gleichwohl das andere braucht, um sich komplett zu fühlen. Es geht nie um Abqualifizierung, im Gegenteil. Dir bleibt alle von mir bejahte und angenommene Unterwerfung ein Wunder, ein Geschenk, eine Stärkung Deines Wesens, und wenn ich Dich dann mit Deiner Liebe für Deine Menschen für sie und für mich wirken sehe, dann habe ich dafür keine Worte. Ich weiss einfach nur: Diesem Menschen die Kraft zu geben, göttlich verehrt und begehrt zu werden, ist einfach nur natürlich und segensreich für alle Menschen, die mit Dir zu tun haben.

Auf dem sklavenHocker outdoor

credit: printscreen von divinebitches.com, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir sind sooo gerne draussen… als Du von Deinem Termin zurück gekommen bist, die strahlende Lady, welche in Jeans wie im kleinen Schwarzen meinen Blick so zu fesseln weiss, habe ich Dich nackt und auf Knien empfangen… Du hast mich am Halsband in den Garten geführt, weil Du es so liebst, unter dem Rauschen der Waldbäume Dein Blut zum Rauschen zu bringen…

Du hast mich kniend an den Holzpfahl gekettet, die Arme seitlich hoch fixiert, und ich habe Dir Halt gegeben, als Du Dich auf Dein Ladypissoir gesetzt hast. Schwall für Schwall habe ich Dich aufgenommen und dann gierig sauber geleckt, weil ich es über alles Liebe, zu schmecken, wenn neue Lust über Dich kommt…

Dann hast Du Dich umgedreht und Dich auf mein Gesicht gesetzt, schwer, satt, wissend, geübt, denn ich bin Dir schon lange hochbeiniger sklavenbarhocker. Genau dafür hast Du diesen Pfahl in den Gartenboden rammen lassen… Du fühlst, wie im gleichen Moment meine gefesselten Hände sich stützend und fordernd in Deine Arschbacken krallen, während meine Zunge Dein hinteres Löchlein zu massieren beginnt. Du sitzt wunderbar fest und ohne kleinsten Wackler auf meiner sklavenfresse, meine Zunge arbeitet und ich atme tief und gierig Deinen Duft durch die langsam zu perlen beginnende Schweissrinne zwischen Deinen Backen ein…

Ich spüre das Zittern Deines Vibis an meinem Kinn und schmecke Dein wachsendes Verlangen…. Unsere Brunftlaute werden vom Wind in den Wald getragen, und eine sanfte Brise weht über Deinen Schoss, ohne dass Dir kalt werden würde…

Sensationen braucht es nicht

credit: printscreen von femmefatalefilms.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Sensationen braucht es in unserer Bindung nicht. Es sind nicht die Dungeons, die Kerker, Parties oder herausragende Erlebnisse, welche unsere Relation in den Grundfesten zementieren. Es sind die kleinen Gesten, die Alltagsverhalten, die Art der Ansprache, die Selbstverständlichkeit einer Demutsbezeugung, die Unterwerfung in der Haltung, welche bereits Grossartigkeit bedeutet. Wenn ich zu Dir aufsehe, zeigt sich mir Deine Grösse, Deine Erhabenheit, Dein Status als meine Gebieterin und Bestimmerin über mein Leben.

Wir können es nur in Ansätzen leben, aber die Grundintention ist eindeutig: Du bist meine Herrin und führst mich, bestimmst über mich. Ich werde niemals mehr eine andere neue verbindliche Beziehung eingehen. Die meisten Menschen, die älter werden, erleben, wie die Freundeszahl geringer wird. Doch Vereinsamung wird es für mich nicht geben. Aber wenn immer möglich immer mehr Ausrichtung auf Dich. Ich kann im Jetzt so viel dafür lernen – und in der Zukunft vielleicht eines Tages noch viel direkter danach leben.

Also knie ich jeden Tag vor Dir und schaue zu Dir auf. Und lerne – und sehe immer besser, auf welchen Wegen ich Dir jederzeit mit gebührender Haltung meine Submission zeigen kann. Meine grösste Sensation ist dabei, dass es Dir nie zuviel wird, mich zu führen, auf mich zu schauen und Dir die notwendigen Gedanken zu machen. Ich bin mit jeder submissiven Regung in Deiner Freude am Herrinsein geborgen.