In unserem Schoss wurde meine Hörigkeit geboren

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Mein Körper liegt in seinem Saft, ich liege in meiner eigenen Hitze – doch es ist nicht hauptsächlich der Fesselsack, der mich in den Schweiss treibt, es ist mein Schoss, in dem ein Brennstab glüht, umfangen von Deiner heissen feuchten Lebensenergie. Deine Schenkel pressen sich gegen meine Flanken und wir Beide sind auf unseren Schoss fokussiert… in diesen Momenten habe ich mich schon gefühlt wie ein kleiner Junge, der entjungfert wird… Du hast mir das Ficken beigebracht, hast mir gezeigt, was Du brauchst, und nun nimmst Du und geniesst, wie es Dich verlangt, und in Deiner Selbstverständlich liegen Vermächtnis und Hörigkeit Deines sklaven.

Ein Fick mehr oder weniger macht es nicht aus, aber die Tatsache, dass mir mein Gelöbnis, keine andere Frau mehr mit Deinem Schwanz zu begehren, so leicht von den Lippen kam und immerzu in meiner Seele brennt, erklärt sich ganz leicht daraus, dass das, was ich hier erlebe, das ist, was sich in allen Lebensbereichen fortsetzt: Herrschaft mit Lust, mit Freude an der Führung und der steten liebevollen Bereitschaft, mich Neues zu lehren und mir zu zeigen, mich entdecken zu lassen, was es alles Schönes in meinem Leben gibt, geleitet durch Deine Lebenskunst, die eine Lebenslust und Liebesfülle kennt und pflegt.

Nichts ist selbstverständlich, aber jede Begegnung zementiert Deine Strahlkraft – und jeden Tag darf ich zu Dir kommen und von Dir lernen und Dir geben, was Dir Lohn dafür sein soll: Hörigkeit, aber im Bewusstsein einer Lernwilligkeit für mein ganzes reales Leben.

sklavenstreben

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Ich muss mich nicht nach der Decke strecken, denn so weit über mir willst Du gar nicht schweben. Aber über mir sollst Du und willst Du sein. Zu Dir schau ich auf, nach Deiner Ansprache dürstet mich, nach Dir will ich mich strecken, von Deiner Präsenz gebannt, nach Deinem Willen gefordert und geformt.

Bis in die Zehenspitzen gestreckt ist jeder meiner Muskeln in meiner Anbetung angespannt, und meine Haut atmet und arbeitet, und der feine feuchte Film auf ihr schmeichelt Deiner Lust auf meine Unterwerfung.

Wir sind glücklich im Einfangen unserer Wesen und im Erleben dieser Dialoge, die keine Worte brauchen, während unsere Körper im Ausdruck unserer Gefühle uns eine Heimat geben, welche wir gegenseitig ehren, lieben, schützen und bewahren.

Dir gehört mein Körper.
Dir vertraut meine Seele.
Für Dich schlägt mein Herz, Herrin.

Himmel auf Erden

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Der Moment, in dem Du gen Himmel schweben würdest, wenn die sklavenZunge Dich nicht in ihrem Bann halten würde… Einerseits fühlst Du Dich leicht, andererseits krallen sich Deine Beine und Arme wie Wurzeln im Erdreich um Deinen Lustspender.

Du bist genau so mitten im Leben verankert, wie die Bäume vor dem Fenster, deren Wurzeln sich im Erdreich fest gesogen haben. Und der Sauerstoff in Deinem Blut wird als Lebensenergie durch Deine Adern gepumpt. Ich höre derweil mein eigenes Blut in meinem Kopf rauschen, und im Takt meines Herzens klopft meine Zunge in Dir an… ist es möglich, dass Dein Puls sich dem meinen angleicht und Du nicht länger fliegst, aber schwimmst, auf einem harmonischen, perfekt tarierten Wellenschlag, der die Zeit stehen bleiben lässt… ?

Und so gleitest Du dahin, und die Bäume draussen scheinen ihr Laubdach im gleichen Wellenschlag zu wiegen und mit Dir mit zu schwimmen. Wir hören keine Blätter rauschen und keine Wellen plätschern, da ist nur unser Atem, der schwer aber voller Kraft ist und unseren Körpern Energie zuführt, bis alles zerfliesst in einer einzigen harmonischen Bewegung von meinen knienden Beinen bis zu Deinem zurück geworfenen Kopf… alles schwingt im Rhythmus Deiner Lust und preist die Sinnlichkeit meiner Frau.

Überall und jederzeit

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Überall und jederzeit kann es und soll es sein, geschehen können. Spontan falle ich vor Dir zu Boden und werbe um einen Moment zwischen Deinen Schenkeln.

Du hockst Dich auf einer Lounge kurz auf mich, Du steigst ins Auto ein und öffnest dabei Deine Beine. Ich schiesse zu Dir, drücke meine Lippen auf Deinen Schritt und meine Zunge schabt über Deine Jeans…

Wo auch immer Du bist, was Du machst, wo Du welche Aufgabe ausführst, wann Du welche Entspannung suchst, ob Du sitzt, stehst, liegst und egal, was Du anhast: Es soll immer wieder geschehen, dass Du meinen Kopf zwischen Deinen Schenkeln hast, mich fühlst, Deine Schenkel meine Wangen heiss werden lassen… Und es ist real. Es gibt unzählige Möglichkeiten, und wenn Du mir erzählst, dass Du den ganzen Tag im Bewusstsein verbracht hast, eine solch begehrte Frau und Herrin zu sein, dann habe ich mein Ziel erreicht, dann wird mein Abend wunderbar.

Immer wieder geht mein Blick zu Dir, und jederzeit kann Dein Zeichen kommen…

Wir haben ein tolles Leben.

Hin zu Dir

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Das Jahr ist alt geworden, aber noch nicht vorbei. Die Festtage klingen aus, der Silvester rauscht heran. Aber jeder Tag hat auch eine Normalität. Und wenn die mit solcher Selbstverständlichkeit sich nach Deiner Befriedigung ausrichtet, erhebe ich mich jeden Tag als stolzer Mann und nehme freudig mein Tagwerk auf. Und wenn Du mich dann in die Nacht entlässt, habe ich wieder gedient, meine Bestimmung gefunden und erlebt, dass ich Freude bereite.

Deine Abrichtung gleicht Deiner Hand, die wissend fest über mein Rückgrat streicht und mich meinen Körper straffen lässt – nicht aufbäumend in Ablehnung, sondern willig empfangend, was mir bestimmt ist und worauf ich mich auszurichten habe. Ich hab Dich vor mir, ich schaue Dich unablässig an, ich sehe Dich, ich höre Dich, ich rieche Dich, ich fühle Dich, ich schmecke Dich.

Du bist meine Nahrung und meine Lehrerin, für jeden aufrechten, gebückten oder kriechenden Gang durch mein Leben, hin zu Dir, zu Deinen Füssen, in Deine Geborgenheit, in deine Wärme in Körper, Geist und Seele.

Immer mit Lust

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Du hast dies von Anfang an zur Maxime erklärt und es auch gelebt: Meine Abrichtung ist ganzheitlicher Art, unsere Bindung soll eine Beziehung sein, die alle Aspekte unserer Wesen einschliesst und wir wollen einen Alltag leben. Dabei wird alles mit Lust gelebt – und ja, die Lust selber immer wieder ins Zentrum gerückt. Denn sie ist Lebensquell, zeugt von Lebenskraft und drückt Liebe in einer Art und Weise aus, welche uns die Sinnlichkeit unserer Körper spüren und erleben lässt.

In der Lust wecken wir und nähren wir die Lebensenergie und geben Zeugnis davon ab, dass die Gegenwart, unser Jetzt gefeiert werden darf und soll.

Indem wir alle unsere Sinne streicheln, wecken, zeigen, einsetzen, mit ihnen aufnehmen und geben, beschreiben wir mit unseren Körpern das Verlangen nach Vertrauen und Fallenlassen, nach Geborgenheit und Wärme – und wir erkennen durch die Bejahung im Partner die Macht, mit der die Lust unsere Findung unterstützt.

Wenn ich die kühlen Ketten und gleichzeitig Deine warmen Schenkel auf meiner Haut fühle, wird der immense Bogen beschrieben, unter dem ich mit Dir in Geborgenheit leben und lernen kann. Und wenn meine Lippen Deinen Schoss berühren, rede ich erst recht aufrichtig von meiner Verehrung Deiner Weiblichkeit, Deiner Schönheit – und Deiner Wollust.

Froh

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Zu Weihnachten wünschen wir allen unseren Leserinnen, auch und gerade den stillen, viel fühlbare Freude und Liebe.

Wir werden hier weiter Zeugnis dafür ablegen, dass jede Liebe in Berührung, Beziehung und Hingabe Berechtigung hat, rein ist und von göttlicher Kraft getragen wird.

Es gibt im aufrichtigen Austausch dieser Gefühle kein Richtig oder Falsch, aber Aufrichtigkeit und Tiefe. Und Lust. Sie ist eine starke Lebenskraft, die allen Menschen gegeben sein sollte.

Frohe Weihnacht und alles Liebe!

Bestehende Geschenke erhalten

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Der Käfig steht für das Weihnachtspäckchen, in dem Du mich jeden Tag neu unter Deinen Baum legst. Immer wieder können wir auspacken, was uns geschenkt wurde.

Dieses Paket, dieser Käfig, sein Inhalt wie seine Wärterin stehen für die Dankbarkeit für das Bekommene, für das Bewusstsein, dass nichts selbstverständlich ist und alles gepflegt werden muss, was eben weiter Wurzeln schlagen darf. Und wenn der geschlagene Baum längst verdorrt ist, wachse ich weiter in Deiner Welt, in Deinem Reich.

Das umfassende Geschenk meiner Bindung macht Einzelwünsche unerheblich. Die Tatsache, dass Du da bist und mich behältst, ist entscheidend. Alles kann daraus werden, alles ist uns möglich – und die uns gesetzten Grenzen sind nie so eng, dass wir sie nicht akzeptieren könnten. Denn im Raum, den wir uns schaffen, kann so viel entstehen. Weil wir für Licht sorgen, für Wasser, Erde, Dünger, und weil wir die Ehrfurcht für unser Glück besitzen.

Diese Ehrfurcht ist mir das Allerliebste, und wenn ich in diesem Bewusstsein lebe, leide ich keinen Mangel. Es ist phantastisch, dass es Dich gibt, und dass mir Deine Schritte auf dem Holzboden mit dem Klacken, das sie auslösen, wenn Du zu mir kommst, immer Verheissung sind.

Wie könnte ich nicht demütig dankbar feiern? Wie könnte ich nicht voller Zuversicht für unsere Zukunft sein?

Besondere Sitzgelegenheiten

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Die wunderbarsten, sinnlichsten Möbel sind jene, in denen Besucher sich wohl fühlen, weil sie ganz bequem darauf Platz nehmen und sich entspannen können, während wir diese Sitzgelegenheiten noch ganz anders kennen und schätzen gelernt haben…

Die Lust ist eine Erfinderin, sie ist kreativ und dabei aber ganz praktisch veranlagt… Turnübungen sind was für Pornodarsteller, wirklich sexy ist das Möbel, das mich zum Goodie macht, das Du zusammen mit seiner bequemen Konstruktion geniessen kannst. Meine Nackenhaare trocknen derweil jenen Fotzenrotz, den Du schon verloren hast, bevor Du aufgestanden bist, nur um mich unter Deinen Knien zu begraben. Das dicke, nicht zu weiche Polster trägt uns gut, so dass ich hinein gedrückt werde, aber gerade so, dass Deine Fotze satt und prall auf meinem Gesicht aufliegt, und Du mit dem leisesten Anheben Deiner Hüften für Sauerstoffzufuhr sorgen kannst – und umgekehrt durch die reine Schwerkraft für die durchdringende Macht einer selbstbewussten, lustbestimmten, nach Befriedigung verlangenden sinnlichen Frau.

Du bist eine Wucht. In solchen Situation sehr direkt und unmittelbar erfahrbar. Du machst mich verrückt, und ich kann nicht genug davon bekommen, weshalb Du mir einen Hocker unters Kreuz schiebst, um mir auch so zu zeigen, dass es tatsächlich noch lange nicht genug ist…

Strahlen im Stolz

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Ich bin süchtig danach, Deinen Stolz zu fühlen. Wenn in unserer Begegnung der Moment in diesem Deinen Gefühl vibriert, dann bin ich glücklich und fühle mich selber phantastisch.

Wer bin ich, dass ich das vermag? Was siehst Du in mir, dass Du mich in dieser Weise und so entschieden haben willst?

Es liegt keine Erniedrigung in Deiner Ansprache. Es ist eine Umarmung meines Wesens, meiner Person. Und ich umarme Dich auf meine Weise.

Nur ist meine Verehrung nichts Aussergewöhn-liches. Denn wer Dich sieht, wer Dich erkennt, der versteht. Er oder sie mag die Wertschätzung nicht in gleicher Weise ausdrücken, doch das ist nicht der Punkt. Ein jeder muss und darf nach seinem Wesen Sympathie, Zuneigung, Achtung und Respekt ausdrücken. Mir bist Du zu dieser einen Frau geworden, ja, bestimmt gewesen vom ersten Augenblick an. Was wäre mir geschehen, hätte ich Dich nicht getroffen, hättest Du mich nicht gefunden und hättest Du mich nicht vom ersten Moment an so gewollt?

Du liebst die Menschen und lebst danach. Dein Leben ist geprägt davon, anderen ein Licht sein zu wollen. Du gibst ohne Sorge, Dich zu verausgaben, weil Du umgekehrt gelernt hast, für Dich zu sorgen. Du vergisst Dich dabei nicht. Dass ich ein Teil dieser Fürsorge für Dich selbst sein darf, macht mich dankbar und froh. Dein Strahlen gehört der Welt und ist Deinem sklaven Nahrung.

Nach Deiner Lust

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Es ist ein Segen: Dieser Moment, in dem die Zeit stehen bleibt, weil sie unerheblich wird. Ich bin hier, in Deinen Händen, habe keinen Einfluss, ob sie rennt oder fliesst, sehe Dich, gebannt von Deinem Staunen, mit dem Du mich musterst, der Sanftheit, mit der mich Deine Fingerkuppen berühren, bis ich plötzlich die Schärfe Deiner Fingernägel fühle.
Deine Freude liegt wie ein Zauber über mir, legt sich seufzend schnurrend über mich, bis die Lust in Dir wächst, mich aufzuwecken, anzustacheln, und mein Körper bäumt sich Dir entgegen, freudig über Dein Verlangen, gebändigt in Deinen Fesseln, willkommen in Deinem Fühlen und Sehen und Lieben.

Dann liege ich wieder ruhig, schweissnass in meiner Unfähigkeit, Dich mit meiner Stimme und meinen Händen zu liebkosen. Dich macht stolz, was Du siehst, wie ich darum kämpfe, berühren zu dürfen, zu lieben…

Natürlich weiss ich, dass Du meine Liebe gerade jetzt siehst und fühlst, und Du geniesst die Botschaft der Fesseln, welche unsere Sinnlichkeit vertiefen… Entschleunigung vor der Raserei… Sanftmut vor Wildheit…

Du hebst Deinen Kopf und schaust mir in die Seele, und meine Augen leuchten und Dein Körper wird noch wärmer, und dann legen sich Deine Schenkel auf meine und… wird es geschehen? Was wünschst Du Dir, Herrin? Wonach ist Dir in Deiner Lust. Sieh auf Deinen sklaven. Nichts wünscht er sich so sehr, wie der Antwort auf diese Frage nachleben zu dürfen.

Unterwerfung ist natürlich toll

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Das Vertraute ist das Schöne. Das Normale das Besondere. Euch Frauen als die höheren Wesen zu anerkennen ist leicht. Kein erfahrenes Leben kann daran was ändern, und kein männliches Selbstbild muss wanken, wenn ich mich zur Unterwerfung bekenne.

Im Gegenteil: Mein Leben führt ja zu Dir hin. Und im Grunde ist mein Selbstbewusstsein nie so klar und befriedet, wie genau in dieser Situation. Es ist eine Haltung, und selbst mit anders gelebten fünfzig Jahren ist rein gar nichts daran peinlich. Es fühlt sich auch nicht an wie eine Entdeckung. Es ist vielmehr so, wie wenn ein Mensch einen Schatz wieder entdeckt. Zu sich selber finden ist Dein Segen für mich.

Und wenn ein feines Lächeln auf meinen Lippen liegt, wenn ich Deine Stiefel küsse, so hat dies nichts Überhebliches, Überspielendes an sich. Es liegt ein Wissen darin und die Erfahrung, dieses Wissen erlebt, bestätigt zu bekommen. Ich lächle, weil ich mir sicher bin, dass ich Dich genau so immer wieder neu erobern kann. Und das soll uns Beiden nie gewöhnlich werden. Auch im Vertrauten, Normalen unseres Alltags.

Aller AnTrieb gilt Dir

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Mein Sex ist Dein Sex ist unser Sex ist unsere Geilheit. Aber immer nach Deinem Willen, im Kontext Deiner besitzergreifenden Lust. Das ist das Geheimnis und das verbindende Element, der rote Faden, der sich durch alles zieht.

Ich suche Dein Verlangen und Deine Befriedigung, ich werde von Liebe, Trieben, von sinnlich zärtlichem Verlangen beseelt, aber auch von Geilheit und Gier gepackt und geschüttelt. Gut, hast Du die Kontrolle, die Seile, die Ketten. So wird aus einem schnell kommenden und dann in sich zusammenfallenden Rausch eine wiederkehrende Welle, die grösser wird, wieder abeppt, aber die See nie wieder wirklich ruhig werden lässt.

Und da ist er: Dein Hunger nach meiner Verzehrung, nach meiner Hingabe und Verehrung und das souveräne Geniessen, begleitet von einem leisen Staunen, was Du auszulösen vermagst. Du fühlst Dich stolz, behaglich, und schenkst mir Dein wollüstiges Gewicht und die Reibung Deiner Haut auf meiner, während Du beobachtest, wie der Schweiss langsam aus meinen Poren dringt. So liebst Du es. Alle Energie gilt Deiner Lust.

sklavisches Wollen

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Ich bin mir bewusst, dass auch das stringenteste Arrangement, ja, dass jeder einzelne Dienst, den ich leiste, sich zuletzt immer an meinem Bedürfnis orientiert. Nichts geschieht gegen meinen Willen, und alles, was Du forderst, erwartest, wünschst, ist davon abhängig, dass ich es aus meinem Wesen heraus mitgehen kann.

Worin ich mich sklavisch zeigen kann, was Dich zur Herrin erheben und Dich so erfreuen kann, ist die Haltung, dass ich für Deine Anbetung an meinen Grenzen arbeiten, mich vertiefen will.

Dass meine Abrichtung kein Wunschkonzert ist, sondern eine wahrhaftige Erziehung, muss mein Bewusstsein und mein Wollen sein. Je breiter das Spektrum wird, in dem ich das leben kann, um so mehr Freude machen uns Beiden die Lustmomente, in denen alles in mir in den Dienst drängt.

Es ist so schön, Dich strahlen zu sehen, Deinen Stolz zu wecken, und Deine Lust an meiner Abrichtung zu fördern, indem ich Dir zeige, wie viel Wollen ich dafür selber besitze.

Maulfixiert

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Tatsächlich bin ich wohl sehr stark maulfixiert… Mein Maul gestopft zu bekommen, ist sehr tiefenwirksam für mein sklavenHirn… und den Würgereflex zu überwinden eine sklavisch mental eindringliche Übung. Zu erleben, dass Du herrisch die Forcierung meiner Aufnahmefähigkeit vorantreibst und dabei meinen Rachen überreizt, ist demütigend und gleichzeitig die Botschaft, nach der es mich verlangt: Du willst mich dienstfähig für Fotzen UND Schwänze machen, und wenn Du mich maulfickst, spüre ich diese Entschlossenheit sehr direkt, wobei Du auch dann nie die Übersicht verlierst und genau abschätzt, was Du mir zumuten kannst…

Im Training verbinden wir uns in der Erwartung, dass das Zumutbare ständig wächst…

Und diese Handlung ist eine sehr dominante, direkte Art der Besitzergreifung, und mein Wunsch ist gross, Dir in meiner Ergebung und mit meinem Eifer zu zeigen, wie sehr ich Deine Besitznahme mir wünsche. Ich empfange Dich und ergebe mich Deiner Macht, und ich liefere mich komplett aus.

Ich brenne für Dich. Und ich will verfügbar sein, genau so, wie Du es von mir verlangst.

Feuer und Eisen

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Du hast eine sehr starke körperliche Präsenz, was mich immer wieder komplett in Deinen Bann zieht. Du berührst mich nicht, Du umschlingst mich, packst mich, Deine Zunge streichelt nicht meine Haut, sie schleckt mich ab, und Du liebst es, Deine Säfte fliessen zu fühlen und es zu zeigen.

Wenn Dein Maulrotz zwischen meine Lippen rinnt, ist das wahrhaftige Tränkung meiner sklavenSeele, doch mein Durst nach Dir ist nicht zu stillen.

Wenn Deine Brust mich berührt, Deine Zitzen über meine Haut schaben, dann stöhne ich auf und zucke in Deiner Hand.

Beide werden wir durch die Reaktionen Deines Körpers so sehr angesprochen, angeregt, aufgeregt, in die Pflicht genommen. Denn dort, wo Dein Blut pocht, will ich hin, um Dich zu wärmen, Dich in die Hitze zu bringen, so dass sich der Schweiss unserer Körper verbindet, bis die Kettenglieder in der salzigen Feuchtigkeit Rost ansetzen… dabei muss ich glücklich lächeln, weil unsere Leidenschaft für Herrschaft und Unterwerfung so lebendig ist, dass sie tatsächlich Eisen überdauern würde. Aber das ist ja nicht nötig, denn das Eisen gehört zu unserer Bindung, schafft die kühle Bestätigung, wo unsere Hitze längst beschrieben hat, was gelten soll. Immer.

Die Eine unter Euch

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Du bist nicht allein mit Deinen Überzeugungen, Deinem Wesen, Deiner Lust. Es gibt Frauen, die von Deinem Wesen wissen und mehr oder weniger offen mit Dir darin eins sind. Für mich als Dein leibeigener sklave ist das eine wunderbare Bestätigung meines eigenen Bekenntnisses zu Dir (und zu mir). Ich bin sehr glücklich, dass es Menschen gibt, mit denen Du sehr offen über uns sprechen kannst!

Und wenn ich die geteilte Freude auch noch mitbekomme – wie könnte ich mich dann anders fühlen als einfach glücklich?

Ich bin stolz, Dein sklave zu sein, stolz, hast Du mich gewählt, stolz, dass Du mit mir arbeitest und meine Abrichtung willst.

Meine Konditionierung befreit mich, schenkt mir Lust und Sicherheit, ich kann mich fokussieren und Überflüssiges nach und nach abstreifen. Mein Rucksack soll mit Gaben für unsere Bindung gefüllt werden, während ich Altlasten aus meinen früheren Mustern ausleeren, ablegen darf. Irgendwann bleiben sie endgültig am Wegesrand zurück.

Und ich darf immer die Orientierung Deiner Kette, Deiner Leinen spüren und Dir folgen und so viele Dinge lernen. Über mich, uns. Und die spannendste Frau meines persönlichen Universums will mich an ihrer Leine haben, Tag für Tag! Denn unter allen Frauen bist Du die Eine. Mein Wunder.

Er

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Bei Dir und vor Dir spielt es gar keine Rolle, ob er gross, lang, dick, stark, ausdauernd, standfest, hart ist. Mein Schwanz ist Dein Schwanz. Und Du siehst ihn nicht nur ganz anders als ich – Du hast mir vor allem beigebracht, ihn anders zu sehen und zu verstehen, was er ist -und für wen. Und Du bist sehr, sehr überzeugend…

Du liebst seine Anschmiegsamkeit, seine Aufmerksamkeit, seine Ausrichtung auf Dich. Brav wie ein Hündchen wartet er auf Dich, und mit Dir verbündet er sich, um Dir meine Folgsamkeit zu garantieren. Denn er will Freude schenken dürfen, aus der dann seine Freude wird, und die Tatsache, Dein Eigentum zu sein, hat mich befreit. Ich bin sein Träger, ich lerne, dass er Dich versteht, und ich lasse es zu, dass er mich lehrt, die Freiheit zu fühlen, warm und geborgen bei Dir sein zu dürfen.

Es gab schon so viele herrliche Momente, in denen er zu Deinem Spielzeug wurde und Du frei und freudig und phantasievoll wie ein Kind im Spiel mit ihm aufgegangen bist. Du greifst nach ihm wann Du willst, massierst ihn, wie Du willst, geniesst ihn und forderst ihn, und dabei kann er gar nicht verlieren. Am Ende rollt er sich stets zufrieden, erfüllt, beglückt, dankbar, staunend und ermattet in meinen Schoss, aber nie ohne sich abzusichern, dass Du als seine sinnliche Herrin in der Nähe bist und er Dich weiter wittern kann…

Ausrichtung, jederzeit

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Ich bin Dir ergeben, Herrin. Wann immer Du Dich mir zuwendest, sollst Du es fühlen können. All Deine Lust, Dein Herrinnenwesen, Dein Frausein verdient Anbetung. Es ist leicht, unter Dir zu liegen, sich in Deine Fesseln zu ergeben und Dir dann alle Aufmerksamkeit zu schenken.

Wie könnte es auch anders sein in dieser Intimität, in diesem Zauber weiblicher Lust. Und ich bin Dir so dankbar, so verfallen, weil Du all diese Gaben von mir willst.

Es ist mir wirklich ganz leicht, ergeben anzunehmen. Du verdienst einfach noch viel mehr Andienung von mir, kongruentes Handeln und einzelne Zeichen meiner Hinwendung, meiner Ausrichtung auf Dich. So dass Du spürst und erfährst, dass ich genau da hin will, dass ich Dir aber auch in Deinem, in unserem Alltag stets ergebener Diener bin, mein Handeln und Fühlen auf meine HerrinFrau ausrichte. Denn Du kennst mich, Du willst mich, Du bist mir Leitstern und Orientierung in allen Belangen. Wir pflegen unsere Lieben, wir sind für sie da – doch alles, was wir tun, soll von der Kraft von Herrin und sklave zusätzlich genährt werden. Endlich darf ich eine Liebe leben, die genau so eine Frau meint!

Hin zu meinem inneren Wesen

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Indem wir unser Wesen entdecken, es bejahen und uns entsprechend öffnen, entwickelt sich nicht nur unsere Spielmöglichkeit. Sie ist nur das Ergebnis, denn zuvorderst steht die Freilegung der Persönlichkeit und die Bereitschaft, uns einzulassen. Wir entdecken uns und haben die Möglichkeit zum Wachstum.

Du lehrst mich, dass ich getreu meiner Motivation stets die Möglichkeit habe, als Herr meiner Taten und in der praktischen Ausübung meiner Unterwerfung meinem innersten Wesen näher zu kommen. Jaaaah, auch der sklave handelt. Über mich kann in letzter Konsequenz von Dir nur so bestimmt werden, wie ich es innerlich auch bejahe. Alles andere wäre eine Vergewaltigung im eigentlichen schlimmen Sinn des Wortes. Die vornehmlich virtuelle Begegnungsform unseres gemeinsamen Lebens bringt es mit sich, dass dieser Kernsatz erst recht gilt – und wir eher das „Problem“ haben, meine Unterwerfung mangels oft fehlender direkter physischer Einwirkungsmöglichkeiten nicht maximal beschleunigen zu können – dafür können wir viel sicherer sein, dass das, was wir an Abrichtung erreichen, tatsächlich auch in seelischer Übereinstimmung unserer Wesen in unseren „Rollen“ steht.

Ich bin gerade als sklave stark gefordert, immer wieder getreu meiner eigenen inneren Motivation mich einzubringen, zu disziplinieren und erst recht offen zu legen.

Deine Hilfe und Dein fester Schritt, mit dem Du mir in der Auseinandersetzung mit Deinen eigenen Erkenntnissen über Dein und mein Wesen vorausgehst, ist mir tatsächlich Inspiration und Anschauung, wie ich mich selber immer wieder in die Verantwortung nehmen darf: Denn dann entsteht Wachstum, und jeder herrische Stoss hat tatsächlich fruchtbringende Wirkung.