JETZT statt Was wäre wenn

Im Was wäre wenn.. zu schwelgen mich darin zu verlieren, entspricht mir nicht. Ich nehme das JETZT, lebe im JETZT und stelle keine Mutmaßungen an, wie Ich oder Es unter anderen Bedingungen sein könnte.

Es sind primär nicht die Bedingungen,die das Wesen eines Menschen zum Blühen bringen, denn innere Haltung und Persönlichkeit brauchen keine perfekten äußeren Bedingungen, sondern ein festes sicheres Bindungsband, um zu reifen.

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Es ist doch alles da, zwei Menschen, die einander begegnen, sich miteinander austauschen und verknüpfen,ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte abgleichen, erfüllt bekommen oder verwerfen müssen.
Jeweils angetrieben durch den freien Willen, der die übergeordnete Kontrolle unserer kompletten Handlungen übernimmt, sodass sich im Prozess der Findung der Selbswert aufbauen und steigern kann. Und wenn all das mit Freude besetzt ist,denn Freude ist ein Nährboden, fließen die Energien und lassen das WIE zur Bestimmung werden.

Augenlust

Die Augenlust innerhalb unserer virtuellen FemdomVerbindung ist nicht unerheblich, denn sie erzeugt neben der Wortfickerei eine stimulierende Wirkung.

Persönliche Fotorapporte meiner LustSau belegen, dass meine Anordnungen Umsetzung erfahren und wecken in mir ein Gefühl von Erhabenheit.
Hinzu kommt, dass die Offenbarung des Lustkörpers einem sehr intimen Bekenntnis entspricht und vorhandene Werte, wie Vertrauen und Sicherheit immer wieder aufs Neue bekräftigen.

Es ist jedoch so, dass nicht die lilagefärbten geschnürten Bulleneuter oder der in Eisen gelegte Schwanz oder die gestopfte Arschfotze mich einfach aus sich heraus ansprechen, sondern erst der Mensch im Kontext rundet die Augenlust vollständige ab. Die Seele, also die Person des sklaven Felix, die sich abbildet und freilegt, macht erst den Augenschmaus für mich zu etwas Besonderem.

Demzufolge ist es für mich keine Frage, mein Lusttoy in der Ganzheitlichkeit abzuholen. Lust isoliert abzurufen, erzeugt in mir keine Befriedigung. Für mich ist der Mensch als ganzes Wesen mit seinem Erleben innerhalb seines Alltags wichtig, um einen spürbaren Bezug zur Lust herstellen zu können. Wie könnte ich ein Lustfoto genießen, wenn die Rahmenbedingungen möglicherweise dramatisch sind oder ich die Alltagsgedanken von meinem Lusttoy nicht kenne!
Darum muss ich, um höchste Augenlust erleben zu können, nicht nur meine Interessen verfolgen, sondern muss Teil haben, muss erfassen und mitfühlen, muss zwingend im engen Kontakt mit dem Menschen Felix stehen.

Ein weiterer Aspekt der Notwendigkeit der Ganzheitlichkeit liegt darin, dass sich die devote Seele als Individuum bei mir geborgen und von mir wertgeschätzt fühlen muss, um sich immer wieder nackt und dabei glücklich präsentieren zu können. Dann erst ist die Wirkkraft der Lustfotos enorm und die Ernte für mich als Herrin ertragreich.

Freiheitlicher Wille zählt

Immer wieder lassen sich hier Worte von großer Bedeutung nieder.
Worte, die auf Besitztum verweisen und Freiheitsabgabe implizieren.
Mir ist wichtig, herauszustellen, dass es in unserer Femdom-sub-Verbindung nicht um das Brechen und Abschreiben des freiheitlichen Willens geht, denn darauf kann keine Verbindung gesund gedeihen.

All die mächtigen Worte hier sind Ausdrucksformen, die den inneren Gefühlen Bedeutung verleihen. Als besonders wertvoll empfinde ich, wenn Taten den Worten Wahrhaftigkeit geben. So ist Denken in Form von virtuellem Handeln, welches sich in Sprache ausdrückt, in authentische Umsetzung zu transferieren.

Wort und Tat bilden eine Verknüpfung und ergeben eine Deckungsgleichheit, die fernab von bloßer Träumerei ist.

Und allem ist Volition unter dem Aspekt des freiheitlichen Willen vorangestellt, denn der freie Wille macht Entwicklungsprozesse möglich. Durch Willenskraft können Denk- und Verhaltensmuster überwunden und umgewandelt werden. So entstehen Wege, die unsere Verbindung stärken.

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Wandern

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Immer wieder in Zwischenräume eintauchen, nie wirklich lange an einem Ort sesshaft sein. Der immerwährenden Sehnsucht folgend Frischluft atmen.

Den Drang, die Witterung aufgenommen zu haben, nicht beschreiben zu können.

Wandern erweitert den Horizont, lässt Erkenntnisse ihren Platz finden, belebt die eigene innere Welt, ohne je wirklich Frieden zu finden.

Oder doch?

Wir arbeiten dran

Langjährigen Partnerschaften heftet man häufig an, dass in ihrem Zusammenleben nonverbale Kommunikation hervorragend greift. Wortlos einander verstehen, wissen, was der Partner, ohne es aussprechen zu müssen, meint, sind Indikatoren für die Tiefe und Wertigkeit der Beziehung.

In unserer virtuellen Beziehung funktioniert diese Art der Kommunikation nur bedingt. Schweigen kann Verschiedenes bedeuten und ist nur aus dem Kontext erschließbar und bedarf immer auch einer mitgelieferten Erklärung und Aufklärung. Die wortlose Kommunikation ist darum kein essentielles und förderliches Kriterium für das Gelingen und Festigen unserer virtuellen Paarverbindung.

Virtuell bin ich schon froh, wenn ich als die, die ich bin, verstanden werde. Ich habe schon viel erreicht, wenn meinem sklaven klar ist, was ich – auf meine individuelle Art ausgesprochen – meine und von ihm erwarte. Zwischen den Zeilen lesen gehört ebenso dazu, wie der Wunsch, mich in der Tiefe begreifen zu wollen.
Ich persönlich liebe das Subtile, das indirekte Anordnen auf die mir ganz eigene liebevolle Art und Weise. Gleichzeitig muss meinem sklaven sehr bewusst sein, dass hinter dieser freundlichen zugewandten Art keine Option steht, sondern immer die zu erwartende Umsetzung meiner Anordnung Gültigkeit hat. Es steht nicht die Wahlmöglichkeit im Raum, wenn ich sie nicht explizit hervorhebe. Stattdessen ist das sofortige Begreifen und Handeln gefragt. Damit ist klar, Flusigkeit im Lesen und „Schnell mal kurz“ findet hier keinen Platz.
Empathie sowie das umfassende Erkennen und Respektieren meiner Persönlichkeit und Charakters sind grundlegend für das Erschaffen einer tiefen virtuellen Beziehung. Wir arbeiten nach wie vor daran.

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Der Mann, der ewige Werber

Frau und Mann verkörpern das Urprinzip der Schöpfung.

Sie sind zwei Pole, die ohne einander nicht sein können, miteinander schwingen und doch niemals wirklich zueinander finden.

Die Frau wird ewig das Geheimnis des Mannes bleiben. Sie steht für das Unergründliche. Er darf sie zeitlebens erkunden und feststellen, dass er sie niemals gänzlich verstehen wird.
Sein Werben um ihre Gunst verdient Lohn, denn keine Mühe bleibt für sie unbeachtet.

Von ihr holt er sich seine Lebendigkeit, denn es ist sie, die Frau, die Leben bringt. Und nur aus ihrem Leib geht Leben hervor. Und gerade weil sie es ist, die Leib und Leben für Leben einsetzt, hat er, der Mann, sie zu verehren und zu tragen.

Für mich ist es daher selbstverständlich, das aktive Tun meines sklavens zu erleben, ihn zu fordern, ihn für mein Wohlergehen in Bewegung zu bringen, sein Werben zu empfangen.
Er opfert nichts, er folgt einfach der ureigensten Bestimmung seines Geschlechts.

Verzicht gibt

Dominanzverhalten darf niemals die Brechung der Vitalität der dienenden devoten Seele zur Folge haben.
Innerhalb des Prägungsprozesses haben Eingrenzung und Bändigung eine wichtige Bedeutung.

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Es sind die Triebe, die gebändigt und gezähmt werden müssen und dabei denke ich nicht nur an den Sexualtrieb.
Die Fesseln, die sich um sie schlingen , dämmen ihre Zügellosigkeit ein und verhindern ein Weg-Treiben.
Diese Zähmung, die gleichzeitig einen Verzicht einschließt, führt auf den Pfad der bewussten Konzentration, führt zum Wesentlichen, führt zur wahren ersehnten Kostbarkeit.

Darum:
Verzicht nimmt nicht,
Verzicht gibt.

Treuewert

Auch in unserer Verbindung haben wir den Anspruch, Treue zu leben.

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Treue ist ein häufig missverstandener und sehr individueller Wert. Er sollte gerade deshalb innerhalb einer festen Beziehung ausgesprochen und damit definiert werden.

Was der Einzelne darunter versteht und welche Erwartungen damit verknüpft sind, entscheidet im Abgleich der Schnittmenge über die Stabilität einer Beziehung.

Wir haben unser Verständnis von Treue innerhalb eines langen Zeitraumes herausgearbeitet und einvernehmlich besiegelt.

Demzufolge erwarte ich von meinem sklaven in erster Linie die konsequente Einhaltung vereinbarter Umgangsformen, da diese mir den Herzschlag unseres erarbeiteten Treuewertes bestätigen und damit auch meine Stellung ehren und unserer außergewöhnlichen Verbindung Respekt zollen.

Schwächen gehören dazu

Jede Beziehung stellt sich der Herausforderung, die Waage zwischen Einheit und Abgetrenntheit zu finden. Beide Pole sind naturgegeben und gehören zusammen. Wir streben einerseits nach Einheit, finden uns nur im Gegenüber und gleichzeitig sind wir als ein Jemand geboren.

Damit einher geht die Verantwortung der Selbstgestaltung unseres Lebens. Auf diesem Gestaltungsweg begleitet uns unser eigener Charakter, der sowohl ererbte Anlagen als auch Prägungen in sich birgt.

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Unschön sind im Erkennen des eigenen Selbst unsere Schwächen und ihre destruktive Macht, und diese wohlwollend anzunehmen, zu integrieren oder gar zu überwinden, gelingt innerhalb einer sicheren Bindung. Dort, wo das Vertrauen ein Dach darstellt, kann sich die Angst vom Fallenlassen, sich Offenlegen und Selbsterkennen befreien und als ein Teil des Lebens angenommen werden.

Auch dafür steht unsere Femdom Verbindung und auch darin liegt unsere gegenseitige Verantwortung.

Auf dem Weg zu dir selbst

Du hast durch die Möglichkeit, dein devotes Wesen, (aus)leben zu können, bereits unglaublich viel gelernt. Du hast erfahren, dass du genauso gemeint bist,wie du bist. In deiner Tiefe weißt du das, nur erfahren hast du es oft so anders. Durch mein festes, sicheres JA, welches ich selber auch erst durch Lernen erkennen musste, erfährst du nicht nur Vertrauen, sondern lernst dich zu trauen, dich frei zu schälen. Dass dadurch Ängste dich begleiten, du dich selber manchmal nicht mal leiden magst, zeigt doch deutlich den Weg des Zutrauens, der Hinwendung zu dir. Ich selber bin froh darüber, diese Entwicklung zu begleiten und nicht nur das: Ich bestärke dich, will dir Mut und Zutrauen geben.

Das gilt, obwohl auch ich es bin, die dir oft so deutlich wie nie jemand es getan hat, so schonungslos dich mit dir konfrontiert , immer mit dem Wissen,dass ich richtig bin, dass ich dich auffangen kann, weil du die Sicherheit durch mein Dasein erfahren hast.

Du bekommst all das so natürlich angeboten, wofür andere Begleitung bei Fremden suchen. Und gleichzeitig gehe ich selber auch mit meinen eigenen Themen den Weg. Ich bin sehr dankbar, bin ich es, die dir bestimmt wurde.

Geilheitszenarien innerhalb unserer selbstverständlichen Lebenswelt

Ich habe angekündigt, mein Verständnis von Geilheit darzulegen. Folgende Kurzszenarien
geben Auszüge meiner Geilheit innerhalb meines umgesetzten Spieltriebes wieder.

Gleichzeitig öffnen und übertragen sie sehr deutlich, welch großes Begegnungsfeld eine Femdom Beziehung haben kann.

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Hausparty:
Zu Beginn unserer Hausparty begrüßen wir unsere Gäste. Unsere Gäste wissen, welche wesentliche Rolle mein sklave in unserer weiblichen geführten Beziehung verkörpert und desweiteren sind ihnen unsere Hausregeln bekannt. Jeder Gast begrüßt mich per Begrüßungsküsschen und fordert anschließend meinen sklaven zu einer Hingabe- oder Unterwerfungsgeste auf. Möglich wären Schuh- oder Handküsse , Ohrfeigen, der feste sichere Griff an sein Geschlecht oder,oder,oder..

Eine andere Begrüßungsmöglichkeit könnte sich derartig darstellen:

Ich empfange die Gäste an der Tür, während mein, mit Blindmaske ausgestatteter und an Fußfesseln angeketteter, sklave in der Lustkammer arrestiert auf seine Dienstinanspruchnahme wartet. Unsere Gäste wissen, dass sie die Kammer aufsuchen dürfen, um sich zur Einstimmung kurz Durchlecken oder Schwanzlutschen zu lassen. Eine Lampe signalisiert, ob sich meine LusSau gerade im Lustdienst befindet und gerade nicht zur Verfügung steht.

Weitere Gedanken:

Während des Essens sitzt mein sklave gesittet bei uns am Tisch.Ich erwarte, dass er sich angeregt und geistreich mit unseren Gästen unterhält. Hebt ein Gast sein Trinkglas in meine Richtung, so weiß mein sklave sofort, was er zu tun hat.Er hat galant seine Unterhaltung zu beenden und sich unauffällig unter den Tisch zu begeben, um die Lust des jeweiligen Gastes unterm Tisch zu befriedigen.

Weitere Gedanken:

Lasse ich das Lustglöcken 1x am Tisch erklingen, so wissen alle Gäste, dass meine LustSau rumgeht, um jeden Einzelnen sein Stopfmaul zu präsentieren ,so dass sie Gelegenheit bekommen, ihn maulzustopfen oder maulzuficken. Dabei ist es wichtig, dass er genügend Speichel produziert,was kann schöner sein,als ihm dabei die Tiefe zu schenken und ihm gleichzeitig den Würgereiz abzutrainieren?

Klingle ich das Glöckchen 2x, so bietet uns meine sklavenSau eine kleine unterhaltsame Vorstellung, die ich ihm am Morgen angeordnet habe. Dies kann eine Wichs-und Spritzpräsentation sein oder ein Nacktanz an der Stange oder eine Demonstration von Arschfotzenstopfungsmöglichkeiten…. es gibt unendlich viele weitere Präsentationsdarbietungen. Selbstverständlich dürfen die Gäste jederzeit ihre Ideen mit einfließen lassen.

Ein weitere Spielszene wäre:

Nach dem Essen klönt meine sklavenSau mit den Gästen. Nimmt ein Gast ihn an die Hand und führt ihn in den Vorführraum, so hat er mitzugehen. Und jeder weitere Gast, der Verlangen hat seine Beanspruchung voyeuristisch zu begleiten , kann diese Lustdiensterfüllung per Spiegelwand mit verfolgen. Wenn ein Gast ohne Publikum genießen will, so ist der Spiegelvorhang zugezogen- lediglich ich habe das Recht jederzeit den Raum zu betreten und dies nehme ich selbstverständlich in Anspruch.

Verantwortung sehen und wahrnehmen

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Unsere virtuelle Beziehung dient der Bereicherung unserer Lebenswelt. Sie ist keineswegs eine Flucht in die Illusion, sondern findet sehr real statt. Lediglich ihr Rahmen entspricht nicht dem gängigen Beziehungsmuster.

Wir haben innerhalb unserer Welten identische Entwicklungsmöglichkeiten, um unsere Potenziale zu erkennen und auszubilden. Auch in unserer Welt gilt, dass wir unsere schöpferische Kraft wirken lassen können, indem wir uns als Handelnde und Fühlende wahrnehmen.

Stellen wir Befremdung fest, so dient uns unser festes Beziehungsband als Übungsfeld für die eigene Entfaltung. Im Umgang miteinander stellen wir fest, wo wir (an-)stehen, und wohin wir gehen wollen. Wir selber sind die Akteure unserer Werte- und Wesensentfaltung, dementsprechend haben wir die Qualität unseres Femdom-Lebens zu verantworten.

Dass wir Menschen diese Entscheidungsfreiheit und Fähigkeit besitzen, unterscheidet uns von anderen Wesen und macht uns gerade zu etwas Besonderem.

Sowohl das Dankbarkeitsgefühl für das, was sein darf, als auch die Anspruchshaltung , dass wir überhaupt auf Nichts einen Anspruch haben, müssen wir uns nicht nur vergegenwärtigen, sondern im täglichen Umgang durch Wort und Tat wertschätzen.

Duplizierung statt Substitution

Die Herausforderung einer virtuellen Abrichtung besteht unter anderem darin, den großen Wert der Duplizierung gegenüber der Substitution zu erkennen und entsprechend zu leben.
Es geht nicht um DAS EINE ODER DAS ANDERE, sondern es geht um den Wert der Verdoppelung der Lebenswelten.
Beide Welten im Gleichgewicht wahrzunehmen und beide mit Leben zu befüllen, mag zunächst eine Herausforderung darstellen. Doch nur innerhalb des wahrhaftigen Erlebens beider Realitäten findet Entwicklung und Befriedigung des Seins statt.

Erlernt hat jeder Einzelne zunächst das Wahrnehmen und Leben einer einzigen Realität.
Doch,wenn die Tatsache besteht, dass Jeder seine eigene Realität kreiert,dann ist es folglich gleichzeitig möglich, auch ohne zugeordnete psychische Krankheitsbefunde, seine eigene Realität zu duplizieren und sich darin unabhängig neu zu formen.

In unserem Fall forme ich meinen sklaven – wohlbemerkt mit seinem Einverständnis – entsprechend meinen Vorstellungen. Ich blühe in der Führungsrolle auf und bade förmlich im Empfangen seiner devoten Haltung . Sein Streben besteht darin, neben seiner Ausrichtung auf mich, mir seinen Respekt,seine Hingabe und seine Demut in Form von Folgsamkeit darzulegen. Es braucht dafür weit mehr als nur seine Bereitschaft ,es braucht eine unglaublich große innere Sehnsucht, ein Wollen und eine vertrauensvolle Grundlage.
Aus dieser intrinsischen Motivation heraus ist ein Leben in Dualität möglich. Erst dann ist das Entstehen und Wachsen einer Parallelwelt gewährleistet.
Es gibt keinen Grund etwas aus der virtuellen Welt zu substituieren – ganz und gar nicht, sondern auf der Grundlage der Existenz und Annahme der Realitäten, können sich folglich beide Welten immer im Genuss befinden. ENTWEDER – ODER tritt hier überhaupt als keine zu diskutierende Frage auf. Beide Welten erfordern lediglich Präsenz,welche auf das Wollen gründet, und im WIE entwickelt sich dann die Vielfalt wachsender Kreativität.

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Mein Blick

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Du bist nicht Mittel zum Zweck. Ich probiere mich nicht an dir aus, treibe dich nicht wie ein Stück Vieh vor mir her, nur um meine Selbstverwirklichung zu vervollständigen.
Dieses Bild realisiert sich lediglich im Lustspiel, da gefällt mir deine kriechende unterwürfige Position. Dein sabbernder Lecklappen, der Anblick deines schweißbenetzten Oberkörpers, dein Schnaufen und Schwanzwedeln.
Ich finde mich im allgegenwärtigen gegenseitigen Austausch, dort erst kann ich meinem Selbst weiter nachspüren und es ausbauen. Nur in der bewussten Wahrnehmung deiner Person, in der gemeinsamen Teilung, der Integration, in einer Art Synergie auf allen Ebenen habe ich Freude am gemeinsamen Wachstum unserer Femdom-Welt.

Was fasziniert mich an Fesselungen?

Es ist zunächst der Vorgang an sich. Ich bin eine Anfängerin in Sachen Bondage, weiß lediglich die Gefahrenpunkte zu berücksichtigen und habe Spaß, mich auszuprobieren.
Es verhält sich ähnlich, wie mit Robinson auf seiner Insel, der mit den Jahren sein Tun perfektioniert hat, nur, dass er dies nicht an lebenden Objekte erprobt hat.

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Lebend meint Subjekte, die innerhalb ihrer Benutzung zum Objekt werden.

Im Prozeß der Fesselung erlebe ich Momente, die für mich perfekt sind, die in mir ein einzigartiges Besitzgefühl auslösen. Hinzu kommt das bewusste Wahrnehmen der Spannungsfelder von Verletzlichkeit und Hingabe, von Anspannung und Entspannung.
Und das ganz Besondere an dieser Art der Begegnung ist der gemeinsame ekstatische Lustgewinn.

Das Leitmotiv bewusst machen

Im Alltäglichen gibt es durchaus Momente,in denen ich das Überbordende meiner sklavenSau zulasse. Mir ist persönlich sehr daran gelegen, wenn sich sein Potenzial innerhalb seiner von mir festgelegten Grenzen nach und nach freilegt. Dies fördert nicht nur seine submissive Weiterentwicklung, sondern auch sein sklavisches DA-SEIN.

Es braucht meine Präsenz und Geradlinigkeit, um ihm Sicherheit zu vermitteln und sein sklavisches Vertrauen zu festigen.
Meine Bekräftigung und meine beständige Haltung sollen nicht nur Mut machen, sondern ihm gleichzeitig die Angst nehmen, wenn es darum geht, seine Betrachtungsschärfen neu zu justieren.
Entwicklungsprozesse brauchen Zeit. Verhaltens- und Handlungssteuerungsmechanismen, welche überwiegend unbewusst ablaufen, können mit dem bewussten Denken gekoppelt werden und in eine gefestigte sichere sklavische Haltung münden.
Wenn Fühlen, Denken, Handeln und Sprache in einem kohärenten Zustand zueinander stehen, ernte ich das, was meiner eigenen Grundhaltung entspricht, und zwar Authentizität.
Unter dem Gesichtspunkt kann ich alles ganz wunderbar einordnen und genießen. Dann erreichen mich Lustgaben nicht nur im Kopf, sondern werden für mich auch in meinem Körper fühlbar.

credit: eigenes Foto, Bearbeitung durch den diener der SHI

Am Beispiel der Arschfotzenstopfung meiner sklavenStute kommt inzwischen deutlich seine sklavische Authentizität in Sachen Lust zum Vorschein: Ich ordne für die Verfügbarkeit seiner Arschmöse den Einsatz seiner Finger an. Diese haben in der Anzahl gesteigert, in ihn einzudringen und sein strammes enges Löchlein zu dehnen. Setzt er diese Anordnung diensteifrig und fühlbar um, übersetzt er darüberhinaus Lust in Sprache, rapportiert er in der Folge, gemäß meiner Vorgaben, brav seine Umsetzung, so bekommt meine sklavische LustSau zur Belohnung nicht nur einen fetten Schwanz von mir für das weitere Training seines Arschfötzchen angeordnet,sondern wird mit meiner Zufriedenheit belohnt. Und genau darin sollte am Ende seine eigentliche Befriedigung liegen: Die Stimulierung seiner Unterwerfungssucht ist das eine,viel wesentlicher jedoch ist die Befriedigung meiner Bedürfnisse. Darin kann für ihn erst die wahre Erfüllung seiner wahrhaftigen ganzheitlichen Bestimmung liegen. Dies muss sein Leitmotiv werden und auf diesem Weg führe ich ihn.

Es ist wie es ist – Menschen kommen und gehen

Freud und Leid sind eng miteinander verknüpft, und beide können nicht ohne einander existieren. Ohne Leid erfahren wir den Wert der Freude nicht und jede Freude findet früher oder später aufgrund natürlicher Gesetzmäßigkeit ihr Ende.

Es fühlt sich jedes Mal wunderbar an, wenn sich Freude wieder aufzurichten beginnt. Wenn sie langsam am Horizont aufsteigt, dann ist sie mir besonders Genuss, dann mag ich keine Minute für ihre Bewusstheit verschenken. Meine Sinne zentrieren sich in diesem Empfinden gänzlich auf ihre Gabe, die ich als Habe in mir aufnehme und abspeichere.

Innerhalb unserer Verbindung gab es enorm viele Wahrnehmungsmomente, die die Bedingtheit von Freud und Leid belegen. Wir haben miteinander füreinander gelitten und Freude empfunden.
Wir haben jeweils liebe Menschen beglückt und manch einen kostbaren Menschen nicht festhalten können. Auch da waren Freud und Leid unsere Begleiter.

Wir gehen weiter, wir sammeln ein, wir lassen gehen.
Wir werden einfach weiter im JETZT das Leben leben.

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Die Lust innerhalb einer hierarchischen Ordnung

Unsere Verbindung hat auf der Ebene der Lust eine hierarchische Ordnung. Es ist klar definiert, wie sich diese auslebt und auf welche Art und Weise meine unterwürfige sklavenSau mir zu begegnen hat.
Da lasse ich nicht viel Spielraum zu.

Erfahre ich im Spannungsbogen des Lustvollen Nachlässigkeit und Ignoranz, Respektlosigkeit und Selbstbestimmung so reagiere ich darauf umgehend mit Stringenz und wenig Toleranz. So kann es durchaus vorkommen, dass angeordnetes Wichsen und Arschfotzentraining umgehend ihr Ende haben und sich der Schwanz blitzschnell im Käfig wiederzufinden hat.
Diese Konsequenz schenkt meinem sklaven die aus seinem Handeln oder Unterlassen logisch folgende körperliche Sühne. Zum sklavischen Begreifen durch körperliche Wahrnehmung soll die Kognition hinzu kommen:

Ob mein sklave neben der körperlichen Erfahrung auch mit seinem Verstand versteht, was ich von ihm erwarte, erfahre ich durch das Studium der oft ganz wunderbaren Erkenntnismails meines sklavischen Schreiberlings.

Sie besänftigen mich nicht nur, sondern stimulieren mich und sprechen mich lustvoll an.
So wird am Ende unsere Lust-Ordnung wieder hergestellt und Abrichtung und Benutzung haben einen weiteren Baustein und können weiter gehen.

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Bis dass dir Hören und Sehen vergeht…

Dies kann unter zweierlei lustvolle Aspekte betrachtet werden:

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Ich züchtige dich mit Einsatz diverser Handwerkzeuge, bis dass dir Hören und Sehen vergeht. Mögen sich dir am Ende meiner liebevollen gütigen Zuwendung alle deine Aufgaben und Regeln eingebrannt haben.

 

Oder

credit: meine Erste… – bearbeitetes Foto

Ich setze dir deine Disziplinierungsmaske auf, so dass dir Hören und Sehen vergeht. Langsam schwindet auch noch dein Orientierungssinn und am Ende liegt deine taktile Wahrnehmung frei und damit habe ich dich für mich als Lusttoy aufnahmebereit präpariert.

Streiche ich nun mit meinen spitzen Fingernägel über deine weiche behaarte Haut,und zwar von oben bis hinunter zu deiner Schwanzspitze, so ist mir deine komplette Aufmerksamkeit garantiert.
Ich und dein Körper sprechen dann auf sehr spezielle Weise miteinander. Ich dirigiere und du folgst, und zwar gänzlich ohne jegliche Einflussnahme. Du hast keine Chance auszuweichen, du gehörst mir.

WAS und WIE sind unzertrennbar

Das WAS unserer Femdom Beziehung definiert sich über konkrete sklavische Handlungen. Diese wurden über Jahre mit viel Herzarbeit herausgearbeitet, modelliert und schriftlich fixiert ( sklavische Gesetzbuch ).

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Das WIE gestaltet sich wesentlich anspruchsvoller, denn es transportiert die sklavische Haltung nach außen. Es beleuchtet sehr aufschlussreich den Bewusstseinszustand meines sklavens und ist damit überhaupt der wichtigste Indikator für seine sklavische Authentizität in der Anbindung.

Bereitschaft, Freude und Enthusiasmus sind drei wesentliche Zustände, die das WIE prägen und die ich zu spüren erwarte. Sie, zusammen genommen, erschaffen eine Triebkraft,die weit über das bloße Verlangen hinaus geht und immense innere Kräfte freisetzt.