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Nicht nur ein Augenblick

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du hast mich entdeckt, geweckt, befreit, frei gelegt, gefördert, unterstützt, angenommen, aufgenommen. Wie sehr wünsche ich mir da für Dich:

Du sollst bei mit und mit mir die tatsächlich unbeschränkte Freiheit erleben und Deine Lust so geniessen, wie sie Dir einschiesst. Nichts, rein gar nichts ist tabu, alles, womit Dein Glück Dich in den Himmel trägt, macht mich froh. Erleben zu dürfen, wie Du geniesst, frei von allen Hemmungen, geborgen in meiner Anbetung und Ergebung, lässt mich staunen, mich männlich willkommen fühlen und dankbar sein, dass Du einen Schlüssel besitzt und ihn benutzt, mit welchem Du für uns das Universum Deiner Lustgefühle öffnen kannst. Und Du schliesst Deine Tore auf und wir treten ein in ein Paradies, in dem es keine Urteile gibt, nur freie Lust und Einigkeit im Erleben, in der Verbindung der Körper und vor allem der Seelen in allen Gedanken und Empfindungen. Oben und Unten ist pure Vereinigung der Wesen, und in meiner Hingabe und Anbetung wächst Deine Lust und Freude an Deinem Besitz. All mein Vorwärtsstürmen kommt zum Erliegen, denn im Moment, im Sein mit Dir ist der Zauber perfekt, und wir dehnen den Moment und machen aus dem Augenblick einen Zustand. In unserem Erleben entstehen so Erinnerungen, die auch Teil unseres Alltags bleiben, und nichts kann uns das Wissen um uns nehmen und die Kraft, die daraus wächst.

Hier sitze ich und bleibe ich

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich bin sicher: Jeder sklave ist atemlos glücklich, wenn er seine Herrin so direkt, so schwer, so warm fühlen kann! Du sitzt schwer auf meinen Schultern, auf meinem Kopf, und ich spüre die Kraft Deiner Schenkel, gleichzeitig nehme ich wahr, dass Du ganz entspannt bist und bete darum, dass dieses Gefühl, diese Innigkeit und Eindeutigkeit ganz lange anhält. Gleichzeitig atme ich schwer ins Kissen hinein, das glücklicherweise weich ist, so dass ich irgendwie Luft bekomme.

Und jede Sekunde ist geschwängert von Deinem Willen, mich zu besitzen, und ich sehe sie zwar gerade nicht, aber ich fühle Deine Schönheit, ich rieche das Leder und fühle Deine Haut, wenn Deine Hand über meine Arme streicht…

Eine einzige, verheissungsvolle Botschaft von Dir: Hier sitze ich, auf meinem Eigentum, und werde meinen Platz niemals aufgeben. Und Du fühlst, wie Deine Botschaft mich erreicht, und wie Du tief in Kopf und Seele Deines sklaven tauchst…

Wenn alte Konventionen nicht mehr gelten

Die Welt wird eine andere. Männliches Verhalten definiert sich nicht länger durch die erlebte Sozialisation. Doch ich falle nicht ins Bodenlose, im Gegenteil. Es gibt neue Konventionen, Regeln, Selbstverständlichkeiten. Und das Eine bleibt: Im Mittelpunkt steht die Weiblichkeit, Deine Anziehung… Männer sind ja eh nur auf Grund ihrer Kraft und einer tradierten Rollenverteilung das starke Geschlecht. Doch stark an mir soll vor allem die Liebe zu den Frauen sein – und deren Verehrung und Würdigung als Königinnen der Schöpfung.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Schwanzgesteuerte Männer verursachen so viel Leid, doch treffen devote Männer wie ich auf eine Frau, welche diese Schwanzsteuerung für sich zu nutzen weiss, so wird alle vorhandene Energie gebündelt, die Macht der Frau bekommt ihr freies Feld und Grossartiges kann daraus wachsen. Also krieche ich leicht und ganz selbstverständlich, und alle Konvention ist davon geprägt, dass Deine Herrschaft über mich uns Beide strahlen lässt.

Dir gehört meine Männlichkeit!

Dein Willkomm

Es ist meine schönste und innigste und stärkste Sicherheit. Tatsächlich bin ich in Deinem Schoss geborgen, und Deine Einlassung, Dein Genuss, Dein Willkomm ist das Schönste, was mir ein Mensch je geschenkt hat.

credit: submissived.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Nichts Anderes lässt mich so sehr fühlen und glauben, dass mein Leben Sinn hat. Dass ich lieben kann. Ich gewollt bin und schenken kann, was von mir gewünscht wird.

Ich staune, beobachte und rede mit Dir mit meinen Gefühlen, schenke Empfindungen und bekomme sie zurück gemeldet. Direkt und innig. Es liegt für uns Beide darin so viel Befreiung und Frieden, und ich erfahre, dass ich lieben kann in der Verehrung.

Endgültige Ketten

credit: Printscreen vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Als ich in Domina-Studios ein und ausging, habe ich Ketten nicht gemocht. Da lag zu wenig Phantasie drin, und mir fehlte das Gefühl des Drucks, das mir Seile vermitteln konnten.

Heute weiss ich, dass mich noch etwas anderes „störte“: Ketten vermittelten eine Illusion. Es gab keine entsprechende Verbindlichkeit. Niemand konnte oder wollte mir die geben.

Heute bist Du am Ende der Kette, kommt der Zug an der Kette von Dir und damit von meiner wahrhaftigen Herrin und Besitzerin. Du BIST da, immer, und ich habe es auch zu sein. Die Kette erinnert mich daran, steht nun für die Festigkeit und Verbindlichkeit, für das Faktum, die Endgültigkeit, mit welcher Besitz über mich von Dir gemeint ist. Und verstanden. Und gefühlt. Und – eben – auch ausgeübt.

Und so schauen wir uns an und verstehen und reden ohne Worte. Alles liest sich in unseren Blicken, gefühlt wird mit der Seele und Geist und Körper sind vereint in Dominanz und Unterwerfung. Wir begegnen uns – und trennen uns nie mehr. Und mein Platz ist bestimmt. Und ich nehme ihn mit Freude an. Und nun können die Ketten gar nicht massiv genug sein.

Momente und Augenblicke des Glücks

Dich zu ehren, bedeutet, meine Verehrung auch in kleinen Gesten zu zeigen. Dich immer weiter entdecken und dabei immer wieder neu über Dich staunen. Das Wunderbare, das Schöne ist dabei, dass ich mich richtig nach diesem Augenblick sehne, in dem ich alles andere als Dich vergesse und das entsprechend ausdrücken kann. Die Gelegenheit ist ein Glücksmoment.

credit: Illustration vom diener der SHI via Thumblr – courtesy of The English Mansion

Die kleine Geste ist vielleicht ein Wort, eine Aufmerksamkeit, eine aufgehaltene Tür, eine Beobachtung Deines Lächelns – aber das Küssen Deiner Hand, Deiner Schuhe, Deines Fusses ist viel mehr. Es ist für sich schon eine Sensation, ein Akt, in dem ich aufgehen und alles andere vergessen kann. Und wenn ich Dich für meine Verehrung einnehmen kann, wenn sie ankommt, ich Deine Aufmerksamkeit gewinne und Du mit mir in unserem Moment verharrst, Dich ebenfalls auf diese meine aktuelle Geste und Handlung fokussierst, dann liegt darin die wunderbarste Wertschätzung, die ich mir als Dein sklave nur wünschen kann. Und so möge auch dieser Moment ewig dauern, weil er verzaubernd ist.

Nicht nur im Kopf, sondern erfahren

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Erst ist da der Kopf, und die Phantasie, die in ihn schleicht und immer wieder kommt. Das starke imaginäre Bild einer Penetration, die wie wenig anderes für meine Unterwerfung steht. Irgendwann wurde sie bei Besuchen in Dominastudios Tatsache. Das war herausfordernd und auch prägend, doch der Akt stand irgendwie für sich, losgelöst. Macht und Besitznahme blieb eine momentane Erfahrung, ein Flash im Augenblick.

Dann lernte ich Dich kennen. Ich durfte mit Dir eine Beziehung aufbauen. Begegnungen mit meinem Wesen waren Begegnungen mit Dir und nicht länger war irgend etwas, was ich dabei erlebte, ein „Flash“. Alles fügte sich in ein Gestrick, war Teil einer Vertiefung. Sprichwörtlich. Heute hat alles gerade deswegen eine besondere Tiefe, jedes Gespräch, jeder Austausch, jedes Erzählen, weil Du die Frau bist, die mich fickt. Wie Du und weil Du es willst. Ganz selbstverständlich.

Wie könnte meine Verehrung für Dich in meinem Wesen vollständig sein ohne diese Erfahrung, diesen Akt, diesen Vollzug Deiner Macht? Wie könnte ich Dir Ficksklave sein, ohne selbst zu verkörpern und zu wissen, was es bedeutet, genommen zu werden? Und dadurch erst recht ein Gefühl und eine Verinnerlichung zu erfahren, wie verschieden das sein kann, und wie gross die Botschaft ist?

Du bist meine mich beherrschende Liebe, die Autorität weiblicher Dominanz, die mich persönlich nimmt, führt, leitet und besitzt – mit aller Konsequenz. Ich bin stolz und glücklich, Dein sklave zu sein.

Deine Zufriedenheit macht mich glücklich

credit: Divine Bitches – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Schönheit meiner Frau… leider kann ich nicht oft genug ganz verstohlen heimlich auf Dich schauen, Dich beobachten. Aber immer, wenn sich auf Deine feinen, weichen und doch klaren Zügen dieses besondere Lächeln legt, das von der inneren Freude erzählt, die Du empfindest, dann schmelze ich dahin.

Wenn Du wegen meiner Gegenwart und meinem Sein Deine Zufriedenheit nach aussen trägst und mich damit flutest, überwältigt mich Deine Botschaft:

Du wirst gleich wieder mit grosser Freude mit Deinem Besitz spielen. Du wirst mein Bekennen aufsaugen, wirst es prüfen und im Resultat geniessen. Du lässt mich Dich anbeten mit dem Mantra unserer Herrinnen- und sklavenLust, und alles ist wahr, nichts ist Schwärmerei.

Du BIST mir Göttin und Herrin und Gebieterin, Engel und Frau meines Lebens. Du BIST meine Lehrerin und ich danke Dir für das Beispiel, das Du mir gibst in Deiner Fähigkeit und Weisheit, im Leben stets die Möglichkeit zu sehen und nicht das Hindernis.

Du fesselst mich, Du legst mich in Eisen, und all das ist Deine Umarmung. Bei Dir habe ich Sinn. Und wenn ich Halt brauche, spüre ich Deine Nähe, und Dein Blut pulst im Einklang mit meinem Herzschlag. Wir sind Oben und Unten. Vereint.

In Deiner Luststube

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe es. Ich liebe es einfach, Teil Deiner Einrichtung zu sein. Das Wohnzimmer wird zur Luststube, ich habe meinen festen Platz und meinen glasklaren Sinn, den Du lüstern einfordern wirst… Vielleicht vergehen Stunden, in denen Du Dir jeweils einfach ein Lusthäppchen holst, um mich dann wieder mit den Eindrücken Deiner Erscheinung und Deinem Geschmack auf meiner Zunge ruhen zu lassen…

Und Du sorgst für meine Fokussierung. Du hast meinen Schwanzkäfig nicht entfernt – Du hast ihn vielleicht ausgewechselt, weil Du längst zwischen Käfigen für den Alltag und solchen für Deine Lustbefeuerung unterscheidest. Aber beim Wechsel hast Du Dein Eigentum in Deine kleine Faust genommen und ihm Leben eingehaucht, aber nun, und so lange wie Du nicht wirklich befriedigt bist, bleibt er weg gesperrt – und ist eine Art Mahner und Begleiter für mich, der mir sehr deutlich macht, wie sehr ich Dich zu befriedigen habe, will ich die Chance haben, dass sich Dein Schenkelbogen nicht nur über meinen Kopf spannen wird…

Ich atme Dich ein, ich koste Dich, ich schlecke Dich, ich trinke Dich. Und perfekt ist meine Fixierung, in welcher ich in den Seilen und unter Deinen Schenkeln nichts anderes bewegen kann als meinen Kopf, während Du nicht nur an meinem Brustkorb feststellen kannst, wie sehr ich atme, wie ich aufgeregt bin und sich meine Hörigkeit mit Deiner Geilheit hoch schaukelt, während Du immer wieder Dein Kreuz durchdrückst und Dich über mich und mich in Dich schiebst….

Ich bin für Deine Schönheit gemacht

Liebende wissen und leben es: Wenn du jemanden liebst, dann siehst du das Besondere in ihm. Dabei weisst du, dass du dabei nicht objektiv sein magst – wahr ist es trotzdem. Denn die Art, wie du blickst und das, was du siehst, ist ein Teil deines Glücks, und es ist darüber hinaus wunderbar, einen Menschen stark zu machen und ihn in seiner Schönheit zu bejahen. Es ist ja auch ein Glück, einen Menschen so sehen zu können, wie ihn andere nicht sehen – und ihn entsprechend zu unterstützen.

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Genau Solches gilt auch für die Femdom-Beziehung. Es ist nicht damit getan, dass Frau um Ihre Besonderheit weiss und entsprechend schlicht den Anspruch hat, dass sie das von ihrem sklaven auch so vorgelebt bekommt. Nein. Gerade diese Bindung lebt auch davon, dass es diese Bekräftigung gibt, die Inbrunst, die glaubhaft zeigt, dass das, was ich sehe, mir eine wirkliche Wahrheit ist. Damit stärke ich meine Herrin und lasse sie um so mehr strahlen – und die Tatsache, dass ich das kann, dass ich darin mehr als eine Selbstverständlichkeit für meine Herrin bin, schenkt mir ja erst die Möglichkeit, mit meinem Dienen tatsächlich selbst auch bedeutsam zu sein. Mag sein, dass Diener das nicht benötigen sollten.

Für mich ist dieses Grundgefühl und das besondere Wissen, dass mein Dienen meiner Herrin gerade durch mich königliche Gefühle beschert, ein grosses Glück. Ich bin für Dich gemacht.

Frieden

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Mich fallenlassen, ergeben, hingeben: Die Momente, in denen ich sacken lassen kann, was ich erlebe, wie ich angesprochen werde, erkannt, gesehen, angenommen, schenken mir eine Einkehr, eine Ruhe, Frieden.

Ich bin überwältigt, aber im Schutz Deiner Macht auch geborgen. Und ich fühle mich sexy, denn ich bin gewollt.
Immer wieder erlebe ich es. Und fühle es. Weiss es.

Und ich will Dich. Will Dir gehören. Für Dich sklave sein. Diener. Anbeter. Denn dabei zeige ich auch unserem Schöpfer meine Dankbarkeit. Es ist unbeschreiblich, dass wir uns gefunden haben. Die Chance darauf scheint mir noch immer unwirklich klein gewesen zu sein. Und nun sind wir zusammen, und es fühlt sich so was von richtig an. Und endgültig.


Dir gehört alles

credit: Printscreen, lllustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du sollst alles haben, mich vollständig besitzen, mich unterwerfen. Du wirst mich zähmen, gefügig machen, immer noch weiter, tiefer. Du wirst schwer auf mir liegen und gleichzeitig mir Erdung schenken und ich werde den Himmel in Deinen Augen sehen, und das Feuer, das mich bannt, aber auch wärmt.

Deine Fesseln bändigen mich, halten mich fest, stellen mich ruhig. Und indem ich mich da hinein schicke, fällt aller Aufruhr von mir ab. In mir ist eine Ruhe, eine Sicherheit, die Auslieferung bedeutet nicht einfach Aufgabe, sondern trifft auf Dein Angebot, mit Deiner Hilfe in meinem Wesen zu wachsen und eine neue Leichtigkeit zu fühlen, die Du in mir weckst. Aus ihr drängt alles zu Dir, will mit Dir sein, bei Dir, in Dir, unter Dir.

Schwer drückst Du mich zu Boden, doch ich spüre dessen Härte nicht mehr. Mein Körper spannt sich, um Dich zu tragen, schenkt mir Besinnung in der Kraft, die ich für Dich in mir fühle.

Mein Körper gehört Dir.
Meine Seele ist bei Dir sicher.
Mein Herz schlägt für Dich.

Mit Dir Engel auf Erden

Deine Lust ist heilig. Wir reden zusammen ganz offen von Geilheit, doch im Grunde ist das Wort nach meinem Gefühl für Dein Lustempfinden viel zu gewöhnlich, banal, plakativ, weil Deine weibliche Lust bedeutend vielschichtiger und tiefer zu gehen scheint, als ich sie selbst als Mann empfinden kann. Ich mag auch gar nicht darüber nachdenken, woran das liegt und wie wahr oder falsch das sein mag. Tatsache ist einfach, dass Du mir Inspiration darin bist, mit Deinem Körper zu verschmelzen und Lust als Bewusstsein weitenden Akt zu sehen – und gleichzeitig viel irdischer zu sein, weil Du eine Überhöhung gar nicht brauchst, während ich immer ein Suchender geblieben bin.

Nun habe ich DICH gefunden. Und alles wird einfach. Mein Staunen wird kindlich, meine Spielfreude ist es schon, und die Reisen, die wir zu unserer Lust unternehmen, sind für uns Beide Erlebnisse.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist gerade in Deiner Lust befreiend natürlich, komplett irdisch und Teil einer Erde, die uns alles schenkt, was wir brauchen, um vereint mit unserem Körper den Geist fliegen zu lassen. Leicht darf es sich anfühlen, verwöhnt zu werden und zu verwöhnen, Genuss zelebriert die Königin und Erfüllung findet der Diener, der sich mit Deinen Bedürfnissen verbündet, um ein wahrhaftiger Lieb-Haber zu sein, für Deine Verehrung und Würdigung, Du göttliche Gestalt, Du Engel auf Erden.

Deine Gnade empfangen und durch sie leben

credit: Femme Fatale Films – Illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du tränkst mich und Du nährst mich. Manchmal kommt alles, was ich zu mir nehme, von Deiner Gnade, aus Deinem Körper, und wenn ich Dich dabei sehen darf, siehst Du in meinen Augen meine Ergebenheit.

Jede Gabe von Dir vertieft meine Prägung, stärkt die Kettenglieder, zeigt aber auch Deine Fürsorge. Die Geste macht deutlich: Du ernährst mich, tränkst mich, fütterst mich, Du gibst mir oder nimmst mir alles.

Wie ein Hund empfange ich meine Nahrung von meiner Herrin, und Dir gehorche ich, weil ich meiner Ernährerin gehorche, weil Du meine Rudelführerin bist. Die schlichte Abhängigkeit macht den Hund bereits zum Gefährten, und so, wie sich ein Hund darin wohl fühlen und entwickeln kann, so entwickle ich darüber hinaus die Bedeutung meiner Bindung und Auslieferung. Denn dahinter steht nicht nur die Lust an Machtausübung, sondern ein Lebensentwurf, der im Oben und Unten sehr wohl auch eine Partnerschaft sieht. Du öffnest mein Wesen, meine Natur, und legst sie frei und begegnest ihr mit Deinem eigenen Selbstverständnis. Wie Frauchen selbstverständlich die Leine vom Haken nimmt, um ihren Hund Gassi zu führen, so natürlich ist es Dir, die Kette von der Wand zu nehmen, an meinem Halsband einzuhängen und Dich um meine weitere Erziehung und Konditionierung zu kümmern. Dass ich dabei genau so treu und ergeben reagiere, wie es der beste Hund der Welt vorlebt, ist mein selbstverständliches Ziel.

Wie ein Tier seine Bestimmung erfüllt, indem es Hase, Katze, Hund, Reh, Hirsch ist, so natürlich soll es mir sein, ohne nachzudenken sklave zu sein, ausgerichtet auf Dich, meine Besitzerin.

Ich danke Dir für Deine Liebe

credit: Divine Bitches – Illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich danke Dir für Deine Liebe, Herrin.
Für Deine Unterstützung, Deine Empathie, Deine Geduld.
Ich danke Dir für Deine Klarheit, Deinen Blick, Deine Übersicht, Dein Vorbild.
Ich danke Dir, dass Du nicht weniger willst, als ich Dir geben kann und geben möchte.
Ich danke Dir für Dein Vertrauen, für die Sicherheit, die Du mir schenkst.
Für Zugehörigkeit und Wertigkeit, für Dein Selbstverständnis als Herrin, das mich frei macht für meine Unterwerfung.

Ich danke Dir für Deinen Blick aufs Leben und Sterben, für Deine Spiritualität und Deine Gelassenheit, mit welcher Du das Leben, das Dir gegeben wird, annimmst und mit Liebe füllst.
Ich danke Dir für die Demut, die Du der Schöpfung erweist und für das Glück, das Du in mir siehst.

Ich danke Dir für Deinen positiven Blick, das halbvolle Glas, das mit Dir niemals leer wird. Für Deine Liebe für die Menschen. Für Deine grosse ewige weibliche mütterliche Kraft, die mich inspiriert und beseelt.

Ich danke Dir, dass Du Dich mir auch verletzlich zeigst, mit all Deinen Bedürfnissen geliebt und geschützt werden möchtest, Deinerseits in Sicherheit lebend, weil Du um meine Treue weisst.

Ich danke Dir für das Licht, das Du mir bist – so verlässlich wie die Sonne, die jeden Morgen aufgeht.

Bewusste Bindung ist immer.

credit: Printscreen, vom diener der SHI illustriert – courtesy of kink.com

Trennung kann uns nix. Wir haben eine so tiefe, lang gepflegte, genährte Basis – und so viele Kommunikationsmöglichkeiten, um alles wach zu halten. Wir werden wieder reisen, wir werden uns, wir werden Menschen besuchen, die wir lange vermisst haben. Eines aber wird immer sein, und im Grunde kommt es genau darauf nur an:

Wir sind in unseren Wesen vereint miteinander, über alle Distanzen hinweg immer tief verbunden, und nichts kann uns trennen oder die Sicherheit nehmen.

Du hast dieser Tage zu mir gesagt:

Du hast keine Wahl, folge einfach deiner Bestimmung. Bleibe bewusst.

Jede submissive Seele weiss und fühlt, wie wunderbar diese Worte sind, wenn sie von der eigenen Herrin, dem eigenen Herrn kommen. Es ist eine frohe Botschaft, und sie enthält eine Mahnung, ein Erkennen, dass Realität, Einlassung, Bewusstsein und entsprechendes Wachstum immer und überall möglich ist. Und dabei haben wir jederzeit die Energie und den Trost aus dem immer wieder neuen Erfahren, dass die Bindung von beiden Seiten gepflegt wird. Mit Ernst, Freude und Überzeugung und tiefer, unverändert grosser Motivation.

Wir lächeln uns an. Immer wieder. Und natürlich sauge ich es glücklich auf, wenn Du dabei über mich gebeugt bei mir liegst und strahlst.

Vertrauen und Verlangen

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Mein ganzer Körper ist in dickes Leder gepackt. Das unförmige Bündel, das vor Dir auf einer fahrbaren Unterlage liegt, hat ein Innenleben: Meine Poren überziehen die Haut mit einem Schweissfilm, mir ist warm, dann heiss, und ich höre mein Blut pochen. Ich bin meinem Herzen ganz nah und höre und fühle es arbeiten, und mit jedem Pulsschlag werden auch die Nervenenden versorgt, so dass unzählige Botenstoffe mein Hirn erreichen und ich ständig darauf geprüft werde, ob ich vertrauen kann?

Es gibt nur zwei kleine Nasenlöcher, durch die ich atmen kann und manchmal schraubst Du die Verschlusskappe am Mundstück ab und setzt einen Schlauch an… und ich halte den Atem an… werde ich schlucken müssen – oder bekomme ich Luft? Und dann sind alle Schläuche weg, weit weg, und Dein Finger dringt zwischen meine Lippen, und in diesem Moment löst sich alles Durcheinander in meinem Kopf auf, alle Hektik, alles Gewusel der verschiedensten Eindrücke weicht dieser einen Brücke, die Du mit Deinem Finger bildest, und ich beginne, ihn zu saugen und innigst zu lutschen, und wir tauschen über diese Verbindung all unsere Energien aus, und Du erlebst fasziniert, wie sehr ich nach Dir lechze, wie ich um Deinen Finger, Deine Nähe werbe… denn ich weiss um den Reissverschluss in meinem Schritt, und ich würde alles dafür geben, dass Deine Hand dahin wandert und…

Meine sinnlichen Triebe in Deiner Hand

credit: Carmen Rivera – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Das Blickfeld eingeschränkt, das Gehör gedämpt, mit dem Knebel stumm gestellt, die Atmung reduziert und ohne Kontrolle über meinen Speichelfluss reagiere ich mit absoluter Fokussierung auf Deine Ansprache: Ich fühle Deine Nähe, ich sehe verschwommen Deine Augen, aber es reicht, um von Deinen funkelnden Blicken gebannt zu werden, und Dein Handabdruck liegt warm auf meiner Wange, bis Dein Daumen sich um mein Kinn legt und Druck ausübt.

Deine andere Hand kriecht an meinem Körper nach unten, und Du beobachtest mit leisem Lächeln, wie meine Atmung schneller wird. Deine sklavenSau sabbert hilflos unkontrolliert übers Kinn, und all meine Empfindungen werden von Dir eingenommen. Redzuierte Wahrnehmungen? Du kriechst vielmehr durch meinen Körper, fliesst in meinen Adern, wärmst mein Herz und setzt Dich in mein Hirn. Und das alles tust Du nicht etwa für mich, sondern für Deine eigene Lust, Deine Befriedigung, für die ich immer weiter zu lernen habe.

Du hast gemeint, jede Frau sollte einen sklaven haben, so wie Du. Mir scheint, dass ich einfach der bin, den Du Dir geformt und her gerichtet hast, in geduldiger, jahrelanger Arbeit und der Vertiefung aller devoten Anteile meines Wesens. Und meine Triebe hast Du dabei immer beachtet, hast sie für Dich genutzt und wirst Du weiter zu gebrauchen wissen.

Ich brabble gerade etwas, und Du lächelst. Du schmiegst Dich an mich, so dass ich Dir mit meinem Körper sagen kann, wie dankbar ich Dir bin und wie sehr ich mich nach Dir sehne, so sehr dränge ich mich Dir in meinen Halterungen entgegen: Es ist eine einzige innigste Bettelei, Du mögest Dich niemals wieder von mir lösen…

Meine Königin auf meinem Schoss

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich will Dein Glück.
Deinen Triumph.
Dein Vergnügen.
Ich darf Dein Verlangen fühlen.
Ich darf erleben, wie Du es berechnend befriedigst, indem Du aus mir den warmen, pochenden Fickstuhl für Deine laaaange Freude machst.

Dann habe ich wieder mal keinen Willen mehr – und bekomme doch meinen grössten Wunsch erfüllt:
Du geniesst, Du fühlst und lebst Deine Wollust und benutzt mich in meiner Hörigkeit.

Ich fühle Deinen warmen Hintern auf meinem Schoss und spüre, wie unheimlich geschickt Du mich Dir einverleibst, und wie Du Dir die Tiefe Deines Fickstabs schenkst.

Schhhht. Nicht bewegen, befielst Du. Du bist bei so vielen unserer Ficks die Lehrerin. Lehrst mich Dein Verlangen, Deine Bedürfnisse, Deine Vorlieben. Wie ich Dich fühlen kann. Besser und tiefer. Und mit soooo viel Zeit.

Ich sehe nur Deinen Rücken, der sich an meiner Brust reibt, doch ich kann sehen, wie Du geniesst.

Unsere Schenkel berühren sich. Schmiegen sich, reiben sich aneinander. Dein Arsch verschmilzt mit meinen Lenden, fährt wieder hoch…. Du bist sexy. Heiss und feucht und sexy. Königin des Augenblicks. Gebieterin meines Lebens. Die Frau, die alles von mir haben kann, bekommen hat und es geniesst. Und immer neu darf ich es erleben.

Ich geniesse die wunderbar fest sitzenden Fesseln – und Du geniesst Deine Freiheit. Zwischendurch setzt Du Dich mit dem Gesicht zu mir und schenkst mir Dein Lächeln, und dann küssen wir uns. Nein. Wir fressen uns auf.

Die Schönheit Deiner Macht

Alle Insignien, die ich als Werkzeuge Deiner Macht erfahre, sind Geräte, die exakt für mich, für uns erfunden scheinen, gebaut, um mich in die devote, unterwürfige, hingebungsvoll ergebene Lust zu führen…

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Meine Lippen fühlen Kälte, Hitze, Glätte, meine Zunge spürt Gummi, Metall, Haut, und Dein Puls schlägt an meinem Körper. Schaurig bestimmt erscheint der Zweck jedes Plugs, jedes Instrument diente lange vor mir in seiner Erfindung schon beseelt dem Wunsch, Dom und Sub perfekt zu vereinen… die menschliche Lust ist eine Urgewalt, so stark, wie es das Leben ist, die Liebe, in all ihren Begegnungsformen darauf ausgelegt, Wesen zu verbinden, Körper zu verschmelzen, und vor allem auch den Geist wirken zu lassen…

Und was es mit uns macht, sehen wir in unseren Gesichtern, und nur schon meine Körperspannung zeigt mir, wie sehr ich auf Dich ausgerichtet bin. Und Du förderst das, ganz natürlich, bist genau da, wo ich Dich suche und beanspruchst ohne jedes Zögern Deinen Platz, weil Du längst weisst, wie sehr ich Dir vertraue und auf Deine Stärke auch baue. Du bist königlich, und genau das will ich: Meine Königin stärken, erhöhen, thronen lassen… denn nichts ist so schön, wie mich in Deinem Lächeln zu sonnen, indem ich mich ihm ergebe.