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Herrin mit Körper, Herz und Seele

Du führst mich und umarmst mich zugleich. Meine Hörigkeit ist keine Raserei, sondern Ausdruck Deiner Macht und strahlenden Energie, die Du mir jedes Mal schenkst, wenn Du Deine Beine für mich öffnest. Mit Deinen Beinen breitest Du Deine Arme aus, und täglich darf ich in Deinem Herzen wohnen und die Liebeskraft Deiner Seele erfahren. Was ich liebe, willst Du fördern, mir geben, mich meinen Projekten nachspüren lassen. Du bist wahrhaftig meine Lebenspartnerin und Förderin, meine Muse und Frau. Es ist meine Verantwortung, dass ich Dich nicht einfach geniesse, mein Paradies aufsauge und nach Herzenslust mich treiben lasse.

credit: Printscreen – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Möglichkeiten, die Du mir schenkst, müssen sich in meiner Ausrichtung auf Dich erfüllen. Das ist mein Anspruch, mein Wollen und Fühlen, denn was ich von Dir bekomme, ist grösser als Alles, was mir je ein Mensch geschenkt hat. Bei Dir muss ich nichts scheinen, nichts werden. Bei Dir muss ich nur sein.

Wenn ich alles, was mich umtreibt, was mir wichtig ist, was mich drängt und beschäftigt, Dir vorlege, wenn ich Dir erzähle, was ich denke und mich offen vor Dir aufschlage im Buch meines Lebens, so entsteht ein Moment der Ruhe, der Luxus, dass ich mir Zeit nehme – und meinen Weg in liebende Hände lege. Hände, die mich gütiger und liebevoller streicheln, als ich selbst es vermag, und so wirst Du mir immer dabei helfen, zwischen Drängen und tiefem Empfinden zu unterscheiden. Du kennst mich nicht nur, Du sollst mich immer weiter ERkennen können, genau so, wie ich mich Deinen Blicken ausliefere – und Deine Entschlüsse annehmen will – weil sie mir wahrhaftig dienen. Mein sklavischer Weg ist ein mich bejahender Weg, weil Dein JA zu Deinem Eigentum mit Körper, Herz und Seele gesprochen wird, jeden Tag.

Sehnsucht wurde Gegenwart

Es ist immer wieder schön, zu erleben und zu fühlen, wie sehr wir mit unseren Leben zusammen gekommen sind – Beide mit Sehnsüchten beladen, die bestimmt nicht immer einfach auszuhalten waren, die aber auch lebendig halten und einem zeigen, was man vermisst. Wir sollten beide damit arbeiten, hatten auch so viele Gründe, mit unseren Leben zufrieden zu sein und im Einklang zu stehen mit dem, was wir Schicksal nennen. Es bleibt ja auch nicht aus, dass wir alle uns mit dem IST mindestens so weit arrangieren müssen, dass wir leben können. Und dieses Leben findet immer statt. Jetzt. Nicht irgendwann in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit. Das eine ist noch nicht greifbar, das andere nicht zu halten. Das Leben aber will gelebt werden. Jetzt.

Keine Ahnung, wie es möglich war, dass unsere Gegenwart viel schöner ist, als ich sie mir in der Vergangenheit – also in meinen Sehnsüchten – vorstellen konnte. Verdienen kann sich das niemand. Höchstens die Voraussetzung können wir dafür schaffen oder erhalten, indem wir offen bleiben für das Glück. Macht die Fensterläden auf, auch wenn es regnet und Nebel herrscht! Sonst bemerkt Ihr nicht, wenn die Sonne durch das Grau drängt und darauf wartet, wärmen zu können.

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Ja, und nun ist es so, dass ich nicht mehr vor allem davon schreibe, was sein könnte, sondern das beschreiben darf, was ist. Der Mensch ist wohl kaum je ohne Wünsche, aber die Dankbarkeit misst sich nicht daran, sondern an der Güte des Augenblicks, und damit an Deiner Präsenz, Deinem Sein in meinem Leben. Bin ich miesepetrig, so werde ich Deinem Wesen nicht gerecht, das mein IST heller macht, und keine persönliche Laune soll das verdecken. Es gibt nichts, was ich mit Dir nicht lösen könnte. Und nichts, über das wir nicht reden können. Kein Problem wird je mehr übermächtig sein.

Am Ende des Tunnels

Mein Leben glich einem Film, den ich mir zeichnete, malte, vorstellte, träumte. Es gab keine schönere Wirklichkeit als eine Vorstellung, die wie auf eine Leinwand projiziert das tröstende Licht in einem dunklen Leben war. Ich sah mich bestenfalls in einem langen tiefen Tunnel, dessen Ende höchstens hinter vielen Kurven liegen konnte, denn kaum schimmerte Licht durchs Dunkel, wenn meine Filme nicht liefen.

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Doch dann hörte ich zuerst Deine Stimme. Sie versprach mir Orientierung, und ich konnte Dir immer besser vertrauen. Ich folgte Dir und das Licht begann die Dunkelheit aufzuschneiden. Und dann sah ich Dich vor mir am Ende allen Dunkels in Deiner Schönheit und Grösse als perfektes Geschöpf meines Gottes stehen. Das Dunkel, das mich umgab, war weggefressen und wird nicht wieder kommen. Denn Du hast mich gefunden und ich bin Dir gefolgt. Ich kann mit Dir ins Licht treten, und keine Schatten werden mich mehr verfolgen. Ich werde nie müde werden, Dich zu betrachten, und je näher ich Dir kommen darf, um so mehr werde ich von Deiner Schönheit erkennen und um so heller wird die Sonne in mir scheinen. Das Licht wird mich auch nicht blenden. Es wird uns leiten und uns den Weg zeigen und ich werde Dir an Deiner Kette folgen.

sklavisch gelebte Entschleunigung

Sklavische Anbetung ist eine wunderbare Form der Entschleunigung: Ich werde zum Betrachter Deiner Schönheit, bei der ich Dich mit Sorgfalt und Genauigkeit erkunde und Dinge und Besonderheiten an Dir wahrnehme, die mir in der Flüchtigkeit verborgen bleiben würden. Ich halte mein Leben an, um Dir Respekt zu zollen, Dich und Deine Erhabenheit, Deine Eleganz zu würdigen.

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Die Zeit bleibt stehen, alles fällt von mir ab, was ausserhalb Deiner Präsenz steht. Es gibt nur Dich in diesem Moment, nur diesen Fuss, diesen Schuh, den Schwung der Beugung, die Botschaft der Herrschaft Deiner Schönheit und Eleganz. Und ich brauche nichts anderes zu tun, um selbst genau in diesem Moment zu bleiben, ihn zu begrüssen, zu bejahen, mich genau hier selbst sehen zu wollen, zu fühlen, was ich Dir damit ausdrücken kann. Indem ich Dich so begrüsse, wie es sich für einen sklaven mit dem Respekt für seine Herrin gebührt, erfülle ich eine Konvention, die niemals beliebig wird. Denn sie schliesst meinen ganzen Körper ein und weist Dir den Status zu, den Du in Allem verdienst. Ich erkenne und sehe in Dir die Königin, die gütig auf ihren Untertan schaut.

Kraft für die Lehrerin

Sub zu sein, heisst offen zu sein. Verletzlich. Nackt. Lesbar. Wie ein Buch, dessen Text zumindest diese eine Person versteht: Meine Herrin. Sie versteht und akzeptiert. Sie liest das Buch nicht aus Höflichkeit weiter, sondern aus echtem Interesse. Und sie ist irgendwie nie mit ihm durch. Unfassbar, aber ich scheine Dir immer noch mehr zu eröffnen. Und Du liebst es. Liebst mich.

Hand aufs Herz: Eine tolle Lehrerin, eine Erzieherin macht doch aus, dass sie die Möglichkeiten ihres Zöglings sieht und nicht müde wird, ihn zu fördern. Doch dieser Schüler, meine liebe Herrin, wird nicht eines Tages genug gelernt haben und Dich velrassen, weil es Zeit ist, in die Welt hinaus zu ziehen. Dieser Schüler kommt an. Ist daheim. Lernt in Ketten, die ihm Geborgenheit geben. Ihn auszeichnen. Lernt mit Stolz, die Unterwerfung als Energie zu nutzen, um ein besserer sklave und damit ein zufriedener Mensch zu werden. Ich bin ein Teil Deines Lebens, und daraus schöpfe ich unzählige Motivationsschübe, eine Gemeinschaft mit Dir zu bilden, aus der heraus Du mit Deiner Lebensenergie Gutes tun kannst. Während Du für so viele Menschen einfach da bist, gibst, schenkst, möchte ich Dir auf dem anderen Schenkel der Waage ein Gewicht sein, Dir und Deinem Leben Energie zuführen, Dich nähren – so dass Du immer sagen kannst, dass es das Leben gut mit Dir meint und es immer für Ausgleich für Dich sorgen wird.

Meine Ketten stehen auch sinnbildlich für Dein Eigentum an mir, für die täglich gelebte Tatsache, dass ich etwas bin, das einfach Dir gehört.

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Meine heile helle Welt

An dem Tag, an dem ich mich Dir übergeben habe, habe ich das instinktiv getan. Natürlich hatte ich meine Träume, gab es und gibt es grosse Lust, doch dabei stand dieser Fakt für alles, was danach kam: Du hast Dich meines Schwanzes bemächtigt, hast ihn in Besitz genommen und ihn in einer Weise an Dich und in Dich aufgenommen, wie es nur ein Engel zu tun vermag – ein Mensch, eine Frau, die mich so sehr angenommen hat, wie ich dachte, es würde mir nie gegönnt sein. Seither erlebe ich Dinge, Gefühle, wie ich sie mir gar nie ersehnt habe, weil ich nicht wusste, dass es sie tatsächlich gibt.

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Ich hatte mich nie wirklich wohl gefühlt in meiner Haut. Ich sah mich ständig unter Druck, besass einen Körper, der so sensibel zu sein schien wie meine Seele, aber er hatte nicht wirklich eine Sprache. Ich wollte funktionieren und Muster erfüllen, und wenn mir jemand sagte, wie empfindsam und feinfühlig ich sei, so wünschte ich mir das Gegenteil. Den Macho, die Triebsau wollte ich geben. Ich verstand die Männer nicht, welche Sex wie eine Maschine absolvierten, rumbolzen konnten mit ausgeschaltetem Kopf. Ich verzweifelte an ihrer Stelle, weil sie ganz offensichtlich nicht wie ich empfanden. Sex war zwar etwas, was sie oft suchten, doch wenn sie ihn hatten, wurde er so konsumiert wie ein saftiges Steak. Einmal gefressen, war es weg. Sex als eine Sache wie anderes, eine Bestätigung, ein Trieb auch, der von jeder Muschi angeschaltet werden konnte. Mir war unfassbar, dass Mann mit solch erektiler Kraft so wenig mit dieser göttlichen Kraft bewirken konnte und wollte? Ich sah das Göttliche in der Vereinigung von Frau und Mann – aber ich setzte mich dabei auch so unter Druck, dass ich oft erst recht an der schlichten Erfordernis einer Erektion versagte. Ich hatte so viel Sprache – und ein viel zu schwaches Werkzeug, um sie zu gebrauchen… meinte ich, dachte ich.

Du bist in mein Leben getreten und vor mich und über mich, und hast alles weg gewischt. Du liebst den Sex, er gehört für Dich zum Alltag, er wird dadurch einerseits ganz wichtig und anderseits so natürlich normal, dass statt einer Arie eben auch ein Volkslied geträllert werden kann. Hautpsache, es wird gesungen, getanzt. Hauptsache Berührung, Hauptsache Nähe, Verbindung. Du hast sofort so viel Freude an mir gehabt, dass ich das Denken aufhörte. Endlich war ich einfach ich, war ich das, was ich gerade fühlte und drückte aus, was das war. Du hast mir gezeigt, was ich mit meinem Körper habe und welch Geschenk ich sein kann. Und gleichzeitig bist Du ganz selbstverständlich die Göttin, die ich zu verehren so liebe. Alles, was ich immer suchte, liegt ganz natürlich in Dir für mich da. Es kann niemanden erstaunen, dass ich darauf vertraue, mich mit Deinen Augen zu sehen. Und dann ist alles gut. Und diese Deine Augen zeigen mir nicht nur mich selbst, sondern auch meine Möglichkeiten in meiner ganzen kleinen Welt. An Deiner Kette ist meine Welt weiter geworden als sie jemals war. Und heller. So viel heller.

Meine Verantwortung

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Kein Eisen, keine Schelle, kein Seil, keine Gerte, keine Peitsche ist so überzeugend und bindend wie Deine ganz persönliche Einlassung auf mich, Deinen sklaven. Du machst mir auch immer wieder deutlich, und ich bin mir dessen auch entsprechend bewusst: Auch Du als Herrin bist abhängig von mir. Von meiner Einlassung. Ohne das geht gar nichts. Und Du bringst mit Deinen Intentionen Dein Herz und Deine Seele mit in unsere Bindung. Ich will genau in diesem Sinne auch Acht geben auf Dich – und davon entbindet mich nichts, keine Situation, keine Auslieferung. Auch in den strengsten Fesseln bleibe ich Dein Gegenüber und haben wir ein Miteinander. Und Deine Offenheit, Dein Herz zu spüren, bringt mich Dir näher und fördert meine Ergebung mehr als jede lüsterne Handlung.

Immer wieder berührst Du mit meinem Körper auch meine Seele, weil ich mit Dir einen wunderbaren Menschen bekomme, der nicht einfach Erwartungen an mich stellt, sondern mit der Herrschaft auch Wünsche und Hoffnungen verbindet – und mir dafür den Teppich ausbreitet, indem Du immer prüfst, ob ich Dir wirklich folgen kann. Ohne mich ist all Deine Herrlichkeit nur eine Idee, ein leeres Gefäss. Ich bin dafür verantwortlich und es ist meine Aufgabe, dass Du wirklich strahlen kannst.

Ja, Du sollst herrschen. Du fühlst, was Du brauchst, Du siehst, wer ich bin. Wenn ich Dir gehorche, bringst Du unsere Wesen zusammen und einst sie in der Erfüllung ihrer Bestimmung. Ich verliere nichts durch meine Unterwerfung. Ich werfe (Wortverwandtheit!) Ballast ab und gewinne dafür ein ganzes Reich hinzu. Die Konditionierungen meines alten Lebens haben mich nicht wirklich glücklich und erfüllt leben lassen, weil ich meine Sinnes- und Empfindungswelt mit keinem verwandten Menschen teilen konnte. So anders ist das geworden! Und so beantworte ich jede zärtliche Botschaft mit einem Lächeln, und jedes stramme Seil mit einem tief empfundenen und entsprechend dankbaren JA.

Einfach nur gehorsam sein

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Wirkliche Demut lernen ist ein Prozess. Ich verehre Dich so sehr. Deine Präsenz lässt mich meine devote Natur fühlen und es gibt ganz viele Situationen, in denen ich sie ganz natürlich und spontan empfinde. Aber es geht noch viel, viel mehr. Die menschliche, und vielleicht besonders die männliche Natur ist durchaus „tricky“ angelegt. So ertappe ich mich manchmal dabei, dass ich Deine Fähigkeiten, Menschen in ihren Berufen, Aufgaben, aber auch in ihrer persönlichen Entwicklung bewundere, ich Dich darin beobachten und begleiten darf, auch meine Rolle, meine Möglichkeiten der Unterstützung erkenne und danach lebe – aber wenn Du mich dann an meine Stellung erinnerst, dann ist einfach nur Gehorsam angesagt. Du magst aufmerksam und achtsam sein wie kein anderer Mensch, den ich kenne, aber das gibt mir überhaupt kein Recht, irritiert zu sein, wenn ich Dich für einen persönlichen Wunsch mehrmals anbetteln muss, wenn Du mir nicht sogleich Antwort gibst – und natürlich auch, wenn Du mir etwas abschlägst. Ich begreife erst allmählich, dass ich allen Beteuerungen, Dir ein wirklich devoter Diener zu sein, die Grundlage und Glaubwürdigkeit entziehe, wenn ich Deinen Umgang mit mir bewerte, ganz egal welches Bild ich dabei heranziehe, um einen Vergleich anzustellen.

Es gibt keinen solchen statthaften Vergleich. Es gibt die Herrin und den sklaven, es gibt mein Einverständnis, meine Einlassung und meine getroffene Entscheidung, in Dein Eigentum eingetreten und tatsächlich Dein sklave zu sein. Also erziehst Du mich genau so, wie es Dir beliebt, und ich habe das in keiner Weise zu hinterfragen – und auch zu lernen, das nicht zu bewerten. Fühle ich eine Irritation, so darf und soll nicht meine Wertung über Dich folgen, sondern nur die Frage, ob ich Deinem Willen folge, ohne Wenn und Aber?

Ich bin in meinem persönlichen Gefüge mit viel falschem Stolz durchaus eine Knacknuss, und ich bin umgekehrt um so glücklicher, dass Du die Wahrhaftigkeit meines Wollens und die Grundanlagen in meinem Wesen kennst und zwar beharrlich bleibst, aber mir auch mit viel Geduld und Güte begegnest. Ich freue mich, vor und unter Deinen Füssen lernen zu dürfen, Herrin.

Für meinen Muttermund

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Es ist der schönste Platz auf Erden. Und das innigste Gefühl, das ich überhaupt kenne. Die Sinne tanzen, geschwängert von einer Intensität der Berührungen, die mit nichts zu vergleichen ist.

Ich spüre Deine Wärme, die zur Hitze wird. Deine Beine sind fest geschlossen. Vor Augenblicken war ich im Schraubstock Deiner Schenkel, nun formen sie eine stramme samtene Fleischquetsche, in der ich kaum mehr etwas höre ausser dem Pochen Deiner Schenkel und dem Rauschen meines Blutes. Deine Hand bleibt griffig in meinen Schopf gekrallt und presst sich gegen meinen Scheitel. Du sitzt schwer auf meinem Brustkorb und drückst Dich auch gegen meine Schlüsselbeine.

Das Einzige, was ich bewegen kann, ist meine Zunge – in Dir. Und genau das willst Du. Du gibst mir so wenig Luft, dass ich in Deine Fotze atme, und so viel, dass ich zwischendurch Sauerstoff aufnehmen kann, wenn Deine zweite Hand sich leicht gegen Deinen Unterleib presst und flüchtig spielerisch bis zu Deiner Klit streicht. Aber tanzen, kreisen, sich bewegen, fliegen kann und soll nur meine Zunge in Dir.

Wir sind beide gierig, beide genau dort, wo wir sein wollen, und ich bin genau der sklavische Fotzendiener, der vor langer Zeit geboren wurde – und ich bin überzeugt, dass ich schon damals Fühlung aufnahm mit dem Muttermund, der wirklich der meine werden sollte und es auch geworden ist. Zu Dir gehöre ich, in Deinem Schoss erfülle ich mich, Deine Lust will ich wecken und dann trinken, bis zur Besinnungslosigkeit….

Du mein Engel

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Deine Haut fühlen,
Deine Hände spüren,
Deine Stimme hören,
Deinen Duft riechen,
die gleiche Luft atmen wie Du,
Deinen Blick annehmen,
Deine Ziele zu meinen machen,
mich an Deiner Freude anstecken,
Dir meine Aufmerksamkeit geben,
Dir hörig ergeben
und bei all dem verlässlich sein:
Dir zeigen, wie glücklich Du mich machst.
Dankbar sein für Dich.
Staunen und strahlen mit Dir,
Atmen im Gleichklang mit Deinem Herzen.
Unser kleines Glück pflegen
und das grosse immer sehen.
Mit Dir zu mir in die Zukunft reisen,
um Deine Begleitung wissen,
Führung lieben und erbetteln,
von Deiner Weisheit zehren
und die meine mehren.

Mit Dir aufstehen
und zu Bett gehen.
Mit Dir lachen und weinen.
Mit Dir zusammen sein,
durch unsere geistige Verbindung
in welcher Gedanken und Gefühle
sich zusammen finden
wie ineinander gelegte Hände.

Ich küsse Dich. Verehre Dich. Gebe mich Dir hin.
Dir gehört mein Körper.
Dir vertraut meine Seele.
Für Dich schlägt mein Herz,
Du bist mein Sauerstoff
für die göttliche Liebe,
die wir allen Menschen wünschen,
die auf uns wartet und uns hält.
Wir wissen um sie und ehren sie,
und Du bist der Engel,
der mir alle diese Tore öffnet.




Es ist angerichtet

Credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe es, wenn die Käfige massiv sind und es wirklich keine Ausbruchchance gibt. Dieser Hier gefällt mir besonders. Du hast ihn so konstruieren lassen, dass die Zwischenräume überall so gross sind, dass ich den Kopf gerade durchstecken kann. Bringst Du dann ein Halseisen an, habe ich keine Chance mehr, zurück zu ziehen, und so kannst Du mich überall fixieren – mit dem Kopf nach oben aus dem Käfig schauend, nach allen Seiten, und ganz unten. Und heisst Du mich die Füsse durchstecken, auf Knien, so sind Kopf und Arsch zugänglich, wenn Du meinen Rumpf mit Gürteln fixierst, kann ich auch meinen Hintern nicht zurück ziehen. Die absolute Gefängnishaltung und die uneingeschränkte Verfügbarkeit… und in jeder Situation willst Du meine Demut und Unterwürfigkeit spüren. Du willst sie gar nicht erst erzwingen, Du willst sie spüren und erleben und sehen, wie ich Deine Vorrichtung genau dazu benutze, mich in meiner Devotheit inspiriert zu fühlen.

Und Deine Entschlossenheit, mich in meiner Kerkerhaltung für weitere Abrichtungen vorzubereiten, ist genau so überzeugend wie die massive Konstruktion des Käfigs.

Ich sehe, wie Du allerlei Abrichtungs- und Genusshilfen vorbereitest und bereit legst… ich mache auch Deinen Vibri aus, Strapons, eine bequeme Liege, die Du über den Käfig stellen kannst, Fress- und Pissnäpfe, eine Fickmaschine… es ist alles angerichtet für ein Wochenende im eingehenden Spirit unserer Femdom-Kontemplation…

Meine Ketten sind da. Und Deine Bedürfnisse.

credit: Divine Bitches – Printscreen, vom diener der SHI illustriert – courtesy of kink.com

Ich bin Dir hörig. Deine Weiblichkeit bindet mich wie Deine Ketten. Ich habe das Paradies meiner Anbetung gefunden, eine Frau, die nicht müde wird, genau dies von mir abzurufen, zu geniessen. Es ist mehr als Sex. Es ist die Verehrung der Weiblichkeit in einer Art der Lust, die Alltag ist. Im wunderbaren Sinn des Wortes: Gewöhnlich wird es nie, aber im Sinn von natürlich normal. Selbstverständlich. Meine Ketten sind da. Und Deine Bedürfnisse sind es. Und Du weist mich nie zurück, wenn ich Verlangen nach meinem Dienen habe. Du weist mich allenfalls ein. Und an!

Manchmal habe ich mich zu gedulden – und geniesse doch auch gerade das! Weil ich weiss und fühle, dass nicht Unlust oder Gleichgültigkeit mich bremst, sondern im Innehalten der Zauber liegt: Wir können Beide spüren, dass es immer das nächste Mal gibt, und dass es genau so besonders bleibt, wie es bisher empfunden wurde. Phantastisch, dass es normal werden darf.

Ich habe in meinem ersten Leben so viel Rückweisung in mir abgespeichert, so viele Erfahrungen der Lustfeindlichkeit oder des fehlenden Zugangs zur körperlichen Lust, dass mir dieses Erleben erst recht ein Wunder bleibt. Ich bin heute froh, habe ich mein Verlangen nie tief in mir drin abgewürgt, nur um nicht unter dem scheinbar Unerreichbaren weiter zu leiden. Heute werde ich belohnt. Und kann damit eine wunderbare Frau glücklich machen. Und ja, ich mache mich dafür gerne verletzlich, denn das sind wir Menschen, das bist auch Du, meine Herrin. Die Art, wie wir miteinander umgehen soll zeigen, dass wir das immer wissen. Und so wird die Verletzlichkeit zum Trumpf, weil sie am Anfang jeder intensiven Erfahrung einer neuen Umarmung steht. Und Deine sich öffnenden Beine, Dein Sitz auf mir, in welcher Konstellation auch immer, ist jedes mal eine solche Umarmung. Und mein Dienst soll für Dich genau das Gleiche sein.

Unbeschwerte Zeit

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Ich liebe es, Dich in der Freude Deiner Herrschaft zu sehen und zu erleben. Du sollst durch Deine Stellung von mir nicht einfach erhöht werden, sondern daraus ganz viel reale Kraft für Deinen Alltag schöpfen. Mit mir sollst Du Deine Spiellust ausleben können und in meiner Anbetung aufgehen können. Freude, Neugier, Spiellust, Schalk und tief empfundene Bestätigung Deines Wesens sollen Dich immer wieder erfassen und Dir unzählige schöne unbeschwerte Stunden mit mir bescheren. Ich schaue Dich an, tauche in Deine Blicke, und mein Lächeln ist, in meiner Lage scheinbar komplett unangemessen, meinerseits verschmitzt und unbeschwert, ja, befreit, erlöst. Es ist ja pures Glück, unbeschwerter Ausdruck der Zuneigung, die wir von einander empfangen dürfen.

Und gleichzeitig ist da immer der Schauer, der unter der Haut durch den Körper wandert… was hast Du vor…? Was wird kommen? Und wann? Manchmal verlässt Du den Raum und bleibst lange weg. Und so unterschiedlich unsere Lage ist, so direkt fühlbar bleibt gerade auch dann unsere Grundbotschaft. Ich bin Dein Eigentum, und Du machst mit mir, was Du willst. Meine Gefangenschaft, meine Auslieferung wird eine Art Grundzustand, und die Stunden des Wartens, Deiner Verrichtungen im Bewusstsein, was für Dich bereit liegt, haben ihren ganz eigenen Reiz. Und Zeit zu haben, warten zu können, und diese Zeit anreichern zu können mit dieser festen Bindung und den besonderen Schwingungen zwischen uns, das ist traumhaft.

Zusammen Halt

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Mir ist diese Aussage und Deine entsprechende Sicherheit sooo wichtig:

Ich gehöre Dir.

Was auch immer Dir das Leben bringt, was Du zu meistern hast, was Dir begegnet und wer – eines soll immer unverändert bleiben: Dass ich da bin. Dein Eigentum. Dein sklave.

Und jede Kette, jedes Eisen, jede Fessel muss mich nicht bei Dir halten, weil ich fliehen möchte, oh nein. Es sind Helfer, Freunde, die unseren Willen ausdrücken und Dir bestätigen, dass Du tatsächliche Besitzerin bist. Der, den Du berührst, gehört Dir. Dieses Herz klopft für Dich, dieser Mensch atmet für Dich. Und in dem Du mich arretierst, feierst Du Deinen Besitz. Du sollst in diesem Deinem Bewusstsein strahlen und jeder Situation so begegnen können wie ein Mensch, der unbedingten Support geniesst. Ich bin immer an Deiner Seite. Auf Deiner Seite. Bedingungslos. Ich habe mich Dir angeboten, bewusst, und mein Leben hat mir die Weisheit geschenkt, darin mein grösstes Glück zu erkennen. Und Du hast mir dieses Glück geschenkt, indem Du ja gesagt hast.

Und nun liege ich, knie ich, stehe ich vor Dir und sehe Dich strahlen. Wie schön das ist! Und all die tollen Dinge, die es gibt, mit denen wir unser Glück ausdrücken können! Sie sind wie Skulpturen, Pinsel, Stifte, die uns eine Sprache geben, eine Verkörperung. Wir benützen sie und schmücken damit unseren tiefen Gehalt, feiern die Verbindung und erleben im Moment die Ewigkeit, für die wir für einander geschaffen sind.

Wie lange stehe ich schon? Wie schwer sind meine Beine, wie pocht mein Kopf? Noch intensiver spüre ich Deine Hände, noch heller sehe ich Dein Leuchten. Ich werde nicht fallen. Ich werde aufgefangen. Ich BIN geborgen. Jederzeit.

Das wunderbar schwere Joch

Das Joch ist ein fantastisches Mittel, um meine Auslieferung eindringlichst zu erfahren und in das tiefe innere Bewusstsein zu gehen. Wir feiern Deine Macht.

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Dieses Joch hat einen ausgeschnittenen Kopfteil und liegt sehr stabil und schwer auf dem Boden auf. Liege ich darin, so spüre ich sein Gewicht nur dann, wenn ich versuche, das Joch zu bewegen. Es wird mir nicht gelingen und ich gebe es schnell auf. Nichts drückt, nicht am Hals, nicht an den Handgelenken, aber die Verschliessungen sind wie für die Ewigkeit gemacht. Ich könnte tagelang darin gehalten werden, ohne den geringsten Freiraum zu erfahren und ohne eine Körperliche Beeinträchtigung. Ich bin einfach dazu bestimmt, still zu halten. Ich bin Besitz, Eigentum, arretiert, liege im Arrest, und meine Nacktheit für jeden Zugriff auf mich ist total. Ich erlebe dieses Bewusstsein mit geschlossenen und offenen und verbundenen Augen, mit wachem Gehör oder taub. Ich spüre Dich an mir auf Brust und Gesicht und im Schoss, aber nie oder viel zu lange nicht so intensiv, wie ich es ersehne – um dann wieder bis zum äussersten gefordert zu sein.

Scharfe Nägel schaben und kneifen meine Brustwarzen, warme Lippen streichen über meinen Mund, duftende Haarspitzen kitzeln meine Wangen, kundige Finger legen Deinen Schwanz in Eisenkäfige – oder befreien ihn… Ich bin völlig wehrlos und mehr als motiviert, Dir zu gefallen, zu geben, was Du forderst, und mehr… Ich will Dich erfreuen, Dich gnädig stimmen und froh. Und gleichzeitig bin ich so unfassbar tief geborgen, weil ich fühle, wie sehr ich Dir ein Fest bin, ein Geschenk, und in diesem Gefühl und Erkennen sind wir immer wieder tief miteinander verbunden.

Fesselnähe

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Fesselungen in unserem BDSM haben sehr wenig mit Wegsperren, mit Reduzierung zu tun. Es geht ganz oft sehr intensiv ums Gegenteil: Das Feiern einer besonderen Nähe, der Intensivierung von Empfindungen. Schon die ganze Schaffung einer Konstellation ist für uns Beide reiner Genuss, wobei ich es so sehr geniesse, nicht zu wissen, was nun kommen mag?

Fesselungen können so viel Kreativität enthalten, sind so variabel und Ausdruck von Spontanität und Lust. Wenn Du mir also damit zum Ausdruck bringst, wie sehr Du es geniesst, mich benutzen zu können für Deine eigene Lust, dann ist meine Erregung nicht nur eine, die den Moment feiert, sondern Deine grundsätzliche, tiefe Einlassung auf mich, Deine Freude, an mir und mit mir Genuss zu haben.

Und ich erlebe, wie sinnlich Du bist, wie sehr Du darin aufgehst, begehrt zu sein und Deine weibliche Sehnsucht befriedigt zu bekommen: Als schöne, lustliebende Frau mit eindeutigen Bedürfnissen, von denen Du erwarten darfst, dass ich nicht nur nach ihnen frage, sondern Dir in allem folge, was Du mir von Dir zeigst. Und wenn ich dann durch die Fesseln gar nicht anders kann, weisst Du dennoch, wie – sprichwörtlich – inbrünstig ich in meine Fesseln hinein atme, und das Pochen meines Blutes ist Dir nicht nur in diesem Lustmoment ein deutliches Zeichen für meine zutiefst empfundene Verehrung und Hörigkeit.

Hunger

credit: Carmen Rivera – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir schauen uns in die Augen… Es sind ganz besondere, ganz intensive Momente, wenn Dein Blick der einzige neue Reiz ist, der mich erreicht, während sonst alles darauf ausgerichtet ist, in meinem Zustand zu bleiben und schlicht darauf zu warten, was Du vorhast.

Dein Blick sagt mehr als viele Worte, und ich lese in ihm von Deiner Macht. Du hast die komplette Kontrolle über mich, und Du geniesst den Hunger, den Du zwischen meinen Beinen weisst und den Du in meinen Augen liest… Sonst habe ich keine Mittel, zu Dir zu sprechen, aber Du verstehst alles und bejahst alles. Du sagst mir, dass ich genau da bin, wo ich hin gehöre, bei Dir, in Deiner Wohnung, in Deinen Händen, in Deiner Gewalt.

Dann greifst Du nach mir und beobachtest meine Reaktion. Ich möchte mehr. Jetzt. Möchte Dich berühren… so viel Sehnsucht habe ich danach, all die Tage, immer wieder… Du lächelst, Du fühlst es, und es geht Dir auch so, und das ist sehr schön. Aber Du nimmst Dir Zeit. Du weisst, der Topf auf Deinem Tisch ist voll, und heiss, es gibt keinen Grund, voraus zu stürmen. Lieber mit den Sinnen alles geniessen, aufnehmen, Stück für Stück das sklavenFleisch erkunden, Deine Botschaften anbringen, selber nehmen, was sich schon anbietet, vorkosten, nachfühlen, forschen, kontrollieren, und geniessen, dass die Hitze in mir beständig ist… sie wird sich abkühlen, wartet auf Dich, reagiert auf Dich, feiert Dich.

Die Beute der Löwin

Du liebst es, mich abzuschlecken, gerade so, wie eine Löwin ihr Junges mit breiten Zungenstrichen bestreicht, so fährst Du mir durchs Gesicht und nässt mich ein. Und was Du mir in den Mund schiebst, das soll ich lutschen und dabei ruhig zu sabbern beginnen. Wir lieben es, wenn unsere Körpersäfte fliessen, unsere Schleimhäute sollen schwitzen und saften, denn wir baden in unserer Lust darin.

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es ist eine eigene zusätzliche Form, mit welcher Du Deine Besitznahme feierst, und ich fühle die Kraft und die Energie, mit welcher Du mich zu Deiner Beute machst, immer wieder neu. Ich bin Dein Festmahl, das immer wieder auf Deinem Teller landet und Deinen Hunger doch nie tilgen kann. Doch Dein Appetit lässt Dich wunderbar geniessen, und ich gehe komplett auf in Deinem Anspruch, mich komplett wehrlos und hörig zu sehen, bereit, jedem Deiner Intentionen zu folgen und Dir exkat so zu dienen, wie Du es mir gleich befielst…

Meine Unterwerfung ist komplett natürlich und im Kontext unserer Wesen logisch, folgerichtig und drängt gerade danach, sich auszudrücken, Zeugnis abzulegen, Deine Augen zum Glänzen zu bringen, während meine Wangen längst glühen.

Ich will Deine grosse Beute sein. Mit Fleisch und Pulsschlag, Haut und Seele.

Wir sind es wert, geliebt zu werden

Zwischen Deinen Schenkeln in Deinem Schoss fühle ich mich geborgen. Nichts hat Zugang zu mir als meine verehrende Liebe zu Dir. Nichts zählt ausserhalb Deiner Person, Deines Körpers. Deine Wärme umarmt mich. Ich darf Deine Lust atmen und schmecken und bin Dir willkommener Spender Deiner Freude. Aber ich bekomme noch viel mehr als ich gebe. Meine Sehnsucht erfüllt sich. Endlich kann ich einer Frau „alles“ sein. Du gehst in meiner Anbetung und Hingabe auf. Meine Geborgenheit ist Dein Stolz. Dein Vertrauen wird genau so belohnt wie meines. Wir sind uns ein Segen.

credit: Captive Male – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir sind uns gegenseitig lebendiger wahrhaftiger Beweis unserer Liebenswertigkeit. Und ich bin mit Dir auf eine Frau mit ganz viel Erfahrung getroffen. Während ich selbst in der Entbehrung vor allem die psychologischen Elemente einer sexuellen BDSM-Relation mir angelernt habe, hast Du ganz viel sexuelle Erfahrung mit zu mir gebracht. Für Dich hat Sex immer zu Deinem Leben gehört, ganz alltäglich, im besten Sinn des Wortes. Die Lust als Teil einer gelebten Liebe in einem Alltag, zu dem sie ganz natürlich gehört. Mit allen Trieben und ganz viel vegetativer Reflexion für Seele und Geist.

Bei Dir konnte ich mich entspannen und Kraft finden und Zutrauen. Ich hab so viel zu geben. Das hast Du mich gelehrt – oder besser: Wir haben uns gegenseitig bestätigt, was keine negative Erfahrung in uns auszulöschen vermochte: Das innere Wissen, besonders zu sein, so, wie es in jedem Menschen angelegt ist. Und so bekomme ich jeden Tag Deine Führung geschenkt, getragen von einer fürsorglichen, konstruktiven, die Lebenslust bejahenden Liebe. Ich danke Dir sehr, Herrin, und ich hoffe, dass ich gerade jetzt noch sehr lange die Wärme Deiner Schenkel an meinen Wangen spüren darf.

Einpacken und auspacken und geniessen

credit: Carmen Rivera – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Für mich als Dein sklave ist es immer wieder unfassbar schön, zu erleben, wie viel Spass Du mit mir hast, wie Du Dich um mich kümmerst und mich geniesst. Sorgfältig und konzentriert, ohne jede Hektik packst Du mich in die Folie ein, schaust, ob auch alles satt anliegt und geniesst meinen gepressten Atem, aus dem Du aber sehr wohl meine Lust mit herauslesen kannst, während Du selbst immer wieder staunst, wie sich Dein Eigentum auszuliefern bereit ist.

Dann lässt Du mich liegen, und wir geniessen auf so unterschiedliche Weise den Zustand, die Zeit, das Bewusstsein… Ich kann nur durch ein kleines Loch und einen Schlauch atmen, aber ich weiss, dass Du alles unter Kontrolle hast und mich keinen Augenblick unbeobachtet lässt. Machst Du einen Knick in den Schlauch oder hälst auch nur den Daumen auf die Öffnung, so sehe ich das nicht, spüre es aber sofort, weil mittein im Atemzug die Zufuhr unterbrochen wird. Mein Körper bäumt sich unter Dir auf, und Du geniesst meine Kraft, die Deiner Macht doch völlig unterlegen ist. ich weiss, dass Du gerade auch jetzt von mir erwartest, dass ich ins Vertrauen gehe… also mich zur Ruhe zwinge und auf Deine Sauerstoffzugabe warte. Du wiederholst die Übung immer wieder, während Deine andere Hand nach Deinem sklavenSchwanz tastet… Schliesslich, lange, nachdem Du lokalisiert hast, wo Du die Schere ansetzen musst, schneidest Du ein kleines Loch in die Folie und packst aus, was Dich im Moment einzig interessiert…. Du hast mich diesmal ohne geschnürtes Gemächt eingepackt, weil Du Dich darauf gefreut hast, das genau jetzt zu tun… und während Du Schaft und Eier schnürst, geniesst Du den stossenden Atem, der mir immer wieder entweicht…. Du hast mich komplett gebändigt unter Kontrolle, und gleichzeitig weckst Du alle Triebe in mir…

Ich spüre Deine Hand auf meiner Brust hoch kriechen. Sie legt sich fest um meinen Hals und nimmt mir noch ein wenig Luft… und dann fühle ich gleichzeitig, wie ich schweissnass in Deine Wärme tauche und Du Dich schwer auf mich setzt und erst einfach mal sitzen bleibst… und wenn Du nun die Luftzufuhr unterbindest, zuckt Dein sklavenSchwanz erst recht in Dir. Dann nimmst Du etwas Gewicht von Deinen Lenden, und ich merke sogleich, dass ich mich nach der Führung Deiner Hand und Deiner Hüften zu bewegen habe, und ich gehorche sofort….

Meine Dressur, meine komplette Konditionierung und die weitere Vertiefung meiner Hörigkeit nimmt ihren Gang…

Ich bin Dein Geschenk, das Du einpackst und wieder auspackst, wie es Dir gefällt und Bedürfnis ist, und wenn das ohne jede Einschränkung so gelebt werden kann, bin ich der glücklichste und stolzeste Mann der Stadt!