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In Erwartung

Erwartung kann oft enttäuscht werden. Du stellst Dir etwas vor, das endlich eintreffen darf, endlich erlebt werden soll – und dann ist das Erlebnis ernüchternd. Das Konzert, das Theater, die Reise, ein Wiedersehen.

Bei uns kann das eigentlich nicht geschehen. Denn die Erwartung an die Begegnung hat nichts Übersteigertes. Es ist im Gegenteil einfach schieres Glück, dass sie überhaupt geschieht.

Und so bin ich jeweils mit den Vorbereitungen zwar mit der Sorge beschäftigt, dann wirklich bereit zu sein. Und natürlich stelle ich mir vor, wie es sein wird. Aber die Realität, der Moment, in dem ich Dich sehe, löst alles auf. Von dem Moment an ist alles Besonders, weil Du mit meinen Augen siehst, mit meinen Ohren hörst, mit meiner Haut fühlst. Oder, alles andere als abwegig, für mich siehst, für mich hörst, aber ja, immer mit mir fühlst…

Es ist das Geschenk unseres Himmels, wenn wir uns treffen können. Jedes Mal.

Meine lebenserfahrene Erzieherin

Ich habe ein Leben gelebt – und lerne ein neues kennen. Ich habe viele Ecken und Kanten, bin dabei abgeschliffen und vielleicht nicht mehr so leicht formbar. Aber ich treffe dafür auf eine Herrin, die genau so ein Leben schon gelebt hat, enorm viel Lebenserfahrung besitzt und ihre Menschenliebe tagtäglich in ihrem Umfeld immer neu lebt.

Und so ist es möglich, dass Du mich mit so viel Umsicht führst, mit Weisheit und Verständnis, dass Du meinen Charakter erkennst und mich so anpackst, dass meine Limiten sich hinaus schieben – und vorallem, dass Du mich so auf mich selber blicken lässt, dass ich mein Wesen erkenne und die Chance auf mein Glück immer wieder wahrnehme.

All Deine Lebenserfahrung fliesst direkt in meine Seele und holt mich dort ab, wo ich bin.

Bei Dir bin ich geborgen.

Mit Deinem Vibri

Der omni-potente Mann… in jedem Porno, heisst es, steckt die Verachtung der Frau, wird sie zum Objekt degradiert. Ganz vergessen geht dabei, dass Mann mit jedem Konsum das eigene Dilemma erweitert. Denn den Mann sieht man kaum. Von ihm zählt nur sein Schwanz. Seine Potenz. Seine Stehkraft. Das wird bis ins Absurde überzeichnet – und hinterlässt Wirkung.

credit: pirntscreen von divinebitches.com – illustriert vom diener der shi – courtesy of kink.com

Wie viel entspannter kann Sex mit einer tatsächlich selbstbestimmt lustorientierten Frau sein! Niemals gibt es Grund, ob devot oder nicht, sich als Mann beleidigt zu fühlen oder irritiert zu sein, wenn eine Frau ihren Vibrator benutzt. Zum Beispiel. Und für mich als sklave fällt das womöglich leichter, ist es eh reine Freude: Alles, was mich darin unterstützt, Lust zu bereiten, alles, was meine Frau und Herrin liebt und sie auch benutzt, ist doch reines Glück für mich. Spielzeug ist doch genau das: Gelegenheit zum Spiel. Erweiterung. Lusterfüllungsgelegenheit für meine Göttin.

Ich liebe alles, was Du tust, um Dir gut zu tun, um Lust zu fühlen und zu erleben, und niemals möchte ich, dass Du, meine Frau Herrin, etwas nicht ausprobierst oder nicht so auskostet, wie Du es ausprobieren könntest. Und weil Du meine Herrin bist, meine Lustherrin, und ich Dein ewiger Lustsklave, geschieht das auch nicht, bist Du eh immer ganz bei Dir. Du bist mit all Deinen Gelüsten und Wünschen meine Herrin in meinem wunderschönen Auftrag, Dir Lust zu bereiten und Dich darin anzubeten. Und genau in diesem Sinn küsse ich Deine Dich streichelnden Hände. sklavisch liebevoll. Andächtig im Erleben Deiner Lust.

Zimmerbezug

Ihr habt die Zimmer bezogen, Euch eingerichtet. Deine Freundin hat um eine Stunde Erholung gebeten, bevor wir zu dritt die Umgebung erkunden. Pünktlich klopft sie an die Hotelzimmertüre und Du öffnest ihr.

Sie fragt, ob wir bereit seien und ob wir los wollten? Du antwortest, dass ich nicht mitkommen würde und Ihr zu zweit los gehen würdet. Ob es mir nicht gut gehen würde, wirst Du besorgt gefragt, aber Du beruhigst und meinst, mir würde es klasse gehen. Du bittest Deine Freundin kurz herein, und dann kann sie mich auf dem Bett liegen sehen. Gefesselt, mit Blindmaske, gespreizten Beinen, Schwanzkäfig, abgebundenen Eiern.

Deiner Freundin bleibt der Mund offen stehen. Du erklärst ihr ganz einfach:

„Felix ist nicht einfach mein Freund. Felix ist mein sklave. Mein Eigentum. Und wenn wir auf Reisen sind, geniesse ich das kompromisslos und lebe es aus, gerade so, wie mir danach ist. Er ist mein sklavenMann, und alle Arten von Kontakt, die wir sonst haben, dienen dazu, genau für diese kostbaren Tage vorbereitet zu sein. Und Felix bleibt jetzt hier und kehrt bei sich ein, bereitet sich vor, alles anzunehmen, was ich später von ihm erwarten werde und was er teilweise schon kennt.“

Du lächelst Deine Freundin an, die ziemlich verdattert scheint. „Verzeih mir, ich will Dich nicht in Verlegenheit bringen und zu rein gar nichts drängen. Aber als meine Freundin ist mir wichtig, dass Du Bescheid weisst. Über mich, Felix und uns… Und nun lass uns die Umgebung erkunden!“

Abgelegt

Wenn Du mich im Zimmer abgelegt hast und den Raum verlassen hast, tauche ich ein in die Dunkelheit und das Körpergefühl des Ausgeliefertseins. Und bis Du wiederkommst, werde ich mir hunderte Male genau das vorgestellt haben: Wie das ist, wenn Du kommst. Ich werde mir Deine Berührung vorstellen und mich danach verzehren, bis ich irgendwann nur noch versuche, zu erlauschen, ob sich nicht etwa eben gerade die Tür geöffnet hat? Und was, wenn jemand rein kommt, oder …

Und dann wirst Du da sein und die Dämme brechen. Du siehst, wie sich mein Leib bewegt, wie ich mich Dir entgegen stemme, und Du siehst Deine Macht und geniesst… bis Du sie auch fühlst…