Blog

Stark und oder schwach

credit: thumblr.com – illustration vom diener der SHI

Das Bild scheint deutlich: Die starke Herrin und der schwache sklave. Willensstärke trifft auf Willenslosigkeit? Es gibt so viele Bilder, die wohl alle, welche in Dom-Sub-Relationen leben, gerne korrigieren würden… Es braucht eine starke Frau, die sich zutraut, ihren Mann zu führen, für ihn die entsprechende Verantwortung zu übernehmen und das richtige Mass zu finden, um ihn zu erziehen und dabei doch nichts anderes zu tun, als ihn näher zu sich selbst zu führen. Aber was, wenn ihr sklave wirklich einfach schwach ist?

Ich sehne mich so sehr nach Berührung. Mein ganzes Leben ist geprägt von Erfahrungen, in denen mir diese verweigert wurde. Wenn es stimmt, dass die Neigung und Wesensart sich vorpubertär schon ausbildet, so weiss ich, wo ich zu suchen hätte, aber das bringt ja nichts, nicht wirklich. Es hilft nur ein bisschen, Werdegänge und Mechanismen, Muster und spontane Reflexionen zu verstehen – um dann doch vor der Aufgabe zu stehen, sie überwinden zu wollen – nicht nur für mich. Für uns.

Meine Seele hat sich ein Wesen gegeben, das in der Demut devot seine Bestimmung, seinen Wert sucht und um Annahme buhlt. Es wiederholt die einmal gemachte, von aussen geprägte Erfahrung und sucht dafür ein sicheres Umfeld. Was bleibt ist die immer wiederkehrende therapeutische Schwellenübertretung: Werben, betteln, anbieten im Wunsch nach Annahme, früheren Erfahrungen zum Trotz und getreu einer Gegenwart, welche viel heller ist – und doch immer oder immer mal wieder konkurriert dabei mein Wissen, mein Erleben mit Dir mit früheren Konditionierungen oder meine Passivität schlägt einfach durch. Die Festplatte wird nur sehr schwer umgeschrieben, alte Dateien lassen sich schwer löschen, überschreiben… und das alles braucht Kraft für Dich, aber auch für mich. Dabei soll ich nicht um mich kreisen, sondern mich erlösen, indem ich nach DIR frage, mich auf Dich und Dein Wohl ausrichte – Du wirst für das meine sorgen, denn Du schaust mit Übersicht und Klarheit auf mich und in mich.

Die starke Frau und Herrin ist ohne diesen Mut ihres sklaven, zu vertrauen und NICHT ins Schneckenhaus zu kriechen, ohne Möglichkeiten. Sie braucht die ganz spezifische Stärke der devoten Seele, sich wirklich zu zeigen und den Schatten aufzugeben. Für uns sklaven ist das Licht, in das wir treten können, manchmal einen Schattenwurf zu weit weg… absurd für den Menschen, der dieses Licht anbietet und umgekehrt genau dies für die eigene Energie braucht: Dass die Liebe erkannt wird und Anbetung und Verehrung ihr Werk für den Engel tun können, der vor mir steht.

Wir tragen uns durch die Dankbarkeit für alles, was wir einander geben können, und durch das Verständnis für einander – und das verstehen Wollen aller Knöpfe, die wir weiter noch auflösen möchten. Ich bin mir bewusst, dass ich eigene Stärke entwickeln oder freilegen muss, um Dir weitere Möglichkeiten zu schenken, unser Leben zu formen.

Befehle

Befehle können auf ganz unterschiedliche Art und Weise erteilt und ausgesprochen werden.

Der einfachste und für die dienende Seele eindeutigste Befehl ist der offene Imperativ. “ Wichse jede Stunde drei Minuten lang!“ oder „Sei still!“. Dies sind nur zwei Beispiele für die Eindeutigkeit dieser Anweisungsform. Hierauf hat neben der Verdankung umgehend die Umsetzung zu erfolgen.
Mit der Verwendung des Imperativs zeige ich deutlich, welche Stellung und Position ich in unserer Beziehung einnehme und welches Bedürfnis ich habe.

Doch mir ist diese Befehlsgebung häufig viel zu simple. Ich liebe es verdeckte Befehle auszusprechen. Ich liebe es, meinen sklaven durch diese Form der Anordnungsaussprechung wachsam zu halten und aktiv zu fordern. Erkennt mein sklave den verdeckten Befehl und führt er ihn aus, so erkenne ich den Grad seiner Präsenz und Wachheit und genieße darüberhinaus seine momentane Achtsamkeit. Was mir zudem daran ganz besonders gefällt ist, dass er mir durch die Erfüllung meines Bedürfnisses zeigt, mein Wesen und meine Persönlichkeit erfasst zu haben. Er liest mich, erkennt mich und folgt mir.
In der verdeckten Befehlsform, z.B.“ Ich liebe deine täglichen Tagebucheinträge“ oder „Es ist wunderbar, erfüllst du dein Versprechen, meine Fotze täglich anzubeten“, offenbare ich mein Bedürfnis und gleichzeitig meine Erwartung. Ich selbstoffenbare mich indirekt, und gemäß der Stellung meiner UnterwerfungsSau erreicht mich durch Erfüllung seine Ehrerbietung und seine Wertschätzung. Gleichzeitig steht hinter dieser versteckten Befehlsform das Erstellen einer Regel, die ich nicht zwingend fixieren muss, denn die Regel steht schon bereits mit der Äußerung meines Befehls fest und wird entsprechend des Lebensbekenntnis meiner Sau Erfüllung finden.

Sollte es vorkommen, dass eine Befehlsumsetzung nicht möglich ist, so muss dies nur kommuniziert werden, wobei das begleitende Gefühl nicht verschwiegen werden darf.
Mein sklave muss zwingend ausdrücken, was er fühlt und deutlich machen, was die fehlende Umsetzung bei mir im Gefühl auslöst. Durch diese Einfühlung zeigt sich sowohl sein Mitgehen, sein Mich- Wahrnehmen, als auch sein Bedürfnis, mir das zu sein, wozu er sich durch Schwur bekannt hat.

credit: illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Also ihr lieben Sklavenseelen, eine Abrichtung ist nicht unbedingt für jeden leicht. Und entgegen den meisten realen Sessions, an denen ich teilgenommen habe, seid ihr rundum gefordert, Körper und Geist aktiv wach zu halten. Euer Fokus hat im Gegenüber – in der Wahrnehmung auf eure Herrin- zu liegen, denn darüber bekommt eure Submission ganzheitliche Tiefe.

Nachfolge

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du führst mich in immer grössere Anbindung.

Ich will ohne Dich nicht leben.

Ich bin für Dich geboren.

Du geniesst meine Unterwürfigkeit.

Du mahnst mich zur wahrhaftigen Haltung, zeigst mir meine Schwächen und ermunterst mich, daran zu arbeiten und noch mehr zu vertrauen.

Du bejahst mein Wesen, bejahst Deine Macht und pflegst und liebst Dein Eigentum.

Du erwartest Achtsamkeit, Respekt, Folgsamkeit, Unterwürfigkeit, Demut, Anbetung und schenkst mir reale Geborgenheit. Du kennst meinen, unseren Weg und führst mich so, dass der Blick auf uns Dich stolz macht und Du in Deiner Bestimmung strahlen kannst.

Für alles in Deinen Diensten

credit: divinebitches.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich bin Dir hörig und gehorche Dir zur Freude unserer Lust aufs Wort. Und Du benutzt mich dafür auf vielfältigste Weise. Du liebst es, den Fickbullen anzutreiben und zu sehen, wie ich mich in gierig mich übermannender Lust abarbeite, dass der Schweiss in Strömen fliesst. Doch es genügt ein einziges Wort oder ein leises Zeichen, und ich halte inne. Alle Macht liegt immer bei Dir, und es ist für mich einfach berauschend, dass wir so viel dafür getan haben, dass es daran auch in jeder lüsternen Situation keinerlei Zweifel gibt. Entsprechend breit und tief und vielfältig kann unser Erleben sein.

Mich hast Du durch meine Fesseln und durch die freie Art meiner Benutzung komplett befreit. Ich kenne mit Dir nur die Lust am Bestreben, Dir zu dienen, Teil Deiner Wollust zu sein. Benutzt Du mich wie eine Maschine, so bin ich doch nie eine, denn nichts fasziniert Dich so sehr wie die offen Dir dargebrachten Gefühle. Und so siehst Du immer wieder neu, wie willig und freudig und hungrig ich mich Deinen Wünschen unterwerfe. Das Strahlen in Deinen Augen ist dabei genau so berauschend wie das stille, lüsterne Lächeln, das sich triumphierend um Deine Lippen legt.

Liebe und Respekt und freie Lust

Wir begegnen uns in unserem Austausch mit liebevollen, zutraulichen Worten so oft und so innig!

Nie will ich meine Stellung vergessen, immer fühlen, wer ich bin und das zum Ausdruck bringen, danach handeln und leben. Aber das Alles ist doch gerade deshalb so innig und tief facettenreich und stimmig, weil Macht und Unterwerfung stets in genau diesem Kontext stehen:

Respekt und Liebe für den Menschen unter Dir und über mir bestimmen unseren Umgang – und unsere Lust. Und genau deshalb sind wir so frei darin, so unbeschreiblich frei.

Ich bin sehr glücklich mit Dir.

Hingabe für Deine Lust

credit: vom diener der SHI bearbeiteter printscreen – courtesy of kink.com

Dieser Moment ist so unfassbar schön! Wenn Du Deine Beine spreizt und Dich auf meinem Gesicht niederlässt und ich unmittelbar, bevor ich Dich schmecke, Deinen Blick aufnehme, Dein Lächeln, Deine Lust und Selbstverständlichkeit, mit der Du Dich nun dem Genuss hingibst, den ich Dir schenken darf.

Das, wonach ich so gierig bin, wovon ich nie genug bekomme, ist das, was Du selber so sehr geniessen kannst. Diese Begegnung ist vor langer Zeit schon Basis unserer Verbindung geworden, und so wird es bleiben. Darüber bin ich soooo glücklich, denn genau so wie ein liebes Wort oder eine Umarmung ist der Leckdienst für die Lust meiner Herrin jederzeit und immer möglich, und was niemals gemein wird, gewöhnlich, langweilig, ist Lebenselixier jeder gelebten und geliebten Bindung. In dieser einfachen Gestik und Bewegung und in der atemberaubenden Intimität meines Dienstes kommt alles zusammen, was mein Dienen ausmacht und die Kraft Deiner Herrschaft.

Und wenn Du dann beginnst, Dich zu bewegen, mir damit oder mit Deiner Position zeigst, was Du wie willst, dann werde ich nicht etwa einfach zum wissenden Vertrauten in einer langen Praxis, sondern immer wieder auch zum wissbegierigen lernenden Schüler, denn Du und Dein Verlangen sind niemals endgültig ergründet. Hätte ich die Gelegenheit, Dir täglich so zu dienen, würde darüber auch ein nur scheinbar stummer Austausch über Deine aktuelle Befindlichkeit stattfinden und es mir möglich machen, Dich weit über den einzelnen Zungenschlag hinaus aufzufangen, zu stärken, zu liebkosen.

Diese Momente beseelen unser ganzes Leben. Wenn es darum geht, im Jetzt zu leben, sich ganz dem Augenblick hinzugeben… Hier und bei Dir gelingt mir das wunderbar.

Mein sklavenGlück

credit: foto bearbeitet vom diender der SHI – courtesy of kink.com

Dieser Satz von dir bedeutet mir sehr viel:

„Du gehörst mir!“

Diese Momente, wenn wir „für uns“ sind, egal wo, wenn wir uns unserer Stellung entsprechend begegnen, stehen ausserhalb der Zeit. Es zählt nur das Jetzt. Alles Davor und Danach fällt ab von uns. Nie sind wir lebendiger, nie freier, nie erfüllter, nie reicher.

Hingabe ist auch ein spirituelles Wort, mit dem man die Kunst bezeichnet, sich aus aller inneren Unruhe zu befreien und stattdessen einer Person oder dem Moment alle Achtsamkeit zu schenken. Und dieser Moment wie diese Person bist Du. Und Du teilst mit mir. Oben und Unten werden zu Höhe und Tiefe, zur sinnlichen Intensität geweckter Lust. Wir leben und lieben. Wir fühlen uns, ich zeige mich, ich vertraue, und wir geben einander all das, was dieses Vertrauen rechtfertigt.

Wir feiern die Lust und bejahen das Verlangen. Wir fokussieren uns auf einander, und ich empfange als sklave Deinen Besitzanspruch, diene Dir und erlebe das berauschende Gefühl, dass meine Dienste erwartet und tatsächlich genossen werden. So, wie Du mir den Zugang zu Dir schenkst, bist Du mir als meine ewige Herrin mein ganz persönliches, tiefes sklavenGlück.

Für Dich geboren

Alles, was ich erlebte, alles, was ich ausgestanden habe, jede Qual, ob sie denn nötig war oder hätte vermieden können – alles, was schmerzt: Es ist egal. In der Vergangenheit kann man nicht leben und meine muss mir auch in der Gegenwart nicht mehr weh tun:

Denn all das hat mich zu Dir geführt und damit mir seinen Sinn bekommen. Ich bin für Dich geboren worden und habe für Dich gelebt, Entscheidungen getroffen und verpasst, mich verleugnet, manchmal entdeckt, hab mich versteckt oder gezeigt, habe laviert oder gesteuert – doch ohne Dich und Dein eigenes Handeln wäre ich wohl führungslos geblieben.

Das Glück, das ich erlebe, habe ich mir nicht mal phantasieren können – und nun wird Alltag, was lange nur als punktuelles Erleben möglich schien.

credit: bearbeitete GIF vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir brechen FemDom vom imaginären Einhorn, das durch Wald und Himmel schwebt herunter auf irdisches Erleben im täglichen Miteinander, auf eine FLR, eine weiblich geführte Beziehung und Bindung, in welcher ich Deine weibliche Intuition, Deine Berufung als Herrin und als meine Eigentümerin bejahe und mich Deiner Führung anvertraue. Unsere gegenseitige Inspiration ist davon geprägt, und all Deine Weisheit, alles, was Dein eigener Lebensstrang Dich gelehrt hat, gipfelt nun in Deiner empathischen, liebevollen Anleitung Deines sklaven, in Deinem Wissens- und Erfahrensdurst und in Deiner Freude, dabei selber täglich weiter zu lernen und bereichert zu werden.

Wir Beide möchten den Menschen zurufen, dass nichts falsch sein kann, was im gegenseitigen Respekt und erst recht in entsprechender Liebe ein Miteinander gestaltet.

Und haltet die Lust hoch, wie es mich meine Herrin lehrt, und geniesst und spendet und habt Freude – und Demut angesichts des Glücks, frei zu sein mit dem eigenen Wesen, das leuchten kann, nach innen wie nach aussen.

Hast Du jemanden, der Dich so annimmt und liebt, wie Du bist, so halte zu ihm oder zu ihr und zeige dieser Person immer, dass Du weisst und fühlst, was das für ein Glück ist für dich.

Von Dir geerdet in meiner Unterwerfung

credit: theupperfloor.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was für eine Inszenierung! Was für eine Botschaft! Was für eine Gelegenheit, sich mit Männern gleichen Wesens zu verbinden und sich gegenseitig im Dienst für die weibliche Herrschaft zu unterstützen, sich darin zu finden und unsere Unterwerfung zu bejahen.

Die Prinzipien einer FLR-Verbindung sind vorgegeben, die Weisheit, die Verfügungsmacht und die Anordnungs- und Entscheidungshoheit liegt bei Dir. Du magst nur den einen sklaven haben, dennoch spricht mich das Bild enorm an. Dich möchte ich auch bildlich auf Deinem Thron durchs Leben tragen und manchmal stelle ich mich vor, wie ich mich in meiner Verehrung für Dich und für alle Frauen mit anderen Männern in unseren Überzeugungen ergänzen könnte.

Nun weiss ich auch, dass es auch Frauen gibt, Dir liebe teure Frauen, welche selber submissive Sehnsüchte haben und ich bin auch schon Doms begegnet. Das schreckt mich natürlich nicht ab noch finde ich es „unmöglich“, so lange ich sehe und fühle, dass der Dom genau so das Glück der Frau sucht wie ich es für Dich anstrebe. Und ein jeder Mensch kann mir helfen, meine devoten Talente auszubilden, um sie dann für Dich einzusetzen.

Und: Wenn ich daran denke, welch Glück Du mir bist – wie könnte ich einem jeden Wesen und erst recht jeder Frau NICHT wünschen, sie würde ebenfalls einen Menschen haben, der so für sie da ist wie es mir zuteil wird?

Ihr Frauen seid wunderbare Wesen, ihr trägt das Leben in Euch und die Lust begleitet Euch so viel tiefer und intensiver, als wir es für uns in Anspruch nehmen können. In meinem umfassenden Dienen darf ich Dir nahe sein und lernen, Lust, Hingabe und Verehrung stets wach zu halten und lebendig zu verkörpern. Nicht die Sensation, die Eruption ist das Ziel, sondern der beständige Flow meines sklavischen Bewusstseins. Aus ihm erwachsen immer wieder Momente besonderer Besinnung und intensiver Erfahrung meines Wesens, die Dich strahlen lassen.

Besser als je zuvor sehe und fühle ich meinen Lebenssinn und lebe ihm nach. Mit Gottes Hilfe und Deiner Gnade und Geduld lerne ich dazu, und Dein Gewicht wird mich nie zu Boden drücken, sondern erden – im umfassenden Sinn dieses wunderbaren Wortes.

In fester leichter Schwebe

credit: harmonyfetish.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe dieses Bild, weil es so wunderbar ausdrückt, wie Frau baden kann im Auge des hingebungsvollen Betrachters. Denn für solche Männer wie mich werden diese Fotos gemacht, und sie sollen genau das zeigen, was ich jeder Frau und ganz speziell Dir wünsche: Lebens- und Liebeslust in völliger Freiheit, geachtet als Person, verehrt als Frau und hingebungsvoll geliebt, begehrt und vergöttert als Herrin und Gebieterin.

Die Frau schwingt auf einer Schaukel und gibt sich dem Schwung der Bewegung hin, spürt den Wind und in ihm die Freiheit im Mittelpunkt zelebrierter Verehrung.

Ich möchte Dich wirklich schweben lassen in meiner Anbetung. So geerdet wie Du bist, sollst Du erst recht den Himmel berühren können, wenn Du meine Hingabe empfängst. Deine Fähigkeit, Genuss, Freude und Lust ganz natürlich ins alltägliche Leben zu tragen, schenkt mir so viel Lebensenergie, dass mir keine Botschaft so wichtig ist wie diese:

Ich schaue jetzt zu Dir auf, sehe Dich, schön und wie für ein Bild gemalt oder für ein Starfoto abgebildet, und empfange Dein Strahlen. Diese Deine Schönheit wird nie welken, denn sie ist mehr als straffe Haut oder eine gute Figur. Sie leuchtet aus Deinen Augen, spricht warm mit Deiner Stimme, berührt mit Deinen streichelnden Händen, empfängt mit geschwungenen Lippen, ist Körper, Geist und Seele und trägt in sich den Kern der Ewigkeit. Du zeigst mir alles, was zeitlos schön bleibt, begehrenswert, zu behüten und zu pflegen. Mit Dir will ich alt werden und mich an Deiner Schönheit immer wieder neu erfreuen, und das, was ich in mir davon wieder finde, teile ich mit Dir, damit es leuchten möge in der Welt, die Dich trägt.

Mein Paradies

credit: harmonyfetish.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es gibt nichts Schöneres als Deine sich öffnenden Beine und den Moment, in dem Du Deine Hand langsam weg ziehst und mir den Blick frei gibst und die Zunge…

Und ich werde nie ausgelernt haben!

Genau so, wie ich mit Dir und Deiner Seele wunderbare Gespräche führen kann, genau so bannt mich die Sprache Deiner Lust. Es ist unfassbar schön, dass Wir uns schenken dürfen, was Wir uns so sehr ersehnen.

Ich bin Dein lebenslanger Diener Deiner Lust.

Alles Dir

credit: MeninPain.com – vom diener der SHI bearbeitet – courtesy of kink.com

Jede Art der Beachtung ist für mich sklaven reinste Zuwendung. Der Schuh, der sich in meinen Schoss vortastet und dann langsam seine Spitze forschend in Bewegung setzt… Es gibt so viele lüsterne Befragungen meines Befindens… und obwohl oder gerade weil Du der Mensch bist, der nicht genug davon bekommen kann, mich zu erkunden, ist mit Dir Versagen gar nicht möglich. Es ist geradezu so, als würde ich mit Deinen Augen mitwandern, mit Deinem Schuh mit tasten, und ich wünschte, Du könntest fühlen, wie sich Deine Fessel anfühlt…!!

Dann berührt mich Dein Rist, den ich schon so oft geküsst habe, der sich mir viele Male hin gestellt hat, und Du hörst mich schwer atmen, was Dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert und Deine Augen blitzen lässt.

Er gehört Dir, Herrin. Alles an mir gehört Dir, und genau das macht mich glücklich. Ich habe es nie bereut und bin im Gegenteil stolz darauf, dass Du mich so geniesserisch und gründlich, so ernsthaft und konsequent in Deinen Besitz genommen hast.

Ich bin demütiger und doch so stolzer sklave.

Immer wieder : Betteln, Bitten, Flehen

Bettelt mein Diener Felix, so öffnet sich mein Herz. Betteln stellt für mich eine besondere Hingabeform dar und berührt mich auf sehr warme sinnliche Weise. Im Betteln liegt eine schutzlose und gleichzeitig gefühlvolle Selbstoffenbarung, die zwingend vom Empfänger durch Wertschätzung aufgefangen werden muss.

Mit dem Flehen drückt mein sklavischer Diener Felix seine Unterwerfungsfreude aus,und er zeigt mir, dass er seine oft sehr überschwänglichen Wortanbetungen mit Wahrhaftigkeit belegen möchte. Seine innere Gefühls-und Empfindungswelt drängt durch sein Flehen nach Außen; er bekundet damit deutlich seinen Handlungswillen.

Wie könnte mich diese Art der bittenden Hingabe jemals nicht berühren – zumal darin auch eine Vertrauensbestätigung enthalten ist!

Findet sein Bitten tägliche Anwendung, so ist für mich ein bedeutender Meilenstein innerhalb seines Abrichtungsprozesses gesetzt. Noch jedoch liegt dieser Stein lose im Erdboden.

Durch das Betteln wird meine Stellung und damit meine Macht geehrt und manifestiert, und auch der Thron, auf dem ich sitze, ist mir dann wesentlich angenehmer.

shi_0717_DivB
credit: divinebitches.com – bearbeitet vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich erwarte von meinem submissiven Eigentum eine formvollendete sklavische Haltung seiner Bettelbitte und eine Dankesbekundung, denn Höflichkeit ist mir ein lieber und ein selbstverständlich lebender Wert. Achtsamkeit muss gebraucht und täglich angewendet werden, sonst verkümmert sie – wie, wenn ein Muskel nicht benutzt wird. Und es gefällt mir zudem ungemein, in die strahlenden Augen meines Dieners zu sehen, wenn er mich meint.

Etwas möchte ich deutlich herausstellen:

Im Grunde genommen sind meine Anordnungen und Befehle auch nichts anderes als ein Bettelausdruck. Nur hat meine eigene Offenlegung einen anderen Namen. Und damit wird deutlich, wie Verantwortung überhaupt verteilt ist, nicht wahr?

Deine Begutachtung

credit: printscreen von captivemale.com, bearbeitet vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich präsentiere mich. So, wie Du mich gebunden hast, so, wie Du mich vor Dich befielst. Du begutachtest Dein sklavenFleisch, schaust, was ich Dir zu bieten habe. Du registrierst alles, neigst Deinen Kopf abwägend zur Seite, während Du Deinen Besitz prüfst…

Ich sehe den feuchten Schimmer auf Deinen Lippen, die leuchtende Zungenspitze.

Wir sind beide geil. Du willst es auskosten, treibst mir die sklavische Hingabe in alle Poren…

Deine Macht befreit meine Lüsternheit. Ich bin nur zuckendes bettelndes Fleisch, und Du sagst mir, dass Du an meiner Zunge und an meinem Deinem Schwanz immer erkennen kannst, wie umfassend geil ich denn gerade bin. Und schon fährt Dein Finger in meinen Mund und legt sich auf mein Zungenbett… Es ist Zeit für Dich, meine Position zu verändern…

Frei gelegte Willfährigkeit

credit: printscreen von boundgods.com – illustriert vom diener der SHI, courtesy of kink.com

Was für eine tolle Maske! Sie moduliert ganz markant das Profi meines Bruders im Geiste… Und gleichzeitig anonymisiert sie die Sau total. Dennoch hat das Objekt eine starke Ausstrahlung. Der gefesselte Körper ist nicht einfach gebannt, sondern gespannt auf das, was kommen mag. Die Sau stellt sich, begibt sich in ihre Aufgabe, nimmt die Botschaften an und will DIENEN. All die erzwungene Willfährigkeit trifft auf ein befreites, gieriges, enthemmtes Wollen, der Mund öffnet sich längst, alle Sinne sind geschärft, der Mund abwechselnd trocken und wieder feucht, die Zunge benetzt die Lippen, der Atem geht schnell und der Sauerstoff wird durch den Körper gepumpt.

Die Sau wird sich so zeigen, wie sie ist, und sie wird in diesem Bewusstsein abgeholt und entsprechend benutzt und damit befreit werden…

Ein Vakuum voller Gefühl

credit: printscreen von boundgods.com, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Immer wieder fühle ich mich ein in dieses Paradies…: Ich hocke im Vakuumwürfel, vielleicht sind sogar die Augen verschlossen. Ich spüre das Latex, das sich überall an meinen Körper presst… Die Luft ist dem Würfel entzogen, doch in der entstandenen Starre pulsiert all mein Blut… Es gibt keine Druckstellen am Körper mehr, es gibt nur diesen alles berührenden, erreichenden, umfassenden Druck der einen Botschaft: Hier kniest Du und wartest Du und bist Du mit jeder einzelnen Pore Deines Körpers Nutzobjekt. Alles Blut, aller Sauerstoff schiesst in den Kopf und von da wieder durch den Körper. Hitze ist in mir und das Pochen im Hirn, das so sehr nach meinem unbändigen sklavenVerlangen passt… Mir wird gerade mit jedem Pulsschlag nochmals neu übersetzt und offen gelegt, wer ich bin. Und was. Und wie sehr. So sehr.

Irgendwann werde ich Schritte hören und dann wird jemand vor mich hintreten und meinen Dienst fordern oder auch einfach nur mein Loch benutzen… und es wird ratsam sein, zu gehorchen… sehr, sehr gut zu gehorchen…

Und dank gebührt meiner Besitzerin, meiner Gebieterin, die mich mit jeder neuen Aufgabe meiner Bestimmung zuführt, und in deren Arme ich fallen werde, jeden Tag, denn sie ist meine Heimat, sie bestimmt über mich, befielt, leitet, nutzt und geniesst – ohne jede Einschränkung.

Vertrauensvoll lernen

credit: printscreen von MeninPain.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich bin noch lange nicht so weit, dass ich Dich strahlen lassen kann, wenn mir die Hilfsmittel an Seilen und Geschirren abgenommen werden: Es ist so viel leichter, sich in die Fessel zu geben und Demut durch Empfangen, Annehmen zu zeigen, als befreit von allen äusseren Hilfen echte Unterwerfung auch in Haltung und Handlung zu zeigen. So stolz bin ich oft, so gering im Grunde noch immer mein Vertrauen, dabei vergebe ich mir nichts, wenn ich auf mich mit Deinen Augen blicke und in Mahnung und Kritik die Chance sehe, durch meine Unterwerfung zu wachsen.

Es ist komisch: Jeder Chef, der mich qualifiziert, kann darauf zählen, dass ich mit Lob und Kritik gleichermassen umgehen kann. Und er erwartet von mir Lernwillen und Motivation.

Wie sehr hast dann Du Anspruch auf solch Sicht, auf meinen Lerneifer und meine Tiefe!
Natürlich wirkt Deine Qualifikation viel tiefer, weil ich Dir eine ganz eigene, besonders intensive Stellung einräume, und ich mit ganz besonderer Emotion in meinem Dienstverhältnis bei Dir stehe. Aber diese Emotion muss mich auch dazu befähigen, Deine Urteile in Demut anzunehmen und zu fühlen, was sie mit mir machen – dann, wenn mein Stolz zur Seite gelegt ist und ich ins Lernen komme. Denn Du führst mich, geleitest mich, formst mich, schützt mich. Ich habe noch nie Grund gehabt, nicht zu vertrauen, und Du bist es Wert, dass ich meine neuen Erfahrungen mit Dir dazu nutze, Altes abzulegen.

Du verdienst es. Und ich will mehr danach handeln. Uns zuliebe.

Königlich sinnlich

credit: printscreen von divinebitches.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Dies sind die schönen Momente unserer Sinnlichkeit: Wenn wir Beide gebannt sind von Deinem Verlangen und meine unbedingte Sehnsucht, Dich zu verwöhnen, auf Deine freie Erwartung trifft, voller Hingabe befriedigt zu werden!

Königlich sollst Du Dich fühlen in Deiner Lust und Weiblichkeit, und mein Hunger nach Dir soll Dir Rausch und Freude sein, Bestätigung, Anbetung und Sinnesrausch in einem – und dabei erlebst Du, wie ich in nichts zweimal befohlen werden muss und Du jederzeit die völlige Herrschaft behältst. Ein Wort von Dir genügt… für mehr oder weniger… und immer wieder sollst Du erleben, dass ich so unersättlich wie unermüdlich bin, von Dir zu kosten und Dir von Deiner Schönheit, von meiner Hörigkeit zu erzählen und Zeugnis abzulegen im Bad Deiner freien Lust.

Wenn Du mich rufst…

credit: printscreen von harmoniyfetish.com – bearbeitet vom diener der SHI – courtesy of kink.com

In meinem Gebet heisst es: Du bist meine lüsterne, fleischliche Versuchung, von mir täglich ersehnt…

Ich will Dich strahlen lassen in Deinem Bewusstsein, meine Lustgöttin zu sein. Ich möchte, dass Du Dich mit meinen Augen im Spiegel betrachtest, für immer in der Gewissheit, begehrt zu werden…

Und jedes Mal, wenn Du rufst, sollst Du mein Strahlen sehen, mein Glühen, die freudige Röte in meinem Gesicht, wenn ich gebannt von Deinem Schoss zu Dir krieche. Du bist meine Frau aller Frauen, in Dir begehre ich Dein Geschlecht, meine Gebieterin und HerrinFrau, meinen Engel, mein Lustweib.

Du bist die Mutter unserer Lust und weist mir immer wieder den Weg zu Deiner Freude. Und wie sehr ist es meine, wenn Dein Lächeln sieht, wie mein Blut in meine Lenden schiesst…

Kleine Liebeserklärung

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion.com

Ich liebe Deine Haut! Sie ist so warm, so geschmeidig, sie verdient so viel Zärtlichkeit! Weisst du: Sie macht mich zärtlich, weil mich die Ehrfurcht packt, sobald ich Dich sehe. Mir gefällt die Farbe Deiner Haut so gut!

Mir gefallen Deine Proportionen! Ich mag Deine Kombination einer kleinen, geschmeidigen Frau mit sehr klarer, selbstbewusster Haltung mit breiten Schultern. Du hast eine Brustraus-Haltung, du gehst mit erhobenem Haupt auf die Menschen zu, wobei Du immer den Dialog suchst. Du bist mein Wunder. Ich kann mein Glück immer wieder neu nicht fassen. 

Und – warum auch immer – denke ich plötzlich daran, wie schnell wir jeweils unsere Wohnung oder unser Zimmer bewohnt aussehen lassen. Und zwar wie schon lange bewohnt… So viel an Dir ist mir vertraut, Herrin, und dass ich immer noch mehr entdecken darf, ist so schön! Ich glaube, es gibt nichts, über das ich mit Dir nicht reden kann.

Danke, Herrin, dass Du immer da bist.

Ich sehe Dich an, ich entdecke Dich weiter, und ich weiss sofort: Liebeserklärungen können nie vollständig sein.