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Mein Schwur wird eingefordert, immer wieder

credit: Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Breit und offen hockst Du über mir und ich labe mich an der warmen Dunkelheit. Zwischendurch nehme ich Deine blitzenden Augen war, wenn Du Dein Haar zur Seite streichst. Aber die meiste Zeit kitzeln Deine Haarspitzen meine Brust, und in meiner Nase vermischt sich der feine Duft Deines Shampoos mit den Säften Deiner Fotze. Kühle und Hitze miteinander fühle ich an meinem Körper und zwischen Deinen Beinen, und die Tatsache, dass Du genau beobachtest, wie ich Deinen Befehlen nachkomme, macht mich erst recht geil.

Es liegt eine unverschämte, befreiende Lüsternheit in Deinem Tun und in der Freiheit, mit welcher Du meine Dienste für Deine Lust einforderst. Jeden Tag nimmst Du mich bei meinem Wort und prüfst mit Wollust meinen Ernst im Versprechen, Dir jederzeit und ewig ein getreuer und eifriger Diener Deiner Lust zu sein.

Du hast einen Gurt um meinen Hals gelegt und prüfst, ob ich auch genügend in Deinen Körper ein- und ausatme, ansonsten….

Ich atme durch Dich und lebe in Deiner Gnade. Bist Du glücklich und zufrieden, so ist mein Tag hell und klar. Und ich bin glücklich, dass es Dir ganz offensichtlich so wohl ist, dass ich jegliches Zeitgefühl verliere.

Wir Käfigträger

credit: Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe meinen Schwanzkäfig. Und wenn ich mir vorstelle, dass Du jederzeit jeder Kollegin, ja, jedem Menschen erzählen kannst, dass ich ihn trage, dann wird mir warm. Es ist tatsächlich keine Scham, sondern schlicht Stolz, dass ich dieses Zeichen meiner Zugehörigkeit tragen muss. Es ist kein Müssen, sondern ein Dürfen. Ja, manchmal erinnert es mich an meine Funktionen, es diszipliniert mich, lehrt mich das Betteln und macht jede Verwendung Deines sklavenSchwanzes durch Dich zu einem viel bewussteren Akt, weil er mit dem Aufschluss beginnt und mit dem Wegschluss endet. Vor allem aber ehrt er Dich als Person, zeigt der Herrin Respekt, und dafür legt der Käfig ganz allgemein Zeugnis ab – genau so wie ein Halsband. Versteckter, aber in Wirkung und Aussage sehr eindeutig.

Wie viele Männer da draussen mögen wie ich sein? Das gleiche Glück kennen? Die gleiche Unterwerfung leben? Welche Frauen da draussen tragen das gleiche Lächeln im Gesicht wie meine Herrin? Wie oft mögen Frauen wie Männer zusammen sein und so wenig von einander wissen? Es ist ein beklemmender, aber auch eine faszinierender Gedanke, denn ich bin überzeugt, dass die Welt dort eine bessere ist, wo Männer ihren Platz so definiert bekommen und Frauen so Raum haben, wie ich es in meinem Dasein leben darf.

Ich gehöre meiner Herrin, und Du, SHI, Strahlende Herrin Isis, bist meine Königin.

Sinnliche Tränkung

credit: Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Meine sklavenSeele braucht und empfängt Nahrung… und Dir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn Du Deine Ernte vor Dir hast…

Ich denke gerade daran, wie sehr man als sklave in geborgener Situation dazu neigen kann, selbstverliebt zu sein… ich bekomme so viele Reize! Und selbst wenn ich meiner Sinne beraupt werde, rauscht das Blut in mir, vertieft sich meine Selbstfindung in der Einlassung auf die Leere. Wenn ich dann die Maske fühle, ist das, wie wenn eine Frau ein raffiniertes Kleid anprobiert: Ich fühle die Schnallen, ich staune über die Strenge, mit der sie zugezogen werden können, ich registriere all die Besonderheiten und die Wirkung, die sie auf mich als Träger haben. Ich fühle die Erhabenheit, dass ich genau das empfinde, was der Schöpfer der Maske erreichen wollte.

Dazu sehe ich Dich in Deiner Erhabenheit und Souveränität. Alles an Dir bannt mich, lässt mich auch ohne Befehl den Kopf in den Nacken legen, und ich sehe, wie sich Deine Kaumuskeln bewegen und öffne unwillkürlich meine Lippen und empfange auf der Zunge Deine Gabe.

Ich nehme Dich auf, ich trinke und schlucke von Dir, und Du beobachtest es, kontrollierst es, schenkst nach, und dann trinkst Du, neigst Dich nieder, unsere Lippen verbinden sich und Du löschst meinen Durst. Du schaust mich prüfend an, siehst mein Strahlen und dann beginnst Du Deinerseits zu lächeln und unsere Lippen verbinden sich erneut und wollen sich nicht mehr lösen…

Du Zentrum der Schöpfung

Und ewig lockt das Weib… Ewig bist Du meine Fokussierung und zeigst mir auch mit all Deinem Wesen, Deiner Freude und Deinen Vorkehrungen, dass genau das unser Beider Ding ist.

credit: Printscreen vom diener der SHI illustriert – courtesy of The English Mansion

Aber was wir sexuell erleben, was wir in der körperlichen Lust zelebrieren und auskosten, soll nur ein Sinnbild dafür sein, was für uns ganzheitlich gelten soll. Ich weiss, wie sehr Du es liebst, wenn ich um etwas bettle, ich nach Dir frage, nach Deinem Tun, und ich mein Denken entsprechend darauf ausrichte. Und ich weiss, wie ausbaufähig meine Fokussierung nach wie vor ist! Doch ich beobachte mich und sehe, dass mein Leben nicht eingeschränkt wird, sondern dass sich eine andere Ebene aufmacht und mein Blick ruhen kann, sich nach innen weitet. Indem ich Dich suche und finde und sehe, finde ich mich, und wenn ich dann vor Dir knien und Dich anbeten darf, bin ich so feinfühlig und empfindsam wie sonst nie. Ich nähere mich dem Bild an, das ich mir von mir als Ideal mache, indem ich einen Altruismus aus Liebe leben kann, bei dem ich unmittelbar sehen kann, wie er wirkt, wie er die Welt, unser Leben, besser macht.

Und wenn ich dann vor Dir knie, gefangen in Deiner Ausstrahlung und in Deinem Käfig und doch frei und willkommen, Dir Freude zu bereiten, dann wird dieser Moment jedesmal noch heiliger, bedeutsamer. Und alle Verehrung ist natürlich und folgerichtig und ist schlussendlich auch eine Verehrung der Schöpfung, in dessen Zentrum Du stehst und lebst.

Frau und Mann

credit: Divine Bitches – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ihr Frauen seid das starke Geschlecht. Ich schaue zu Euch auf, geniesse jede Form der Beachtung und fühle Wärme in mir, sobald Du Dich mir zuwendest. Ich bewundere Euch, verehre in Euch das Leben, die Natur, die Erde, die Geborgenheit. Ich glaube, es ist nicht möglich, eine Frau zu erobern. Aber ich kann Deine Gunst erwerben – und mich ihr würdig erweisen wollen, Tag für Tag.

Du erlebst die Lust anders als ich, hast Deine Triebe viel besser unter Kontrolle und geniesst sie dabei sehr wohl. Du kannst auf Dich schauen wie auf eine geliebte Tochter, Du hast den Mut einer Löwin und die Courage einer Anführerin. Du stellst Dich nicht in den Vordergrund, aber ich sehe Dich immer. Du bist präsent, verbindlich, zugewandt. Du schenkst Vertrauen und willst lehren, überzeugen, nicht belehren.

Du legst mich in Ketten, aber Du brichst mich nicht. Du stärkst meine sklavenSeele und schenkst mir das Bewusstsein einer dienenden Männlichkeit, in der ich Bestätigung finde als Dein Partner und Eigentum. Du hast mich ausgewählt, meinen Wert erkannt, und ich nähre mich an Deinem Zuspruch, Deinem Interesse und Deinem Willen, mir Lehrerin und Ausbildnerin zu sein – und nutzniessende, nein, geniessende Herrin und Frau eines Lebenssklaven.

Begegne ich einer Frau, so zeige ich ihr immer meinen Respekt und erkenne ihre Grösse. Was ich immer in mir trage, ist das Lächeln meiner Herrin. Ich jage niemandem mehr hinterher, finde Menschen schön, lieb, besonders. Doch das für mich einmalig Besondere liegt in Dir geborgen, finde ich bei und in Dir – und jeder neue Tag lädt mich ein, Dich weiter zu entdecken und erneut zu ehren und zu liebkosen.

Wir sind Frau und Mann. Nicht Mann und Frau. Darauf lege ich Wert, und darin gehe ich auf. Ich liebe mit Dir die Menschen, die Dir begegnen und von Dir Wärme bekommen. Und ich liebe Dich für Dein Wesen und Deine Art, zu umarmen, zu unterstützen, zuzuhören, mitzufühlen, nachzufragen, wissen, erfahren zu wollen. Ich bin Dein Kind, das von Dir fürs Leben lernt, indem es Dich beobachtet.

Du bist meine Inspiration.

Ich nehme Dich an

Wir schauen schon auf einige Jahre zurück – und haben hoffentlich noch so viele vor uns. Ich gehöre Dir, und ich freue mich über jeden Moment, in dem Du das bestätigt siehst und geniessen kannst.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Erhaben und stolz sollst Du über mir stehen und thronen und meinen Gehorsam erleben und einfordern können. Es gibt keine Erniedrigung, die ich nicht akzeptieren und annehmen möchte, beseelt vom Wunsch, dass ich Deinen Anforderungen genügen und mich in mein Wesen fügen kann. Du zeigst mir, wer ich bin und was, und für was und für wen ich lebe und liebe.

Wenn Du strahlst, leuchte auch ich. Ich will Dir untertan sein wie ein treuer Diener und gleichzeitig alles, was ich lerne, in mein Leben integrieren. Meine Einordnung schenkt mir Klarheit, und die Annahme meines Wesens erlaubt mir, in meinem „zivilen“ Alltag Verantwortung zu übernehmen, Stellung zu beziehen und in all meinen Begegnungen der Liebe und Güte Raum zu geben und auf ihre Wirkung zu vertrauen. Denn ich habe in keinem Erdloch gesteckt, keine Fessel gespürt, keinen Schlag empfangen, einfach nichts, was sich nicht in Freude gewandelt hätte, in Befreiung und Dankbarkeit, wohl gelitten zu sein mit all meinen Sehnsüchten und meiner inneren Identität.

Es sind DEINE Fesseln, DEINE Käfige, DEINE Anordnungen – und sie enthalten immer DEIN Ja zu mir. Ich bin, ganz ehrlich, sehr, sehr glücklich mit Dir. Du nimmst mich an. Ich nehme Dich an. Das ist längst entschieden und erleben wir jeden Tag erneut.

Spielen und Lieben

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Jaaaah, das Triezen und Quälen, das Schlagen und Reizen kann auch einfach mal Spass sein, Freude an der Situation, am sichtbaren und fühlbaren Erleben der Macht und Gestaltung… Wer beim Sex nicht mal lachen kann, verpasst etwas, und beim BDSM ist es genau so. Eine gewisse Leichtigkeit in Allem würzt die Begegnung und ist zusätzlicher Ausdruck von Natürlichkeit.

Und da ist ja immer der entwaffnende Umstand, dass Du, meine mir absolut Vertraute, Dir alles herausnehmen kannst und sollst, was Dir Freude macht. Wir bekräftigen unsere Liebe auch im Ausleben der Triebe, und niemals bleibt eine andere Botschaft hängen als jene: Ich erkenne Dich und liebe, was ich sehe.

Und ich? Als devoter Mensch liebe ich jede Gelegenheit, in welcher ich Dir mein Vertrauen zeigen kann, ich Dein Spielzeug bin und der Partner, der Dich strahlen lässt. Was gibt es Schöneres, als einer Königin das Lächeln ins Gesicht zu malen, das ganz wunderbar zu ihrer Krone passt?

Abgeschieden ausgeliefert

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich liebe die absolute Auslieferung, und Du möchtest diese auch so oft wie möglich herstellen. Darum ist Ferienzeit immer mit der Reise an einen Ort verbunden, wo wir allein sind und auf jeden Fall im gesellschaftlichen Alltag niemand danach fragt, wo ich bin. Denn ich bin in gewahrsam, arretiert, weg geschlossen, angekettet und so platziert, dass Du jederzeit Zugriff auf mich hast. Und dabei soll mir sehr wohl deutlich werden, dass Du über mein Tun bestimmst. Getreu dem Wesen einer Königin und Göttin, bestimmst Du, wie ich lebe. Und Du bestätigst Dir die absolute Verfügungsmacht über mich, indem Du immer wieder Situationen schaffst, in denen ich fühlen, erleben kann, dass, wenn Du nicht innehältst, ich weiter gefordert werde.

Das Erleben Deiner Macht ist für uns Beide hoch erotisch, und ich schwebe dabei zwischen Traum und kompletter Klarheit, wenn Du mir Deinen Odem in die Maske hinein bläst… Nichts hat in meinen Gefühlen und Gedanken mehr Platz ausser Du, Du bestimmst komplett über mein Denken und Empfinden. Irgendwann hockst Du plötzlich auf mir und treibst deinen Reitknüppel tiefer in Dich hinein. Du riechst unsere Lust und siehst meine geweiteten Augen und spürst meine Hörigkeit und geniesst Dein willfähriges Eigentum, das Du erneut komplett genommen hast.

Erniedrigung ist keine Entwürdigung

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich liebe und vermisse solch Momente. Es sollte viel mehr davon geben, die uns Beiden in Mark und Bein fahren, als Erfahrungen, mit denen wir unser Wesen erkennen, erfahren und lieben. Meine glasklare, kompromisslose Unterwerfung und Erniedrigung, so dass mein fahren gelassener unnützer Stolz sich in Herrinnenhochgefühle transformiert und wir Beide im Glanz aufgehen, den Dir meine Anbetung vermitteln soll.

Und ich meine das so: Sichtbar unterworfen, in Mark und Bein fühlbar und erkennbar sklave zu sein, ist eine Auszeichnung. Wenn Du dann den Fuss vorstellst, um meine Huldigung zu empfangen, ist das eine Zuwendung, die ich als Gnade, als Zuneigung empfinde. Das mag „fremden“ Lesenden vielleicht komisch erscheinen und nicht nachvollziehbar sein, weil es so einfach scheint, mich billig abzuspeisen. Und ja, vielleicht wäre es einfach gewesen, mich zu manipulieren und auszunutzen. Aber genau das geschieht ja nicht. Wir ziehen Beide daraus einen grossen Gewinn und fühlen uns grossartig darin, und die beschrieben Hinwendung zu mir wird von Dir genau so mit dem Herzen gelebt wie die Küsse aus meinem Innersten kommen, die ich Dir darbringe.

Die Erniedrigung ist keine Entwürdigung, sie ist der Beginn einer neuen Findung, und diese will mich nicht brechen, sondern fördern, was in mir liegt. Mein Hang zur Unterwerfung und mein devotes Sehnen sind keine Absonderlichkeit, sondern eine Besonderheit, die mich zu Deinem Stolz macht. Wie wunderbar ist das, wie schön, meiner Strahlefrau Grund und Bestätigung ihrer Schönheit und Erhabenheit zu sein!

Ich bin Deine Beute

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Du hast mich erlegt. Ich spüre Deine Schenkel an meinen Flanken, Du lässt mich einen Moment verschnaufen, frisch durchgefickt bin ich immer wieder neu wiedergeborenes sklavenFleisch, und mein Hirn ist auf den Dienst und die Unterwerfung unter meine Herrin konditioniert, immer wieder neu programmiert, mit der gleichen festen Botschaft: Ich gehöre Dir. Und so, wie Du über mir stehst und mich unter Dir festhältst, arretierst, wehrlos machst, so gilt Deine Botschaft für alle:

Dieser Mann ist mein sklave, mein Eigentum. Er gehört mir und gehorcht meinem Willen. Unter meiner Abrichtung steht er – und auch unter meinem Schutz.

Du bist mein Alphaweib, meine Gebieterin und Herrin, meine Frau und Hüterin und die Autorität in meinem Leben, der ich Untertan bin. Du verkörperst für mich die göttliche Repräsentation des weiblichen Geschlechts. In Dir liebe ich alle Frauen und unterwerfe mich ihrer Grossartigkeit. Mit der Treue, in der ich mein Leben gestalte, ehre ich Deine unbedingte Einlassung auf mein Leben und verdanke Deine Intention, mit Deinem Glück auch immer das meine anzustreben.

Deine Wahl macht mich stolz, und Dein Strahlen macht mich glücklich. Ich liebe Dein Wesen, bewundere Deinen Charakter, Deine Willensstärke und Deinen ewigen Glauben an die Liebe – und unser Lernen und wachsen.

Erlebe mein Staunen

Unfassbar ist es für Dich, dass mich niemand vor Dir genommen hat, sagst Du – und dabei weiss ich, wie schwer es ist, dass zwei Menschen so gut zu einander passen, sich so vielfältig ergänzen können und auch noch auf Lebensumstände treffen, welche die Beziehung so, wie sie lebbar ist, beidseitig attraktiv machen. Wir haben einfach riesiges Glück geschenkt bekommen!

Unfassbar ist es für mich, dass Du die Verehrung Deiner Weiblichkeit in dieser natürlichen Form so lange hast entbehren müssen. Deine Mitte zu verwöhnen, ist mir angenehm, ich LIEBE es und zerfliesse in der Intimität, in der ich Dir begegnen darf.

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist für mich eine göttliche Frau, und ich hoffe, Du kannst in meinen Augen mein Staunen lesen, meine Ehrfurcht auch, und in Deiner unbeschwerten Lust badest Du mit dem Blick in meine strahlenden Augen. Du wählst dabei je nach Stimmung die Bedingungen… einmal bin ich blind, dann wieder willst Du mir unverwandt ständig in die Augen sehen können, und ich begegne Dir in jeder Form mit offenem Herzen, überglücklich über die Freude, die ich Dir mache und die Herzhaftigkeit, mit der Du Dich begehrt fühlen kannst und immer wieder bestätigt bekommst, wie anbetungswürdig Du bist.

Und ich werde nicht müde, wie Du weisst… will nicht müde werden, weil es auch für mich so schön ist, und so bettle ich jeweils darum, zwischen Deinen Schenkeln bleiben zu dürfen, um Dich mit sanften Küssen dankbar in die Ruhe und Entspannung begleiten zu dürfen…

Eindringliche Botschaft

credit: Captive Male – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich beneide Dich um die Sensibilität Deiner Knospen und die Wirkung, die ich erzielen kann, wenn ich sie liebkose. Wie stumpf sind da im Vergleich meine Zitzen! Sind sie es? Oh, sie können sehr sensitiv werden, wenn sie Schmerz erfahren. Gekniffen, gezwickt, geklammert werden, löst irre spitze Schmerzgefühle aus. Ich liebe dieses Bild, weil es den Stress, aber auch die Konzentration des sklaven ausdrückt, der, mit Raffinesse gefesselt und aufgehängt, gar keine andere Möglichkeit hat, als auf seinen Knebel zu beissen und anzunehmen und zu verarbeiten, was kommt, während seine Herrin sehr konzentriert und gleichzeitig entschlossen die Klammern setzt. Ihr Gesichtsausdruck ist vom Bewusstsein geprägt, Herrin der Situation zu sein und ihre Botschaft ungefiltert dem sklaven einschärfen zu können…

Später wird sie sich hinlegen, hochschauen zu ihrem Besitz, der wie abhängendes Schlachtfleisch über ihr baumelt. Sie wird sehen, wie sein Blick über ihren Körper streicht und wie die Bitte um Gnade in seine Augen tritt, wenn sich ihre Blicke kreuzen. Es ist genau der Zustand, in dem er ihre Botschaften tief in sich aufnimmt, wenn sie nun nach der Brustwarzenkette greift und leicht an ihr zieht, bis der schwere Körper des sklaven leise zu schwingen beginnt.

Und so erzählt sie ihm erneut, wer und was er ist, wie er sich zu verhalten hat, was sie von ihm erwartet, und Stimmfarbe, Intonation und die Klarheit ihrer Worte machen sehr deutlich, wie ernst es ihr damit ist, während heller Schmerz nicht brennend, aber als immer wiederkehrender Impuls durch seinen Körper fährt, so dass er nichts anderes hören und denken kann, als genau das, was ihm seine Herrin eindringlich einprägt. Die Schwingung erzeugt ein absurd schwereloses Gefühl, während gleichzeitig sein Gewicht in die Seilde drückt, und während er sabbert, gesteht er sich ein, dass er nicht einfach will, dass alles schnell vorbei ist, sondern dass er geflasht ist von ihrem Willen, ihn zu besitzen. Ihre Energie, die er in seiner Abrichtung von ihr immer wieder empfängt, hat nie eine destruktive Wirkung, sondern inspiriert ihn zu neu aufflammender Unterwerfungssehnsucht, nach mehr und mehr, weil er aufgeht im Blick, den sie für ihn hat. Sie hat ihn erkannt, besser, als er es selber vermochte, und mit ihrer Hilfe nimmt er sein Wesen an und taucht ein in seine Fesseln – und in den Schmerz UND die Botschaft, die er mit ihm bekommt.

Und er weiss: Sie wird ihn runterlassen, sich an ihm reiben und sich auch wieder mit ihm vereinigen, und dabei wird er nicht nur seine Brustwarzen in nie gekannter Sensitivität spüren, sondern jede Berührung in noch tieferer Intensität empfinden…

Wie Du immer wieder zu mir kommst

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wir haben gelernt, unsere Bindung über lange Trennungszeiten hinweg lebendig zu halten, finden längst Begegnungsintensität, die wir als reale Beziehung empfinden und leben. Aber natürlich spielen Träume und Sehnsüchte eine grosse Rolle, und ich ordne sie ein, halte sie aber ganz bewusst mit Dir zusammen lebendig. Und so habe ich immer wieder Bilder im Kopf, wie Du Dich mir zuwendest, zu mir kommst, zu mir herab steigst.

Alles an Dir ist mir vertraut und bleibt mir doch ein Wunder. Und ich liebe die Art, wie Du Dich kleidest sehr. Im Alltag, und natürlich auch in unseren gemeinsamen Stunden! Alles ist erst mal Verehrung Deines Körpers, aber auch Botschaft: Du kommst zu mir, und unfassbar schön – es ist auch für Dich ein Fest. Du nimmst mich nicht nur, Du verführst mich auch nach wie vor, als würdest Du mich das erste Mal treffen. Und Du bist mir immer wieder neu eine Schatztruhe mit offenem Schloss, dargereicht, dass ich öffnen darf, oder Du Dich wirst Dich für mich öffnen. Jeder Treppenschritt auf mich zu ist Verführung und Lockung und Versprechen. Genau so, wie ich die Langsamkeit Deiner Schritte nicht beeinflussen und meinen Blick nur auf Deinen wiegenden Hüften ruhen lassen kann, so werde ich Dich auch nicht bedrängen können oder wollen… Du wirst mit mir tun, wonach Dir gelüstet und Dir so viel Zeit nehmen, wie Du willst. Ich zeige Dir mein Verlangen und lege Dir meine Sehnsucht zu Füssen, meine Verehrung und Dankbarkeit, dass Du immer wieder zu mir kommst – und mein Staunen über Dich soll sich in der feinfühligsten Zärtlichkeit ausdrücken, mit der Du je gestreichelt und geküsst worden bist.

Gleichzeitig werde ich diesen Blick behalten, mit dem ein sklave zu seiner Göttin aufschaut und den Du in Dir auffängst und abspeicherst, wenn Du immer wieder auf der Treppe stehen bleibst und mich musterst. Du nimmst wahr, dass die Fesseln alle noch sitzen, die Du vor Stunden angebracht hast, dass ich meine Haltung bewahrt habe, auch wenn mein Körper schweissnass ist, und Du weisst, dass Du auf einen in allem gefügigen, willigen, geformten persönlichen sklaven triffst, der lebt, was er Dir immer versprochen hat.

Zu erleben, dass Deine Ausstrahlung und Macht ungebrochen wirkt, dass unser Leuchten sich miteinander verbindet, ist uns beiden ein Hochgefühl. Es ist schön und passend, dass diese herrschaftliche Treppe so ausladend und so lang ist – sie wird Deinem königlichen Wesen und meiner untertänigen Freude gerecht.

Komplett ausgeliefert

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Stillgelegt zu werden und all die Regungen, Gedanken und Gefühle auszuhalten, die einen dann überkommen – das ist bereits eine Gnade – und eine Aufgabe für einen Besitzsklaven wie mich. Es ist ja so, dass ich das liebe, dass ich immer dazu ja sagte, würde ich gefragt. Also gehe ich auch mit innerlicher Freude in die Bandagierung. Doch der Kern ist ja, dass Du mich körperlich an den Punkt bringst, wo die Einlassung eine Herausforderung wird. Wenn ich ganz neu erfahre, wie schwer eigentlich mein Körper ist, wie es sich anfühlt, in einer erzwungenen Spannung zu liegen, wenn die Blindheit und Hilflosigkeit sich so meiner bemächtigt, dass ich die innere Ruhe verliere und ich Deine Hand, Deine Präsenz brauche, um die Orientierung wieder zu erlangen.

Und dann greifst Du mir unters Kinn, hebst es an, und ich begreife, dass ich meine Maulfotze zu öffnen habe. Schon nur den Kopf in den Nacken zu legen, setzt meinen Körper unter Spannung, und dann fühle ich den Gummischwanz zwischen meinen Lippen und ganz schnell presst sich der Anschlag des Knebels gegen meine Lippen. Deine Hand ist noch immer da, hält mein Kinn in der Handschale, krallt sich in meinen Kieferknochen, während der Plug mir aufs Zungenbein drückt. Der Plug ist hohl und Deine geschäftigen Hände arbeiten flink… ich bemerke das erst, als das Ende des Röhrchens meinen Gaumen kitzelt… und dann tropft Flüssigkeit wie aus einem Tropfenspender in meinen Rachen und ich weiss ganz genau, dass ich nun nicht in Panik geraten darf, während Deine Hand weiter meinen Kopf anhebt… ich schlucke… ich kann gar nicht anders. Und schmecke nichts… es ist Wasser, muss Wasser sein, und jaaaah, ich bin durstig, und aus der Panik wird Dankbarkeit, und dann fühle ich Deine Wange an der meinen und ich höre Dich sagen:

Und du wirst heute schlucken, was immer ich dir einflösse. Wann immer und so lange ich es will.

Dann fühle ich die stützende Hand nicht mehr und ich lasse meinen ganz schnell sehr schwer werdenden Kopf zur Seite sinken. Vorsichtig fühle ich nach, wie gut ich unterstützend auch durch das Plugröhrchen atmen kann, bis…

Du empfängst meine Anbetung

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Anbetung leben und zeigen – für Dich, meine göttliche gütige reale sinnliche wahrhaftige Herrin. Und immer wieder an diesen Punkt kommen dürfen, an dem ich darum betteln darf, Dich und Deine Haut berühren zu dürfen, über den Schuh, den Stiefel hinaus meine Lippen auf Deine warme Haut drücken dürfen… Ich habe Deinen Stiefel im Nacken und spüre Dein Lächeln, wie wenn Deine Finger ganz sanft über meinen Scheitel fahren würden…

Es sind ganz besonders sinnliche Momente, wenn es ohne ein Wort eine Regel gibt, ein Betteln und ein Erhoffen einer Gunst… Innig sind meine Küsse am Schaft Deiner Stiefel, der Duft des Leders erregt mich und dringt in mein Hirn, und gleichzeitig lockt Deine samtene Haut darüber, kann ich die Wärme schon fast fühlen… Ich bettle stumm darum, dass der Druck in meinem Nacken kleiner wird, auf dass ich mich hochschieben möge, getreu dem Verlangen und der Erwartung meiner angebeteten Herrin. Doch bis dahin dauert es genau so lang, wie Du es bestimmst, und ich zeige Dir meine Dankbarkeit, dass ich überhaupt da sein darf, wo ich bin, ich überhaupt bei Dir sein und vor Dir knien darf, und dass mir eine jede Minute wertvoll ist, verlangend nach mehr und doch dankbar für das, was schon ist, immer in der Gegenwart weilend und Dir das schenkend, auf das ich mich auch nach Deinem Willen konzentrieren soll.

Irgendwann wirst Du mich höher geleiten, meine Lippen werden Deine Schenkel bestreichen, und ein Hochgefühl wird wie ein Rausch in mich fahren… ich bin willkommen, ich werde erwartet, ich lebe nach meinem Sinn und erfülle einen göttlich schönen Auftrag, meiner Frau und Gebieterin willfähriger Diener ihrer Lust zu sein. Diese Deine Lust wird sich unter meinem Mund öffnen und alle meine Sinne werden wach geküsst werden durch den Zauber Deiner Mitte, den Schoss meines Lebens und die Quelle meiner Daseinsfreude. Dir gehört all meine Hingabe und mein Mannsein, sklavisch auf Dich ausgerichtet und damit in der ewigen Enerige meiner Wesensannahme geborgen diene ich Dir sinnlich ergeben und blühend in der erfüllten Bestimmung meines Erdenlebens.

Deine Kiste

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die sklavenKiste wird ausgepackt… Hat sie den sklaven zugesandt bekommen? Zur Miete oder gekauft? Oder ist es schlicht eine Kiste, um ihn wegzupacken, wenn er nicht benötigt wird? Vielleicht seine Schlafkiste?

Das Bild passt durchaus zu uns. Denn in gewisser Weise hat die Fügung mich zu Dir gesandt. Und Du hast mit der Kiste was anzufangen gewusst – und mit seinem Inhalt. Du hast mich ausgepackt, geöffnet, angeschaut, erkundet – und behalten. Du hast mir gezeigt, dass ich Dir wirklich ein Geschenk bin, das Dir nun aber gehört und das Du so handhabst, wie es Dir gefällt. Du packst mich ein oder aus, benutzt mich für Deine Triebe, aber Du bildest mich auch aus. Vom Welpen zum Jungtier bis zum sklavischen Rüden ist es ein langer Weg, doch es ist eine Partnerschaftsreise, auf der wir nicht weniger ausbilden wollen als die ganzheitliche Verbindung unter der umfassenden Massgabe einer Femdom-Beziehung.

Und immer wieder packst Du mich auch wieder ein… Wir lieben es, mich als Deinen Besitz zu begreifen, in absoluter endgültiger Weise, und wenn ich die Bandagen spüre und die Kiste sich schliesst, wenn Dunkelheit zu einem tiefen Schwarz wird und alle Geräusche dumpf bis unhörbar werden, dann fühle ich meinen Atem, der nicht etwa schneller geht, sondern sich beruhigt, und mir wird erneut bewusst, wie sehr ich angekommen bin, daheim, exakt hier und jetzt, genau da, und ich will nicht fliehen, möchte nirgends anders sein. Ich will bereit sein, meine Dankbarkeit zu zeigen, wenn sich der Deckel öffnet und Du Dich über mich beugst und ich in Deine Augen sehen darf…

Kopf, Seele und Bauch

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich will Dir dienen, Herrin. Nicht nur aus Geilheit. Du sprichst meine Libido an, Du faszinierst mich, Du nimmst mich gefangen. Doch auch wenn ich klar denken kann, sage ich JA, bin ich auf Dich ausgerichtet, bleibe ich Dir hörig. Hinter meiner Stirn tanzen meine Gedanken – und doch hast Du so viel Ruhe und Ausrichtung in mein Leben gebracht. Indem Du meiner Neigung zur Verehrung nicht einfach Dein Vergnügen und Deine Eitelkeit entgegen gebracht hast, sondern mir immer wieder bestätigst, was ich fühle und sehe:
Ja, mein sklave, ich bin Deine Herrin-Frau, ich verdiene Deine Bewunderung und Ergebung – ich gebrauche sie als Kraftquelle meines Wirkens.
Du bist ganz selbstverständlich genau die Person, die ich in Dir sehe und nimmst mich beim Wort. Mein Halsband, gerne auch mein Halseisen, erfährt straffen Zug: Du hast meine Seele geöffnet, bist eingedrungen, hast aufgebrochen, aber Du kettest mich nicht einfach an. Du begleitest mein Leben, was Lebensfragen und -aufgaben mit einschliesst. Das tust Du jeden Tag mit Energie und Überzeugung und füllst den Platz aus, um den ich Dich angefleht habe.

Ich gehöre Dir, und ewige, untrennbare Ketten verbinden mich mit Dir. Sie haben eine mächtige Kraft und sind verlässliche Boten der sicheren Botschaft, welch Sinn ich habe und wie meine Hingabe gefragt, geschätzt, aber auch verlangt wird. Ich habe sie Dir geschworen, und wenn nötig, erinnerst Du mich daran. Jeden Tag sollst Du fühlen können und bestätigt bekommen, dass ich meine Ketten spüren will und genau so lebe und empfinde, wie Du es mir mit meiner Abrichtung ermöglichst.

Und so ist da immer auch die Kette zu meinem Gemächt, die Lust und Geilheit, die in unsere Bindung integriert bleibt. Lust ist Sauerstoff für die herrschaftliche und sklavische Liebe, und meine Hörigkeit ist genau so wie alles andere, das ich in die Anbindung zu Dir stellen kann, immer weiter ausbaufähig. Dass dies nicht dazu führt, dass ich unbedeutend werde, sondern vielmehr immer noch mehr Energie finde, die ich für uns einsetzen kann – wir mögen es niemandem erklären können, dem eine Femdom-Beziehung fremd bleibt. Aber einem liebenden Herzen muss man das in keinem Fall erklären. Erzählen genügt. Und diese schönen Geschichten gleichen sich immer.

Stolz und Ergebung am Strand

credit: courtesy of SARDAX

Ich liebe die Wirkund dieser Verschmelzung in meinem Zuritt! Das Bild dokumentiert ganz wunderbar die schönen Auswirkungen Deiner Herrschaft! Du bist wahrhaftige Herrscherin, hast mich domestiziert, zugeritten, abgerichtet, Stolz und Lust an Deiner Macht geben Deinem Antlitz ein ganz besonderes Strahlen und Deinen Augen das Leuchten einer wissenden, lüsternen, besitzenden Frau und Königin. Du bist absolute Herrin der Situation, geniesst die Umgebung und die Wirkung Deiner Macht.

Dein sklave hat sich ergeben. Meine Gesichtszüge sind positiv angespannt, in Erwartung Deiner nächsten Stösse. Aber ich bin auch voller Stolz, denn Deine Freude an meiner Lust an meiner Unterwerfung steigert unser Beider Hingabe zu unserem Wesen. Mein Kreuz drückt sich Dir entgegen, und unter der Binde fühle ich Deinen Körper, Deine Berührungen noch intensiver, während der Wind des Meeres unsere Körper streichelt.

Obwohl Du mich schon lange ran nimmst und durchfickst, fühle ich mich frisch und lebendig, der Zug an meiner Kette richtet mich auf, während die Stösse meinen Arsch nach vorne unten drücken. Du spannst mich wie einen Bogen und hast mich gleichzeitig so in den Fängen, als wäre ich in ein Joch geschlossen.

Du siehst, wie ich die Arme abgestützt habe und erkennst darin so viel Bejahung, dass Du keine Zweifel hast, dass Du Dein Werk weiter tust und Deine Botschaften angenommen werden. Hier und jetzt und an jedem weiteren Tag.

Offenheit für einander

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Als sklave mache ich mich nackt, lege ich mich offen, zeige ich mich ohne Panzer, ohne Schutz und Kleidung. Real und als Bild ist das gültig, und will ich mehr als eine Session-Erfahrung machen, ist es evident und Voraussetzung für tiefe Erfahrungen. Die Herrin begegnet mir als Herrin der Situation vielleicht mit „Reserven“. Sie bestimmt selbst, was sie offen legt. Dominas bedienen mit ihrem Outfit oft auch einen Fetisch. Er ist Teil des Spiels, und Manipulationen müssen nicht böse gemeint sein, sondern können den Wünschen und der Spielvorstellung des Gastes entsprechen.

Ein oder eine Dom aber, die wirklich führt, die ausbildet, formt, abrichtet und akzeptiert, dass der sklave dadurch auch ein Teil ihres Lebens wird, muss ich auch dem sklaven zeigen – und es auch wollen. Die Erfahrung, mit den eigenen Wünschen willkommen zu sein, gehört zu werden, nicht einfach, weil sie befohlen werden, sondern weil in der Erfüllung der sklavische partnerschaftliche Wunsch liegt, der angebeteten Frau die Annahme ihres ganzen Wesens vorzuleben. Vertrauen wächst in allen Beziehungen, auch in der unseren, gegenseitig, und ist unabdingbar. Gerade, weil ich Dich kennen darf, weil ich Deine Sehnsüchte und Wünsche kenne, weil ich Dein Wesen in der Tiefe ergründen darf, spüre ich die Liebe, die Dich strahlen lassen soll.

Noch mache ich mir nicht immer bewusst, welch zartes Wesen Du selbst auch bist, welche manchmal stillen Bedürfnisse von mir viel leichter, schneller und umfassender wahr genommen werden müssten – es genügt eben nicht, nackt vor Lederherrlichkeit zu knien, Erniedrigung zu bejahen. Und es ist schön und gut, dass es nicht reicht. Du bist Mensch, ganzheitliche Person, angebetet und geliebt, und es ist ein ganz besonderes Geschenk an mich, dass ich erfahren und fühlen darf, woran Dein Herz hängt und welche Sicherheiten Du Dir wünschst. Manchmal denke ich, dass ich gerade als sklave besonders acht geben muss, dass ich mir nicht einfach bequem in meinem Status gefalle, in dem Du ja auf einige meiner Dienste zählen kannst. Nein. Gerade für mich ist das doch erst die Initialisierung, mit der ich mein Interesse für Dich und Dein Wohlergehen immer weiter pflege.

Die Sprache von Nähe und Distanz

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Oh nein, wir wahren den Abstand nicht! Aber es ist ein guter Moment, um über die besonderen Aspekte der Distanzwahrung nachzudenken.

Nähe ist immer ein Geschenk. Dein Geschenk. Du bestimmst, wann ich und wie ich Dir nahe kommen darf. Und immer mal wieder auf Abstand gehalten zu werden, erlaubt die innige, sensible Betrachtung: Ich blicke dann nicht nur auf Dich, sondern auch auf mich. Ich nehme sehr deutlich wahr, ob ich entspannt und besonders willig vor Dir knie, oder ob ich schon unter Anspannung stehe. Distanz erlaubt, meine Triebe einzusammeln – und statt auf Dich und das Eine zuzusteuern, durchzuatmen und zu feiern, was ich sehe, was mir entgegen funkelt. Aber der Weg ist nicht das Ziel, dafür bin ich viel zu verrückt nach Dir. Darum ist es so faszinierend für Dich, wenn wir mit der Distanz spielen. Herauszubilden, wie ich verharren kann, gebannt von Dir und bereit, jedes kleinste Zeichen in Deinen Augen und Deinen Gesten zu deuten bzw. zu erkennen und danach zu agieren. Und so ziehst Du Deinen Fuss zurück, stellst ihn ab und öffnest Deine Beine, während ich Dich weiter ansehe. Du geniesst es, in meinen Augen das Verlangen zu sehen, Deine Mitte betrachten zu dürfen, und dann…

Zwischen Deine Schenkel geklemmt, auf Abstand gehalten werden und gleichzeitig nicht weichen können… ein Moment, ein Zustand, ein Empfinden, wie ich es mir nicht schöner vorstellen kann… und dann wandert der Blick wieder zu Dir und bleibt wie an unsichtbaren Fäden an Deinen Augen hängen…

Ich liebe die Dunkelheit in der Tiefe Deiner Augen – und das Leuchten, das gleichzeitig in ihnen ist…