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Anbetung

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Du bist mir göttliche Herrin. In meiner Hingabe hat Dein von mir gehauchter Name einen verheissungsvollen Klang. Und mit freier bejahender Lust kommst Du über mich, heiliges Geschöpf weiblicher Schönheit und Geilheit.

Mein Schwanz liegt seit unserer ersten Begegnung tatsächlich in der Macht Deiner Hand.

Heiss hab ich mir geschworen, Dein Wesen auch im Alltag zu ehren und Bindungswillen zu zeigen, die Lust an der Unterwerfung zu leben und Dir mit kleinen Zeichen und Diensten dieses Bewusstsein vorzuleben. Es gibt dabei meinerseits viel zu viel Nachlässigkeit – der Du meist mit Gnade, oft mit Güte, manchmal aber auch mit Härte begegnest.

Dabei will ich Dich nie herausfordern. Mein Glück ist Dein offenes Strahlen, wenn ich Dir echte Freude bereite.

Du bist ein wahres Lustwesen, meine ständig gewollte Versuchung, und wenn ich mich Dir als Deine persönliche sklavenSau mit Inbrunst bedingungslos unterwerfe, bin ich erlöst, vereint mit meinem Wesen und damit mit Dir – und in Deinem Reich geborgen.

Mein Körper gehört Dir, meine Seele vertraut Dir, mein Herz schlägt für Dich.

Ich bin Dein Eigentum und Dir ewig treu ergeben.

Ich bete Dich an.

Eleganz und Perversion

credit: printscreen von divinebitches.com – illustriert vom diener der shi – courtesy of kink.com

Natürlich spürt die sklavenSau, dass nicht nur ihre Konditionierung fortschreitet. Auch ihre Gebieterin verändert sich, wandelt sich, zeigt sich…
Ihre Kleider werden eleganter, weiblicher, sie geniesst es von Zeit zu Zeit, ihm als Lady zu begegnen, und begeistert fällt er nieder und küsst die Insignien ihrer Eleganz. Die Schuhe, die Absätze, die Strümpfe, und er akzeptiert und bejaht je länger je mehr jede Züchtigung, jede Konditionierung, Erniedrigung, Disziplinierung und jede Art von Dienst, welche ihn in die willenlose sklavenSchaft führt.

Längst ist die Macht der Herrin nicht mehr abhängig von der Art Ihres Auftritts. Sie könnte auch im Jogginganzug vor ihm sitzen. Doch wenn sie die Dame in sich nach aussen kehrt, wenn sie ihre Fraulichkeit dergestalt betont – wie könnte er dann anders, als in Ehrfurcht vor ihr knien, wobei ein Erschauern durch seinen Körper wandert, denn zu dieser Eleganz und Würde steht scheinbar im Gegensatz die erdige Lüsternheit, mit der er pervers zu den niedersten Diensten genötigt werden kann.

Ich bin Dir verfallen, bin Dein Eigentum, und Du machst mit mir, was Du willst.

 

Ohne Alter?

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credit: printscreen von divinebitches.com – illustriert vom diener der shi- courtesy of kink.com

Es ist gängige Ansicht, dass sexuelle Anziehung eine Beziehung auf Dauer nie tragen kann, dass sich diese abnützt und Gewohnheit und Gewöhnlichkeit einzieht.

Aber ich glaube, dass wir damit umgehen können. Immer. Denn ebenso gültig ist ja, dass die Sehnsucht nach Berührung, Zärtlichkeit und Sex nie verschwindet. Sie bleibt uns bis ins hohe Alter erhalten. Wir wissen Beide, wie es sich anfühlt, nicht anerkannt zu werden, und wir haben Beide diesen grossen Hunger in uns, der nach Sättigung schreit – und doch nie erlischt. Doch was uns so lange eine Qual war, weil wir keine Möglichkeit sahen, den Hunger zu stillen, ist nun zu einer süssen Sehnsucht geworden, die immer wieder Erfüllung finden wird. Und ich glaube wirklich, dass wir auch diese Art der Ansprache und Begegnung nicht verlieren werden. Geilheit wird immer bejahter Teil unseres Empfindens sein. Und Deine Lust ist mir Offenbarung, Dein Schoss die Quelle und das Ziel all meiner Freude.

Meine Chefin

Ich bin froh, muss ich keiner Frau mehr mein Naturell erklären, denn ich sehe längst, dass ich ein ziemlich komplizierter Fall bin… denn meine devote Wesensart passt eigentlich überhaupt nicht zu meinem Hang, Autoritäten grundsätzlich anzuzweifeln. Ich bin kein guter Teamplayer, ich hinterfrage oft Entscheidungen, bin nicht wirklich ein guter Befehlsempfänger, will immer wissen, warum ich etwas tun soll.

Aber es gibt auch meinen ewigen Traum, für die richtige Sache dem „richtigen“ Chef zu folgen und ihm eine Assistenz zu bieten, die ihn noch besser macht. Interessant ist, dass das ursprünglich keine Frau sein musste, bis mir klar wurde, dass ich für einen Mann nicht wirklich diese Sichtweise würde aufbringen können.

Gegen Dich soll es keinen Widerspruch geben. Ich brauche schlicht nur zu verstehen, was Du lange vor mir im Blick hast. Und Dir dann zu helfen, weiter zu kommen.

Fesseln habe ich immer geliebt

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Fesseln habe ich immer geliebt. Über sie bin ich mir überhaupt auf die Spur gekommen. Ich habe sie mir lange selber angelegt, bevor es erstmals eine Frau gab, die mich in Fesseln legte. Bondageliebhaber sind sehr willkommene Gäste in Studios, weil sie Grenzen wahren und vor allem die eigenen suchen. In Fesseln bin ich eingeladen, zu mir selber zu reisen, und viele ablenkende Gedanken auszuschalten. Sie erden mich. Ich bin ein Drifter. Einer, der seine Gedanken nicht lange auf eine Sache konzentrieren kann, der immer wieder abschweift. Fesseln erden mich, lassen mich erst zu mir kommen und dann bei mir bleiben. Und nun habe ich eine Frau, die das liebt und die mich so begleitet, dass ich nicht länger auf Ego-Trips surfe, sondern bei meiner Suche nach mir selbst Dich finde. Und so lecke und küsse ich Deine Zehen und geniesse Deinen festen Griff auf meinem Rücken, dann in meinem Nacken, dann…