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Liebe und Macht

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Lust, Geilheit, körperliche Ekstase, Triebe… alles wunderbare Ingredienzien unserer tiefen Bindung. Die Macht, die Du über mich hast, ist immer mit dabei, findet Ausdruck, prägt sich ein, lässt mich manchmal den Atem anhalten. Eine einzige Bewegung könnte mich folgenreich verletzen… Nichts kann deutlicher zeigen, was wirklich der Grund für unser tiefes Empfinden ist:

Hinter allem steckt Liebe. Die Fokussierung auf den Partner, die Tatsache (und das Wissen darüber), dass dieser Mensch ein Geschenk ist. Dieser Mensch, der vor einem liegt. Dieser Mensch, der über einem steht…

Und es ist wunderbar, schön, berauschend, schmeichelnd, wenn meine Unterwerfung, meine Abhängigkeit zelebriert wird. Wenn ich Grund genug, Anlass und Inspiration für einen Ritus bin, wenn eine Situation geschaffen wird, in der ich Dir vorleben kann, wie tief meine Hingabe geht und wie echt sie ist, wie sklavisch ich bereit bin, meine Dienerschaft anzunehmen und sie zu leben.

Und was sehe ich über mir? Eine tatsächliche Göttin, eine Frau, die ihrer Schöpfung gemäss mit Stolz und Lust ihre Weiblichkeit lebt. Das will ich unterstützen. Hierfür sollst Du so viele Bestätigungen erfahren, die Dir bekräftigen, wer Du bist. Mag sein, dass ich Dich besonders deutlich empfinden kann, doch was ich sehe und fühle ist nicht nur mir zugänglich. Du kannst für Menschen wirken mit Deiner Liebe, Deinem Wissen, aber auch als Herrin, die sich ihrer inneren besonderen Kraft bewusst ist.

Liebe und herrsche, Herrin, und es wird der Welt, in der Du lebst, besser gehen. Kraft will ich Dir geben durch meine Unterwerfung und Anbetung, und in meiner Hingabe sollst Du strahlen, Tag für Tag.

Sprechende Fesseln

credit: Captive Male – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Jede Fesselung ist eine so vielfältige Botchaft!

Was lässt sie mir noch an Möglichkeiten?
Was will sie von mir?
Wie packt sie, wie berührt sie mich?
Will sie mich fordern oder gar beruhigen?
Treibt sie mich an oder schenkt sie mir Zeit?

Gefesselt kann ich staunen über ein Kunstwerk, das mich bindet, aber nicht stranguliert: Ich kann fühlen, erproben, dass ich Freiheit verloren habe, gleichzeitig wird mir gesagt, dass Frau mich will. Genau so. Für lange! Mein Blut kann fliessen. Ich fühle es. Ich fühle mich. Ich denke anders, fühle anders. Und alles intensiver. Und was wird kommen? Und wann?

Ich bin präpariert. Ich bin ausgestellt. Ich bin überwältigt. Gebunden. Wehrlos. Dem möglichen noch intensiveren Gebrauch ausgesetzt. Ich muss vertrauen. Und oh ja, ich vertraue wirklich. Das Vertrauen ist stärker als jedes Unbehagen und wird mir helfen, das Angebot, das in der Fesselung liegt, zu geniessen. Wann kommst Du? Du wirst kommen! Und hoffentlich lange bleiben… und alles mit mir machen, was Du Dir vielleicht jetzt schon vorstellst. Es ist so was wie DEINE Liebeserklärung…

Und ich danke Dir dafür.    

Du, mein Erweckungserlebnis

Ich war keine Jungfrau mehr, als wir uns kennenlernten. Aber ich war ein zutiefst verunsicherter Mann, der noch nie Zutrauen in seine Manneskraft hatte und stark daran zweifelte, einer Frau wirklich Befriedigung verschaffen zu können. Ich fühlte mich fremd in meinem Körper und sah keinen Weg, in meinen besonderen Lebensumständen eine Frau zu finden, der ich genügend würde bieten können. Diese Formulierung möchte ich am liebsten gleich in Gänsefüsschen setzen, denn sie ist typisch männlich und daneben – und doch konnte ich nicht aus meiner Haut – und wohin denn sonst als in die Isolation? Ich hatte für mich akzeptiert, wer ich war, welch devotes Wesen mich ausmachte, aber ich war mir sicher, dass ich in meinen Lebensumständen den Frieden und die Freude in einer echten Bindung nicht würde leben können.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Und dann kamst Du… Du hattest eigene Dir vorgegebene Grenzen, die für Dich eine Realisierung eines Herrinnenlebens praktisch unmöglich machten – und als Dir klar war, welch Chancen sich uns boten, gab es kein Halten mehr. Du hast nicht etwa einfach die Dienergaben abgerufen und Dich gleichzeitig abgegrenzt. Du wolltest nicht einfach einen Spielkameraden – Du wolltest mich ganz. Du hast nichts in Deiner Lust ausgeklammert und mir sehr deutlich erklärt, dass Du ficken willst – und das nicht etwa nur ab und zu… Du hast mich einfach genommen, und nichts, was ich glaubte, über mich selbst zu wissen, hat Dich einen Deut interessiert. Du hast es lieber selbst herausgefunden, und das mit einer sagenhaften Geschicklichkeit und umwerfendem natürlichem Verlangen… Deshalb sage ich heute, dass ich mit 50 entjungfert worden bin. Was ich zuvor kannte, war damit ganz gewiss in keiner Weise zu vergleichen – und die so genannte Manneskraft ist kein Thema mehr. Sie ist wie sie ist, und Du nimmst, was Du kriegst – und das ist herrlich für uns Beide.

Was für ein Segen Du mir bist!

Du Verehrte geniesst

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

In unseren Femdom-Begegnungen führt unser Wesen zu einer besonderen Nähe und der Zauber in diesen Momenten ist wunderschön. Alles, was Du mir gibst, mich fühlen, sehen, schmecken, riechen lässt, wird von meiner Ehrfurcht, Dankbarkeit und Hingabe empfangen und geehrt. Nichts ist selbstverständlich, keine einzige Geste oder Berührung soll unbeantwortet werden, alles nehme ich auf, wie ein trockener Schwamm, der das Wasser in sich speichert.

Du, Frau meines Lebens, bist voller Schönheit und Grazie, und jede Gelegenheit, die Du mir gibst, Dich zu entdecken und zu bewundern, ist eine Liebesgabe für Deinen Verehrer. Und indem Du mich in meinen Liebesdienst geleitest, zeigst Du mir, wie sehr Du mich forderst und wie Du meine Anbetung geniesst, und wenn ich fühle, wie Du darin aufgehst und ich Dein tiefes Ein- und Ausatmen bemerke, dann kommen mir manchmal Tränen des Glücks, dass wir uns gefunden haben, dass wir uns gezeigt worden sind.

Nichts ist selbstverständlich, nichts Dir ist gewöhnlich, und die Persönlichkeit, der ich dienen und die ich schützen darf, ist nie entdeckt. Da ist noch so viel mehr, was Du mich lehren kannst, womit Du mich staunen lassen kannst – und da ist noch so viel mehr Hingabe und Dienst, die zu empfangen Dir zusteht. Du machst mich glücklich, weil Du all dies mit Freude empfängst und nichts davon abtust, weil es übertrieben erscheint oder Dir eine Bewunderung peinlich wäre. Du geniesst einfach – und auch dafür liebe ich Dich!

Du führende Frau

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist eine selbstbestimmte und damit selbst bestimmende Frau. Das ist mir nicht nur in der Lust ein Zauber: Du weisst, was Du brauchst, was Du willst, und Du wirst nicht müde, Deine Wünsche anzumelden. Du erkennst meine Bedürfnisse und wünschst Dir, dass ich das umgekehrt genau so schaffe und auf Dich eingehe. Es ist wunderschön, dass Du nicht ungeduldig wirst, wenn ich mich begriffsstutzig gebe. Doch ich möchte ja auch nie störrisch sein. Falscher Stolz soll Deinem Glück nicht im Wege stehen, und so durfte ich Dir all die Jahre zeigen, dass ich Dich erfassen und verstehen und Dir entsprechend dienen will. Denn:

Frauen wie Du sind die Wohltat dieser Welt, weil sie bereit sind, Führung zu übernehmen, dabei aber ihre Sozialkompetenz anwenden und das Wohl der Gemeinschaft im Auge haben. Dabei geht es nicht um den grossen Wurf, sondern um die Geborgenheit der kleinen Zelle, in der Beziehung, unter Freunden, am Arbeitsplatz. Du betonst immer, dass ich der Herr meiner Taten bin, und so ist auch jede Einlassung ein bewusster Akt, und entsprechend lebendig bin ich Dir auch als sklave zugetan, selbst dann, wenn ich unter Dir liege und stumm staunend Deine Ansprache, Deine Zuwendung empfange. Nie ist mir das selbstverständlich, jede klare Botschaft, was Du brauchst, bleibt mir ein Wunder. Denn darin zeigst du DEINE Einlassung, und alles zielt darauf ab, dass wir aus unseren Stunden und Tagen wahrhaftiges Erleben ziehen. Unser Leben spielt im Jetzt, der Moment ist real und fassbar, und in ihm wollen wir aufgehen. Und so suche ich Dein Strahlen in Deinen Augen, wenn ich Dir zeigen kann, wie sehr Du mich öffnest und wie vertrauensvoll und glücklich ich mich in Deine Hände begebe.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

In jeder Lage

credit: Lust In Leather – Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Wir können nicht genug von einander bekommen, nicht nah genug sein… und wir suchen für jede Ruhesituation, für Einschlafen Erwachen, Relaxen, für die Büroarbeit, die Küchenarbeit Postionen und Stellungen, in denen ich so bei Dir sein, wie wir es uns gerade – und immer wieder – und oft für sehr lange wünschen…

Bevor wir uns fanden, hatten wir so viele Jahre danach Sehnsucht. GENAU danach… Nun haben wir den Menschen gefunden, dem wir mit unseren eigenen Bedürfnissen reiner Segen sind. Dieses Glück wird uns ewig bleiben. Und wir werden ganz sicher nicht hadern, wenn wir getrennt sind, sondern wir werden weiter glücklich sein für jeden dieser Momente, in denen wir exakt eine solche Position einnehmen können, wie wir sie uns täglich vorstellen. Unser Begegnen ist auf allen Ebenen, real, virtuell, spirituell Teil einer echten Beziehung und tiefen Bindung, und so ist das Zusammensein immer wie die Fortführung eines tollen Gesprächs mit dem Zauber zusätzlicher Intensität…

Und weisst Du: Ich kann Dich immer riechen und schmecken! Jederzeit. Und wenn ich das nächste Mal meine Positon gefunden habe, ähnlich einem Kind, das an die Brust gelegt wird, so werde ich Dich wiedererkennen und neue Reize aufnehmen, welche diese Speicherung erneuern und vertiefen. Du bist einzigartig und einmalig, und ich bin Dein höriger Diener.

Ein jeder Tag…

… soll im Gefühl erlebt werden, dass meine Unterwerfung natürlich ist. Schön. Normal. Alltag. Und ich kann darin mein Glück fühlen, dass ich diese Sprache habe, sie rede und verkörpere, die Du liebst, verstehst, und in der ich mit jedem Wort und jeder Geste Dein Eigentum feiere:

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Es macht keinen Unterschied, ob ich mit Dir am Tisch sitze, oder ob ich unter dem Tisch hocke, ich nehme dich überall bewusst wahr. Mein Platz hilft mir allein schon, Zeugnis abzulegen. Und Deine Bekräftigung und meine Bestätigung gehen ineinander über, und wir fühlen uns Beide daheim, angekommen, natürlich am richtigen Platz.

Ich fühle auch, dass ich in jeder Position, in der ich ganz natürlich Deine Stellung betone und zum Ausdruck bringe, mir noch mehr Sicherheit schenke. Ich kann erfahren, wir können erfahren, dass das alles wirklich uns entspricht. Es ist für uns natürlich. Und gleichzeitig forderst Du zwar diese Haltung in unserem Alltag ein, aber nichts daran wird gewöhnlich. Es wird vertraut. Oh ja, das wollen wir! Und das bekommen wir, schenken wir uns.

Es ist phantastisch, mit ganz einfachen Gesten schon zum Ausdruck bringen zu können, wie besonders Du bist. Und dabei fühle ich auch, dass genau dies auch der Weg ist, um Dich mit den Gefühlen eines Mannes jung und lebendig zu liebkosen. Denn was auch immer ich gesehen und gefühlt habe in meinem Leben, Du bist mit nichts zu vergleichen, und alles, was ich gelernt habe, befindet sich mit mir am oder unter Deinem Tisch und unterstützt Dich in allen Lebensbereichen.

Mit Körper, Herz und Seele

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Du verfügst über mich.
In meinem Herrinnen-Gebet bete ich:

Dir gehört mein Körper.
Dir vertraut meine Seele.
Für Dich schlägt mein Herz.

diener der SHI

Und es gehört zu den jederzeit erfahrbaren Wahrheiten unserer Bindung, dass Deine Verfügungsmacht über meinen Körper tatsächlich besteht, dass ich Dir uneingeschränkt vertraue und mein Herz sehr heftig für Dich schlägt.

Ich bin in eine Ordnung gebettet und werde geführt, und die tägliche Erfahrung ist mir Bekräftigung und Wohltat. Dabei brauche ich nicht ständige Sensationen. Ich liebe die Vertiefung der Wahrheiten, das Nachspüren, bei dem scheinbar Bekanntes vertieftes Wissen wird. Und Gespür. Immer ist das Gefühl Teil der Wahrheit. Und immer ist die Abrichtung auch Beziehung. Es ist wunderbar, wie Du mir immer wieder zeigst, dass die Verstärkung unserer Bindung in der Abrichtung nicht nur mein Ding ist, sondern dass sie eine Wechselwirkung hat. Auch ich nehme Dich immer mehr für mich ein. Du fesselst – und bindest Dich auch selbst, im übertragenen Sinne, weil Du so sehr liebst, was wir leben. Wir sind glücklich.

Im Oben und Unten auf Augenhöhe

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was ist eine Beziehung auf Augenhöhe? Es bedeutet, dass im Wohl des Anderen auch das eigene liegt. Es gibt Entsprechung in der Ergänzung. Zwei Pole finden eine Mitte. Es gibt Anziehung und entsprechende Bewegung, und im Finden liegt ein besonderer Frieden geborgen.

Ein Paar findet seine Kommunikation, führt Gespräche, wie sie nur zwischen den Beiden möglich sind. Es trifft Entscheidungen, geht Wege, folgt einem Ziel, geniesst schlicht die Zeit und lässt sich auch treiben. Doch immer ist es das Wesen, die Art, das Eigene, das Dich und mich auszeichnet und in seiner Wertschätzung uns Beide für einander segnend macht. Und so liege ich unter Dir und schaust Du auf mich herab. Ich dürste danach, Deinen Willen zu erfahren und ihm zu folgen. Und dabei weiss ich, dass Dich das nur glücklich machen kann, wenn ich dabei ehrliche Freude zeige.

Unfassbar ist uns die Energie des andern, mit der geführt und gefolgt wird, und um so mehr schenken wir uns Genuss und Bestätigung, denn die Reise, die wir machen dürfen, ist voller schöner Erlebnisse – und vor allem führt die Reise auch in die Ruhe. Wir sind. Beweisen müssen wir uns nicht eine Leistung. Zeigen wollen wir uns unser Sein. Und darin dürfen wir bei einander ruhen. Oben und unten.

Jedesmal bei Dir

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Immer, wenn wir zusammenkommen, wenn wir unsere Gemeinsamkeit erleben, kommen wir woher, wird unser Weg zusammengeführt. Unser Wollen wird wahr, und dieser Moment ist immer auch von Dankbarkeit erfüllt. Unsere Gedanken werden eingefangen, unsere Gefühle bestärkt und wir gehen auf in der Freude, dass wir unsere Lust leben dürfen.

Wärme, Feuchtigkeit, pulsierendes Blut, sensibelste Nervenfasern – und dazu Deine Hände, die mich halten. Diese Botschaft: Hier gehörst Du hin und hier bleibst Du ist purer Frieden, Erfüllung, mein Stolz, mein Wunder. Die Maske, das Halsband – alles ist darauf ausgerichtet, mich meiner Bestimmung zuzuführen. Jede kleinste Willensäusserung von Dir, mich hier haben zu wollen, verstärkt meine Erlösung. Du hast mich gefunden und willst mich, geniesst mich, und unser Wünschen ist eins. Was für ein Fest, welch Sinnlichkeit und Freiheit!

Du bist ein sehr sozialer Mensch, voller Affinität für die Bedürfnisse Deiner Mitmenschen, immer darauf ausgerichtet, ihre Nöte zu erkennen und ihre Selbstbestimmung zu fördern. Du willst ihnen Beibringen, dass sie selber so viel bewirken und bewegen und beeinflussen können und versuchst, sie auf den Weg zu bringen. Dabei bist Du geduldig und voller Güte und in Deiner Liebe unerschütterlich.

Und dann hast Du mich. Und ja. Auch für mich, Deinen sklaven, gilt das, in aller Arbeit mit mir selbst, in der Beantwortung der Fragen, wer ich bin und was ich will und was mich glücklich macht. Denn nichts an meinem inneren Antrieb ist erzwungen. Ich habe eine Entscheidung getroffen, habe eine Bestimmung angenommen, und zweifle keinen Tag daran, seit Jahren. Ich will Dir Ausgleich sein, Glück, Stabilität schenken, Kraft. Ich bin das, was Dir gehört, der Mensch, mit dem Du arbeiten kannst, weil es ganz viel Gleichklang gibt. Die Arbeit ist eine Erfüllung, und sie schafft sich Bahn in genau diesen Augenblicken. Und dabei durchströmt uns das tiefe Bewusstsein, zu wissen, wer wir sind. Und alles ist nicht Zufall. Es gibt eine Logik. Topf und Deckel gehören zusammen. Es ist mystisch, weil es so einfach ist.

Und ich danke meinem Fährtenlenker für ganz ganz viele Stunden in Deinem Schoss, in denen mich sehr viel von diesem wunderbaren Bewusstsein der Vereinigung unserer Wesen durchströmt – und jedesmal wird mein Grundwissen über uns lebendiger, bejaht und bestätigt.

Strahlkraft

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Immer wieder schiebst Du Dich über mich. Das Selbstbewusstsein, die Natürlichkeit, mit welcher Du mit Deiner weiblichen Strahlkraft über mich kommst, überwältigt mich. Erobert, unterworfen lecke ich Deine Finger, mit denen Du eine besondere Art Deiner Strahlkraft in meinem Gesicht verteilst. Und ich will schmecken, riechen, sehen. Meine Herrin ist mir ein einziger Flash für alle Sinne, immer wieder.

Wir sind komplett aufeinander fixiert und Du beobachtest mich ganz genau. Und wenn ich Deine Augen suche, Deinen Blick aufnehme, dann schaue ich in dunkle, wissende, glänzende Augen, die sehr genau beobachten, was jede Berührung auslöst, welch Erkennen und welche Freude in meinem Gesicht leuchtet, wenn Du mit offenem Schritt über mir stehst und mich gegen die Wand zu drängen beginnst… bis Du meine Blicke nicht mehr siehst, aber spürst, weil mein Lecklappen Dir erzählt, was ich sehe, fühle, spüre. Du empfängst mein Begehren und schenkst uns Bestätigung, indem Deine Schenkel sich um mich schliessen.

Die Göttin und ihr Anbeter – beide sind wir so Strahlewesen, vom Licht des Lebens und der Liebe erfüllt. Es ist schön, dieses Leben mit Dir weil wir Herrin und sklave sind, wie Deine Hunde Deine Hunde sind. Auch sie verschwenden keinen Gedanken daran, wer sie sind. Sie tun alles aus ihrem Wesen heraus und erfüllen ihre Schöpfung. Und genau diesen Eindruck habe ich von mir auch, wenn ich in der Hingabe zu Dir lebe.

Immer hinter Dir her

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Ich kann Dir versichern: Ich werde immer hinter Dir her sein! Das ist so eine wunderbare Sicherheit und Gewissheit, die ich selbst empfinde: Deine Sinnlichkeit, Deine Schönheit, Deine Lust sind absolut zeitlos, denn ich verehre in Deinem Körper und dessen Bedürfnissen meine ganzheitliche Herrin, die mich als Persönlichkeit in ihren Bann zieht. Ich verehre Dich ehrlich. Ich bewundere Dein Wesen, werde von Deinem Strahlen berührt und in allen Aufgaben meines Lebens unterstützt. Und jeden Tag bekräftigst Du Deinen Anspruch auf mich. Wie könnte ich da nicht hinter Dir her sein und alles dafür tun wollen, dass Du meine Dankbarkeit fühlst, meine Hörigkeit, meine von Dir genährte Sinnlichkeit, welche für jene Frau blühen will, welche sie giesst und pflegt…

Unsere Lust stirbt nie. Sie wird uns immer Leben schenken und umarmen, abrunden, feiern, was wir von einander wissen und fühlen. Ich werde Dir noch viele tausend Male sagen, wie sexy Du bist, werde unzählige Gespräche mit Dir führen und Millionen Gedanken austauschen – und ich werde bei Dir knien und jedes Zeichen Deines eigenen Begehrens aufnehmen und beantworten wollen… Wir werden über das Leben philosophieren und mit dem Sterben umgehen können, werden Beziehungen kräftigen und Lebenssinn haben, denn so lange wir atmen haben wir Freuden und Aufgaben, und im Du darf ich mich selbst erkennen und unser Glück mittragen, mitpflegen, bewahren und nähren.

Und Du sollst auf mich schauen können, mich fühlen, und immer wieder staunen, wie es möglich ist, dass ein Mann Dir so bedingungslos zu Willen sein kann… das wünsche ich mir und darauf freue ich mich genau so, wie ich mich über mein IST freue und über den Atemzug, den ich gerade ganz bewusst mache. Und ich denke an die vielen, die noch kommen werden, bei denen ich DICH einatme…

Fesseln ins Bewusstsein

credit: Lakeview Entertainment / Mistress-Jennifer.net – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du hältst ständig Verbindung zu mir. Und ich suche sie und fühle sie. Deine Präsenz fühle ich in kleinsten Zeichen, mag der Raum noch so gross und meine Wahrnehmung noch so eingeschränkt sein. Und gleichzeitig bin ich dankbar für jedes Element, das mich direkt spüren lässt… und sei es nur das Ende des Seils, das Du in der Hand hältst.

Ich liebe Besinnungstage. Sie beginnen mit einer Ruhe, die Du hereinlässt in unseren Tag, unsere Räume. Du fesselst mich ein erstes Mal. Es ist Stille um uns und in uns, so dass wir unser tiefes fundamentales Glück gewahr werden, es hervorholen und betrachten, wirken lassen können. Du lässt mich ruhen. Manchmal sprichst Du mich leise an oder stellst Verbindung über das Seil her. Die Worte, die Du sprichst, sind einfach. Und wahr. Seit dem ersten Tag. Immer und immer wieder nehme ich sie auf, schaue dabei mich an, fühle mein Glück und mein Versprechen. Dieses ist eines, das ich in erster Linie mir selbst gegeben habe. Weil ich mich finde. Und an solchen Tagen geschieht das ganz einfach, natürlich. Ich fühle meine Unterwerfung ganz tief.

Die Fesselung beginnt irgendwann ein wenig unbequem zu werden. Ich begebe mich in diesen Zustand, fühle meinen Körper, fühle die Botschaft, die Konsequenz, fühle mein Wollen, das nicht weicht. Fühle Dich noch tiefer, wenn Du mich berührst, wenn Du weiter zu mir sprichst.

Irgendwann löst Du die Fesseln – für ein paar Augenblicke. Dann legst Du mir neue an. Du holst Dir ein Buch, Du hörst Musik. Und wir warten auf den neuen Moment, in dem Versprechen, Aussicht, Geloben und Versichern Konsequenz fühlbar machen. Ich halte aus. Ich fühle. Ich spüre Dich im Raum. Ich höre die Botschaft, obwohl Du schweigst. Und liest. Ganz selbstverständlich. Über mich verfügend, auch wenn Du mit Dir selbst beschäftigt bist.

Schliesslich darf ich mein Gebet sprechen. Immer dann, wenn Du es befielst.

Dann höre ich wieder Deine Worte und mehr: Ich lausche ihnen. Ich atme sie ein.

Ich gehöre Dir. Ich bin Dein Eigentum.

Nun habe ich mein Käfigleben

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ferienzeit ist Besinnungszeit. Und Gelegenheit, meine Dankbarkeit besonders zu fühlen und wieder und wieder zum Ausdruck zu bringen. Für mich beginnt ein neuer Tag in meiner sich ausbreitenden und sich vertiefenden Hörigkeit. Die sexuelle Macht ist längst durchgreifend und lässt mich mit jeder vegetativen Faser meines Körpers nach Dir fragen, mich sehnen, verzehren – und gleichzeitig schwelgen in all den erlebten und ganz sicher weiter kommenden Elementen unserer Begegnungen.

Seit dem 30. Juni lebe ich in Deinem Schwanzkäfig. Täglich verschlossen, nur abgelegt zum Sport und für die Hygiene – oder für die von Dir angeordnete Absamung. Noch sind wir in der körperlichen Gewöhnungsphase, aber ich spüre schon, dass der Käfig sein Werk für uns Beide tut. Meine gedankliche und bewusst gefühlte Anbindung wird intensiver, der Fakt Deiner Herrschaft wird mir als ständig wahrnehmbare Tatsache geschenkt, und Du kannst auch aus der Ferne viel besser erfassen, wie gross mein Bewusstsein gerade ist, indem Du verfolgen kannst, wie ich mit dem Käfig lebe, wie ich ihn gerade annehme und was er bei mir auslöst. Und so, wie er mich ein weiteres Stück zum sklaven macht, so erhebt er Dich sicht- und fühlbar auf den Thron, der Dir zusteht, auf dem ich Dich sehe und vor dem ich knie. Ich gehöre Dir und schenke Dir alles, was aus meinem devoten Wesen an Verehrung fliesst: Es ist alles für Dich. In Dir verehre ich die Frau aller Frauen, meine Frau, meine Herrin und Göttin. Ich bin Dein Untertan und werde es immer bleiben.

Diese zusätzlich erzwungene Fixierung auf Dich BELEBT meine Libido. Ich fühle, wie sehr gerade diese Handlung, dieser Vorgang zu meinem Wesen gehört. Dir gehört diese Ehre, und gleichzeitig ist es natürlich, folgerichtig, passend, und ich bin mindestens so stolz wie Du. Auch das hier geschieht zu meinem Glück.

Gleich erlebe ich neues Glück

credit: Filthy Femdom – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich möchte genau das: In ständiger Erwartung Deines Schosses leben. Und dieser freudvolle Blick, den Du sehr wohl siehst, wenn Du Dich über mich kniest, bevor Du Dich nieder lässt – er beschreibt alles. Dafür lebe ich – ohne diese konkrete Aussicht auf meinen nächsten wundervollen Leckdienst möchte ich nie mehr leben müssen.

Ich weiss es, ich kann es in den Social Medias und in unzähligen Blogs lesen, ich höre es, gerade auch von den Jüngeren. Mann kann das kriegen, jederzeit. Die Zeiten haben sich gewandelt. Aber das ist nicht das Gleiche. Überhaupt nicht. Denn es geht auch hier und gerade hier um Bindung. Um den Liebeslustdienst, der durch die Besitzverhältnisse in einem Kontext steht, durch den jede neue Gabe die bestehende Bindung bekräftigt, vertieft. Und wenn ich in diese Intimität eintauchen kann, dann will ich nicht kurz darauf ernüchtert werden, feststellen, dass das nun nicht so toll war. Das probiert Mann nicht einfach mal so aus, das verdient keine Frau so, mag sie es sich auch an jeder weiteren Ecke neu holen können – oder das zumindest glauben. Es darf und soll etwas Heiliges haben. So nützt es sich auch nicht ab.

Oh ja, ich bin süchtig danach. Es ist meins. Ich liebe Mösen. Jede ist einzigartig, jede Frau verdient es, in ihren Säften aufblühen zu können. Dass bei mir meine Gabe aber immer die Gabe meiner Herrin ist, wenn sie mich teilt, setzt diese meine grosse tiefe Vorliebe in den Kontext, in dem ich erst recht darin selbst geborgen bin. Wie könnte ich tiefer erfahren, wie sehr ich angenommen bin in meiner Freude, in meinem Hunger und der Liebe meiner Herrin, die mich genau so geniesst, wie es IHR entspricht – und damit aus meinem Traum unsere reale Erfüllung macht!

Nach Deinen Regeln

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wieder mal hast Du mir deutlich offen gelegt, wie leicht ich zu durchschauen bin, wie ich immer wieder versuche, Dich zu manipulieren. Und natürlich hast Du so was von recht. Es ist schön, dass ich mitdenke, sagst Du, aber ich gestehe gerne ein, dass ich dabei schnell auch zu lenken versuche. Ich möchte meine Erziehung in eine Richtung lenken – und ich neige dann gerne dazu, Dir schon mal auszumalen, wie schön das sein wird, wenn sich meine überragende Motivation in noch viel mehr Lustdienerbereitschaft niederschlagen wird…

Ein Unding, nicht war, wenn auch sehr menschlich. Aber Du kennst mich wie niemand sonst – und Du nimmst mich in der ganzen komplexen Breite meines Wesens an. Eine einfache Feststellung genügt wenigstens, und ich erkenne selbst, wie ungebührlich meine Wünsche und meine Manipulationsversuche sind. Natürlich kann ich nur erfolgreich gehorchen, wenn ich in der Tiefe Deine Massnahmen annehme und Deine Abrichtung im Ergebnis bejahe und auch den Weg gehen kann. Aber es ist Dir überlassen und doch auch und gerade mein Glück, wenn ich dabei sehr genau und jederzeit spüre und erlebe, dass wir nach Deinen Regeln leben und spielen und meine Entwicklung entlang der Linien verläuft, die Du festlegst. Und natürlich hast Du dabei Zeit, viel mehr als ich, weil Konsequenz bedeutet, dass Vertiefung erfolgt, und die verharrt gern und prüft den devoten Menschen, weil sie ihn in einem Zustand verharren lässt, bis das frei gelegte Gefühl im Bewusstsein verbleibt und sich vertieft festsetzt. Und so fördert auch und gerade die erzwungene Keuschheit das Potenzial der devoten Dienstbereitschaft, und die Macht und Strenge ist Dir hoffentlich bereits Inspiration und Lustgewinn. Denn stolz will ich mich machen in der Inbrunst, mit der ich meinen Status als Dein Besitztum bejahe.

Im Feuer

credit: Bleu Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Aufgehängt kopfüber, wie ein Stück Fleisch im Schlachthof am Haken baumelnd… eine erste Züchtigung bereits brennend in die Haut gearbeitet… und ich höre Deine Schritte… Du kommst wieder, und ich weiss, Du kommst nicht, um mich vom Haken zu nehmen…

Wenn wir uns jetzt sehen würden und du dann die Regie über unsere Stunden übernimmst – immer ist da das Bewusstsein, dass unser Vertrag, unsere eingegangene Ehe immer mit beinhaltet, dass Du jederzeit die Möglichkeit hast, meine Grenzen auszutesten. Und Du hast immer Recht – und alle Rechte. Du brauchst keine Gründe. Du kannst über mich verfügen, wie Du willst. Du bestimmst die Wege, auf denen ich lernen darf. Du wählst die Sprache Deiner Lehre und die Länge und die Intensität der Lektion.

Und auch jetzt… wann immer ich die Gelegenheit habe, Deinen Fuss, Deine Haut, Deinen Schuh zu küssen, wirst Du mich fühlen. Doch dann tippst Du mich mit Deinem Finger an und ich drehe mich hilflos um meine kopfüber gestellte Längsachse und mein Blut schiesst noch stärker in meinen Kopf… Und der nächste Schlag trifft meinen Arsch und ich denke an Deine Worte: Wenn Du damit für heute fertig bist, sagst Du, willst Du meine Anbetung im gleichen Feuer spüren, wie Du mir diese Züchtigung schenkst…

Traumwelt? Realität!

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Seitdem ich Dein sklave bin, mache ich mich nicht mehr für den einen Moment locker, muss ich mich nicht mehr auf einzelne Erlebnisse fokussieren, braucht es kein Gedankengerüst mehr, in dem ich mir vorstellen und für den Moment erleben kann, wie es wäre wenn…

Seitdem Du meine Herrin bist und Deinen Anspruch auf mich ausgesprochen hast, seitdem ich in meine sklavenschaft eingetreten bin, wird mein Rückgrat neu gebildet. Ich lerne, im Kreuz und in den Wirbeln meiner Gedanken, im Gerüst meines Wesens, in den Fragen meiner Identität durchgehend weich, gefügig eben, zu bleiben. Ein sanfter Druck genügt, und ich beuge mein Kreuz durch, ich empfange Deine Stösse und Dein Strapon fickt mein Hirn. Ich werde abgerichtet, ich BIN gefickt. Es ist ein Zustand. Ein Dasein. Und es fühlt sich phantastisch an.

Es geht nicht um Brechung. Es ist Konditionierung auf meine innere Natur, mein Wesen, meine Energie, die dann am grössten ist, wenn sie der Lust meiner Frau dienen kann. Und jedesmal, wenn wir es neu real zelebrieren, ist es nicht ein Ausflug in eine Traumwelt, sondern die Vertiefung einer wahrhaftigen Realität, eine Bejahung und Bekräftigung eines Zustands: Ich gehöre Dir. Ich habe mich Dir angeboten und Du hast mich genommen. Es ist selbstverständlich, dass Du machst mit mir, was Du willst, und es ist traumhaft, darin immer wieder bei mir selbst anzukommen und im Du mein Ich zu finden.

Das Torso-Toy

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ist das nicht ganz wunderbar? Immer wieder schwelgen wir von den Möglichkeiten von Torso-Fesselungen, und dann stosse ich in meinem Archiv auf dieses Bild – und muss mich sogleich dahinter klemmen und es „in unserem“ Stil bearbeiten und dazu schreiben!

Aus einer solchen Grundfesselung heraus kannst Du mit mir auf vielfältigste Weise spielen.

Knebel rein, Knebel raus… je nachdem, ob Du mich keuchen hören willst oder eher nicht, ob Dich mein Reden interessiert oder Du nur meinen Körper sprechen lassen willst…

Die Zitzen liegen frei und können gebissen, gekniffen, gezwickt, geklammert werden, nach Herzenslust.

Brust und Rücken und Bauch und Hintern liegen frei. Schmiegst Du Dich an, spürst Du meine Haut, nimmst Du die Peitsche, erreichst Du mich überall…. und ich? Oh ja, ich spüre in jedem Fall ALLES.

Bindest Du mir noch die Handgelenke nach hinten oder fester an die Seite, stellst Du sicher, dass ich nicht an Deinen Schwanz komme. Schubst Du mich nach hinten, falle ich aufs Bett. Du reisst mir die Unterhose auf und greifst Dir Deinen Lustspender, kannst ihn aufreizend aufgebahrt auf meinen Oberschenkeln auf sein Gehänge legen, es schnüren und bearbeiten, bis Du auf ihm reiten oder ihn saugen kannst… und Du weisst, ich werde es Dir danken, tausendfach, immer wieder, denn der Speichel in meinem Leckmaul will nicht nur den Ballknebel einschmieren…

Ich spüre Deinen Arsch, der regelmässig gegen meine Lenden schlägt, und zwei Ohrfeigen machen mir klar, dass ich nicht bedient werde sondern bedienen soll, und so bewege ich meine Lenden, schiebe mit meinen Hüften, stosse Dich gegen die Decke, spiessen wir Dich auf….

Es lebe die Lust meiner Frau Herrin!

Erlegt und erbeutet und gefesselt befreit

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Deine kreativen Möglichkeiten mit Fesselungen sind faszinierend… und die Einwirkung auf mich ein Segen… Es ist tatsächlich so, dass ich nach wie vor gebändigt werden muss, zugeritten, domestiziert, abgerichtet. In der Wehrlosigkeit, in jeder Art von Seilschaft komme ich zur Besinnung, und jede Ansprache von Dir, jeder Griff, jede Berührung hinterlässt viel mehr Wirkung. Ich weiss, dass ich in der Offenlegung und Bejahung meines Wesens verlässlich und beständig werden muss, so dass meine Ausrichtung auf Dich genau so bindend funktioniert, wenn mich kein Zwang dazu mahnt. So sind all die Momente in gefesselter Unterwerfung erst mal mentale Konditionierung…

Die Faszination, die Eigenverliebtheit ins „Gefesseltengefühl“ aber wird mir immer bleiben. Ich spüre mich im Druck der Fesseln, und ich spüre dabei Deiner Botschaft nach – und nehme Deine Führung ohne jeden Vorbehalt an. Und ich bettle danach, sehne mich, verzehre mich nach dem Moment, in dem Du mich für Deine Lust benutzt. Ich bin Dein Nutzvieh, und bin ich erst mal gereinigt von aller Ablenkung irgend eines Alltages, der vor Dir und Deinem Hunger unerheblich wird, so tauche ich ein in Deine Bedürfnisse und identifiziere mich im Dienst für Dich. Da gehöre ich hin, in Deine Hände. Dein Denken will ich verstehen, Deiner Lust hörig werden, Deinen Körper liebkosen, Dein Wesen verehren und Dich als Person und Göttin anbeten.

Was Du in mir siehst – ich weiss, es ist nicht gesucht, es ist nicht konstruiert. Du schaust mit Klarsichtig-keit auf mich und in mich und ich erlebe immer wieder neu und immer tiefer, wie befreiend es ist, komplett unverstellt und offen da zu liegen, Beute zu sein, die ihre Jägerin befriedigt. Immer wieder neu.