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Ein Klatsch zur Besinnung

credit: divinebitches.com – Printscreen, vom diener der SHI illustriert – courtesy of kink.com

Manchmal wünsche ich mir sehnlichst, wir wären mehr Zeit, vor allem auch mehr Zeit am Stück, real zusammen, und Du würdest mich dann an die Zügel nehmen und zur Besinnung bringen können, auch und gerade mit den Mitteln der Körperstrafe. Ich könnte Dir direkt und als unmittelbare Reaktion Sühne leisten für Fehlverhalten, könnte Deinen Ärger auffangen in Deinen Schlägen…

Aber Du gibst mir immer wieder zu verstehen, dass Du im Grunde nie wirklich zornig bist. Dein Blick ist viel zu sehr auf das Ganze gerichtet, ja, auch und gerade auf meine Entwicklungsfelder. Aber Du siehst den Kern, das Fundament, das Potenzial, und wenn, dann ist all Dein Einwirken darauf ausgerichtet, mich das Reden durch Handeln zu lehren, auf dass ich verlässlich und dauerhaft durch Haltung spreche. Dann braucht es nur einen Klatsch mit der flachen Hand auf Wange oder Arsch, und ich erkenne selbst, was Sache ist und auch mir selber Richtung gibt und Führung – und Frieden, weil ich dann Eins bin mit meinem Fühlen.

Es ist mir ein Rätsel, warum wir Menschen es uns generell gerne so schwer machen? Wir brauchen so wenig, um nicht das Schöne zu sehen, sondern irgend einen Kummer oder ein Problem gross zu machen, gerade so, als wären wir dieses „Leid“. Deine Antipathie gegenüber jeder entsprechenden Formulierung hat mir sehr geholfen. Du hast mich gelehrt, dass Kummer und Sorge oft aus der Vergangenheit oder einer unbestimmten Zukunft in den Moment hinein wirken, als wäre damit irgend etwas zu gewinnen. Ich rufe manchmal geradezu danach, statt ruhen zu lassen, was vergangen ist, und abzuwarten, was wirklich kommt.

Was gilt

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Noch immer zeige ich längst nicht immer demütiges Verhalten. Gerade nicht in spontanen Situationen, in Gesprächen und Diskussionen, in denen ich nicht erkenne, dass Du nun eine Meinung und Ansicht äusserst, über die Du nicht diskutieren willst. Ich achte Feststellungen von Dir noch viel zu wenig verlässlich als Leitpunkte, an denen ich mich ohne Berichtigung oder Erwiderung zu orientieren habe.

In solchen Momenten missachte ich Deine Stellung – und das Resultat ist unschön. Nicht etwa nur für Dich. Denn ich bekomme in der Folge regelmässig aufgezeigt, dass Einlassung und Vertrauen mir eröffnet hätten, dass die einfache Annahme Deiner Sicht dazu führte, dass ich selbst auch die Entspannung erlebte, die Du immer anbietest:

Halte einfach Inne und erkenne meine Absicht, und es wird nie dein Schaden sein!

Das schärfst Du mir immer wieder ein, und ich schäme mich, wann immer ich erkennen muss, dass ich vermeintlich missverstanden worden bin – dabei hindert mich meine Verhaftung in meiner Ansicht nur daran, das eigene Muster aufgeben und mich befreien zu können.

Deine Sicht, Deine Anordnungen und Dein Begehren haben immer uns Beide im Auge, und nie ist es zu meinem Schaden, wenn ich Dir folge. Und dann sitze ich bei Dir, offen für Dich, und Du dringst tiefer und tiefer in mich und mein Bewusstsein ein…

Mein Pilgern zu Dir

Eines meiner Lieblingsbilder, weil es so wunderbar Deine Macht und Anziehung ausdrückt: Dein Schoss ist der Mittelpunkt meines Lebens, der Auslöser all meines Verlangens – und gleichzeitig lässt Du mich ehrfürchtig staunen über den Stolz, den Du mir vermittelst, wenn Du Deine Beine öffnest. Nicht mir winkt der Besitz über Dich – DU zeigst mir, wie sehr Du mich beherrschst und steuern kannst in meinem Verlangen – aber auch, wie gross die Freude ist, die ich Dir schenken kann, wenn ich Dir gehorche und Deine Sehnsüchte erfülle. Deine Lust ist die meine…

Die Ruten in Deinen Händen kündigen mir an, dass Lust und Pein ganz nahe liegen, dass zu meinem Dienen Disziplin und Akzeptanz Deines Herrschens gehören und Du jederzeit und immer mein Tun, meine Haltung und meine Aufrichtigkeit in meiner Anbetung bewerten wirst. Ich schwanke zwischen dem Gefühl, der sklave sein zu dürfen, der Dir jede Sehnsucht erfüllt und dem Respekt, diese Gunst nie, nie aufs Spiel setzen zu wollen.

Manchmal auferlegst Du mir einen Büsserweg, eine kleine sklavische Pilgerreise, um Deine Mitte erreichen zu dürfen. Doch alles, was Du mir auferlegst, nimmt mir nie die Gewissheit, dass Du Dir selber wünschst, dass ich mein Ziel erreiche und Du mich geniessen kannst. Die Hindernisse sind nur ein Mittel, um Dir zeigen zu können, wie sehr ich Dich begehre, und ich bin Dir dankbar für diese Möglichkeit. Es gibt keinerlei Hadern oder Zögern, denn ich werde ernst genommen und Dein Verlangen leitet die Szenerie und das Geschehen – und ich weiss immer, dass Dein Verlangen das meine ist. Wir sind so deckungsgleich in unserem Begehren, so sehr für einander bestimmt, dass ganze Schlösser dafür gebaut werden sollten, um Dir in entsprechender Weise dienen zu können.

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Schön sein

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Ich bin vor Dir komplett nackt, aber nie schutzlos. Du hältst mich, umarmst mich, beruhigst und stärkst Deinen sklaven.

Alles ist Bekräftigung, Bestärkung, Bejahung. Wessen Persönlichkeit dies erfahren darf, der kann sich glücklich schätzen und dankbar sein. Und staunend erfahre ich, dass ich gar nichts Anderes tun muss, als mich selbst in meinem Wesen anzunehmen, um bewirken zu können, dass ich meinerseits Dir gut tue, Dich strahlen lasse.

Deine Liebe wird erwidert, aus vollem Herzen. Aber sie wird auch angenommen. Und ich lerne, mich mit deinen Augen anzusehen. Damit sind nicht nur die Entwicklungsfelder gemeint, die Du mir zeigst, sondern auch und vor allem dies:

Neulich hast Du mir gesagt:

„Dein Körper ist schön.“

Natürlich lese ich das gerne – aber bejahe ich das auch? Ich bin kein Adonis. Tatsächlich finde ich viele Gründe, mich unvorteilhaft zu sehen. Aber entscheidend ist, dass ich fühle, wie ernst Du das meinst – und ich dabei nicht stehen bleibe. Denn auch dies ist ein Entwicklungsfeld, das Du mir aufzeigst: Mich mit Deinen Augen sehen, heisst auch, die Schönheit sehen, die Du entdeckt hast und geniesst. Was wäre ich ein unglücklicher sklave, würdest Du meine Verehrungen für Dich nicht bejahen, nicht glauben, wie ich Dich beschreibe! Es ist eine Gabe jeder Beziehung, dass wir mit den liebenden Augen und Herzen unserer Partner sehen lernen. Ich danke Dir dafür. Und freue mich über all die Besonderheiten, die ich nicht nur an Dir, sondern auch an mir entdecken darf.

Wir dringen zu mir vor

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Mit meinem Ja zu meiner sklavenschaft habe ich meine Öffnung bejaht. Ich habe mein Herz und meine Gedanken und meine Beine geöffnet, und Du bist in meine Seele und in meinen Körper vorgedrungen. Du hast mich in Besitz genommen, hast diese Prozesse bewusst gesteuert und dabei Deinen Ernst gezeigt und gleichzeitig mein Wollen geprüft. Dass das Wollen lange grösser war als mein „Können“, dass die Gedanken weiter sind als die Taten, dass es diesen Punkt immer wieder gibt, ist kein Problem. Dann hältst Du inne, oder ziehst gar ein wenig zurück, gibst mir Raum und Zeit, aber Du machst auch klar, dass unsere Absicht unverändert bleibt, und Du bist Dir sehr sicher, dass das Ziel meinem Wesen entspricht. Darin kannst Du und musst Du mich nicht überreden. Ich fühle es ja, und ich dränge mit Sehnsucht danach, genommen zu werden, Besitz zu sein, Toy Deiner Lust.

Aber nicht nur. Ich bin als sklave und Mann Dein Partner, ich lebe mit Dir und habe einen Alltag mit Dir, in dem ich Dir hingebungsvoll demütig ergeben bin, Dir aber auch meine Zuneigung und Zärtlichkeit zeigen kann, Dich natürlich umarmen und herzen darf, wobei Kern unserer Liebe immer die Tatsache und die immer wiederkehrende Erfahrung bleibt, dass Du mich jederzeit auf die Knie befehlen kannst, ja, dass ich es aus meinem eigenen Antrieb tun will. Ich finde mich im Du, und dabei verliere ich rein gar nichts, im Gegenteil, denn ich beantworte damit einfach mit gleicher Haltung, was Du selbst lebst: Niemand kümmert sich so um mich, kennt mich und nimmt mich so an, niemand hat so viele gemeinsame Themen mit mir. Die Kongruenz ist berauschend und ein Gottesgeschenk, und wenn ich vor Dir knie, danke ich immer auch meiner Fügung, meinem Schicksal, das es ganz eindeutig sehr gut mit mir meint!

Unser erfülltes Leben

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Deine Lust, mich zu beherrschen und zu führen, geht weit über Deine sexuellen Gelüste hinaus. Das Bild drückt es wunderbar aus: Du beobachtest jede meiner Regungen, meine Haltung, und jede Deiner Gesten in ihrer Wirkung auf mich. Dabei ist alles von Sorge, Sorgsamkeit und einer grossen Freude geprägt, und ich fühle in Allem auch Deine Zuneigung. Du geniesst meine Verehrung und Deine Erhebung als sinnliche, schöne Frau, als die Du von mir begehrt wirst. Aber Du weisst auch und fühlst es täglich, dass sich meine Hingabe nicht in sexueller Hörigkeit erschöpft. Ich geniesse sie eher als sinnliche Ausdrucksform meiner ganzheitlichen Unterwerfung, der ich so gerne nachlebe, weil es ganz wunderbar ist, Dich in all Deinem Handeln, Empfinden, schlicht in Deinem Dasein zu unterstützen und Dir Partner zu sein.

Es ist phantastisch, aus dieser Ganheitlichkeit heraus täglich die Lust hoch zu halten und auch darin von Dir unterstützt zu werden – auch und gerade dadurch, dass Du nie müde wirst, diese Lust zu nähren. Lust gehört zum Leben, der Wunsch und das Verlangen nach Berührung werden wir auch im Altenheim noch in uns tragen, und die Gewissheit, dass das zwischen uns nie stirbt, macht mich sehr stark und erfüllt mich mit Freude. So lebe ich erst recht den Moment, fühle mich bei Dir sicher und strahle Dich an, wenn Du Dich über mich beugst und sanft Deine Finger auf meine Lippen legst.

Pssst, mein sklave, geniesse still, und lebe und fühle, was ich Dir bin. Was wir uns sind.

So ist alles gut. An jedem neuen Tag. Nichts muss bedauert werden, weil es geschehen oder schon vorbei ist, nichts muss gefürchtet werden, was kommen könnte. Wir werden uns tragen und ich werde Dir folgen. Wir können zusammen in jedem Augenblick leben, weil wir fühlen, was wir uns sind und wie richtig das ist.

Ewiger Zauber, ewige Lust

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Wir werden nie müde, es zu geniessen, noch uns nur schon davon zu erzählen:

Dich lecken ist zauberhaft. Ganz wunderbar, dass Du davon nicht genug bekommen kannst: Herrlich, welch Vielfalt mir beschert wird, Dich zu schmecken, zu spüren, in Dich zu dringen, Dich zu küssen, sanft zu erkunden, heftig zu schlecken… nur einen Atemhauch über Dich streichen lassen oder meine Zunge in Dich wühlen und bohren… Ich kann nicht genug davon bekommen – und das gilt auch für das Schreiben darüber! Dein Schoss ist mein Paradies, Deine Weiblichkeit eine Zauberwelt, und zu erleben, wie ich verlangt werde, vertieft meinen sklavenStolz!

Es gibt kein schöneres Vorspiel: Wenn Du beginnst, mich zu binden. Mich in eine Zwangsjacke steckst oder meinen Torso bindest, dabei darauf achtest, dass die Schnürungen sitzen, aber nicht drücken, Du die Beweglichkeit und Blutzirkulation meiner Arme und Hände überprüfst und dabei sehr wohl beabsichtigst, dass ich eingeschränkt bin… Deine Botschaft ist klar und Du weisst ja auch schon, wie klar sie mir selber ist: Was in den kommenden Stunden zählt, ist allein Deine Mitte, unsere Lebensmitte, Deine Lust und Freude… Jede kleine Handlung ist Vorkehrung, sinnliches Vorspiel, aufgeregte Reisevorbereitung. Gleichzeitig gehe ich in mich, suche jede Gelegenheit, Deinen Händen einen Kuss auf die Haut zu küssen und stelle mit grosser Rührung und Aufregung fest, dass Du mich fragst, wie gut sich die Fesselung anfühlt. Deine Botschaft, mich ganz und sehr lange geniessen zu wollen, ist wunderbar.

Dann legst Du mich hin, auf das Fussende Deiner breiten Liege, hast Dir eine Aufstütze überlegt und überprüfst sehr genau, wie gut alles – wortwörtlich – zu liegen kommt. Und dann liege ich da und Du stehst und ziehst mir den Kopf in den Nacken… er wird ganz natürlich nach vorn an den richtigen Ort fallen…. und Du wirst Dich mehr oder weniger unter mich schieben, ganz so, wie Du Dir meine Berührung wünschst.

Du wirst nicht viele Worte brauchen… Du wirst Deine Fotze reden lassen und allenfalls Deine Hacken und Fusssohlen auf meinem Rücken und Du wirst genussvoll erleben wollen, wie gut ich Dich kenne und wie aufmerksam ich auf Deine Zeichen eingehe und wie gross meine Neugier ist, Dich weiter zu entdecken – mit dem Eifer des sklaven, der seine Lehrerin gefunden hat, der er hörig verfallen ist.

Jeder Tag mit Dir ist einzigartig

credit: vom diener der SHI bearbeiteter Printscreen – courtesy of kink.com

Es ist nicht wirklich in Worte zu fassen: An jedem Tag bist Du bereits da, wenn ich die Augen aufmache. Mich erwarten Deine Nachrichten und ich knie vor Dir und schaue Dir in die Augen, schaue zu Dir auf. Du bist die Ruhe selbst, mein Fels, keine Brandung kann mich brechen, nicht mal eine Laune kann meine Gedanken und Gefühle trüben. Dein Herz ist rein und offen für mich, umarmt mich und schliesst mich in Dein Wesen ein. Du lebst stolz und sinnesfreudig in Deinem Körper und zeigst es mir auch, Du öffnest mir Deine Seele und schaust auf mich mit versonnener Freude.

Du denkst viel über uns nach, vor allem aber schaust Du auf uns und Deinen knienden sklaven mit Wohlgefallen und ewiger Lust, noch mehr von mir zu erfahren, mich, aber auch Dich weiter zu erkunden, und auf dieser Reise darf ich Dein ständiger Begleiter sein. Wir bilden eine Seilschaft, in so manchem Sinn des Wortes, und jeder Tag beginnt mit einer Rast bei Dir, während der ich meine eigenen Gedanken ordne, die Dankbarkeit durch mich strömen lasse, zu Dir aufsehe und so glücklich darüber bin, dass Du meine Aufrichtigkeit erkennst und meine Treue liebst.

Und wenn wir zusammen auf unser Leben schauen wie über ein saftig grünes Tal, an dessen Flanke wir rasten, so brauchen wir uns nur anzusehen, um die Schönheit auszutauschen, die wir erkennen.

Es ist schön, so Vieles mit Dir zu teilen und schlicht nie genug von einander zu wissen. In ausserordentlichen Beziehungen bleiben besondere Menschen einzigartig und werden stets neu genau so wahr genommen. Oh ja, Du, meine Herrin: Du BIST einzigartig, und Deine Zuneigung ist mir Gottes-geschenk!

In der Spur

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Natürlich höre ich Dir zu. Ich war mir immer sicher, ich würde Dir grosse Aufmerksamkeit schenken. Logisch, denn Du bist meine Herrin und ich gehorche Deinen Anordnungen. Doch meine Achtsamkeit ist nicht immer, wie sie sein sollte, und dann nimmst Du Dir mich zur Brust. Entgegen dem üblichen Sinn dieser Redewendung ist Dein Nachdruck aber tatsächlich zwar mahnend, aber immer absolut konstruktiv und oft sehr sanft. Deine Geduld beschämt mich oft zusätzlich zu meiner Trägheit. Ich bin froh, weisst Du und erfährst Du, dass Dein Weg uns Fortschritte bringt, und wenn Du mir Deine Erkenntnisse und Mahnungen ins Ohr flüsterst und Deine Hand dabei fest, aber nicht grob in mein Haar greift, dann stellen sich meine Nackenhaare unter dem Halsband auf und ich möchte zu Boden sinken und Deine Füsse mit Küssen bedecken.

Ich will Deinen Mahnungen nicht mit Selbstmitleid begegnen, denn ich weiss, wie gut Du es meinst – und wenn ich Fortschritte mache, so strahlt niemand mehr als ich! An mir zu arbeiten ist keine Qual. Es steht nie die Schwäche im Vordergrund, sondern das Ziel, der Fortschritt, die Erkenntnis – denn sie weitet den Horizont und gibt mir die Chance, Dir immer wieder neu meine Ergebung und meine sklavische Liebe zu zeigen. Verglichen mit den Anfängen bin ich heute ruhiger, kann ich vermehrt mit Deinem liebenden aber klaren Auge auf mich blicken und selbst erkennen, wie bedürftig ich Deiner Führung bin, um meinem Wesen näher zu kommen und Deiner Führung gerecht zu werden.

Jeder kleine Fortschritt ist eine Bestätigung für Dich, dass Du tatsächlich im Zentrum all meiner sklavischen Energie stehst und ich in Dir meine persönliche Lehrerin und Herrin sehe, in deren Spur ich mich finde.

Es ist ganz wunderbar, dass es Dich gibt, und Deine Stimme in meinem Ohr erzählt mir doch so oft genau das Gleiche über mich.

Ich bin gesegnet.

Femdom 24/7 bedeutet beständige Empfindung

So viele Jahre wünschte ich mir, ich hätte eine private Spielpartnerin. Jemanden, mit dem ich meine sexuellen Bedürfnisse ausleben könnte. Mit einer Frau, die meine Vorlieben und Triebe für die eigene Lust zu verwenden und mich entsprechend zu benutzen weiss.

Der Mensch will immer mehr, nicht wahr? Bald war mir klar, dass es mich irritierte, wenn jemand nur so tat, als ob. Das Erlebnis war toll, die Szenerie stimmig, das Kopfkino wurde bedient, die Lust schwappte hoch. Die Frau hatte Spass, genoss ihre Macht. Und danach? Es blieb keine Verbindlichkeit. Es folgte nichts daraus als die Gewissheit und das Vergnügen, sich tiefer zu kennen und eine bestimmte Art Sex zu teilen. Das ist gewiss nicht nichts. Aber es liess mich doch zurück in meinem Wunsch, beim Wort genommen zu werden. Ich erlebte, dass Worte, die ich hörte, wie die Taten waren, die ich dann fühlte – aber dahinter steckte nicht wirklich eine greifbare Haltung. Was mir fehlte, war die Beziehung, die Bindung, die über das Erlebnis hinaus ging. Die tägliche Abholung in diesem Versprechen, wahrhaftig Diener, sklave sein zu wollen.

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Nun habe ich diese Bindung, und es beschämt mich sehr wohl, zugeben zu müssen, dass ich auch ein bisschen „auf die Welt gekommen bin“. Was mir erstrebenswert schien, war dann in der Trägheit des Alltags nicht immer leicht zu leben, und ich habe längst die Erfahrung gemacht, dass es die Geduld meiner Herrin braucht, um die Zeit zu bekommen, die ich für das submissive Lernen brauche. Doch was lässt mich, lässt uns dabei bleiben und nicht ablassen vom Ziel, diese Submission in einer Femdom-Beziehung in wahrhaftiger Bindung zu feiern?

Es geht nicht darum, bloss Aufgaben zu stellen und zu erfüllen, die Herrin und Sub bei Laune halten. Es geht nicht um das Schaffen von Konstellationen und Sensationen – sondern um das Gefühl und Bewusstsein, die Empfindung, die eigene Wesensart entdecken und erleben zu können, die Bedürfnisse des Partners für die eigene Lust empfangen zu wollen und angenommen zu sein in der Machtausübung wie im Dienen. Dieses Grundgefühl, als Herrin und sklave erkannt zu werden, und die Entscheidung, danach leben zu wollen, ist an kein Spiel gekoppelt und nicht die Abfolge von Episoden. Die Haltung dahinter führt zu Ausgestaltungen, und es ist nicht entscheidend, wie weit sie gehen, wie restriktiv sie sein mögen und wie viel Zeit am Tage sichtbar in Demutshaltung verbracht wird. Es geht um das Gefühl. Die Empfindung. Die immer da sein darf und soll. Wir haben vor einander einen Status, und der ist für uns immer greifbar. Mit wunderbaren Konsequenzen.


Hier verweise ich auch gerne auf diesen Text meiner Strahlenden Herrin Isis: Befehle

Alles real

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Ich habe abertausende von Bildern und Filmen, welche mir zeigen, dass die Welt, in die ich mich fühle, in der ich mich erkenne, keine Phantasie darstellt, mit der ich alleine wäre.

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Zeichner wie Photographen und Filmer stellen eine Welt dar, die mir zeigt, dass meine Neigung geteilt wird. Während so manche filmische und photographische Produktion schlicht Geld verdienen will, gefällt mir an Cartoons besonders, dass dabei oft direkt spürbar ist, wie sehr der Schöpfer des Bildes seinem eigenen Verlangen folgt.

Und nun habe ich eine persönliche Herrin. Und die Teilung meiner Bilder, das gemeinsame Schwelgen in ihnen ist Bestandteil unserer Verbindung und für sich für mich oft schon ein Wunder. Was ich heimlich für mich gehortet habe, wird nun begeistert mit angeschaut – und die Bearbeitungen auf diesen Seiten sind auch dafür Ausdruck. Auch hierin will ich erst Dir gefallen, Deinem Auge was Schönes, Sinnliches, Heisses bieten.

Und die Bilder heute zeigen, dass es nicht bei der Betrachtung bleibt, oh nein! Denn von Anfang an hast du klar gemacht, dass wir auf den Darstellungen nicht eine Traumwelt sehen, sondern eine Realität. Alles ist möglich, nichts Fiktion. Manches befriedigt einfach das Kopfkino, aber kein Weg zu einem konkreten Erleben ist verbaut. Du öffnest die Pforten – und prägst mir in der Begegnung ein, dass all mein Betrachten nicht einfach Geilheit fördert, sondern Verbindlichkeit: Du fickst mir die Inhalte ins Hirn, Du zeigst mir, wie sehr diese Welt die unsere ist, wie real unser Leben in der Femdom-Verbindung ist, Tag für Tag.

Magische Verbindung

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In meiner Verehrung erlebe und empfinde ich mit Dir Magie.

In dem Moment, in dem ich meine Stirn zwischen Deinen Füssen auf den Boden lege und ich Dich an meinen Wangen spüre, verwandle ich den Raum, die Wahrnehmung, dringe ich zu Deiner Göttlichkeit vor und fühle nicht nur über Deine Hand, wie Du strahlst. Alles erfüllt sich, alles befriedet sich, es kehrt eine besondere Stille ein und ich höre mein Herz klopfen. Ich bin glücklich, Dir in solcher Weise meine Aufwartung machen zu dürfen, und es ist ein ewig grosses Geschenk, dass Du mich in all meiner Verehrung so annimmst, indem Du mir jede Geste glaubst und Dich in meinem Bild von Dir wieder erkennst.

Wer jetzt erwidert, es sei doch „keine Kunst“, sich so verehren zu lassen, der oder dem antworte ich: Es ist wie bei jeder Art von Liebe: Sie ist nur möglich, wenn wir uns auch lieben lassen können – wenn wir GLAUBEN und FÜHLEN, was wir über uns erzählt bekommen. Liebe und Verehrung sollen also tief empfunden und aufrichtig angenommen werden können, und dafür braucht es den positiven Blick auf sich selbst:

Wenn Du also vor mir thronst und ich vor Dir knie, dann verbinden sich unsere Blicke für einander. Deine Hand fährt über meinen Rücken, und in der Berührung verschmelzen wir in der Freude, einander all dies sein zu können und ganzheitlich als bestimmte und erkannte Geschöpfe führen und dienen zu können. Alles ist natürlich und gleichzeitig besonders, und indem Du mir die Gnade Deiner Gunst schenkst, erfahren wir Beide Lust, Freude und das Gefühl, unbeschränkt Energie von einander zu bekommen. In diesen Momenten möchte ich gar nie mehr aufstehen, möchte ich nie mehr irgendwo anders sein, bin ich so innig angenommen wie in der herzlichsten Umarmung – und glücklich bis zum Zerspringen über die Freude, die ich Dir mache.

Täglich lockt DIE Verbindung…

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Und ewig lockt nicht nur das Weib… es ist unsere Verbindung… es wird für mich immer phänomenal sein, wie sehr Du und wie häufig und wie ausdauernd Du meine Dienste verlangst und geniesst. Dass ich den Mund, die Zunge, die Mittel habe, Dich immer wieder zu verwöhnen, dass meine Freude daran auf die Deine trifft, dass sich damit Genuss und Diensteifer so ideal und so himmlisch verbinden – es wird uns nie gewöhnlich werden können! Es ist Alltag, oh ja, in diesem wunderbaren Sinn, wenn ein Liebesdienst aussergewöhnlich bleibt und doch an jedem neuen Tag selbstverständlich ist.

Das ist meine sklavische Freude an der beständigen Hingabe und Anbetung, und tatsächlich bin ich Dir und Deinem Schoss hörig ergeben.

Frauen – was seid Ihr für wunderbare Geschöpfe, und wie sehr zieht es mich zu Euch. Und in Dir darf ich die Mitte des Unviersums, die Frau aller Frauen kennen und erkunden, beglücken und verwöhnen. Dir gehört all meine Lust, und die Deine ist mir heilig!

Was bin ich ein glücklicher Mann – am richtigen Ort und an jedem Tag willkommen!

In Deinen Zügeln

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Ich kann so was von aufgehen in meinem Dienen – und dabei hat mein Geniessen auch immer mal wieder etwas Selbstvergessendes, Losgelöstes. Nicht ich scheine zu dienen, mir wird gedient, indem ich in meinen Bedürfnissen erkannt und angenommen bin… Es ist herrlich schön, mich ganz dem Schwall meiner Gefühle hingeben zu können, in der Trense, im Knebel, in den Fesseln zu hängen, mich fallen zu lassen und mich zu fühlen… Im Grunde dienst Du mir… all Dein Tun ist Liebesgabe, und natürlich darfst Du sicher sein, dass sich mein Dank erst recht in einem ganzen Schwall von Ehrbekundungen über Dich ergiessen wird, sobald Du meine Zügel ein wenig lockerst – oder mich eingehender dazu „befragst“.

Nun aber geniesst Du einfach, was Du siehst, und Dein Lächeln ist von gütigem Beobachten und Amusement über die Bestätigung geprägt, mich tatsächlich so was von zu kennen und lesen zu können. Und was Du liest gefällt Dir so sehr, und wie Du es mir zeigst, ist einfach nur lieb, und es freut mich, dass darin immer auch der Triumph Deiner Macht und die Freude über Deine Stellung mitschwingt.

Oh ja, ich gehöre Dir, und Du kennst mich und hütest mich, aber Du legst mich auch an Deine Zügel, in Deine Ketten und einen Schlüssel für diese gewissen besonderen Schlösser soll es nicht geben, wird es nie brauchen. Denn was ich Dir bin, das bin ich Dir von Herzen, nicht nur in diesen besonders lustvollen Momenten, wenn mein ganzer Körper und Unterbewusstsein und Verstand gleichermassen danach schreien.

In der ruhigen Mitte wunderbarer Stürme

credit: vom diener der SHI illustrierter Printscreen – courtesy of The English Mansion

Wenn Du auf mir aufhockst, reisst Du mich mit in die Mitte eines Hurrikans: Um uns toben die Winde, die Luft pfeift, Licht blitzt auf und der Himmel wütet und gleichzeitig ist da eine kribbelige, geborgene Mitte, in der die Welt still steht und Dein Strahlen durch meinen Körper flutet. Ich liebe Masken, doch in diesen Momenten möchte ich, muss ich Dich sehen, muss ich und meine Seele aufsaugen können, was Du mir schenkst. Deine Bewegungen sind fliessend, geschmeidig, Du nimmst mich ein, machst uns auf und ich versinke in der Glut Deiner Lust, komme Dir entgegen und werde gleichzeitig in meinem Verlangen auf den Boden genagelt. Du hast mich in Dir aufgenommen und feierst Deinen ewigen Hunger. Fasziniert folge ich der Linie Deines Halses, wenn Dein Kinn sich triumphierend zum Himmel reckt.

Und dann ist immer wieder Ruhe, Stille, reines Strahlen, wenn Dein Lächeln mich flutet. Ich liebe gerade jetzt mein Halsband, weil Deine Hand wie nach einem Zügel greift, und ich damit zusätzlich angetrieben werde, Deiner freien Lust Befriedigung zu schenken.

In Deinem Lächeln liegt der Triumph, mich zu besitzen, und natürlich liebe ich das, beschwingt mich das und meine Freude, mein Verlangen will den Himmel festhalten, der sich über uns spannt. Diese Momente sind Urquell unserer Verbindung und ewig wahr.

Magie im Raum und im Herzen

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Der Moment, in dem ich in der Unterwerfung in absoluter Hingabe aufgehe, hat etwas Magisches. Mein Herz hüpft dabei nicht nur, weil ich so sehr erkannt werde und ich schwelgen kann in meinem Wesen, nein: Ich spüre auch, wie sehr es Dich erfreut, Deine eigene Seele streichelt, und wenn dann Deine Hand zärtlich über meinen Kopf streicht, bin ich unbeschreiblich glücklich. Dich verwöhnen und gleichzeitig spüren, dass es Dir tatsächlich auch Seelenwellness ist, bedeutet die Erfüllung meines Daseins. In diesen Momenten schrumpft die ganze Welt auf unseren Raum, und gleichzeitig wird der Geist hell und öffnet sich weit. Es ist gerade so einfach, meinem Lebensauftrag nachzukommen. Das spüre ich gerade und erlebe es, WISSEN tue ich es davor und danach auch:

Ich passe zu Dir. Was mich ausmacht, ist auch das, was Dir an mir besonders erscheint, und indem ich es selbstverständlich lebe, ehre ich die Schöpfung meines Gottes, die in Deiner Person als Hüterin aller meiner Welten in mein Leben getreten ist.

Und so stehst Du denn da, selbstverständlich und natürlich empfangend, was Dir dargeboten wird, und unsere Herzen durchströmt die Liebe für einander und für uns selbst. Unser Körper ist die Schatztruhe aller wohltuenden Empfindungen, die wir als Menschen durch Berührung empfangen können, und unser Verstand ordnet sich dem Herzen unter, das nicht nur die Worte hört, sondern die Taten fühlt – und die Aufrichtigkeit in allen Bekenntnissen.

Wie Ferien

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Ferien mit Dir machen, bedeutet: Mich komplett von meinem Alltag lösen und ohne jede Einschränkung Dein … sein. Und Du allein bestimmst, wie Du mich haben willst. Zeit spielt keine Rolle mehr. Du verfügst über mich als Objekt, Toy, Puppe, Lustsklave, Gesprächspartner, Muse, Mann, Diener. Unsere Wohnung ist Dein Königreich, unser Spielzimmer ein Festsaal, jeder Sinnesreiz ein Feuerwerk. Es gibt nur Dich, es gibt nur uns. Die Sonne geht auf und unter, doch Nacht und Tag sind nur Kulisse. Du machst was Du willst wann Du es willst, und Deine Freude badet in meinem Glück.

Du fühlst Dich erhaben, bist göttlich, fühlst, spürst und erlebst Deine Macht, und wie Du mich auch ansprichst – ich antworte Dir als Dein Eigentum, Dein sklave. Ich gehöre Dir, und das leben wir.

Auch wenn ich nichts sehen kann, spüre ich Dein Strahlen, und Deine Lust, mit mir zu spielen, ist wie eine innige Umarmung für mich, die sogleich in die nächste übergeht.

Darf ich Dich streicheln und küssen, so tust Du damit meiner Seele wohl. Darf ich Dich lecken, bin ich im Paradies grösster Empfindsamkeit. Es gibt nichts Schöneres als Dich, meine Frau Herrin, mit sklavischen Lustdiensten zu öffnen und auf zärtlichste Weise zu liebkosen. Ich empfinde nie grössere Ehrfurcht als in solchen Momenten in Deinem Schoss, weil uns ein flüsterndes Glück leise aber fest umarmt, und wir dabei fühlen, wie tief die Verbindung ist, die, einmal geschaffen, nie gekappt werden will und wird.

Ferien will man mit den liebsten Menschen machen, welche die gleichen Interessen haben wie man selbst. Wie einfach ist das bei uns! Wie eindeutig und klar. Wir müssen auch nicht diskutieren, wo wir hin wollen. Ans Meer oder in die Berge? Aufs Bett oder den Boden wollen wir, ans Deckentrapez, den Pranger oder auf die Leckliege… Hauptsache Lust, Berührung, Begegnung im liebevollen Dienst für Dich, meinen Lebenssinn.

Simple Trägheit überwinden

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Manchmal bin ich so träge… meine Gedanken sind überall und nirgends und ich verplempere den Tag. Es ist auch kein bewusstes Chillen, sondern tatsächlich ein Trödeln, und wenn ich dann zurück blicke, bin ich unzufrieden. Eigeninitiative, die Überwindung der eigenen Faulheit fällt mir oft schwer und ich bin, wie mir scheint, ein ziemlich genusssüchtiger Mensch.

Dazu passt, dass ich mich jetzt gerade unheimlich gern in Deinen Fesselsack denke, in dem ich Dir ausgeliefert bin, tatsächlich zu nichts in der Lage als zur demütigen Annahme dessen, was Du mit mir vorhast. Was ich immer, wirklich immer für Dich habe, ist grenzenloses Vertrauen. Und es ist befreiend, wie gut Du mich kennst und wie entwaffnend dies für meine kleinen Spielchen ist, die ich sonst immer wieder mal gerne mit mir selber spiele. Ich muss mir bei Dir nichts vormachen, denn das, was ich bin, gefällt Dir, ist Dir selber Ausgangspunkt aller Entwicklung, die ich für Dich und für mich nehmen kann. In Dir ruht alle Energie, die ich brauche, um mein Leben nicht zu vergeuden. Dabei muss ich keine grossen Werke tun, wenn ich den Antrieb dafür nicht habe. Aber ich kann lernen, mir im Augenblick auf die Schliche zu kommen und zu erkennen, was mir gut tut – und wer.

Dafür ist auch diese tägliche Bezeugung meiner Lebensmitte da. Vor DIR liege ich, zeige ich mich, DU nimmst mir meine Bewegungsfreiheit, schliesst meine Löcher oder öffnest sie, DU schliesst mich weg oder spielst mit mir, DU hältst all meine Kreativität lebendig, schenkst mir Antrieb und Besinnung, Lust und Freude. Du beobachtest mich, nicht nur jetzt, vor Dir auf dem Bett, vor Dir kniend auf dem Boden, sondern wie ich mich bewege, was ich mache, woran ich denke und was ich vergesse. Du arbeitest mit mir daran, ein allgemein achtsamerer Mensch zu werden und zu ehren, was ich an Talenten und Freiraum (ja!) habe, auf dass ich mich nicht vergeude, sondern finde.

Und so sehne ich den Moment herbei, in dem Du Dich niederbeugst und Dich zu mir legst, auf mich setzt… während ich schon glücklich bin, unter Deinen Augen und nach Deinem Willen zu atmen.

Königinnen, Ihr Alle

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Männer tauschen sich unter einander kaum je über Sex aus – und erst recht kaum über Sexualität. Wenn doch, ist dabei viel Prahlerei, allenfalls verkleidet in zotigen Witzen – über die ich auch lachen kann, bei denen mir aber immer bewusst bleibt, wie wichtig es für Männer ist, stark zu erscheinen.
Es steht mir nicht an, zu urteilen, wie das Frauen untereinander halten, aber meine persönliche Beobachtung ist schon so, dass Frauen viel eher auch über ihre Sexualität reden, und dass beste Freundinnen eben auch beste Vertraute sein können.

Bei uns ist es so, dass ich selbst mich über meine sexuelle Identität mit keinem Mann eingehend austauschen kann, während bei Dir doch einige Deiner Freundinnen von Deinem Wesen wissen und Dir auch darin verbunden sind. Wenn ich das dann als von Dir geteilte Freude direkt erfahre, dann pocht mein Herz noch wochenlang weiter viel stärker, wenn ich daran denke. Und das ist nicht einfach ein Fetisch. Dahinter steckt die tiefe emotionale Erfahrung, dass dies eine ganz besondere Ehrung Eurer weiblichen Lust ist.

Ich feiere dabei mit Euch die Freiheit, die absolute Sicherheit, dass Frau nicht nur erobert wird wie eine Prinzessin, sondern auch im Erleben vom ersten bis zum letzten Augenblick des Zusammenseins Königin ist. Die Kraft der Frau ist naturgegeben. Ich möchte stets die Erfahrung schenken, dass jede Frau – wie Du – es verdient, Anbetung und sklavische Hingabe zu erfahren, und dass Mann dabei tatsächlich genau so glücklich sein kann wie die Frau, die gerade durch mein Dienen zur Göttin wird – und fühlt sie sich auch so, verliert sie ihren Zweifel oder wird sie schlicht in ihrem Selbstbewusstsein bestätigt, so bin ich glücklich. Denn meine Anbetung ist nur natürlich, feiert Euren Status und bereichert hoffentlich Euer Leben. In meinem sklavischen Dienst bin ich Liebhaber, denn Frau hat mich ja sehr lieb, wenn sie ihre Freude durch mich gewinnt und sie stärkt uns Beide, wenn sie meine Unterwerfung geniesst und damit mein Wesen bejaht.

Und in Allem folge ich Deinem Willen, bin ich schlicht gehorsam. Ich kann nichts falsch machen, ich kann niemals falsch sein, denn ich bin so, wie ich bin und damit so, wie Du mich liebst und in diesem Geist nehme ich Deine Abrichtung an und bleibe stets Dein Eigentum und damit auch Dein Werkzeug in der Teilung Deiner Liebe, bereit zu lernen und freudig über jedes Lernen, das mich enger an Dich bindet.

Überall und jederzeit

submissed.com – Printscreen, vom diener der SHI bearbeitet – courtesy of kink.com

Ich mag dieses Bild sehr, weil seine Aussage weit über das hinaus geht, was wir sehen können. Und weil es so wunderbar beschreibt, wie Deine Verfügungsmacht über mich gestaltet ist und wie sie uns bestimmt.

Du kannst mich überall und jederzeit in Fesseln legen, meinen Tagesrhythmus verändern, den Takt meiner inneren Uhr bestimmen, meinem Tun Einhalt gebieten oder mich auch in etwas antreiben. Ich bin überall und immer, in der Jogginghose wie im Smoking, Dein sklave, Dein Eigentum, Dein Objekt, Dein Toy und Dein Partner. Wo und wie auch immer Du mich bindest oder mich unterwirfst, soll das Dich Stolz machen und aufzeigen, wie erhaben, göttlich, elegant, weiblich anziehend Du bist. Deine Macht und Herrschaft macht Dich noch schöner, und wenn ich das beobachten kann, bin ich sehr glücklich. Denn neben der äusseren Schönheit strahlst Du Dein Wesen aus, gehst Du in Deinem Körper auf, ist er Dir ein Tempel, der mir Zuflucht ist für Deine Anbetung.

Ich weiss nie, wann Du was von mir verlangst, aber ich werde darin auch ausgebildet, Dir meinerseits immer wieder meine sklavische Aufwartung zu machen, um ein Eisen zu betteln, eine Fessel, eine Schnürung, eine Gelegenheit und Erlaubnis, Dich verwöhnen, Dir dienen zu dürfen.

Unsere Liebe kann sich täglich so vielfältig ausdrücken, und jedes gesprochene und geschriebene Wort ist eine Berührung. Genau so, wie eine Fessel nie in erster Linie eine Verhinderung ist, sondern eine Bewusstwerdung, eine Sensibilisierung, eine Vorbereitung auf Dein Ankommen, Dein Auftreten, Hinzukommen… Sie hilft mir, jeder Deiner Ansprachen absolute Aufmerksamkeit zu schenken und Dir zu zeigen, wie sehr ich in jeder Zuwendung von Dir aufgehe, und wenn Du mich gleich berührst, werde ich mich in meiner Fesselung an der Bockleiter aufbäumen, und Du wirst Sorge dazu tragen, dass ich mich beruhige, mich gedulde, Dir zuhöre, auf Dich und Deine Berührungen lausche und ihnen antworte – mit den Mitteln, die ich immer habe: Der inneren Bereitschaft, mich Dir vollständig zu ergeben.