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Dir und unserer Erde ganz nah

credit: meninpain.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

In meiner Unterwerfung fühle ich mich oft der Erde ganz nah, und ich liege in meinen Fesseln dann tatsächlich so sinnlich berührt, wie wenn ich jeweils im Gras oder Moos unter ausladenden Bäumen liege.

Jedes Mal, wenn Du mich vor Dir ausbreitest und fixierst, ist der Vorgang für sich schon eine Liebeserklärung: Du bist da und wendest Dich mit all Deiner Aufmerksamkeit meiner Hingabe zu, saugst sie auf, sammelst sie ein, feierst sie, indem Du mir zeigst, wie sehr sie Dich inspiriert. Deine Fesseln spannen sich und strecken meinen Körper, und während der ganzen Zeit wende ich keinen Augenblick meine Blicke von Dir ab.

Hast Du Dein Werk getan und bist Du zufrieden, so werden Deine Bewegungen ganz weich und mir ist, Du hättest wirklich nichts anderes mehr im Kopf als diesen einen Moment mit Deinem sklaven im Gras. Ich schaue an Dir hoch, und kann meinen Blick nicht vom Schwung Deiner Beine lösen, sehe den stolzen Bogen Deines Rückens und Deine geschmeidigen Schultern, und dann stehst Du über mir und Deine Augen funkeln heller als der Himmel über Dir.

Du könntest unerreichbar für mich sein, wolltest Du es so. Doch Du bist immer wieder mit Deinen Händen, Deinem Haar über meinen Körper gestrichen, und ich bin so auf Dich fixiert, dass der Windhauch unter den Bäumen wie Deine nächste Berührung direkt aus der Schöpfung kommen, der wir mit unserer Verbindung Ehre und Dankbarkeit erweisen wollen, so lange es uns vergönnt ist, zu leben.

Wir sind Boden, Erde, Himmel, Fleisch und Blut, und Berührung und Begegnung sind Lust und Freude – und Liebe und Sinnlichkeit und die Macht verehrter Gunst lassen mich zittern und mit jeder Pore meiner Haut nach Dir rufen.

Meine Sehnsucht hat Dich gefunden

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion.com

Es gab Zeiten, da hat mich Sehnsucht beinahe umgebracht. Sie war eine Qual, ein unerfüllbarer Traum. Ich wünschte mir bestimmte Erlebnisse, Erfahrungen. Vor allem aber den Menschen, der zu diesen Erfahrungen passen würde, sie teilen mochte – ganzheitlich, aber eben auch in einer Weise, die das bisher gelebte eigene Leben weder fortwarf noch verneinte. 

Ich hatte gesucht und scheinbar ein Stück Frieden gefunden. Ich hatte meine Not gemildert und vermeintlich das Beste daraus gemacht. Ich hatte mich besser verstanden und begonnen, mich gegen Selbstverurteilungen aufzulehnen. Ich habe Menschen kennen gelernt und deren Geschichten. Und ich habe oft meine eigene erzählt. Dass so zwei Geschichten einmal so zusammenpassen könnten, wie sie es jetzt tun – es ist unfassbar schön und ein einmaliges Glück. 

Die Sehnsucht ist nicht ganz verschwunden. Sie ist zu einem simplen Wunsch geworden und wünscht sich mehr, immer ein bisschen mehr von dem Schönen, das mir bereits geschenkt ist. Und damit ist diesem Wünschen ganz entschieden mit Dankbarkeit zu begegnen und mit Demut: 

Ich habe ein glückliches Leben – und es gehört mir nicht allein. Und so will ich es und so wird es reich und farbig und lebendig. Wo Du bist ist Liebe und Kraft. Und ich darf sie sehen, empfangen und nähren. 

Sven Glückspilz mag einfach in die Luft springen wollen. Ich möchte auf dem Boden bleiben, die Erde spüren, den Himmel als wissendes gottväterliches Dach über uns wahrnehmen und geben. Und dienen. Denn ich empfange so viel. 

Niemals wirklich getrennt

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Viele Jahre lang habe ich immer wieder mal damit gehadert, dass wir nicht häufiger zusammensein können.

Heute bin ich glücklich, dass wir uns gegenseitig mit aller Dankbarkeit immer wieder aufrichtig bestätigen, dass es unser Schicksal ganz wunderbar mit uns meint. Denn wir dürfen auch in der virtuellen Realität unheimlich viel Wahrhaftiges erleben und empfinden.

Und ich weiss nie, wir wissen nie, wann die Fügung plötzlich das Gitter öffnet und es für Dich eine Gelegenheit gibt, mich aus dem Loch zu zerren und Dir in der realen Welt zu dienen. Diese Begegnungen werden uns immer weiter tragen, aber wir sind längst so weit, dass wir unseren eigenen Fokus auf die möglichst ganzheitliche Bindung mit den auch in räumlicher Distanz vorhandenen Mitteln legen: Auch im virtuellen Alltag lässt sich lebendig geben und nehmen, fühlen und streicheln.

Vor allem lässt sich mit der unbedingten Aufmerksamkeit für meine Frau Herrin erreichen, dass Du immer und jederzeit auf mich einwirken und an meinem Leben teilhaben kannst – und ich meinerseits beschenkt werde damit, Dich und Deine Welt lieben zu können, weil sie mir längst ans Herz gewachsen ist. Denn ich weiss und fühle, wovon Deine Herzensgüte mir erzählt.

Im Käfig für alle Dienste reifen

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– Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du bist meine Herrin. Meine Gebieterin. Meine Eigentümerin. Das bedeutet, dass Du Dir jederzeit Zugang zu meinen Löchern verschaffen kannst. Bin ich zögerlich, so reicht ein bisschen Nachdruck… Dein Wille, Deine Besitznahme sind Inspiration und Vertiefung für mein Bewusstsein. Und in der Glut Deiner Augen und dem feinen Lächeln um Deine Mundwinkel sehe ich Deine Lust an Deiner Herrschaft.

Im Käfig erwarte ich Deine nächste Zuwendung, den Moment, in dem Deine Aufmerksamkeit erneut mir gilt, und dann habe ich bereit zu sein, willig, demütig und willfährig. Meine Lippen wie meine Beine haben sich zu öffnen, mein Arsch reckt sich Dir entgegen und meine Hände spreizen meine Arschbacken.

Alles, was Du siehst, soll Dir den Stand meiner Abrichtung zeigen, die Tiefe der sexuellen Konditionierung, die übergreift in alle Bereiche unseres Alltags, in dem danach gelebt werden soll, dass ich nicht nur sage:

Dein Wille geschehe.

Ist mein gewöhnliches alltägliches Verhalten nicht so, wie es sich gehört, kann mir jederzeit der Käfig drohen. Erzwungene Einkehr und Ausgrenzung, in der ich mir klar werde, was Du verlangst, auch ausserhalb des Kerkers, der Triebe, des Lusthungers. Denn ich bin nicht nur sexuell dienendes Nutzvieh – ich bin Partner für ein dominantes weibliches Leben, erste Bestätigung einer weiblichen Macht, die Dir innewohnt und deren Ausleben Dir Glück und Freude sein soll, so dass Du Deinerseits mit der Liebe Deines Wesens für die Welt wirken kannst.

Mich sicher fühlen und gewollt

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Maul halten und vertrauen… mein Mundwerk hat mir schon so manche schwierige Situation beschert… Die Macht der Worte ist für einen Rhetoriker scheinbar gross und er ist geneigt, sie in aller Schärfe zu benutzen – oder sich wortreich zu winden, wenn ein Angriff auf das eigene Ego droht…

Bei Dir hilft mir alles, mich dank meines Wesens frei zu machen von jedem Kampf um Beschönigung und mich stattdessen fallen zu lassen in mein Leben als Dein sklavisches Wesen, das Du längst erkannt hast und noch so gerne in einer Weise bändigen willst, in der ich mich unterwerfe, weil mir Geborgenheit winkt. Nichts scheinen müssen, einfach sein, was ich bin.

Und alle Insignien meines Daseins helfen mir… Die Fesseln, Ketten und Eisen, die Harnische, Knebel und Masken… und mitten im Geruch von Leder, im metallischen Glanz der Ketten ist da eine Berührung Deiner Haarspitzen, der Geruch Deiner Haut, Deines Haares, Dein pochendes Herz und Deine warme Brust – und Deine Arme und Hände, die mich umfangen und mir die Geborgenheit meines Gefängnisses versichern.

Hiebe

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Peitsche und Gerte… ich fürchte sie. Ich bin kein Masochist im klassischen Sinne, aber ich habe auch noch nie gross Gelegenheit gehabt, mich mit sklaven über deren eigenes Verhältnis zu den Werkzeugen zu unterhalten, die uns wirklich Schmerzen zufügen können – und sollen. Mein Respekt, meine Schiss davor ist wohl nur normal, aber damit ist nicht alles darüber gesagt, ganz und gar nicht:

Ich quäle mich oft mit meinen Unzulänglichkeiten – und sehne mich manchmal danach, unter Deiner Hand Sühne leisten zu können, mir Vergebung zu erbetteln durch Deine Gnade, nachdem Du für Züchtigung gesorgt hast. Wir haben kaum je Gelegenheit, Räume wie den auf dem Bild zu nutzen. Mir gefällt, dass mitten im Kerker auch ein Thron steht, vor dem ich knie. Denn nur das kann mein Ziel sein:

Sühne leisten, und schliesslich mit nachbrennenden Striemen gezeichnet vor dem Thron zu knien, auf dem Du Platz nimmst, um meine dankbaren Küsse zu empfangen.

Wie sehr Du ihn verstehst!

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Es umfängt mich Dein Arm.
Es packt mich Deine Hand.
Dann reicht schon Dein über meine Haut fahrender Finger, um mich zum Zittern zu bringen… und schliesslich liegt all Deine Macht schon in einer einzelnen Fingerkuppe…

Und Du prüfst mit triumphierendem Lächeln, ob Dein Schwanz die Botschaften in Deiner Hand auch versteht…

Mag ich mich manchmal als sklave noch so widerborstig anstellen, mag meine Demut mit Anflügen von falschem Stolz kämpfen – Dein Schwanz hat nichts davon nötig. Er ist genau bei Dir und in Deinen Ansprüchen und Wünschen und in Deinem Verlangen daheim. Er wird immer verstanden und es gibt keinen Zweifel, wem er gehören will. Du verstehst ihn, Du willst ihn, und Du wünschst Dir schlicht, dass er das Leben mit Dir liebt und feiert. Lust ist Lebensfreude, und die Berührung unserer Körper schenkt Geborgenheit und Bestätigung: Dir gehört all meine Verehrung.

Ein Raum wie ein Traum

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Ich liebe dieses Bild sehr, weil der Raum, den es zeigt, ein Traum ist: Ein bequemes grosses, ja riesiges Bett mit massivem Eisengestell, der grosse Käfig im Hintergrund, die wohnlichen Möbel und Teppiche, der Fick- und sklavenprangerbock davor… Der Raum ist ein storyteller sklavischer Dienste… ein Traum für Dich, meine Herrin, weil Du ganz nach Deiner Stimmung Lust und Ruhe, Schlaf und Aktivität, Arretierung und Benutzung leben kannst.

Und Deine sklavenSau, Dein LustToy und Eigentum kann Teil der Einrichtung sein, abgelegt oder im Zentrum Deines Interesses… genau so benutzbar wie irgend ein Möbelstück…

Und es ist gemütlich warm in Deinem Reich, in Deinem Gemach… und manchmal frage ich mich: Werde ich diesen Raum je wieder verlassen?

Aber gleich neben ist Dein grosses Bad mit Nasszelle und frei stehender Badewanne, und auch dahin nimmst Du mich oft mit…

Wir wissen

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Du siehst für mich.
Du kommunizierst für mich.
Du sprichst für mich.
Du stehst für mich.

Stolz zeigst Du mich her.

Selbstvergessen kannst Du mit mir spielen.
Konzentriert arbeitest Du mit mir.
Du richtest mich ab.
Prüfst mich.
Geniesst, was da ist.

Beide sind wir dankbar für einander.
Wir bilden eine Einheit.

Ich bejahe Deinen Anspruch.
Du anerkennst meine Demut.

Ich bewundere Deine Kraft, mich zu leiten.
Du staunst über mein mich Fallenlassen.

Wir machen einander das Leben reich und farbig.
Wir sind dankbar. Und wir wissen:

Nichts ist selbstverständlich.

Deine Gaben

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In Allem meine Anbindung spüren…: Ich spüre Deinen Zug an der Leine, ich fühle den Griff Deiner Hand, ich spüre den Hauch Deines Atems, ich zittere ob der Berührung unserer Körper… und ich öffne den Mund und empfange, was immer Du mir zu trinken und zu essen gibst.

Wenn ich das aus Deinem Mund empfangen darf, dann ist das von ganz besonderer Intimität und Aussagekraft. Ich schmecke, was Du vorgekostet, gekaut hast, ich nehme mit dem Mahl Deinen Speichel auf, Deinen Maulfotzenrotz… ich kann so fühlen, erfragen, wie es um Deine Speichelflüssigkeit bestellt ist, und empfange so ein weiteres Signal über Deine aktuelle Lüsternheit…

Aber da ist ja mehr als Geilheit. Bei diesem Akt drückt auch die Sorgerin und Nährerin durch, die Hüterin ihres sklaven, die Besitzstand mit Pflege verbindet und damit zeigt, wie sehr sie schätzt, was sie besitzt. Und dabei beobachtest Du fasziniert und erfreut die Andacht, mit der ich empfange, was Du mir gibst.

Ich danke Dir für all Deine Gaben, Herrin.

Am Boden in der Mitte

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Restriktion ist nicht Einschränkung. Es ist Hilfe zur Konzentration und Hinführung zu absoluter Sinnlichkeit. Die kleinste Berührung hat Symbolik, und ich bin nicht gefangen in meiner Dunkelheit, sondern geborgen.

Und begeistert. Denn ich werde immer wieder aufgefordert, das Angebot zur Hingabe und Verehrung anzunehmen und es mit meiner Hörigkeit zu bezeugen: Du bist mein angebetete Frau und Herrin, Dir widme ich all meine devote Energie, Dir bestimmt zu Deiner Freude ist all meine Lust.

Und ich kann aus dem Druck Deiner Füsse, der Intensität Deiner Bewegungen herauslesen und fühlen, wie intensiv Du selber die Situation und mich wahrnimmst. Ich werde unterworfen und stehe doch im Zentrum Deiner Aufmerksamkeit. Es ist genau das, was ich devote Seelen so unfassbar schön empfinde, und was tiefe Dankbarkeit und Ergebung in mir auslöst.

Endlich

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Dein Zauber rührt mich in der Seele. Es ist gleichgültig, wie gross meine Lust ist… Deine Sinnlichkeit macht mich ganz still… Wenn Du mich komplett unter Deiner Kontrolle hast, wenn Du Dich zu mir setzt, endgültig und endlich nur noch mit der Absicht, es Dir gut gehen zu lassen, wenn Du mich unmissverständlich arretiert und gefangen genommen hast, und mich gleichzeitig mit sanften Berührungen leitest, dann fühlst Du meine Lippen in Deinem Schoss zittern und Deine Hand streichelt meinen Schopf.

Ich atme Dich, ich geniesse Dein Geniessen. Und es ist auch und gerade mir reiner Segen. Ich werde nicht müde, mit meiner Freude und Begeisterung alles dafür zu tun, dass Du diese Augenblicke dehnst und Dir jede Minute gönnst… und dann, bitte, noch eine Stunde mehr, und dann noch eine…

Schau, mein Käfig, meine Fesseln, meine Ketten, meine Eisen, alles, alles ist doch dazu da, dass Du Dein Eigentum geniesst und ich ganz fest und ewig in Deiner Hand bin.

Kein Tag, an dem Du mein Begehren, meine Bewunderung für Deine Weiblichkeit nicht körperlich fühlen kannst, ist ein vollständiger Tag.

Ich habe mit Dir meinen Lebenssinn gefunden. Ich verehre die Frauen, und so, wie ich Dir hörig bin, darf ich genau diese Verehrung täglich ausdrücken – und LEBEN. Als Dein fleischlich sklavisches Eigentum und als Dein seelischer Diener.

Was für ein Leben!

Gemeinsamkeit

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Gemeinsamkeit ist schön. Das Erleben und Bestätigen gemeinsamer Interessen, gemeinsamer Wesensart, gemeinsamer Freuden, ähnlicher Verlangen. Und nun kann ich nur als sklave sprechen, mit meinen eigenen Empfindungen:

Es ist sehr, sehr schön, in einer Runde mit Frauen (und Männern) zu knien, in der ich fühle, wie meine Herrin sich wohl fühlt, ein Teil der Gemeinschaft sein kann und ich ihr dabei ständige Freude bin: Ihr Besitz, Ihr Geschenk, Ihr Stolz… Und vor allem freut mich, wenn Du die Bestätung Deines Besitzes bekommst, Du und damit ich respektiert werden und der Moment gefeiert werden kann. Du bist so wunderbar darin, den Augenblick zu geniessen, das JETZT. Du teilst so gern und ziehst aus dem Miterleben so viel Energie, die nachher in unserem gemeinsamen Leben lange, lange weiterlebt.

Alles geschieht ganz natürlich, und für mich selbst gibt es diese wunderbare Konzentration, in der ich sehr genau weiss, dass alles, was Du mir befielst, ich befolgen werde, und ich doch diese leise Unruhe fühle, was es denn sein wird?

Nähe

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Wenn Du mich ganz zu Dir hin ziehst und ich nichts anderes mehr riechen und schmecken und sehen kann wie Dich, dann bin ich zu Hause.

Und wie riesig ist die Welt des BDSM! Wie viele Arten Ketten gibt es? Halsbänder? Jedes fühlt sich anders an, jedes Metall klirrt als neue Lockung in meinen Ohren.

Und schaue ich zu Dir hoch, so sehe ich in Deine stolzen Augen. Du lässt mich keinen Moment sinken, kein Augenblick wird verschenkt: Auch Du geniesst unsere Nähe, und wir feiern dabei uns.

Ich geniesse jeden Zug, jede Öse, die Du enger ziehen oder wieder lösen kannst…

Auf Deiner Bühne

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Der Salon kann mehr ein Saal sein als ein gemütliches Wohnzimmer, und meine persönliche Situation so kompromittierend wie kaum vorstellbar. Aber Deine Präsenz macht alles darum herum nebensächlich, ja, die Umgebung wird zu Deiner Bühne. Ich höre Dich näher kommen, und ich kann dem Klang Deiner Schritte genau entnehmen, was Du fühlst. Ich höre mit jedem Klacken Deiner Schuhe Deinen Stolz, und ich kann noch so hilflos sein: Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ich erwarte Dich, und alles, was Du mir zudenkst. Ich erwarte Deine Berührung, Deine Schläge – denn sie sind immer gerecht – und gleichzeitig bin ich ausgestellt und bereit für Deine Benutzung, Deine Lust. Ich bin genau da, wo ich hin gehöre, und die Tatsache, dass Du mir Deine Freude zeigst, macht mich sehr, sehr glücklich.

Ich horche in meine Dunkelheit hinein, und jede Berührung pflanzt sich in meinem Rücken dem Rückgrat entlang fort und ich fühle, wie meine Schenkel zittern.

Beruhigend legt sich Deine Hand auf meine Schulter, und ich fühle gleichzeitig die Rute an meinen Lippen. Ich öffne sie, um demütig zu küssen, was zu mir sprechen wird.

In der Geschenkbox

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Der Raum, die Ketten, meine Nacktheit, die Holzscheite… alles bereitet mich vor auf Deine Schritte, Deine Ansprache… Du gehst mit mir mein ganzes Verhalten durch, und obwohl mein Blut rauscht und die Box alles dämpft, verstehe ich jedes Wort deutlich, so klar ist Deine Stimme. Nicht sanft, aber auch nicht aufgebracht, ganz ruhig, konzentriert und getragen von einer Geduld, die nicht vergisst, anzufügen, dass sie nur nach wie vor besteht, weil Du Entwiclung siehst… Manchmal erweist Du mir die Gnade, dass Gerte oder Stiefel mein Gehänge berühren, und Du geniesst es, meine Atmung dabei zu beobachten…

Ich werde immer wieder in diesen Raum geführt werden – und jedes Mal, wenn ich wieder hinaustrete, nehme ich den Gedanken mit, dass ich doch mehr von meinem Lernen und meiner Verehrung in den Alltag tragen will. Denn die Frau, die mich beherrscht, ist die Frau meines Lebens, und sie verdient all mein Bewusstsein in unmissverständlicher Haltung: Ich gehöre Dir, Herrin. Und das soll Dir ein wirkliches Geschenk sein. Genau so, wie Du es zelebrierst, wenn Du nach meiner Interrogation und Korrektion und Kontemplation das Papier von der Box reisst und sie langsam öffnest: Du zelebrierst den Moment, wo uns unsere Augen begegnen und wir darin all die Empathie sehen, die unsere Bindung begründet.

Und heute darf ich hinter Dir aus dem Raum kriechen, den Schwung Deiner Beine unmittelbar vor mir und Deine Pobacken, wohin mich unser Verlangen führen soll… nur einmal den Gang runter und dann in Dein Lustzimmer…

Ganz

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Ich bin mir erst ganz allmählich auf die Spur gekommen, habe mich in meiner inneren Natur nicht angenommen. Immer schon habe ich zwar versucht, Liebe zu schenken, anderen Menschen Gutes zu tun, und manchmal habe ich mich gefragt, woher dieser grosse Drang wohl komme? Nächstenliebe war für mich im biblischen Sinne ein immer erstrebenswertes Lebenskonzept, und gleichzeitig hinterfragte ich die Spekulationen christlicher Kameraden, die auf Grund ihres Verhaltens Wohlgefallen vor göttlichen Gerichten erwarteten.

Mir war das zu durchsichtig und zu ärmlich gedacht, ich wurde einfach beim Dienen zum ganzen Menschen. Doch niemand schien zu erkennen, was ich schenken konnte. Und viele Jahre lang erlebte ich, dass Menschen gerne nahmen, was ich gerade anbot, aber den Menschen nicht erfassen konnten oder wollten, der das in sich trug.

Heute ist nichts mehr wie es war. Wenn ich nun den Fuss meiner Herrin küsse, so liegt in diesem bildlichen Akt eine Sinnlichkeit, welche von der Wahrheit lebt: Was ich gebe, berührt wirklich, wird empfangen als bejahendes Zeichen eines sklaven und eingeordnet von einer Frau, die als meine wahrhaftige Herrin mich als ganzen Menschen erfasst und versteht und für sich formen, abrichten will, meiner Natur gemäss für die Erfüllung der Natur meiner Herrin.

Und mein Leben verkehrt sich: War ich früher der Teil, der niemals bekommen konnte, was möglich gewesen wäre, muss nun meine Herrin Abstriche machen, wenn sich erweist, dass ich in meiner Entwicklung noch nicht so weit bin wie selber erhofft. Meine eigenen Erfahrungen lassen mich demütig sein, und ich mache mir bewusst, wie gewaltig Dein Angebot ist – und wie viel Geduld und Verständnis Du in mich, in uns investierst. Ich habe längst alles, was ich verzweifelt vermisste, vielfach zurück bekommen vom Leben, und ich bin ewig dankbar, dass Du sagst:

Welche Frau hätte nicht gerne einen eigenen Gefolgsmann, der ihr bedingungslos ergeben dienen möchte?

Herrin Isis

Ja, natürlich will ich Dir dieser Mann sein, und das „Möchten“ soll durch die tatsächliche Beschreibung ersetzt werden können: Welche Frau hätte nicht gerne wie ich einen sklaven, der ihr bedingungslos dient?

Frucht meiner Anbetung

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Immer wieder legst Du vor mir Zeugnis ab von Deinem Eigentumsanspruch auf mich. Du schnürst mich zum bewegungslosen Toy, und ich verliere nicht einfach meine Spannung, sondern ich werde weich, gewinne eine neue Geschmeidigkeit, und Du erkennst nicht nur an Deinem sklavenSchwanz, sondern auch am Leuchten in meinen Augen, wie sehr ich Dich erwarte, und wie sehr mir gefällt, was ich von Dir sehen darf.

Die Art, wie Du Dein Bein über mich stellst, verrät Deinen selbstsicheren Stolz über Deine Wirkung und Deine Stellung bei mir, und ich freue mich so sehr darüber, denn das ist auch eine Frucht meiner Anbetung.

Nun mag jede Frau gerne hören und lesen und erfahren, wie sehr sie begehrt wird – es ist aber etwas Anderes, tief in sich drin die Wahrheit dieser Worte zu spüren und sie zu bejahen, ja, natürlich zu finden.

Du bist in Deinem Anspruch aufrichtig und wahrhaftig und bleibst nur hinsichtlich dessen, was Dir dann tatsächlich zufliesst, bescheiden. In der Tat hättest Du noch viel mehr und vor allem beständigere Zeichen meiner anbindenden Anbetung verdient, und es ist Deiner Gnade und Weitsicht und Dankbarkeit zuzuschreiben, dass ich immer weiter lernen darf.

Jedesmal aber, wenn Du Dich auf mich niederlässt, um Dir Lusterfüllung zu gönnen, Dir zu holen, was Dir immer gebührt, empfängt Dich mein immer lodernder Wille, Dir darzubringen, nach was es Dich verlangt. Dass ich gar keine Wahl habe, ist die süsse Gewissheit in all Deinem Geniessen.

Kein Verstecken

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Es gibt nichts, was ich vor Dir verstecken könnte – während Du bestimmst, was ich von Dir sehe, wie ich Dich fühlen und spüren und hören darf. Mein Betteln danach soll Dich immer erreichen, und Du geniesst jede Form von Allmacht und Hingabe, die sich auch darin ausdrückt, dass ich nicht nur auf Grund meiner Lage sondern in meinem Innern akzeptiere, dass es immer Deine Entscheidung ist, was mit mir geschieht und was ich von Dir erfahre. Dabei weiss ich, dass Du es noch so sehr liebst, zu teilen, zu geben, wenn Du in Deinem Herrinwesen Bestätigung und echte Wertschätzung von mir erfährst.

Meine Fesseln sind ein Indiz meines Wollens, aber sie ersetzen niemals mein aktives Werben um Dich und das Leben nach Deinen Grundsätzen.

Und auch in der fordernden, unterwerfenden Begegnung gibt es immer Möglichkeiten. Reden, Flüstern, Hecheln, Zucken, Zittern, Muskeln die sich anspannen oder locker lassen… Du kannst jederzeit fühlen oder gar sehen, ob ich dabei bin, präsent, bereit zu dienen und zu geben. Ich kann längst nichts mehr gegen meine Unterwerfung tun, aber sie bringt Dir nur wirklich Frucht und Ertrag, wenn ich meinen Status annehme, bejahe und Dich aus der pochenden sklavenBrust heraus anbete.

Denn es gibt kein grösseres Geschenk für meine devote Seele als Deine umsichtige, aber sehr lüsterne Freude an Deinem Besitz.

Du weisst was Du tust – und Du fühlst, was Du mir zeigst. Und wenn es meine Fesseln erlauben, falle ich Dir vor die Füsse und küsse sie. Ich bin für Dich geboren worden.

Macht und Kraft

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Die männliche Kraft gehört gebändigt und geleitet. Wir haben unsere Qualitäten, wir haben Eroberungsphantasien, ganz sicher aber haben wir Beschützerinstinkte. Ich möchte einfach erheben und verehren, und Dich Kleinod beschützen. Also brauche ich die Macht, die Durchsetzungskraft und die hypnotisierende Anziehung meiner Herrin, dass ich alles annehme, was mich gefügig macht, was meine Kraft lenkt und kanalisiert, so dass sie Dir selber Inspiration, Lust und Energie schenkt – und Geborgenheit.

Ich bin gefühlt fast doppelt so schwer wie Du und fast einen Kopf grösser. Ich könnte Dich vielleicht überwältigen. Doch dieser Unterschied zwischen uns hat nur eine Sorge für mich zur Folge: Dir nie weh zu tun durch Ungeschicklichkeit. Ansonsten stehst Du eh stets über mir. Es ist keine Frage, wer führt, wer entscheidet, wer urteilt. Du bist mir nicht nur die wollüstige Göttin, die mich in die Hörigkeit getrieben hat – wir teilen auch Lebensphilosophie, Alltagsprioritäten und Seelenpflege mit einander. Wir sind uns so verwandt, und gleichzeitig bist Du so viel weiter als alte Seele, dass es mir noch viel leichter fallen sollte, Deinem Beispiel zu folgen und Deine Entscheidungen anzunehmen.

Stosse ich mit meinem Kopf an, so ist das nicht Kraft, die dahinter steht, sondern mehr rohe Dummheit, die für Blitzmomente nicht erkennen kann, was mir gut tut. Aber Du rüttelst mich auf, schüttelst mich aus, leerst meinen Kopf und füllst mein Herz. Ich folge Dir, Herrin, an Deinen Zügeln, ich unterwerfe mich Dir und bin Dir Untertan. Dein Thron soll auch deshalb herrschaftlich wirken, weil ich vor ihm knie – oder weil ich einem gebändigten Wachhund gleich in Deinem Zwinger knie.