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Entscheidungen

In der Willensfreiheit liegt die Macht der freien Entscheidungsfindung. Das meint auch, sich FÜR etwas entscheiden und dafür anderes beiseite stellen oder gar ablegen. Entscheidungen werden nicht nur durch Worte, sondern mit Taten getroffen, und dazu gehören auch die scheinbar unbedeutenden Alltagsentscheidungen.

Mir Ehrerbietung und Respekt zu erweisen, bedeutet, unsere Themen vor allen anderen außerehelichen Pendenzen zu bearbeiten und sie damit an erster Stelle stellen. Dabei ist es völlig einerlei, dass wir uns eh im ständigen täglichen Findungsprozess befinden oder unsere Verbindung virtuell existiert. Fakt ist, wir existieren. Uns gibt es in ECHT und nicht in der Fiktion. Es gilt daher:  Nichts, was immer da ist, verdient gerade darum nicht das Beiseitestellen.

Ein sklave sollte dieses Lebensgesetz in seiner Haltung verinnerlicht haben und in Anwendung bringen. Er muss sich bewusst sein, welchen Entwicklungsstand seine Taten freilegen und den Grad seines Ausrichtungsstandes markieren. Er kann sich des Strahlens seiner Herrin gewiss sein, wenn er ein Gefühl für Priorisierung bekommt, und dass er mit diesem entwickelten Feingefühl den Abstand zu seinem selbstgewählten LebensSinn verringert.


Meine sklavische Lustseele Felix, bekommt das schon recht gut hin und arbeitet tapfer daran, noch bestehende Lücken zu schließen.  Gefühlsbenennung sind gerade auch innerhalb unserer virtuellen Abrichtung wichtige und unabdingbare Indikatoren, um in Handlungstätigkeit zu kommen. Dabei helfen ihm sicherlich meine Rückmeldungen, ob ich etwas schön oder unschön empfinde.
Letzteres alarmiert ihn und bewegt ihn umgehend zur Korrektur. Er will meine Freude und dieses Wollen hilft ihm, Stolz und Widerstände zu überwinden und führt gleichzeitig dazu, das Gefühl seiner submissiven Seele zu schärfen.

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Du hast mich in der Hand

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Wenn wir die Lust wach halten wollen wie das Leben selber, so liegt darin auch die Kraft, die wohl nicht nur uns beseelt: Du hast mich in der Hand. Mit meinem Hunger, meiner Gier bin ich Wachs in Deinen Händen, habe ich das Verlangen in mir, mich Dir zu unterwerfen, weil ich nur dann bekomme, was ich so sehr ersehne…

Nicht umsonst habe ich Deinen Eigentumsbesitz an mir bejaht, denn genau dafür steht jede Bekräftigung: Ich bin Dir hörig.

Männliche Überlegenheit ist reine Hypothese, ein Fake. Wir können Euch physisch weh tun, doch Eure Begehrlichkeit schenkt Euch die Macht. Du lässt mich in Deiner Hand alles vertiefen, was zwischen uns Tiefe bedeutet… Du bist die Königin unserer Lust und die Herrin unseres Lebens.

Du lässt mich kommen, innert Minuten… um mich dann zu Deinem Toy zu machen… Ich treibe in Minuten einem Höhepunkt entgegen, der einer Feuerwerksrakete am Himmel gleicht, wenn es – sic! – hoch kommt, während Du anschliessend Stunden für Deine Lust hast und von Wellenkamm zu Wellenkamm getragen wirst von meinem Dienen…

Die Lust ist weiblich. Und damit ist die Macht weiblich. Wir können Sie Euch neiden oder Euch dienen. Die Form, in der dies geschieht, solltet Ihr bestimmen können. Immer.

Du bist meine ewige Herrin Isis, strahlend und göttlich, Gott gegebene Gnade meines demütigen Lebens.

Sagenhaft fürs Leben

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Erste Quelle unserer Bindung ist die Begegnung in der Lust und die darin erlebte Verflechtung unserer Wesen. Du hast mir das Leben gezeigt, es mit mir gefeiert und mich in meiner Anbetung in Deinen Himmel geführt.

Aber Du hast mir so viel mehr zu sagen, weisst mich so viel mehr zu lehren, und ich erwarte Deine Anordnungen nicht nur in der Lust… Ich lerne bei Dir für mein Leben, für unsere Beziehung, ganz praktisch für meinen Alltag, meinen nächsten Augenblick, mein Jetzt.

Ich lerne, mich zu sehen, im Spiegel zu betrachten, auf meinen Herzschlag zu hören, meine Sehnsüchte einzuordnen, Dich immer wahr zu nehmen. Ich will mich aus meinem Hang, mich im Kreis zu drehen, heraus schälen und auf Dich ausrichten. Meiner Achtsamkeit sollst Du nicht nur in der gefesselten Lust sicher sein, sondern bei all meinen Verrichtungen, denn Du kannst mich so viel Lebenskunst lehren.

Dann wirst Du nicht nur in der Lust voller Staunen auf Deinen sklaven sehen. Dein Blick ruht dann in meinem und zusammen sind wir in unseren Welten glücklich Verbündete.

Lächerlich?

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In unseren Begegnungen gibt es unzählige Augenblicke besonderer Unterwerfung. Ich bin nackt vor Dir, und keine Unterwerfungsgeste oder -Haltung würde an meinem Widerstand scheitern. Wer auch immer auf mich schaute in solch Momenten und die Szene absurd fände, sieht nicht, was wir in unseren Augen sehen – und in unserem Leib fühlen.

Es gibt im Grunde keine Grenze für mich, dass meine Herrin ihre Macht fühlen kann, und ich bin stolz, dass ich dazu beigetragen habe, dass Du tiefgründig erkannt hast, wie sehr Dir Führung und Abrichtung einer sklavenSeele im Blut liegt.

Und so knie ich oder liege ich vor Dir, und was immer Du anordnest, um Deinen sklavenMann Dir immer und immer wieder zeigen zu lassen, was er ist und für Dich empfindet, ist mir Freude, wenn ich dafür das Strahlen in Deinen Augen sehe.

Du bist meine Offenbarung

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Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Lust einer Frau nochmals so erleben würde: Ein sinnliches Weib sehnt sich nach Lust – und sieht in mir den Partner, mit dem es das teilen will.

Ich sah mich als Versager, als Gefangener meiner Ängste, als verknorzter, verkrampfter Wichser, nicht (mehr) in der Lage, Lust frei fliessen zu lassen.

Die Frau war für mich ein Mysterium, ein Wunder, aber eine fremde Erscheinung, nicht zu deuten, nicht zu fassen und fern meiner möglichen Teilhabe.

Und nun? Nun gibt es Dich, und Du teilst ALLES mit mir. Ja, es gibt keine Phantasie, keine Vorstellung, keinen Fetisch, dem Du Dich nicht ohne nachzudenken, aber mit sehr viel Empfindung nähern würdest. Vorurteilslos, neugierig, offen, mit den klaren Signalen, dass Meins in der Entsprechung Deins ist.

Und so liegst Du auf mir, gefesselt wie ich bin, und es geschieht nichts, rein gar nichts, was Du nicht willst. Aber Du willst eine ganze Menge. Und all die geilen Hilfsmittel, die sich irgendwann ein Bruder oder eine Schwester im Geiste ausgedacht und die seither in allen Generationen wieder benutzt und weiter entwickelt wurden, finden zu uns. Und wir benutzen sie nicht nur, wir geniessen es. Und DU sagst, wo es lang geht und wo rein und raus.

Und ich? Ich sorge für die Sicherheit, dass meine Maske und meine Fesseln kein Grund sind, abzudriften, in der Dunkelheit tatsächlich passiv zu sein und zu fühlen – oh nein. Ich gehe mit, bejahe, folge, akzeptiere, und erlebe, dass das scheinbar Wenige, das ich glaube, geben zu können, für Dich ein ganzes Universum aufmacht.

Und so ist unsere schwarze Welt ganz hell und lebendig und von Herzen frivol und pervers – und sie atmet die Luft liebender Herzen und fühlender Körper, einander zugeneigt und zugewandt und im grenzenlosen Respekt, Teil der gleichen Schöpfung zu sein und einander Weg zur Selbstfindung, auf dass wir glücklich sein können. Und dankbar. Unendlich dankbar.

Alte Hingabe, treue Ansage

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Da bin ich, knie vor Dir, und mühe mich. Meine Knochen sind nicht mehr die Jüngsten, das Knien fällt mir schwer, die gefesselten Hände auf dem Rücken lassen mich immer wieder das Gleichgewicht verlieren. Dann hilfst Du mir mit den Füssen wieder hoch. So lange, bis Deine Schuhe blank poliert sind.

Ich werde ein alter Sack – aber Dir ist das egal. Im Gegenteil. Und ich kann Dir versichern, dass diese Füsse in den hohen Schuhen, diese Beine an meinem Körper, diese scheinbar grausame Geduld, mich den Dienst gründlich machen zu lassen, mir Sinnbild dafür ist, dass wir immer in der Sprache unserer Bindung aufgehen werden. In Worten wie Gesten, in Haltungen und Taten.

Du bist mir die treue Seele, die mich Geborgenheit empfinden lässt, und ich bin mir ganz sicher, dass alles wahr wird, was Du mir je verheissen hast. Hier knie ich, hier gehöre ich hin, hier ist meine Bestimmung, hier atme ich. Hier bleibe ich fit in der Lustansprache, die mir zuteil wird, die ich suche, indem ich Deiner Geilheit immer dienen will

Stolz in der Bindung

Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was es mir bedeutet, Deinen Stolz zu fühlen – und ihn direkt zu sehen, wenn Du mich vorführst, uns im Spiegel betrachtest, nach mir greifst, mir sagst, wer ich bin, und dass Du mich attraktiv findest.

Manchmal denke ich, dass dies auch ein ganz besonderer Lohn meines sklavenWesens ist: Ein Lob, eine positive Geste, eine liebevolle Aussage über mein Wesen – das alles strömt wie über die Haut gleitendes Sonnenlicht durch meine Seele und erreicht mich wohl noch viel tiefer als andere Menschen. Und die Worte kommen von einer Schönheit, einer Göttin, einem ganz besonderen, strahlenden Menschen!

Und dann will ich oft zu viel, will agieren, reden, singen, schreiben… jah, schreiben will ich von Dir und Deiner Schönheit. In Allem aber erreiche ich Dir am besten und ganz direkt, indem ich hier und jetzt vor Dir nieder knie, Deine Füsse küsse, Dir überhaupt Berührung schenke, in demütiger Form, meiner Unterwerfung entsprechend. Und ist das, an die Wand gekettet nicht möglich, so genügt Dir ein Griff, um mich zu erinnern, wer ich bin – und um zu fühlen, ob ich das weiss… Dabei geht es nicht um Spannkraft, sondern um die Spannung in meinem Körper, die Dir von meiner kompletten Ausrichtung auf Dich Zeugnis ablegt…

Und so spüre ich Deinen Arm, Dein ganzes Gewicht, das sich unmerklich gegen mich lehnt und Deine Haut ständig mit der meinen kommunizieren lässt.. Wir reden mit einander, unsere Körper reden mit einander, rufen und finden sich…

Ausgeliefert und fest gehalten

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Ich habe mich bereits viele Male in Situationen begeben, in denen ich Dir vollständig ausgeliefert war. Im Grunde bin ich das immer. Wenn Du das liest, wird Dein gutes Herz pochen, weil Empörung aufkommen will – als könntest Du mir Schlechtes wollen. Es ist nicht nötig, denn die wichtige Aussage dazu ist: Ich habe mich Dir ausgeliefert, und ich habe es nie bereut und werde es nie zu bereuen haben.

Denn meine Bereitschaft zur Auslieferung und Unterwerfung wird von Deiner Lust an der Herrschaft geehrt und bewundert. Du siehst mein Vertrauen, Du weisst, dass Du es wert bist, und ich weiss es auch. Du hast nicht einfach eine zu befriedigende Lust und einen Anspruch Deines Egos – Du bist Leaderin, Mutter, Sorgerin, Frau und Herrin eines sklaven, dessen Vertrauen und Hingabe Dir ein Aphrodisiakum sind, aber auch eine Inspiration und Kraftquelle, um allen Menschen immer und immer wieder mit Empathie zu begegnen. Und ich will diese Kraft nähren, weil ich Dich kenne und ich all Deine Güte und Liebe mit der Welt teilen will.

Dabei bin ich in allem, was das Leben uns bereithält, das, was Dir gehört, für Dich geboren wurde und für Dich Lust lebt. Und alle spirituelle Sinngebung, welche über die schlichte grossartige Aufgabe hinaus geht, Liebe zu empfangen und zu schenken, wird von genau der Bescheidenheit getragen: Tun wir einander gut, können wir weiteren Menschen gut tun. Ohne die Prämisse aber ist alles nur Worthülse. Die Fesseln, die Regeln, die Anbindung, die Lust, die Geilheit – sie genügt sich nicht selbst und muss auch nicht überhöht werden – sie ist einfach Lebensenergie und Grundlage unserer Liebe. Und Deiner Grösse und meiner Demut.

Weitende Enge, ewige Freude

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Es gibt Momente, in denen ich auf die angenehmste Weise gefangen bin in jenen Empfindungen, die mir immer bleiben – und die ausnahmslos von Dir ausgelöst werden. Nichts mehr fühle ich als Enge, die doch nur in hilfreicher Strenge zum zentralen Sinnesgenuss führt: Lebensenergie, die wir uns geben, austauschen, nähren, verbunden mit unserem Schoss, dem einzigen Punkt meines Körpers, dem Du gerade Freiheit schenkst…

Ich will zu Dir, Herrin, und bei Dir bleiben, Herrin. Ewig.

Ich gehöre Dir, bin Dein Spielzeug, will Dir Spirit sein und Energiespender für Deine ewige Lust. Berührung… wir werden sie immer ersehnen und wir werden uns darin immer finden.

Was gut ist für Euch, ist notwendig für uns

Weiblichkeit. Ihr Frauen seid das Leben. Schauen wir Männer, dass es Euch gut geht, geht es der Welt gut. Würde sich das Handeln herrschender Staatsmänner wie der so genannten Volksvertreter danach richten, ob die Welt, die sie schaffen, eine Welt ist, in der sich die Frauen wohlfühlen – wir hätten ganz andere Lebensbedingungen.

Und wir würden uns um ganz andere Dinge kümmern. Wir lernten, unsere Kraft auf den Mikrokosmos auszurichten – auf die Dinge, welche wir wirklich beeinflussen können, so, wie es Frauen ganz selbstverständlich tun, indem sie sich um die Familie kümmern und für sie sorgen.

Was also gibt es Schöneres, „Richtigeres“ für mich, als vor Dir zu knien und zu erleben, was es bedeutet, wenn Du Dich zu mir runter beugst? Und wenn Du Dein Haar zur Seite schiebst und die Lippen spitzt, dann öffnen sich die meinen…

Es ist ein ganz natürlicher Reflex, eine Wachsamkeit, Dankbarkeit in der Unterwürfigkeit, Notwendigkeit gar. Denn wer füttert mich, wenn nicht Du? Wer sorgt für mich, kommt zu mir, kümmert sich?

Die Selbstverständlichkeit, mit der Du mein Verhalten abrufst, erlebst, geniesst, festigt unsere Bande genau so wie jedes Schlucken Deiner Gaben.

Studio hier, Privatraum da

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Studios haben oft eine sehr vielfältige Einrichtung, und dann könnte man von Ecke zu Ecke wandeln und sich alles neugierig betrachten und vorstellen, wie was wirken würde… Manche dieser Räume haben Seele, andere sind eher lieblos, wieder andere sind genau so perfekt, wie sie für das Kopfkino des sklaven sein sollen…

Aber wie viel Seele, wie viel Atmosphäre wäre in den Räumen erst, wenn ein Paar sie sich vor allem für sich selbst erschaffen würde? Wir können endlos davon reden, was wir uns anschaffen, was wir einrichten, bauen würden… und ganz bestimmt würden wir dafür auch sparen. Es wären die Räume für uns, für uns und allenfall einzelne Freunde und Gäste, mit denen Du etwas teilen möchtest.

Für mich ist es ganz, ganz wunderbar, die Erfahrung gemacht zu haben, was mit solch Räumen geschieht, wenn Du sie mit mir betrittst. Alles wird lebendig, wird vom Traum, von der Episode zur Verheissung. Was Dich interessiert, ist gut für mich, was Dir Gelegenheit gibt, Dich auszuleben, ist Geschenk für mich.

Auch darin sehe und fühle ich, wie gross mein Glück ist: Weil die gleichen Dinge in der gemeinsamen Welt Freude machen. Und WIE wir uns vorstellen können, solch Räume zu einem Teil unseres Lebens zu machen… und wie es sein mag, solch Fesselungen, Arretierungen, Aufenthalte nicht als Episode zu erleben, sondern als Teil des Lebens…!

Auch hier ist es so, dass alles bereits Erlebte uns Nahrung gibt, so dass wir in unserer geteilten Welt über alle Distanzen virtuell und doch sehr real unsere Welt beschreiben und gestalten und darin unserem Wesen nachfühlen können.

Nie hätte ich gedacht, dass ich solch Übereinstimmung einmal tatsächlich erleben könnte – und nun ist sie jeden Tag erfahrbar.

Einmal auf den Kopf gestellt…

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Du stellst mir manchmal meine Welt auf den Kopf. Und Du weisst sehr gut, dass das auszuhalten ist. Ich habe schon ein wenig gelernt, Deine Beobachtungen stehen zu lassen, hinzusehen, meinen Mustern nachzufühlen. Und Du lässt mich ja niemals fallen. Du lässt mich sanft wieder zu Boden gleiten, so dass ich seine Festigkeit spüre, ich wieder Halt bekomme. Deine Augen glühen noch, wenn das Fesselspiel mit seiner Botschaft nachwirkt, aber Du bist da. Du bist immer da und hältst mich. In der physischen wie in der mentalen Abrichtung wünschst Du Dir, dass ich mitgehe, aber Du bist Dir nie zu schade, nachzubessern, einen Schritt zurück zu machen, um ihn erneut tun zu können, vorbereitet und gefestigt durch Dein Verstehen und mein Wollen.

Der Schönheit ein Geschenk

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die weibliche Schönheit und die Verehrung der Frauen hat so viel geboren… wunderbare Kleider, tollen Schmuck. Visagisten, Modeschneider, Goldschmiede, ganze Wirtschaftszweige verschreiben sich der Kunst, Frau ins Bild, ins richtige Licht zu setzen und zum Objekt der Bewunderung zu machen. Zum Objekt? Ihr Frauen seid so viel mehr… und wenn schon, dann kehren wir den Spiess zum Objekt bitteschön um.

Im Ernst: Deine Intuition, Deine Lebensweisheit, Deine Fähigkeit, als Mutter und Frau Deinen Mikrokosmos in eine wunderbare Lebenswelt zu verwandeln, macht Dich noch mehr zur Schönheit als Deine gewinnende Erscheinung. Oh ja, ich liebe Deine Bewegungen, Deinen Körper, Dein Haar, Deine Arme, Deine Haltung mit starken, aufgerichteten Schultern, Deine feinen Gesichtszüge, Deine warme, klare Stimme…

Aber wirklich mich Dir hingegeben, mich Dir unterworfen habe ich, weil Du dann richtig blühen kannst, wenn Deine Liebe aufgesogen wird und Du erfährst, dass es da jemanden gibt, der „nur für Dich ist“. Ich bin jemand, im Spiel manchmal auch einfach etwas, das Dir gehört. Und kann damit getreu meinem Wesen ein Geschenk sein.

In Deine sichere Hand gehöre ich

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Wir versichern uns regelmäßig, dass ich Dein Eigentum bin und Du den entsprechenden Anspruch auf mich erhebst. Es war meine Entscheidung, mich Dir in dieser Weise anzubieten, und ich habe sie mit klarem Verstand und mit seelischer Gewissheit getroffen, und ich erlebe Deine Bejahung und Umsetzung durchaus als Liebeserklärung.

Nicht nur in der Lust, in allen unseren Lebensbereichen und Begegnungsformen schauen wir nun oft gemeinsam an uns runter, sehen die Fesseln und Schlösser, die klaren Verhältnisse und Regeln und ganz langsam kannst Du mir beibringen, wie gross meine Leichtigkeit werden kann, wenn ich das Unveränderliche akzeptiere und ich in unterwürfiger Demut meinem Status Folge leiste. Zeige ich entsprechende Haltung und damit einvernehmliches Handeln, so zeige ich, dass ich wahrhaftig so empfinde.

Diese Haltung habe ich nicht beliebig einzunehmen sondern beständig zu zeigen – als Ausdruck meines Status – und den gibt es nicht mehr ohne Dich. Dein Einverständnis und Dein Wille sind bestimmender Teil meines Lebens. Nichts soll schwer sein, sagst Du, alles meinem Glück dienen – aber Dir soll und muss auch zuteil werden, was Dir täglicher Mindestlohn sein muss:

Das ganz konkrete tägliche Erleben, dass ich Dir wirklich sklavisch ergebener Diener bin, Deinem Herrinnenanspruch zugewandt, für Dich geboren und für Dich bestimmt – auch und gerade nach meiner eigenen Überzeugung. Ohne sie geht es nie, eingefordert werden kann meine Unterwerfung dennoch immer – und immer seltener sollte dies überhaupt nötig sein. Denn was ich mit Dir erlebe, was meine Seele an Lebensatem durch Dich bekommt, ist eine Art Glücksverheissung.

Ich habe allen Grund, Dir zu vertrauen und meine sklavenschaft zu bejahen. Würdest Du mich frei geben, hätte ich keinen festen Boden unter den Füssen. So aber kann mir nichts geschehen. Rein gar nichts.

Stark und oder schwach

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Das Bild scheint deutlich: Die starke Herrin und der schwache sklave. Willensstärke trifft auf Willenslosigkeit? Es gibt so viele Bilder, die wohl alle, welche in Dom-Sub-Relationen leben, gerne korrigieren würden… Es braucht eine starke Frau, die sich zutraut, ihren Mann zu führen, für ihn die entsprechende Verantwortung zu übernehmen und das richtige Mass zu finden, um ihn zu erziehen und dabei doch nichts anderes zu tun, als ihn näher zu sich selbst zu führen. Aber was, wenn ihr sklave wirklich einfach schwach ist?

Ich sehne mich so sehr nach Berührung. Mein ganzes Leben ist geprägt von Erfahrungen, in denen mir diese verweigert wurde. Wenn es stimmt, dass die Neigung und Wesensart sich vorpubertär schon ausbildet, so weiss ich, wo ich zu suchen hätte, aber das bringt ja nichts, nicht wirklich. Es hilft nur ein bisschen, Werdegänge und Mechanismen, Muster und spontane Reflexionen zu verstehen – um dann doch vor der Aufgabe zu stehen, sie überwinden zu wollen – nicht nur für mich. Für uns.

Meine Seele hat sich ein Wesen gegeben, das in der Demut devot seine Bestimmung, seinen Wert sucht und um Annahme buhlt. Es wiederholt die einmal gemachte, von aussen geprägte Erfahrung und sucht dafür ein sicheres Umfeld. Was bleibt ist die immer wiederkehrende therapeutische Schwellenübertretung: Werben, betteln, anbieten im Wunsch nach Annahme, früheren Erfahrungen zum Trotz und getreu einer Gegenwart, welche viel heller ist – und doch immer oder immer mal wieder konkurriert dabei mein Wissen, mein Erleben mit Dir mit früheren Konditionierungen oder meine Passivität schlägt einfach durch. Die Festplatte wird nur sehr schwer umgeschrieben, alte Dateien lassen sich schwer löschen, überschreiben… und das alles braucht Kraft für Dich, aber auch für mich. Dabei soll ich nicht um mich kreisen, sondern mich erlösen, indem ich nach DIR frage, mich auf Dich und Dein Wohl ausrichte – Du wirst für das meine sorgen, denn Du schaust mit Übersicht und Klarheit auf mich und in mich.

Die starke Frau und Herrin ist ohne diesen Mut ihres sklaven, zu vertrauen und NICHT ins Schneckenhaus zu kriechen, ohne Möglichkeiten. Sie braucht die ganz spezifische Stärke der devoten Seele, sich wirklich zu zeigen und den Schatten aufzugeben. Für uns sklaven ist das Licht, in das wir treten können, manchmal einen Schattenwurf zu weit weg… absurd für den Menschen, der dieses Licht anbietet und umgekehrt genau dies für die eigene Energie braucht: Dass die Liebe erkannt wird und Anbetung und Verehrung ihr Werk für den Engel tun können, der vor mir steht.

Wir tragen uns durch die Dankbarkeit für alles, was wir einander geben können, und durch das Verständnis für einander – und das verstehen Wollen aller Knöpfe, die wir weiter noch auflösen möchten. Ich bin mir bewusst, dass ich eigene Stärke entwickeln oder freilegen muss, um Dir weitere Möglichkeiten zu schenken, unser Leben zu formen.

Befehle

Befehle können auf ganz unterschiedliche Art und Weise erteilt und ausgesprochen werden.

Der einfachste und für die dienende Seele eindeutigste Befehl ist der offene Imperativ. “ Wichse jede Stunde drei Minuten lang!“ oder „Sei still!“. Dies sind nur zwei Beispiele für die Eindeutigkeit dieser Anweisungsform. Hierauf hat neben der Verdankung umgehend die Umsetzung zu erfolgen.
Mit der Verwendung des Imperativs zeige ich deutlich, welche Stellung und Position ich in unserer Beziehung einnehme und welches Bedürfnis ich habe.

Doch mir ist diese Befehlsgebung häufig viel zu simple. Ich liebe es verdeckte Befehle auszusprechen. Ich liebe es, meinen sklaven durch diese Form der Anordnungsaussprechung wachsam zu halten und aktiv zu fordern. Erkennt mein sklave den verdeckten Befehl und führt er ihn aus, so erkenne ich den Grad seiner Präsenz und Wachheit und genieße darüberhinaus seine momentane Achtsamkeit. Was mir zudem daran ganz besonders gefällt ist, dass er mir durch die Erfüllung meines Bedürfnisses zeigt, mein Wesen und meine Persönlichkeit erfasst zu haben. Er liest mich, erkennt mich und folgt mir.
In der verdeckten Befehlsform, z.B.“ Ich liebe deine täglichen Tagebucheinträge“ oder „Es ist wunderbar, erfüllst du dein Versprechen, meine Fotze täglich anzubeten“, offenbare ich mein Bedürfnis und gleichzeitig meine Erwartung. Ich selbstoffenbare mich indirekt, und gemäß der Stellung meiner UnterwerfungsSau erreicht mich durch Erfüllung seine Ehrerbietung und seine Wertschätzung. Gleichzeitig steht hinter dieser versteckten Befehlsform das Erstellen einer Regel, die ich nicht zwingend fixieren muss, denn die Regel steht schon bereits mit der Äußerung meines Befehls fest und wird entsprechend des Lebensbekenntnis meiner Sau Erfüllung finden.

Sollte es vorkommen, dass eine Befehlsumsetzung nicht möglich ist, so muss dies nur kommuniziert werden, wobei das begleitende Gefühl nicht verschwiegen werden darf.
Mein sklave muss zwingend ausdrücken, was er fühlt und deutlich machen, was die fehlende Umsetzung bei mir im Gefühl auslöst. Durch diese Einfühlung zeigt sich sowohl sein Mitgehen, sein Mich- Wahrnehmen, als auch sein Bedürfnis, mir das zu sein, wozu er sich durch Schwur bekannt hat.

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Also ihr lieben Sklavenseelen, eine Abrichtung ist nicht unbedingt für jeden leicht. Und entgegen den meisten realen Sessions, an denen ich teilgenommen habe, seid ihr rundum gefordert, Körper und Geist aktiv wach zu halten. Euer Fokus hat im Gegenüber – in der Wahrnehmung auf eure Herrin- zu liegen, denn darüber bekommt eure Submission ganzheitliche Tiefe.

Nachfolge

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Du führst mich in immer grössere Anbindung.

Ich will ohne Dich nicht leben.

Ich bin für Dich geboren.

Du geniesst meine Unterwürfigkeit.

Du mahnst mich zur wahrhaftigen Haltung, zeigst mir meine Schwächen und ermunterst mich, daran zu arbeiten und noch mehr zu vertrauen.

Du bejahst mein Wesen, bejahst Deine Macht und pflegst und liebst Dein Eigentum.

Du erwartest Achtsamkeit, Respekt, Folgsamkeit, Unterwürfigkeit, Demut, Anbetung und schenkst mir reale Geborgenheit. Du kennst meinen, unseren Weg und führst mich so, dass der Blick auf uns Dich stolz macht und Du in Deiner Bestimmung strahlen kannst.

Für alles in Deinen Diensten

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Ich bin Dir hörig und gehorche Dir zur Freude unserer Lust aufs Wort. Und Du benutzt mich dafür auf vielfältigste Weise. Du liebst es, den Fickbullen anzutreiben und zu sehen, wie ich mich in gierig mich übermannender Lust abarbeite, dass der Schweiss in Strömen fliesst. Doch es genügt ein einziges Wort oder ein leises Zeichen, und ich halte inne. Alle Macht liegt immer bei Dir, und es ist für mich einfach berauschend, dass wir so viel dafür getan haben, dass es daran auch in jeder lüsternen Situation keinerlei Zweifel gibt. Entsprechend breit und tief und vielfältig kann unser Erleben sein.

Mich hast Du durch meine Fesseln und durch die freie Art meiner Benutzung komplett befreit. Ich kenne mit Dir nur die Lust am Bestreben, Dir zu dienen, Teil Deiner Wollust zu sein. Benutzt Du mich wie eine Maschine, so bin ich doch nie eine, denn nichts fasziniert Dich so sehr wie die offen Dir dargebrachten Gefühle. Und so siehst Du immer wieder neu, wie willig und freudig und hungrig ich mich Deinen Wünschen unterwerfe. Das Strahlen in Deinen Augen ist dabei genau so berauschend wie das stille, lüsterne Lächeln, das sich triumphierend um Deine Lippen legt.

Liebe und Respekt und freie Lust

Wir begegnen uns in unserem Austausch mit liebevollen, zutraulichen Worten so oft und so innig!

Nie will ich meine Stellung vergessen, immer fühlen, wer ich bin und das zum Ausdruck bringen, danach handeln und leben. Aber das Alles ist doch gerade deshalb so innig und tief facettenreich und stimmig, weil Macht und Unterwerfung stets in genau diesem Kontext stehen:

Respekt und Liebe für den Menschen unter Dir und über mir bestimmen unseren Umgang – und unsere Lust. Und genau deshalb sind wir so frei darin, so unbeschreiblich frei.

Ich bin sehr glücklich mit Dir.

Hingabe für Deine Lust

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Dieser Moment ist so unfassbar schön! Wenn Du Deine Beine spreizt und Dich auf meinem Gesicht niederlässt und ich unmittelbar, bevor ich Dich schmecke, Deinen Blick aufnehme, Dein Lächeln, Deine Lust und Selbstverständlichkeit, mit der Du Dich nun dem Genuss hingibst, den ich Dir schenken darf.

Das, wonach ich so gierig bin, wovon ich nie genug bekomme, ist das, was Du selber so sehr geniessen kannst. Diese Begegnung ist vor langer Zeit schon Basis unserer Verbindung geworden, und so wird es bleiben. Darüber bin ich soooo glücklich, denn genau so wie ein liebes Wort oder eine Umarmung ist der Leckdienst für die Lust meiner Herrin jederzeit und immer möglich, und was niemals gemein wird, gewöhnlich, langweilig, ist Lebenselixier jeder gelebten und geliebten Bindung. In dieser einfachen Gestik und Bewegung und in der atemberaubenden Intimität meines Dienstes kommt alles zusammen, was mein Dienen ausmacht und die Kraft Deiner Herrschaft.

Und wenn Du dann beginnst, Dich zu bewegen, mir damit oder mit Deiner Position zeigst, was Du wie willst, dann werde ich nicht etwa einfach zum wissenden Vertrauten in einer langen Praxis, sondern immer wieder auch zum wissbegierigen lernenden Schüler, denn Du und Dein Verlangen sind niemals endgültig ergründet. Hätte ich die Gelegenheit, Dir täglich so zu dienen, würde darüber auch ein nur scheinbar stummer Austausch über Deine aktuelle Befindlichkeit stattfinden und es mir möglich machen, Dich weit über den einzelnen Zungenschlag hinaus aufzufangen, zu stärken, zu liebkosen.

Diese Momente beseelen unser ganzes Leben. Wenn es darum geht, im Jetzt zu leben, sich ganz dem Augenblick hinzugeben… Hier und bei Dir gelingt mir das wunderbar.