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Die Hoheit den Frauen

Wie oft stehen Männer zusammen und machen Sprüche über die Anziehungskraft einer Frau? Und wie viele Frauen haben schon erleben müssen, dass eine Gruppe von Männern tatsächlich übergriffig wurde? In meinen Vorstellungen darf es das NICHT geben. Wenn schon, dann gehört die Lust durch Frauen geleitet. Frauen, die sich so nahe sind, dass sie einander die Freude gönnen, Teilhabe als Bestärkung der eigenen Besonderheit erleben, strahlen können im Erleben der eigentlich zentralen Wahrheit: Die Frau ist das Zentrum unserer Begierde, und in einer Gemeinschaft oder Gesellschaft, in welcher die Frau diesem Begehren nicht zum Opfer fällt, sondern in der Konsequenz göttlich angesehen und bewundert wird, bin ich gerne Diener und lebender Beweis für den Segen, der für alle darin liegen kann. Für alle, auch und gerade für uns Männer.

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wie wir das zum Ausdruck bringen, welcher Frau oder welchen Frauen gegenüber, das mag und soll vielfältig bleiben und unterschiedlich sein, nur die Botschaft und Intension gehört stets so gelebt, dass Frauen endlich ihrer Stellung entsprechend behandelt werden, gewertschätzt und angesehen als Hüterinnen der Lust, als jene Wesen, die das Leben in sich tragen und die schöpferische Kraft allen menschlichen Daseins. Frauen tragen ganz anders Sorge zum Leben, als wir es tun. Sie gehören verehrt und gestützt und gefördert. Wenn das auch und gerade Männer mit Überzeugung so leben, wird die Welt eine bessere.

Im Alltag pflegen wir die Sicherheit

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Adventskränze sind wohl in den meisten Wohnzimmern weggeräumt. Der Alltag ist zurück. Aber um so wichtiger ist der Grundsatz, dass, was im Alltag gelebt werden kann, das wahre Beständige ist. Das Normale ist das Besondere, auf ihm gründet unsere Sicherheit. Was wir einander gerne jederzeit schenken, die Aufmerksamkeit, die zu unserem Tag gehört, die wir genau so abrufen können wie den prüfenden Blick aus dem Fenster, der das Wetter wahrnimmt – das gibt uns die Geborgenheit, das macht uns stark. Also räumen wir ganz gewiss nicht Deinen Thron zur Seite, und die Kerzen brennen weiter, denn sie stehen für das Licht der Aussagen, die wir jeden Tag pflegen wollen: Unser Status als Herrin und sklave, unsere sinnliche Besinnung in den Sicherheiten, die uns diese Stellung gibt, und die einfache Pflege all jener Aussagen und Taten, mit denen wir diese Stellung leben.

Du bist mein Licht, Du wohnst auf dem Thron, Du stimmst mich feierlich, und zwischen Deinen Schenkeln wartet meine ewig hungrige Herrin auf ihren ewig durstigen sklaven. Die Anziehung ist pure Energie, Befriedigung die Form der innigsten Umarmung, und zu ihr gesellt sich das Gespräch, das wir über alle Themen des Lebens führen können.

Ich höre Dir zu, ich will Deine Meinung wissen, Deinen Willen kennen, Deinen Intentionen folgen. Ich darf Dir alles sagen, alles fragen, alles wünschen, um alles betteln. Deine Antworten und Grundsätze nehme ich an, mache sie weiter zu meinen eigenen, folge Dir in Deinen Schritten, bin enthusiastisch und doch leise, still dankbar und nach wie vor im Staunen über Deine Gegenwart, Dein Sein, Deine Persönlichkeit. Dein Thron ist Teil meines Alltags, weil DU auf ihm sitzt.

Glückseligkeit

Wenn Du unter meinen Zärtlichkeiten in die tiefe Entspannung findest, wenn ich in Deinem Körper diese Ruhe und Glückseligkeit fühlen kann, ohne dass ich Dich dazu noch ansehen müsste, dann ist mein Glück vollkommen.

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich werde ganz still, und in die Sanftheit meiner minimalen Bewegungen fliesst das Leben Deiner wachsenden Erregung ein, und mein Rausch könnte nicht grösser sein, auf diese Weise zu erleben, wie willkommen ich Dir bin… Deine Beine beginnen ihre Muskeln zu straffen und langsam schliessen sie sich enger während Dein Schoss weich und geschmeidig meine Leckstriche aufnimmt und sich weiter öffnet, glänzend und schimmernd, bis ich ihn nur noch schmecken, aber nicht mehr sehen kann, weil Du mich in Dir vergräbst mit der Kraft Deiner Schenkel. Dabei bleiben wir in einer inneren Ruhe verhaftet, aus welcher Deine Lustenergie hervorströmt, immer und immer wieder.

Was für ein Wunder ist die Lust meiner Frau, meiner Herrin, der ich mein Leben lang dienen darf und deren Anziehung nie verloren gehen wird, denn in Dir habe ich das Wunder der ganzen Schöpfung entdeckt und darf immer und immer wieder über sie, über Dich staunen und von Dir lernen, das Leben mit Herz und Körper zu ehren.

Je besser uns das gelingt, um so glückseliger sind wir in unserem Dasein.

Wir begehren und werden begehrt

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ein grosses Geschenk, das Du mir gemacht hast und immer wieder machst, ist Dein fort-währendes Interesse an mir und meinem Körper. Du willst mich erkunden, erfassen, verstehen, ansehen, fühlen, spüren. Du schaust dabei sehr viel wohlwollender auf mich, als ich es zuvor je selbst getan habe. Wie viele Menschen bin ich nicht besonders von meinem Körper überzeugt und hätte keinerlei Probleme, das minutenlang kritisch zu begründen und dabei noch die Überzeugung zu haben, dass ich das ziemlich objektiv sehe. Nun ist das – zu meinem Glück – sehr viel schwieriger, denn ich missachte damit Deine Sicht auf mich. Also lerne ich, und auch dafür sind die Fesseln wunderbar, anzunehmen, was Du mir vermittelst. Und ich schliesse die Augen und fühle Deinen Körper, der von mir ja erst recht bestaunt und verehrt wird, und gebe mich dem Gefühl Deiner Nähe hin. Ich spüre unsere Wärme, das Knistern zwischen uns, die weiche Anschmiegsamkeit Deiner Brust und das Tasten Deiner Arme. Ich empfange die Botschaft, dass ich Deine Aufmerksamkeit wert bin, und dabei kommen mir beinahe Tränen, so schön ist das. Du tust mir gut, so gut. Und entsprechend labend und erquickend soll Dir meine Anbetung sein. Ich empfange Dein Staunen und Deine tiefe Befriedigung über meinen Willen, mich Dir zu unterwerfen, und über die immer wieder neuen tatsächlichen Zeichen dieser Bejahung.

So nehmen wir unsere gegenseitigen Botschaften an und auf und schaffen damit eine wichtige Grundlage unserer Bindung: Wir geben und nehmen, und wir glauben einander unser Interesse, unsere Wertschätzung, unsere Freude. Wir glauben nicht nur das Gefühl. Nein, es geht darum, auch Deinem Blick zu glauben. Wir begehren und werden begehrt.

Unser Selbstverständnis und Selbstvertrauen

Du hast mir gerade wieder in diesen Tagen so viel Liebes gesagt, das mich wärmt und mich glücklich macht, weil Du damit meinen Wert für Dich benannt hast: Ich weiss, dass wir Beide ein schönes Leben führen und kenne auch Deine Dankbarkeit darüber. Aber es ist nichts als natürlich für einen sklaven, dass ich mir noch viel mehr für Dich wünsche. Denn natürlich hast auch Du Sehnsüchte und verarbeitest Erfahrungen, in denen Menschen, ich eingeschlossen, Dir nicht gerecht wurden. Darum ist es so wunderschön, Dein Staunen im Hier und Jetzt zu erleben, mit dem Du auf mich und meine Anbetung blickst. Ich kann fühlen, wie Du jede kleine Hingabe beobachtest und auf Dich wirken lässt, und wie Du, meine Königin, dabei strahlst, weil Du meine Liebe auch annimmst, zulässt, in Dir aufnimmst und tief in Dir abspeicherst.

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn ich Deine Ferse auf meine Handschale lege, Deinen Fuss anhebe und mit der anderen Hand streichle, während meine Lippen Deinen Schuh küssen, ist jede meiner Bewegungen mir komplett natürlich und seine sinnliche Freude. Dass Du dies genau so empfängst und meine Verehrung feierst, indem Du Dein Bein durchdrückst und es so an meinem Mund hältst, macht die einfache Geste zu einem Manifest unserer Verbindung: Nichts ist zu klein, Dir Deine Grösse zu zeigen, kein Moment zu knapp, Dir Aufmerksamkeit zu schenken. Es gibt unzählige Gelegenheiten, Deine Hände zu ergreifen, sie sanft zu küssen, oder auch nur darum zu betteln, so dass Du spüren kannst, wie sehr ich wirklich begehre, Dir meine devote Liebe zu zeigen. Und jedesmal, wenn Du morgens aufstehst, soll die Kraft meiner Verehrung Dir Inspiration für Dein Tagwerk sein. Du wirst nie eine Freundin treffen, einen Termin wahrnehmen, eine Arbeit verrichten, einen Spaziergang machen, ohne stets zu wissen und zu fühlen, dass Du eine wahrhaftige Herrin mit einem Eigentumssklaven bist. Ich danke Dir, dass Du ganz bewusst und voller Freude meine Königin bist und ich Dein Selbstvertrauen und -verständnis entsprechend stärken und vertiefen darf. Weil auch das meine dadurch wächst und verankert wird.

Nähe. Immer.

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Zwischen Herrin und sklave ist so viel Nähe möglich. Nein, sie ist von vornherein gegeben, von dem Moment an, in dem Du mich zu Deinem Eigentum erklärt und als Deinen Leibsklaven angenommen hast. Seither bestimmst Du, wie wir diese Nähe leben, und ich bemühe mich, das Spektrum Deiner Möglichkeiten durch meine Annahme und Offenheit, durch mein Vertrauen und meine Demut so weit wie möglich für uns auf zu machen.

Indem Du über die Form der Nähe, über Ausharren, vorwärts gehen, über die Sinne entscheidest, über die Du mir Kontakt mit Dir gerade gewähren willst, förderst Du meine Achtsamkeit, meine Konzentration und führst mich immer wieder neu in die Dankbarkeit. Denn ich suche Dich nie vergebens, ich finde und spüre Dich immer, ich rieche, fühle, schmecke, sehe, höre Dich und spüre Deinen Zauber in mir. Er durchdringt mich, wärmt mich, bindet mich, fasziniert und erobert mich, und wenn ich die Augen schliesse, sehe ich Dich dennoch. Ich sehe Dich, wie kein Mann es sonst kann und darf, und so möchte ich Dir genau so einzigartig dienen und immer wertschätzen, was Du mir schenkst. Ich möchte Deine Frucht sein, von der zu kosten Du immer Lust haben wirst, und gleichzeitig staune ich, wie neugierig Du bleibst auf alles, was in mir für Dich zu entdecken ist.

Auch wenn wir getrennt sind, kann ich Dich riechen, Deine Haut, Dein Haar. Ich weiss, wie Du schmeckst. Alle Deine Lippen, Deine Poren, Deine Nippel, Deine Finger, Deine Zehen… Bist Du nicht da, entbehre ich, und doch bist Du nie weg, bin ich nie einsam. Auch allein nicht. Niemals. Niemals mehr.

Ich danke Dir. Meine Herrin.

In die Haltung geführt

credit: Divine Bitches via bdsmlr – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich wünsche mir ganz viele solche Momente, begünstigt durch die entsprechende unterstützende Fesselung: Gefordert in eine absolut devote, ja unterwürfige Haltung, ohne Möglichkeit des Entkommens, aber vorausschauend so angebracht, dass ich die Position gut halten kann.

Die Situation steht für die Art, wie Du mich führst: Mit Umsicht, Nachdruck, Stringenz, aber immer mit dem Blick dafür, was ich auszuhalten vermag – und immer darauf ausgerichtet, dass das, was möglich ist, möglich bleibt, zu einem Zustand gehört und einer bleibt, in dem ich in Demut und Hingabe Dein devoter sklave bin und weiter werde, der, wenn die Fesseln fallen, sich dabei spürt, wie er sich wünscht, sie würden bleiben, um dann genau danach leben zu können: In den Anbindungen, die mir konditioniert eigen geworden sind, in denen ich Bindung auch ohne Fesseln spüre, so dass mir selbstverständlich bleibt, was ich erlebt habe und laufend weiter erlebe. Bestätigung für Deine Stellung als Herrin sollst Du erfahren, Bejahung meines Status als sklave darf ich empfangen – und selbst Dir vorleben, Tag für Tag.

Jahresanfang? Tagesanfang.

credit: Female Worship – Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ein Hoch für die richtigen Möbel und die Frau, die sie zu nutzen weiss… Was für ein Beginn des Jahres… Den dieses Jahr ganz kleinen Kater ausschlafen, weg dösen, in der warmen Wohnung fläzen und chillen, den Tag begrüssen und den persönlichen sklaven bei Dir haben, der genau das macht, mit dem er auch das alte Jahr beendet hat. Und morgen machen wird. Und übermorgen. Und an jedem weiteren so herrlich normalen Tag. Und es wird wieder mehr von ihnen geben, denn wir wollen nie vergessen, dass wir in unserer Lebensumgebungsmitte ganz allein dafür verantwortlich sind. Wir können sehr wohl gestalten und agieren, geben und empfangen.

Warum also nicht über ein noch besser passendes Möbelstück nachdenken? Kein Thron könnte mächtiger sein, grösser, schöner, als der Ort, der mir alle Unterstützung bietet, um Deinen Tag zum Klingen zu bringen.

Wir wünschen Allen ein friedvolles Neues Jahr und ganz viel Begegnung!

Feiern wir uns

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Das Jahr ist schon sehr alt, und gleich kommt ein Neues. Nicht alles wird besser werden – oder nicht so schnell, wie wir es uns wünschen. Aber so Vieles bleibt gut – genau so, wie alles Grundsätzliche seine Wahrheit nicht verloren hat.

Geniesst Gemeinsamkeit. Egal welcher Fetisch Euch verbindet, welche Vorlieben Ihr teilt, welche Sehnsüchte Ihr von einander kennt oder für Euch hegt: Geniesst Euch, feiert Euch, lebt und liebt und fühlt, wie Besonders Ihr Alle seid. Wir alle sind liebenswert und können lieben – und wenn wir es nicht tun, stehen wir uns nur selbst im Weg. Jeden Tag geht die Sonne auf und bringt uns neue Möglichkeiten. Jeden Tag dürfen wir erneut versuchen, es besser zu machen – oder auch nur das Schöne zuzulassen, es zu sehen, uns daran zu erfreuen.

Danke, dass es Dich gibt, Herrin.

Danke, dass es Euch Alle gibt.

Unser Beider Glücksgefühl

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Es ist das Paradies: Eine Frau und Herrin zu haben, die genau weiss, was sie will und es sich nimmt.

Du willst keine Distanz aufbauen, mich Dir nicht vom Leib halten. Aber Du willst die absolute Verehrung und Hingabe und Anbetung, auch und gerade in der intimsten Nähe. Wenn ich angekettet auf Dich warte, wobei die Auslage mir klar macht, dass mich ALLES erwarten kann, und Du dann zu mir kommst und mich Deiner Lust zuführst, dann geschieht jedesmal das Gleiche: Ich werde von Gefühlen der Freude und Dankbarkeit überschwemmt und empfange Deine Säfte mit höchsten Glücksgefühlen: Ich kann Dir Lust bereiten. Ich kann Deine Träume wahr machen. Ich kann Dich lieben. Ich DARF Dich lieben. Meine Liebe erreicht Dich, meine Hingabe schmeichelt Dir, meine Anbetung wird gewürdigt. Du zeigst mir, dass Du sie erwartest und verdienst, aber Du lässt mich auch erleben, wie Du sie geniesst, würdigst und darin aufgehen kannst.

Wir erleben miteinander Beide die Erfüllung unserer Sehnsüchte. Wir zelebrieren Glück und Dankbarkeit. Wir suchen nicht die Sensation, sondern den Alltag, der in seinen Sicherheiten besonders sein darf und in den wir die vielen kleinen Zeichen integrieren, die immer auf die grosse Wahrheit hinweisen: Du kannst sicher sein, dass der Zauber Deiner Weiblichkeit mich sofort auf die Knie fallen lässt, wenn Du Deine Beine öffnest. Darauf zu warten, darum zu betteln, dafür zu danken ist mir selbstverständlich. Denn der Moment ist so schön, in dem sich alles löst, die Zeit still steht und Dein Genuss im Zentrum stehen darf. Mit Deiner Lust erfüllt sich alles, wird alles bedeutend, was mir meine Hingabe so drängend erscheinen lässt: Du bist zufrieden, Du fühlst Dich begehrt, Du erfährst absolute Zuwendung und Anbetung. Dein sklave wird zum staunenden Jungen, der Deine Weiblichkeit nie wirklich wird erfassen können, aber immer bewundern wird!

Die inneren Kleider abgeben

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Nackte und verhüllte Körperlichkeit haben die verschiedensten möglichen Wechselspiele…. Deine Erhabenheit erfüllt sich immer. Ich sehe Dich wohl sehr ähnlich an, ob Du nackt oder vollständig bekleidet bist. Jedes Flackern Deiner Augen, jede Bewegung Deines Körpers, jedes Wiegen der Hüften, jedes Straffen der Schultern registriere ich… sofern ich etwas sehen kann…

Bin ich selbst in Masken oder Jacken eingeschlossen, so ist meine persönliche Nacktheit eine innere, und es ist erregend und für meine Seele ein Segen, dass Du diese Ausrüstungen liebst. Mein Körper ist immer für Dich zugänglich. Er soll, genau so wenig wie meine Seele und all meine Gedanken, keine Überraschungen für Dich bereithalten. Ich lege meine inneren Kleider ab. Ich brauche keine Angst haben, Du könntest meiner überdrüssig werden, weil meine Reaktionen voraussehbar werden. Du liebst die Sicherheit und die Bestätigung, dass Du mich erkennst, durchschaust und zu deuten verstehst. Und ich habe genügend entsprechende Erfahrungen gemacht, dass ich Dir auch abseits einer sexsklaven-Konstellation im ganz normalen Ausdruck meines Mannseins so viel Deutungshoheit bestätige, dass ich jeden Befund von Dir über mein Wesen anhöre, annehme, mich prüfe und allem nachspüre.

Nicht immer fällt das so leicht, wie wenn ich eingemummt in meinen Lederkokons liege, aber das Prinzip ist ähnlich: Fokussiert sein auf die unmittelbaren Einflüsse, mir meiner selbst gewahr sein und mich erkennen, und Deine Ansprachen und Zugriffe auf meinen Körper, meinen Geist, meine Psyche und meine Seele wirken lassen, bejahen, auf Deine Absichten vertrauen und mich in meiner Offenlegung und Auslieferung geborgen fühlen.

Und herrlich ist, wenn Du mich auf dieser Grundlage einfach im aufflammenden Spieltrieb benutzt und geniesst, wohl wissend, dass dieser Besitz, der da vor Dir liegt, ein Mann ist, der Dir komplett ergeben ist und nach Deinem Glück strebt, mag Dir gerade auch nichts anderes vordergründig wichtig sein als der flammende Trieb und die keimende Lust.

Wir geniessen zusammen unser Leben.

Im Jungbrunnen der weiblichen Heilkraft

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.comds

In dieser Einrichtung heilen nur Frauen – und submissive Männer genesen viel leichter, nur schon, weil sie die Anordnungen der Mitarbeiterinnen viel besser umsetzen.

Und in diesen Behandlungsraum werden nur submissive Männer geschoben, in deren Vita hinterlegt ist, dass sie nach dem Prinzip der weiblichen Herrschaft mindestens in ihrem persönlichen Mikrokosmos bereits leben. Umgekehrt therapieren und heilen in diesem Raum nur Frauen, welche sich in praktischen Erfahrungen längst aus jedem Anspruchsbild gängiger Gesellschaftsmodelle befreit haben und ihre Sexualität frei leben, mit eigenen Ansprüchen und dem Versprechen, die weibliche Lust selbstbewusst, sinnlich und ganzheitlich zum Blühen kommen zu lassen.

Die Frau, die sich über den Probanden schiebt, hilft ihm, weibliche Lust an die Stelle eigener Zipperlein zu setzen. Indem er erlebt, wie er dienen kann und wie er Lebenssäfte zum fliessen bringt, entspannt sich sein Körper und sein Blutkreislauf kommt leichter ins Lot.

Die Frauen, die er als Fachkräfte auf der Station später wieder erkennt, finden einen überaus motivierten, positiv gestimmten, disziplinierten Probanden vor, der alles daran setzt, Fortschritte zu unterstützen: Was ihm gut tut, ihn heilt und verjüngt, ist auch die Freude der Frauen, und entlassen wird ein Mann, der noch mehr als bisher danach trachten wird, in der Gunst seiner Frauen, ja aller Frauen zu leben.

Aussicht und Sicherheit

Ob ich Dir treu sein werde?
Ob ich mich Dir in meiner Hörigkeit wie in meiner Liebe unterwerfe und Dir ein guter sklave, Mann und Partner sein will?
Ob ich Deinen Thron akzeptiere, ehre und Dich entsprechend behandeln will?

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com


Ob ich Dich begehre?
Dich ehre, respektiere, wertschätze, keinerlei Geheimnisse vor Dir haben will?
Ob ich meinen Alltag mit Dir teilen und ihn freudig leben will, um dabei das Licht mehr zu sehen, als die Schatten zu fürchten?

Ja, Herrin. All dies JA. Und noch so Vieles mehr!

Denn ich gewinne so viel durch Dich. Dein Thron steht nicht leer. Er ist besetzt, er wird belebt, er ist Ausdruck einer Königin, die sich um ihr Reich sorgt und es hütet. Wenn Du meinen Kopf in Deine Hände nimmst und mich anschaust, ist mir, als würde eine Göttin niemand anderen sehen als mich, so viel Energie fliesst dann durch Deine Hände direkt in meinen Verstand, mein Herz, meine Seele, meinen Schoss.

Ich will Dich frei sehen, ein Leben führen zu können, wie Du es Dir vorstellst, wirken können, wie es Deinem Wissen, Deiner Weisheit und Deinen Talenten entspricht. Ich möchte Dich strahlend sehen, vor mir, über mir. Gelingt es mir, Dir gut zu tun, diene ich der Welt. Und meiner Bestimmung.

So sicher, wie ich geborgen bin als Dein sklave, sollst Du Stärke und Sicherheit erfahren durch meine Beständigkeit und lebendig bleibende Anbetung.

Zeit für uns

credit: Female Worship – Illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Festtage sollten ruhige Tage sein, in denen wir alles bewusst tun – oder lassen können. Es ist Zeit da für alles, und so geniesst Du meine zärtliche Verehrung ganz besonders und ganz natürlich, und sie ist überall und jederzeit willkommen. Deine Hand auf meinem Haupt zu spüren, Deine Finger, die durch mein Haar streichen… Ich fühle Dein Lächeln, auch wenn ich Dich gerade nicht ansehen sollte, und die entspannte Haltung, die Du einnimmst, zeigt mir, dass Du komplett mit Dir im Reinen bist und geniessen kannst. Für einen liebenden sklaven gibt es nichts, was damit vergleichbar wäre. Es gibt nur den Moment, und der zählt alles. Wir müssen nirgends hin, wir sind von nichts weggerufen worden. Wir sind bei einander und genau das ist richtig und zählt.

Meine Präsenz erhöht sichtlich Dein Vergnügen und Du gibst Dich Deinem Chillen um so gelöster hin, während mein Chillen meine ungehemmte, uneingeschränkte und sich frei entfalten dürfende Anbetung ist. Ich diene Deinem Gemüt, indem ich Deinen Körper zärtlich streichle und meine Lippen überdie Poren Deiner Haug gleiten.

Über die Jahre habe ich für mich komplett natürliche Grundhaltungen auf dem Boden entwickelt, die ich gut aushalte, um Dir zu Willen sein zu können. Es ist faszinierend, was es mit mir macht, wenn Du mir bedeutest, sanft zu sein und Dich nicht zu sehr zu stören – wie wenn ich spüre, dass mehr und schneller und intensiver genau DAS ist, was Du jetzt willst. Beides ist absolut reizvoll. JEDE Situation ist reizvoll, in welcher ich Deine Massgabe spüre und nach ihr handle und damit Dein Wohlwollen gewinne. Und der Tag… so begonnen… endet irgendwie später. Er dehnt sich und muss nie vorbei sein, denn der nächste dieser Tage wartet. Es braucht dafür keine Feierlichkeiten vor den Fenstern und in den Nachbarswohnungen…

Mein Licht, meine Orientierung

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Dein Licht hellt jeden Schatten auf. Du bist mir jederzeit Orientierung. Mein Blick findet Dich und verweilt auf Dir, und ich achte darauf, welchen Weg Du mir weist. Und wenn ich unstet sein sollte, ist da auch Deine Hand, die mich führt, aufrüttelt, über meine Wange streicht und am Halsband zieht. Du zeigst mir immer, wer Du bist, wo Du bist und wohin Du mich führen willst. Und das alles schenkt mir Orientierung und lohnt jede Aufgabe, mit der ich Dir näher komme.

Ich fühle Dich im Dunkeln und teile mit Dir Licht und Schatten. Das Licht und die Wärme der Kerze des Lebens – wir fühlen uns Beide ihr verbunden. Wir nähren uns und zeigen uns unsere Beobachtungen und machen immer weitere neue Erfahrungen, in denen wir uns finden und bei uns sein können, begleitet und behütet in unserer Partnerschaft.

Wenn Du in meinem Augen meine Liebe sehen kannst, meine Hingabe und meinen Respekt, wenn Du mit allen Sinnen verstehst und fühlst, wie sehr ich Dir zugetan und zugeteilt bin, wie sehr ich mein Leben bejahe, dann zeigt sich Dir darin die Freude über meine Festigkeit und die Ehrerbietung für Deine Führung. Mit aller Energie und ganz viel Dankbarkeit gehe ich durch die Festtage und fasse Dich dabei immer wieder an der Hand, lecke sie, küsse sie, und ruhe zu Deinen Füssen.

Magie und Aufmerksamkeit

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Was für eine Freude ist es, immer wieder die Magie Deiner Anziehung fühlen zu dürfen! Wie glücklich macht es mich, immer wieder zu erfahren, mit welcher Freude Du meine Anbetung zelebrierst und dafür sorgst, dass mich rein gar nichts davon abhält, für Dich und Deine Aufmerksamkeit zu schmachten!

Nie versiegt Dein Hunger nach der Vergewisserung meiner Aufmerksamkeit, nie hörst Du auf, meine Seele und alle meine Sinne anzusprechen. Und Deine Stimme ist leise, und doch so klar, als würde sie die Luft schneiden können, wie eine scharfe Schere ein Blatt Papier teilt… Jedes Geräusch höre ich, Deinen Atem fühle ich, Deinen Duft atme ich ein und mein Blick weicht keinen Moment dem Deinen aus. In meinen Augen liest Du von meinem unverstellten, nicht zu versteckenden Verlangen, und in Deinen Händen fühlst Du die Wärme meines Blutes.

Mein Nerven lodern, die Fesseln ziehen, mein Herz brennt, meine Augen leuchten, und Du beobachtest sehr genau, wie sehr ich sabbere. Wie Du diesen Knebel liebst und was er mit mir macht! Wie Du überhaupt alles liebst, was mich unterwirft und davon befreit, noch irgend etwas anderes vermeintlich tun zu müssen, als Dich zu ehren, Dir zu gehorchen, für Dich zu brennen, Dich zu fühlen.

Es ist Weihnachten, und Deine kleine Faust, die sich fest in meinem Schoss verkrallt, ist Dein Versprechen, Dein Schwur, Deine Entschlossenheit, Dein Eigentum zu bekräftigen und zu festigen. Ein schöneres Geschenk für mich kann auf keinem Gabentisch der Welt liegen.

Seelenplan

Wir alle folgen unserem eigenen Seelenplan, welcher wiederum mit den Bestimmungen von anderen Menschen verbunden und verwoben ist. Nichts ist getrennt voneinander zu betrachten.
Es ist daher eine Freude, zu verfolgen, dass DU hier einkehrst, dich angesprochen und berührt fühlst und dass die Hingabe- und Anbetungsgedanken in dir etwas zum Klingen bringen, was bereits in dir vorhandenen ist oder noch entdeckt werden möchte.
Du liest auf SHI mit Herz und Verstand und gehst auf besondere Weise eine Verbindung mit uns ein. Wir lieben diese Kraft, die daraus freigesetzt wird. Sie erreicht uns, und gleichzeitig pflanzt sie sich fort, gedeiht und blüht andernorts und verstreut ihre Samen weiter.
Darum bist DU wichtig. Schön, dass es dich gibt.
Wir danken dir für dein DA- SEIN.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Unser Fest

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich stelle mir gerade vor, Weihnachten mit meiner Herrin allein zu verbringen. Alles ist so wie an einem normalen Wochenende zu Zweit – und doch ganz anders. Feierlicher. Eindringlicher erlebt und kommuniziert. Ein Liebesbekenntnis im eigenen, durchaus biblisch erlebten Stall. Ein Feuer brennt, das Licht ist weich, die Wohnung wirkt wie ein kleiner Palast. Anmutig ist die Schönheit meiner Herrin beständig greifbar und doch ehrerbietend inthronisiert. Ob an der Kette, kriechend, kniend oder hockend schaue ich zu Dir auf und sehe in Deinem Gesicht das leise Lächeln Deines Wissens, über viele Jahre gewachsen und vertieft und nun Ausdruck findend in unserer eigenen Feierlichkeit. Wir zelebrieren unser Leben, unser Zusammensein, den Moment, dem noch viele weitere folgen werden. Wir ehren das Erlebte, danken für die erste und alle weiteren Begegnungen, denken an die Anfänge, an die ersten Briefe, den Austausch von Gedanken und Sehnsüchten und an die ihnen folgenden Erlebnisse, als hätten unsere persönlichen Engel für uns das Leben so gerichtet, wie Weihnachten für die göttliche Liebe zu uns Menschen steht. Wir werden geliebt und dürfen lieben. Wir wachsen und verwachsen mit unserem Wesen, wir werden eins und uns selbst und helfen einander, Glück zu finden und Wurzeln im Dasein, wie es uns bestimmt ist, zu schlagen, immer stärker, immer tiefer, immer gewisser, dass wir für einander bestimmt sind.

Es ist unfassbar, dass ich es bin, den Du auserwählt hast, Herrin. Nicht nur an Weihnachten möchte ich das feiern, immer wieder. In einem Alltag, der im ganz normalen Sein stets dieses Bewusstsein bewahren kann, dass das Besondere keine Sensationen braucht und doch einmalig bleibt.

Aufgaben und Herausforderungen

credit: Men In Pain – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liebe dieses Bild. Die Sorgfalt und Raffinesse, mit welcher die Fesselung ausgeführt ist. Den Sabbereimer… Er ist gross… was dem sklaven signalisiert, dass die Herrin für Stunden vorgesorgt hat…

So lange die Position auszuhalten ist, hat der sklave ständig vor Augen, dass die Übung dazu dient, ihn Schwänze tiefer aufnehmen zu lassen… Uns sklaven ist die intrinsische Motivation gegeben, die Dinge, die für uns angeordnet werden, die Positionen, in die wir gezwungen werden, selbst grundsätzlich zu wollen. Wir wollen uns hinein schicken, begreifen die Botschaft und wollen zeigen, dass wir eifrig sind… bis die Zeit fortschreitet und die körperliche Herausforderung beginnt und das Hirn und der Wille gefordert werden…

Die Erfahrung, dass die eigene Herrin sehr wohl ihre Vorstellungen hat, dass es sie nicht anrührt, sondern erfreut, wenn ich zittere, mir der Schweiss aus den Poren dringt, mein Haar tropfnass zu kleben beginnt… ist bedeutsam und immer wieder neu eine Erfahrung, die mich herausfordert. Denn es macht mir deutlich, wie klar das JA meiner Herrin zu meinen Versprechen ist, wie eindeutig sie Training und Abrichtung beabsichtigt und welch Lust es ihr bringt, mich Fortschritte machen zu sehen. Am Ende jedes Trainings steht die Umarmung, das Lob oder wenigstens die Beurteilung, in der ich aufgefangen werde von Dir – und mir hilft das Erleben, dass auch diese Aufgabe mir gezeigt hat, wie sehr ich angenommen worden bin in meinem Wesen, das nach Unterwerfung ruft.

Und egal, wie ich benutzt werde… ich will gewappnet sein und überraschen oder zumindest befriedigen können. Ich will nicht versagen, meine Herrin stolz machen, ihr zeigen, wie weit ich bin, wie tief mein Verlangen geht und wie ich meine Scham überwinde.

Weibliche Lust gehört gepriesen und gelebt

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com – Divine Bitches

Immer wieder mache ich mir bewusst, wie viele Generationen von Frauen auch in unseren Breitengraden keinerlei Freiheit erfuhren, ihre Sexualität so zu leben, wie es ihnen entspricht. Die weibliche Lust war vielleicht kein Tabu, aber kein Thema. Was fast noch schlimmer ist. Und Frau möge heute noch Mann fragen, wie er es denn hält mit den Lustspielzeugen für Frauen? Welcher Mann kann damit selbstbewusst und selbstverständlich umgehen und erkennen, welch Freude es ist, auch in der Partnerschaft Spielzeug integrieren zu können – und zwar Solches, das in erster Linie erst mal für die Frau erschaffen wurde…? Wie schnell glaubt Mann da an „Konkurrenz“ und fühlt sich womöglich deswegen ersetzbar… Es ist, als würden wir, der Natur selbst entfremdet, kein Gefühl mehr dafür haben, wie viel sich die Schöpfung mit der Erschaffung von Frau und Mann gedacht hat, wie perfekt unser Zusammenspiel sein kann – und zwar weit über die Vereinigung hinaus.

Es ist wundervoll, Dir in der Lust beizuwohnen, beobachten zu dürfen, wie Du Erregung erlebst und wie sie bei Dir bleibt. Der Umgang mit Höhepunkten allein und die Unterschiede im Erleben sind es nicht allein, sondern auch die Reise dahin ist unterschiedlich. Indem wir einander erleben, beobachten, erfahren, spüren, lernen wir doch so viel dazu, und auch wenn wir für uns selbst nicht einfach etwas aufpfropfen können, so sind wir doch eingeladen, mitzuerleben und zu empfinden, was der Partnerin Freude macht. Herrin und sklave haben so viele Möglichkeiten, spielerisch und aus Überzeugung Sexualität ganz breit zu fassen und genau dies zu leben.

Und einmal mehr noch dies: Wie viele Männer haben noch immer die grössten Hemmnisse, das weibliche Geschlecht wirklich erkunden zu wollen? Wenn jede diesbezügliche Scheu der liebevollen, bewundernden Neugier weicht, wird die gemeinsame Reise endgültig einzigartig!