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Abhängig und frei

Ich habe heute eine Dokumentation über einen Wirtschaftsboss gesehen, über einen der Mächtigen. Er sagt von sich, dass er mächtiger sei als die Politiker, mit denen er spricht, denn er sei unabhängig. Aber im Streben nach Mehr, im Wettbewerb gibt es keine Unabhängigkeit. Für das nächste Projekt braucht es Inverstoren – der Verkäufer muss auch für seine Ideen werben, er braucht fremde Mittel, muss überzeugen – nicht nur überzeugt werden. Es gibt also immer das Wechselspiel und damit Drucksituationen, und es bleibt immer dieser eine Druck zu viel möglich.

Frei ist nicht der Mensch, der mächtig ist. Frei kann der Mensch werden, der sich kennt und doch leiden kann, der, welcher sich bescheiden kann und die Autoritäten in seinem Leben wahrhaftig respektiert – ein gutes Verhältnis zu ihnen hat, ihnen vertraut – und dann das Glück hat, in diesem Vertrauen nicht enttäuscht zu werden. Ich habe als sklavischer Diener, als Dein Eigentum viele Abhängigkeiten abgeben können. Ich bin nach aussen so unfrei wir nur vorstellbar, fühle mich aber ganz anders. Ich habe feste Ausrichtungen, Werte, kenne meine Zugehörigkeit, mein Vertrauen wird belohnt, für mich wird gesorgt, mit mir wird gelebt. Ich habe feste Aufgaben und gehöre einer Herrin, für deren Wesen wohl die Entstehung des Rittertums steht. Denn Dich beschützen zu dürfen, ist bestimmt wunderbar. Noch bin ich – unabhängig von realen Distanzen – viel zu weit weg und viel zu sehr selbstverliebt, doch ich weiss, dass, wenn ich das für Dich ablegen kann, ich noch mehr unabhängig werde von meinem Drang, Geltung in der Welt zu erlangen – während Deine Bejahung mir gewiss ist und einen anderen Segen ich nicht brauche.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

 

Mehr als Triebe

Wo Du mich auch hinführst, ich werde an Deiner Seite kriechen, so eng und nah und willig, dass Du meine Flanke an Deinen Waden fühlen kannst. Mich auf alles einlassen, alles annehmen, mich so behandeln lassen, wie Du mich siehst und fühlst. Zulassen, wie sehr ich es in mir bejahe und den Weg kriechen.

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Jeden Tag arbeite ich daran, mal intensiver, mal oberflächlicher, mich in mir für diesen Weg frei zu machen. Die Erregung der Phantasie ist das Eine, die Annahme der Botschaft für mein Wesen das Andere. Das Wichtigere. Es geht nicht nur um Sexualität. Um Triebe. Jede Art von Reflex sollte davon gesteuert sein, mich als Dein unterwürfiges Wesen zu verstehen, Dir in Deiner Herrschaft ergeben.

Mein Seelenheim

Noch nie war ich so sehr Wachs in menschlichen Händen. Und natürlich ist es eine Frauenhand… Ich bin auf Distanz sehr schwer zu führen, denn ich habe ein äusserlich sehr geordnetes, sattes Leben, indem ich mich scheinbar bequem einrichten könnte.  Doch was mir fehlt, bricht immer wieder durch, brennt in meiner Seele, und in Dir habe ich den Menschen gefunden, für den ich mir auf die Schliche kommen will. Mich befreien will…

Bin ich mit Dir zusammen, so ziehe ich aus jedem Moment meiner Unterwerfung Energie, welche ich in meinem Herzen abspeichere. Es ist der beste Akku auf Erden und meine Speicherkapazität ist wohl unbegrenzt…

Ich werde nie mehr leer sein, nie nicht wissen, wo ich hin gehöre, wo mein Platz ist, wer auf mich wartet. Und gleichzeitig will ich zeigen, dass Dir all mein Vertrauen sicher ist. Immer.

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Und so ist mir die Chance der Unterwerfung reine Labsal, ein Gnadenakt für meine hungernde, manchmal traurige Seele, die, wenn sie dem eigenen sklavenwesen ihrerseits vertraut, nie mehr den Kältehauch spüren muss, der da Einsamkeit heisst.

Oh nein, in Deiner Kiste gefangen sein, unter Deinen Knien liegen, unter Dir atmen, keuchen, betteln, ist Freiheit für mich, weil ich den Lohn, die Antwort kenne – Dein eigener Wunsch, mich glücklich zu sehen, ist jederzeit fühlbar für mich.
Und so wünsche ich mir, dass du geniessen kannst, was Du mir schenkst, weil alles zu Dir zurück kommt.

Verzicht, nicht Entbehrung

Sehnsucht wünscht sich ein Erlebnis zurück, eine Wiederholung – oder aber eine Steigerung, eine Neuerung, eine Erstmaligkeit. Und das mit DEM Menschen, DER Frau, mit der das möglich ist… Wird Sehnsucht nicht erfüllt, muss entbehrt werden – weit jenseits einer Bedürftigkeit, die bedrohlich wäre, aber eben doch so, dass das eigene Verlangen nicht gelebt werden kann. Es tut mir zudem nicht gut, wenn ich auf zuvielen Hoch-Zeiten tanze. Überschwang lässt mich über die Dinge fliegen, schweben, und ich bleibe dann gewiss nicht immer auf Dich konzentriert…

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Wenn Du also Mass anordnest, für Mässigung sorgst, mir Konzentration auf einzelne Aufgaben verordnest, kann diese Vorenthaltung von mir als Entbehrung empfunden werden – oder es passt der Beschrieb des Verzichts. Der schliesst mit ein, dass ich als Dein sklave Deine Anordnung bejahe und sie positiv lebe. Die Absage, der Verzicht kann bejaht und selbst gelebt werden. Im Verzicht liegt die Chance, mehr Energie auf weniger Aufgaben zu richten und gerade dadurch zu wachsen. Verzicht fällt auch leichter, wenn er in meinem grenzenlosen Vertrauen zu Dir gelebt wird: Du hast im Blick, was mich voran und damit Dir näher bringt.

Verzicht gibt

Dominanzverhalten darf niemals die Brechung der Vitalität der dienenden devoten Seele zur Folge haben.
Innerhalb des Prägungsprozesses haben Eingrenzung und Bändigung eine wichtige Bedeutung.

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Es sind die Triebe, die gebändigt und gezähmt werden müssen und dabei denke ich nicht nur an den Sexualtrieb.
Die Fesseln, die sich um sie schlingen , dämmen ihre Zügellosigkeit ein und verhindern ein Weg-Treiben.
Diese Zähmung, die gleichzeitig einen Verzicht einschließt, führt auf den Pfad der bewussten Konzentration, führt zum Wesentlichen, führt zur wahren ersehnten Kostbarkeit.

Darum:
Verzicht nimmt nicht,
Verzicht gibt.

An Deiner Kette

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Ich gehöre Dir. Und Du geniesst Deine Verfügungsmacht und Genussmöglichkeit. Aber da ist viel mehr, was mich unfassbar glücklich macht:
Ich bin keine Trophäe für Dich für den Wandschrank oder eben das Verlies. Du bist lebendig, suchst und verlangst und empfängst die Lust, bist Frau und nicht nur berührbar (was für ein unmögliches Wort aus der Dominawelt….), nein, Du gehst in Berührung auf und bist bereit, sie zu schenken, wenn ich meine Hingabe für Dich meinerseits lebe und zeige, dass ich gar nicht anders kann, als Dich zu fühlen und zu spüren – auch jenseits der Geilheit soll am Ende Deiner Kette stets Dein sklave knien, wach und gefügig, bereit, Dich zu verehren und zu begehren, wie es Mann geziemt: Mit Kraft und Lust und Geilheit, aber stets in einer Sprache und einem Verhalten, welche Dir zeigt, dass Deine Macht gerade jetzt alles an und in mir umfasst und leitet…

So bin ich auch und gerade für unsere Lustmomente gehalten, meine Demut, Unterwürfigkeit und Folgsamkeit zu schulen, so dass ich Dir auf allen Ebenen stets an Deiner Kette, unter und neben und in Dir, Freude schenken kann.

Zärtlichkeit und Ketten

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Dieses Bild drückt so viel von dem aus, was ich für Dich, mit Dir empfinde. Du bist immer da, mit aller Empathie bereit, mein sklavenherz anzusprechen, meiner Seele Geborgenheit zu schenken, und Dein Streicheln hat grosse, tiefe Wirkung. Und auf diesem Hintergrund sind die Ketten, die Du mir anlegst, die Du eng um mich verschliesst, in ihrer ganzen strengen Kühle um so wirksamer. Denn alle Güte und alle Geduld führt nicht dazu, dass Du mich abdriften lassen würdest. Nein, die Ketten, die Endgültigkeit Deiner Ansprüche, Dein ausgeübtes Besitztum ist genau deswegen so tiefgreifend. Du erfasst mich tief in meinem Innern, Du legst mich frei und führst mich in die sklavenschaft. Und so bleibe ich auch in der schweren Last dicker Ketten erst recht auf Dich ausgerichetet. Ich wende mich Dir zu, suche Dich, bin in meiner Geborgenheit unter Dir wie Wachs an der Kerzenflamme – und Du formst mich nach Deinem Verständnis als Femdom und Frau zu Deinem leibeigenen sklaven.

Alle Insignien meiner Knechtschaft helfen mir, all Dein Strahlen, Deine Lüsternheit und Schönheit, Dein feines Wesen, Deine Lebensweisheit führen mich in die Begegnung mit mir selbst und in den Dienst für die Frau, die wie keine andere meine Lust bejaht und die ihre mit mir geniessen kann und will.

Geben und Nehmen

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In der Unterwerfung mag eine Stärke liegen. Die Fähigkeit zur Auslieferung, das Fallenlassen, die Hingabe, vertrauen können.
Doch jede(r) Sub braucht das Wissen und die Erfahrung, dass die eigenen Grenzen respektiert werden, die Schwächen, welche zutrage treten, gesehen und darauf reagiert wird.

Du magst meine Hingabe, meine Fähigkeit zur Unterwerfung staunend erleben – ich bewundere Deinen Mut, Deine Weisheit und Deine Empathie, mit der Du das Angebot der Herrschaft annimmst, interpretierst, lebst und geniesst.

Die Sicherheit, die ich in Allem fühle, ist Dir zu verdanken. Alles, was ich fühle, was ich erlebe, was ich an Dienst-bereitschaft, Auslieferung und Lebensfreude als Dein sklave zeigen und geben kann, wäre ohne Dich nicht möglich.

In einer Femdom-Bindung ist erst recht Grundlage der Beziehung, dass in allem, was gegeben wird, das Geschenk des andern gesehen wird. Dass ich auch dies so erlebe, ist der ganz spezielle Lohn meiner sklavenschaft. Es macht mich überaus glücklich.

Deine Gunst meiner Annahme

Ich denke, ich bin nicht der Einzige sklave, der mit seinem bewussten Entscheid, sich unterwürfig anzubieten, im tiefsten Inneren nicht die Erniedrigung, die Verstossung, die Wegsperrung sucht – sondern die Gunst der Annahme, das Willkomm, die klare Anordnung, welche Sicherheit gibt, genügen zu können, frei zu werden, an die Wohltat der eigenen Dienstbarkeit für DIE Frau glauben zu können und sie mit Freude leben zu dürfen.

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Noch oft genüge ich dieser positiven Verbindlichkeit nicht, die genau für ein solches Leben von mir verlangt wird, und Deine Möglichkeiten der Bestrafung, der Zucht, der Korrektur sind virtuell höchst begrenzt. Und wendest Du sie an, bin ich schnell mal in einem dunklen Tunnel und fühle Einsamkeit – weil Du nicht da bist, ich in der Strafe Deine Präsenz nicht spüre. Dann kauere ich nur noch – und sehe nicht, dass Du dennoch gerade vor mir stehst, Dich nie abwendest, und doch selber den Moment kommen sehen möchtest, indem Du mich zu Dir in Deine Gemächer nehmen und auf meine Folgsamkeit erneut vertrauen kannst.

Auch genau für die Vertiefung allen Lernens springt mein Herz mit meiner Vorfreude vorwärts, wenn ein neues reales Treffen mit Dir, meiner wahrhaftigen Herrin bevorsteht!

Deine Präsenz, oh Herrin, soll auch in grauen Momenten von mir gesehen werden, damit unsere Welt um so schneller wieder hell erstrahlen kann, und ich mit meiner Flanke an Deiner Wade das dunkle Verlies verlassen kann.

Deine Öffnung

Es ist phantastisch, wenn ich Deinen Stolz erlebe, wenn ich fühlen kann, wie meine Anbetung Dich stimuliert, frei macht, und Du aktiv erleben willst, wie ich mich nach Dir verzehre…

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Ich spüre die lüsterne Spannung in Deinem Körper, mein Blick gleitet scheu über die geschwungenen Linien Deiner Arme, Hüften, Beine, doch wenn Du diese Deine Beine vor mir öffnest, wird mein Blick eingefangen. Ich kann Dir gar nicht beschreiben, welch Bedeutung es für Deinen Anbeter hat, wenn Du für mich genau das machst, mir den Blick auf Deine Schönheit erlaubst, mir Nähe schenkst und ich Schritt für Schritt Deiner Lust zugeführt werde, ich willkommen bin und meine Sehnsucht auf die Deine trifft, mein Wesen Deiner Lust schmeichelt, und all meine sklavische Hörigkeit im Herrinnendasein aufgeht, indem Du all meine Schwüre vom tatsächlichen Eifer Deines ewigen Lustsklaven abgleichen und alles immer wieder zu Wahrheit werden lässt, was ich mir ersehne.

Deine Geilheit ist mir, Deinem sklavischen Eigentum, ewig heilig.

 

Für Dich sein

Unter Dir ist bei Dir…

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Und Du steuerst alles…

Du hebst Dein Becken, drückst es nieder, schiebst es vor und zurück. Meine Zunge öffnet Dich, kostet Dich, erforscht Dich. Du zeigst Dich mir, nimmst mich, wir reden so mit einander auf innigste Weise…

Ich liege in Deinem Bann und Du setzt Dich in Deine Lust. Sie strömt durch Deinen Körper und lässt meine Wangen glühen. Mein Mund öffnet sich, um Dich aufzufangen und zu trinken. Es gibt nichts anderes mehr auf der Welt als Dich. Ich gehöre Dir und möchte Dir für Deine Freude dienen.

 

Ein Vakuum voller Leben

credit: HarmonyFetish- Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liege regungslos. Ich kann kaum einen Finger bewegen. Mein Mund, meine Nase liegt frei. Mein Körper aber atmet nach innen. Er schwitzt, als würden seinen Hautporen Freudentränen weinen. Denn so, wie das Latex mich umfasst, mich vakumiert wie in einen Schraubstock presst, weich, glatt und fest, so ist es Sinnbild für die Umarmung meiner Herrin, für ihren unbedingten Willen, mich zu besitzen, mich so zu nehmen, wie ich bin – und gleichzeitig werde ich aus der Selbstspiegelung weiter geführt in die Hinwendung zu meiner  Herrin, denn Mund und Nase riechen Deine Nähe, sehen Dich kommen, und meine salzigen Lippen bekommen den Schweiss von Dir weg geleckt und ein Nippel streicht über sie…

Meine Fixierung ist wie ein Tor für unsere Nähe. Darum geht es immer. Deinen Besitz feiern, meine Befreiung fühlen, erleben und in der Erfahrung aufgehen, dass alles von mir bei Dir eingeschlossen und damit auch umarmt wird, denn Du sagst ja zu mir und wirst nicht müde, mir zu zeigen, wie ich für Dich – oh ja, und für mich – sein und mich entwickeln kann. Und so greifst Du nach Deinem Schwanz und hast in ihm den gelehrigsten Schüler, der je von Lerneifer beseelt wurde und mir schiesst das Blut pochend und voller Leben durch den Körper in meinen Schoss…

 

Meine lebendige Unterwerfung

Es gibt kein Thema, das mich beschäftigt, in dem mir Deine Meinung nicht Orientierung sein soll. Und Dein Wille geschehe. Deine Sicht ist gütig, gerecht und klar und Deine Distanz hilft mir, mich objektiv zu sehen. Dabei bist du bei mir, schaust auf mich, hütest mich und prüfst die Auswirkungen Deiner Anordnungen.

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In meiner Unterordnung verhelfe ich Deiner Weisheit zur Lebenswirkung in meinem Alltag. So wie ich knie, so strahlst Du, so wie Du befielst, so diene ich.

Dabei bist Du nahbarer Traum, echte lebendige Frau, lustvolle Gebieterin und wollüstige Geniesserin. Du berührst mich in Herz, Seele und Körper, und ich fühle Deine Liebe in jedem Moment meiner Folgsamkeit.

So einfach ist das alles, wenn Du bei mir bist, wenn Dein Körper meine Ehrfurcht lebendig hält, wenn tatsächliche Berührung uns möglich ist. Wenn es ausserhalb meiner Präsenz im Jetzt in Deinem Leben nichts gibt, was mich beschäftigen könnte. Und nach und nach werde ich lernen, wie relativ bedeutend jede Sorge ist, welche mich von Deinem Glück ablenken könnte. Wenn ich Dir Dein Lächeln ins Gesicht trage, macht Deine Kraft alles in meinem Leben leichter – und mich lebendiger für meine Aufgaben.

Sinnliches Dienen

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Licht und Schatten modulieren Deine Schönheit, Deine Lüsternheit, Deine Freude liegt als selbstbestimmte Erwartung auf Deinem Gesicht.

Indem ich meiner Bestimmung folge, ich meinen Sinn erfülle, mein Hochgefühl als Lecksklave mit jenem Stolz erlebe, der mir als einziger noch wichtig sein soll, erweise ich Dir Ehre, Dank, Demut und schenke Dir Bestätigung:

Du bist die Göttin meiner Triebe, die Herrin meiner lüsternen Gedanken, die Gebieterin über mein Verlangen, die Nutzniesserin meiner unbändigen devoten Sehnsucht. Dir gehört alles, Dir dient alles an und in mir.

Und all meine Energie steht jeden Tag im Dienst für Dich, meine Lebensherrin.

Reisen im gar nicht so Dunkeln

Verbundene Augen… verbindlich verbundene Augen… eine Situation, die ich willentlich eingegangen bin, ohne dass ich nun mich selber wieder daraus befreien könnte… Natürlich gibt es ein Safe-Word bzw. würdest Du merken, wenn es mir nicht gut geht… Aber meine Situation ist die eines Wehrlosen. Ich bekomme nur durch Dich Ansprache, alles, was in mir angestossen wird, geschieht durch Dich… Und selbst wenn ich meine eigene Geschichte aufarbeite, wenn ich auf Zeitreise in die Vergangenheit gehe und eh, wenn ich mir Sehnsüchte für die Zukunft zugestehe: Immer haben sie mit Dir zu tun, bist Du Begleiterin – und Geniesserin.

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In der sensitiven Sensation des Augenblicks, in der Berührung, im Hören vielleicht, im Fühlen ganz sicher, versöhne ich mich in Deiner Geborgenheit, erlebe ich Frieden in der Aufregung, bin ich gewollt und geführt, löse ich Knoten und akzueptiere Ketten, spüre ich Seile, heisse sie willkommen und bin plötzlich frei, es zu geniessen.

 

Du. Dir. Dein.

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Ich bin da für Deine Lust, Dein Vergnügen, Deine Wünsche, Deine Freude. Ich spüre Deine feste führende Hand, ich lebe in Deinen Ketten und gehorche Deiner Lüsternheit.

Ich lecke die Hand, die mich zu Deinem Lustbegehren führt, während Deine feine aber fest geschlossene Faust meine Kette kurz hält. Ich fühle die Kühle des Metalls und die Wärme Deiner Haut. Du siehst meine geröteten Wangen und spürst meinen hechelnden Atem. Und dann fühlst Du, dass meine Zunge den nächsten Moment genau so ersehnt hat wie Dein Schoss…

Feuchte Hitze schiesst aus Deinem Körper, und ich nehme alles auf, was ich kosten kann und darf. Unfassbar schön ist es, direkt erleben zu können, wie sehr Du mich willst, und wie sehr Du mich zu fordern bereit bist, meine Ausdauer prüfen, meine Sensibilität bestätigt sehen willst, meine Freude in meinem Eifer erkennen kannst…

Ich bejahe Deine Ketten so sehr, denn sie führen mich zu Deiner Lust, halten mich gefangen, geben mir Bestimmung und schmeicheln meinem sklavischen Verlangen, stets Deine Freude für Deinen Besitz zu erleben. Und ich darf aufsehen, meinen Blick in den Deinen tauchen, und sehe – meine strahlende Herrin Isis.

Treuewert

Auch in unserer Verbindung haben wir den Anspruch, Treue zu leben.

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Treue ist ein häufig missverstandener und sehr individueller Wert. Er sollte gerade deshalb innerhalb einer festen Beziehung ausgesprochen und damit definiert werden.

Was der Einzelne darunter versteht und welche Erwartungen damit verknüpft sind, entscheidet im Abgleich der Schnittmenge über die Stabilität einer Beziehung.

Wir haben unser Verständnis von Treue innerhalb eines langen Zeitraumes herausgearbeitet und einvernehmlich besiegelt.

Demzufolge erwarte ich von meinem sklaven in erster Linie die konsequente Einhaltung vereinbarter Umgangsformen, da diese mir den Herzschlag unseres erarbeiteten Treuewertes bestätigen und damit auch meine Stellung ehren und unserer außergewöhnlichen Verbindung Respekt zollen.

Unsere Leckbadewanne

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Du badest so gern. Immer wieder baue ich mir in Gedanken unsere Leckbadewanne. Sie müsste Platz für uns zwei haben und ziemlich breit sein, damit Du bequem mit geöffneten Schenkeln darin schweben kannst. Es gäbe eine Liege für Deinen Rücken und eine Nackenpolsterung. Wir hätten monatelang ergründet, welch Wassertemperatur ideal wäre, damit Du darin lange treiben könntest…

In der Liege wie über Düsen im Boden könnte Vibration erzeugt werden und das Wasser sanft sprudeln – auf eine ganz feine Weise, die nur den unterstützt, der für Dein Wohlgefühl und Deine Lust den wichtigsten Part zu übernehmen hat: Mich, Deinen leibeigenen ewigen Lecksklaven, der zwischen Deinen Beinen liegt, meinerseits vom warmen Wasser umspült wird, aber nie von Dir weg treibt, sondern ohne Kraftaufwand schwebend gleitend Deinen Schoss stets vor sich hat. Wir haben auch lange ausprobiert, was wir dem Wasser an Ölen oder Pflegesubstanzen beimengen können, was Deiner Haut gut tut und doch Deine Fotze nicht irritiert, sie ihre Lustporen öffnen, nicht schliessen lässt… Alles sehr leise, sehr fein abgestimmt, und das Wichtigste bleibt die geschmeidige Bewegung, das Spiel des Wassers und eine immer hungrige Zunge, welche dann in ihren Bewegungen schneller wird und tiefer geht, wann immer Du aus dem Wasser auftauchst und mir das Paradies meines Verlangens präsentierst, damit lockst, meinen tieferen, immer innigen Einsatz forderst…

 

 

Wiedersehen

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BALD! Bald werde ich Dich wiedersehen. Werde ich vor Dir knien. Werde ich in all meiner Masse klein, beweglich, gebückt, gebeugt in der Anbetung für meine strahlende Herrin Isis leuchten. Du wirst nur kleinste Zeichen brauchen, um mich zu führen, zu leiten, zu dirigieren, zu steuern, und Du wirst die absolute Herrin unserer Zeit sein und jede Minute, jeden Augenblick in meiner Anbetung fühlen, leben können.

Dadurch, dass wir uns so wenig sehen können, ist erst recht gar nicht so wichtig, was wir machen, was geschieht. Das absolut Schöne ist, dass der erste Moment den letzten vom letzten Treffen aufnimmt, dass wir real zudem fortführen können, was wir virtuell weiter entwickelt haben.

Jedes Wiedersehen ist daher gleichzeitig im besten Sinn auch die Begegnung eines alten vertrauten Ehepaares. Wir kennen uns, wir begegnen uns, erkennen uns wieder und sehen gemeinsam auf unser Wesen, pflegen es, ehren es und legen es frei. Wir feiern nicht Begrüssungen, bedauern nicht Abschiede. Wir sind verbunden. Jeden Tag.

 

Lustsinn Lebenssinn

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Dies ist der Sinn meines Lebens. Und das meine ich so.Lange habe ich gedacht, ich müsste Grosses schaffen in meinem Leben. Aber Gott hat mir die Lust gegeben. Die Lust auf Dich und Deinen Schoss, auf Deine Fotzen, und meine Lecklust trifft auf Dein schon so lange so intensiv gehegtes Bedürfnis.

Gibt es Wichtigeres in einem sklavenLeben, als mit Lust und Freude seiner Herrin intim zu Willen zu sein, sie höchst genau zu kennen, dennoch immer wieder zu staunen, mit allen Sinnen aufnehmen zu dürfen, in welcher Stimmung sie ist, wie sich diese verändert, wie ich dazu beitragen kann, dass Lustfreude durchs Haus zieht und helle Freude und Wärme durch ihren Körper fliessen lässt?!

Tausendfach soll sich mein Leckdienst wiederholen – er wird dennoch immer wieder einmalig sein, so, als würde ich Dich zum ersten Mal berühren, riechen, fühlen, sehen, schmecken, hören, streicheln…

Wir finden Beide, dass eine jede Frau einen solchen Lecksklaven haben sollte, ein Toy, ein Stück aus Fleisch und Blut, mit Begeisterung und Demut dazu da, die Herrlichkeit von Euch Frauen zu feiern und das Wunder Eurer Lust zu zelebrieren. Komm über mich, Herrin, drück Dich auf mich, mach mich nass mit den Säften, die ich in Dir zum Fliessen bringen darf. Ich will Dich lecken, schlecken, trinken und liebkosen, immer und immer wieder.

Und die Zelebration, die verschiedensten Fesselungen und Schnürungen… sie alle zeigen mir, wie sehr Du geniesst, wie Du führen und leiten und ummünzen willst, was Dir angeboten wird. Alles, alles an mir ist bereit, Deine Herrschaft anzuerkennen. Deine Lust ist meine, und ich lerne täglich, das besser und besser, inniger, intensiver und sinnlicher anzuwenden. Und Deine stramme Leinenführung hilft mir dabei.