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Von Dir gesäugt

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Es ist ein magischer intimer Moment, wenn Du mir Deine Brust gibst und mich säugst. Es drückt Deine mütterliche Obhutssorge für mich aus, die Selbstverständlichkeit, mit der Du zu mir schaust und mich beschützt. Und es gibt mir die Kraft absoluter Geborgenheit und lässt Dich spüren, wie tief meine Bindungsempfindung geht. Du spürst das Ziehen in Deiner Fotze und Deine Säfte fliessen, während Deine Milch von ewig hungrigen Lippen abgepumpt wird, als wollte ich Dich aussaugen. Aber Dein Saft wird mich ewig nähren, Deine Lust immer bereit sein, von mir geweckt zu werden, und Dein Körper ist mein Tempel, ein Ort der Andacht und Ehrfurcht, den ich anbete und mit der ständigen Frage nach Deinem Wohlbefinden mit meinen Lippen streichle, mit meinen Händen wärme.

Du bist meine Hirtin, bei Dir mangelt es mir an nichts.

So stolz

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Wir haben das wieder gefühlt… Ich habe Dich mit Halsband begrüsst, Herrin, und Du hast es mir gerichtet, geprüft, ob es auch stramm und korrekt sitzt und die Öse für die einzuklinkende Leine mittig liegt, und dann habe ich die Klinke einklicken gehört und schon war Dein Zug auf meinem Hals, und meinem Nacken, und Du hast mich ganz einfach und ganz selbstverständlich in den Garten geführt und den Stand der Bepflanzung überprüft, die frische Luft eingesogen und im Gefühl einer wahren Herrin gebadet…

Alles ganz natürlich, alles mir und Dir Orientierung, und so ist jeder Zug wie ein kleiner warmer Stromschlag, und Du merkst, wie ich hinter Dir etwas aufrechter gehe und mit strammem Kreuz… ich bin so stolz, Dein sklave zu sein, Herrin.

Käfigglück

Ja, wie soll ich der Leserschaft erklären, dass man mit Käfig und Fessel glücklich sein kann? Es geht dabei auch nicht wirklich darum, Verantwortung abgeben zu können – ich tausche sie nur gegen eine andere Form ein… ich bin als sklave auch im Käfig dafür verantwortlich, dass ich das, was ich in Worten zu meinem Wesen formuliere, ich tatsächlich auch fühle.

Und dann wird aus dem leicht hochtrabenden Lächeln ein demütiges Strahlen – denn in Käfig und Seil hast Du mich gesteckt, und mit Dir feiere ich bei Deinem Zurückkommen dadurch ein jedes Mal sehr intensives, besonderes Wiedersehen.

Der Käfig schenkt Ruhe und Besinnung und erinnert daran, dass all das, was ich mir in meiner sklavenLust schon erträumt habe, nach DEINER Massgabe Anwendung finden wird, finden kann – und der Käfig verdeutlicht mir, dass ich mich DIR nach aussen tragen muss, dass ich in DEINER Obhut und Gefangenschaft lebe und damit DEIN Leben meines ist.

Mit aller Lust und Freude

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Manchmal fliegst Du mir mit all Deiner offenen, freien Lust richtiggehend zu. Du breitest Deine Beine aus und saugst mich ein, auch bildlich gesprochen. Lust ist so zentral und natürlich für Dich, Du liebst jede Form von Berührung und bist immer bereit, Berührung zu geben und zu empfangen – wobei für uns Beide wichtig bleibt, dass diese Hin-Gabe immer von meinem Respekt, meiner Verehrung und meinem sklavischen Begehren für Dich geprägt ist. Nichts ist selbstverständlich, und genau deswegen ist es ein so grosses Wunder, dass Du mir Herrin bist und gleichzeitig meine ewige Sehnsucht nach Berührung gestillt wird.

Du mich in meinem Hader, Dir so selten so nahe sein zu können, aufgefangen, und wir haben erneut bekräftigt und wertgeschätzt, wie schön es ist, nur schon mit Worten berühren zu können – wir wissen ja um die Essenz, um das Knistern, das wir erleben, wenn wir uns nahe sind – und so können wir das jederzeit zelebrieren und damit das Leben, das in unserer Verbindung steckt, ehren und pflegen.

Danke, Herrin, dass Du Deine Lust mit mir zelebrieren, mit mir leben und durch mich befriedigt bekommen willst. Danke, dass Du meine Hörigkeit geniesst, sie aber nie gegen mich verwendest sondern in aller daraus folgenden Motivation für meinen Gehorsam immer die Erkenntnis im Vordergrund steht, dass ich trotz all dieser Deiner Vorzüge nicht der Sexgöttin hinterher hechle, sondern zu der Herrin krieche, die mich ganzheitlich in meinem Wesen umfängt und mir auch das Eisen anlegt, das mich an Deiner Seite durch all Deine Tage führt, als devoter Begleiter Deines Lebens. Als devote Seele finde ich durch die Ruhe und Sicherheit unter Dir auch Raum für meine Kreativität – und ich lerne, dem Gefühl für meine Liebe für Dich und die Menschen zu vertrauen, ihm Raum zu geben und zu fühlen, dass es nichts Wichtigeres in meinem Leben gibt.

Der zärtliche Mann ist auch Deine Sau

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Du bist nahbar. Du bist mehr als nahbar. Berührung und Geborgenheit, Wärme und Zärtlichkeit machen Dich nicht verlegen. Nein, Du brauchst sie und forderst sie ein, wenn ich zu zögerlich darin bin, die Frucht meiner Sehnsucht auch aufzubrechen und Dir den Genuss zu schenken.

Du kannst alles von mir haben. Davon bin ich überzeugt, denn ich lebe und krieche in Deiner Liebe. Ich bete die Frau an, die mich versteht, ich lege meine devoten Unterwerfungs- und Erniedrigungssehnsüchte vor jenem Menschen offen, der Lust darin findet, genau das auszukosten und für den Ausbau meiner Hörigkeit einzusetzen. Du konditionierst mich mit Umsicht, Verstand, aber auch mit sinnlicher bis fordernder Lust.

Und so spüre ich Dich stets hinter und über mir, wenn ich mich ergebe, und Du willst sehen, aufsaugen, geniessen, wie gross Deine Macht ist und mein Wille zu gehorsam. Und was die Handlungen mit meinem Hirn machen, die Erfahrungen, die mir zeigen, wer ich bin und für wen, und wem ich ohne jeden Zweifel und ohne Einschränkung gehöre, ist natürlich gewollt und wird gefördert. Es ist die einzige berechnende Wesensart an Dir, und sie führt mich in meine wunderbare, glückliche Abhängigkeit.

Die zu lange Leine

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Manchmal ist die Tatsache, dass die Leine, an der Du mich führst, ein paar hundert Kilometer lang ist, sehr hart. Die ersehnte Berührung ist so weit weg. Manchmal neige ich deshalb zu Selbstmitleid, und manchmal ist meine seelische Not schlichte Tatsache.

Ich halte es kaum aus, und doch habe ich keine Wahl. Es ist eine Art von Sehnsucht und Leid, die ich dann auch nicht sklavisch nutzen kann. Entbehrung, so würde man meinen, muss doch von einer devoten Seele positiv umgewandelt werden können?

Ein Beispiel: Bin ich im beschriebenen Sinn nicht gut „drauf“, ist mein Dienst in aller Regel auch nicht so aufmerksam, wie er sein müsste. Also brauche ich Mahnung, vielleicht Züchtigung. Doch genau dafür wäre erst recht Nähe nötig, Dein unmittelbarer Zugriff. Korrektur und Verscheuchung der Trübsal wären ein Leichtes, weil ich mich an Deiner Präsenz und Gegenwart komplett ausrichten könnte. Die Distanz erlaubt mir – leider noch – zu oft das Verweilen im destruktiven Beklagen.

Dabei würdest Du nur darauf warten, mit dem Zug an der Leine auch die Lust zu begrüßen, in der mein Leben jeweils aufflackern darf…

Der erste Ritt

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Ich werde diesen Tag nie mehr vergessen, als Du Dich erstmals auf mich gesetzt und mich in Dir aufgenommen hast. Was folgte, war eine Gefühlsfülle und Wahrnehmungsintensität, für die ich auch viele Jahre später keine Worte finde.

Nie habe ich mich tiefer mit einer Frau verbunden gefühlt, nie war ich willkommener, nie spürte ich so deutlich mit allen Poren, begehrt zu werden. Weibliches Verlangen überschwemmte mich, mein Schwanz tauchte in Deine Lust und unsere Verbindung schweisste sich zu einem eisernen Band, in dem das Blut des Lebens nie aufhörte, zu pochen, zu pulsieren und Wärme abzugeben. Und so ist die Vergangenheitsform falsch: Du BIST die Frau meines Lebens, die Lust meines Daseins, die Göttin meines Verlangens. Bei Dir ist Dein sklave Dein Mann. Ich gehöre Dir, Herrin.

Willkommen sein

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Wenn ich mir vorstelle, wie ich in Deinen Gemächern knie, liege, stehe, hänge, wie ich gebunden, installiert, arrangiert Teil Deiner Lust oder Deines Alltags bin, so ist mir bewusst, dass die persönliche Fähigkeit, mich auszuliefern, zu vertrauen und mich fallen zu lassen auch eine Art Pascha-Fetisch kaschiert: Denn ein gutes Stück weit bin ich der Geniesser, bekomme ich die Aufmerksamkeit, die Beschäftigung mit mir ist reiner Genuss. Ich kann einfach geniessen, empfangen, und wenn ich benutzt werde, geschieht das geträu meiner Phantasien, welches eh meine schönen Träume sind. Was für ein Glück, was für ein Leben! Was für eine Frau, was für eine Gnade des Himmels, dass es Dich nicht nur gibt, sondern dass ich dich gefunden habe!

Und selbst wenn Du mich wegsperrst, ablegst, Dich anderem zuwendest, ist da immer diese Sicherheit, dass Du immer wieder gerne zu mir zurück kommst, dass ich mit meinem ganzen Wesen willkommen bin.

Und so schreibe ich diese Zeilen demütig und voller heiss selbst gewollter Folgsamkeit mit Deinem dicken Plug im Arsch. Und wenn Du es heute liest, wirst Du sehr genau wissen, wie es ist, mich damit zu stopfen, und Du wirst mit dem Dokument Deiner Macht in Deinen neuen Herrinnentag starten – genau so, wie es immer sein soll, wenn ich mich in Deinem Leben würdig erweise.

Unsere Demut

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Auch Du, sagst Du, willst Demut empfinden – und so schaust Du dankbar auf Deinen sklaven, auf alles, was uns verbindet und lebendig von uns gelebt werden kann. Mich berührt Deine Haltung sehr, denn alles, was Du gibst, kommt aus Deinem Herzen und verdient direkten Kniefall vor Deiner zärtlichen Zuwendung, mit der Du jede Massnahme, jeden Befehl und jede Erwartung verknüpfst.

Wir werden uns immer wiedersehen, und wir werden nahtlos unsere Geschichte weiter schreiben und fühlen und gestalten. Und auch dabei wird viel Demut sein. Demut, mit der ich mein Glück sehe und sehr wohl weiss, dass kein Mensch sich das verdienen kann. Es ist ein reines Geschenk, eine Gnade des Geschicks, aus der heraus Du mir Deine Bedürfnisse offenbarst und meine Dienste verlangst.

Du machst mich glücklich.

Du sprichst laufend mit ihm

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Es ist phantastisch, dass Du es so sehr liebst, in mir Deinen persönlichen Fotzenanbeter bekommen zu haben und ich werde tatsächlich nie müde, sie zu verehren und mich nach ihr zu sehnen, auch wenn ich das wohl nie, nie genug zum Ausdruck bringen kann! Ich freue mich über jedes Zeichen der Freude, die ich Dir als Dein Fotzendiener erlebbar mache.

Aber genau so wunderbar, ja, für mich das gleichbedeutende Geschenk ist Deine Freude und Dein Interesse an meinem Deinem Schwanz. Er gehört Dir, und Du machst beileibe aus ihm keinen in erster Linie weg zu schliessenden Besitz, sondern Du sprichst laufend mit ihm, befragst und erkundest ihn und verstehst ihn viel besser, als ich das je gelernt habe. Ja, Du hast mir beigebracht, entspannt bejahend und mit Genuss Mann zu sein, an meine Kraft, Liebender sein zu können, zu glauben, und Du lässt mich immer und immer wieder erleben, wie echt Du so empfindest. Du lässt mich sklavenMann sein, und auch darin liegt Deine Machtfülle. Es ist mir gar nicht möglich, mit genügend Worten zu beschreiben, wie umfassend Du auf mein Selbstverständnis einwirkst, und wann immer ich nicht an meinen Unzulänglichkeiten als dienender sklave im Alltag verzweifle sondern sehe, dass ich in meiner sklavischen Willensbekundung und in ihrem gefühlsmässigen Ausdruck für Dich wahrhaftig und spürbar bin, bin ich einfach schlicht glücklich. Das ist Sensation genug und macht jede Alltagserfahrung süss – und jede Begegnung wird dadurch – natürlich – für uns Beide zum Fest.

Hörig und sehr wohl verantwortlich

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Uns Beiden geben die Insignien unserer Wesenhaftigkeit Sicherheit. Ich begebe mich immer wieder neu in die gewollte Hilflosigkeit für den bedingungslosen sklavendienst, und Du benutzt immer wieder neu die Möglichkeiten, mich auch mit physischen Mitteln zu disziplinieren. Dabei bin ich Dir längst hörig, von Dir abhängig, kann ich und will ich ohne Dich nicht leben. Ich beziehe mich für meinen Lebenssinn auf Dein Glück, für das ich mit verantwortlich bin, und vor allem bin ich als Dein sklave der Grund für die Lebendigkeit Deiner eigenen Herrin-Identität. Zeige ich aber keine oder eine nur bedingte Einlassung, kannst Du Dich nicht als Herrin bestätigt fühlen. Aber Du hast für mich genau dieses Dein Wesen vor Dir selbst eingestanden, offen gelegt und Dich entschieden, es konsequent leben zu wollen, um es in meiner Abrichtung und durch meine sklavenschaft auch zu schärfen, frei zu legen, anzunehmen und zu geniessen.

Ich trage also auch eine Mitverantwortung für Dich, während Du als Besitzerin und Sorgerin stets neu beweist, dass all mein Vertrauen zu recht besteht, immer wieder neu gerechtfertigt durch Deine Beständigkeit, Intensität und Lebendigkeit. Ja, ich sage ja zu dieser meine Abhängigkeit und zur wahrhaftigen Hörigkeit, mit der ich mich nach Deiner Präsenz verzehre und mir ständig die nächste Gelegenheit ausmale, mich Dir körperlich real auszuliefern, mich nieder zu werfen und anzubieten, auf dass wir mit einander erleben, wie REAL Dein Herrschaftsanspruch und Dein bestimmender Bedarf an Lusterfüllung ist. Wir gehören zusammen, weil ich Dir gehöre. Weil ich so ganz bin und Du strahlen kannst, wann immer ich gehorsam bin, und folgsam und demütig. Die gegenseitige Liebe zu unserem Wesen und für unsere Seelen ist immer da. Das ist ganz wichtig, gerade dann, wenn mein Dienen mal wieder irritierend ungenügend ist, für Dich, meine HerrinFrau.

Ver…

Eine seelische Verletzung ist nur möglich, wenn eine Verletzbarkeit vorliegt. Menschen sind aus ihrem Da-Sein heraus verletzbar, denn sie sind auf andere angewiesen und damit auf das, was andere ihnen antun.

Die Verzwecklichung eines Menschen kann eine Verletzung entzünden, also immer dann, wenn der Mensch nur zum Zweck wahrgenommen wird, wenn an ihm die eigene Auslebung und Triebhaftigkeit Befriedigung findet. Diese Art der Benutzung degradiert den Menschen, nimmt ihm den Selbstwert und damit den Blick auf seine eigene Ganzheitlichkeit.

Aus dieser Art der Verletzung kann eine Wunde der Verbitterung erwachsen und sich einfressen, die wiederum nur durch Vergebung heilen kann.

Für die Vergebung ist die Reifung des Verletzten Voraussetzung. Es ist notwendig, aus der eigenen Kläglichkeit herauszukommen, Kräfte zu bündeln, um der Verletzung die Wirksamkeit zu nehmen.

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Überall und immer

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Kerker, Käfig, Maske, Latex, Leder, Peitschen, Korsetts, Nacktheit, klackende Heels, glänzende Handschuhe und und und. Alles Szenerie, alles ein kleines Paradies für die herrische und sklavische Lust. Es ist schön, es ist gut, gibt es das, ist die Welt heute freier, zu verwirklichen und zu gestalten, was der persönlichen Lust entspricht.

Und ich begebe mich zu Dir, begebe mich hinein, und Du selber kannst schlicht alles von mir verlangen, was Du mir zudenken magst. Der Satz braucht gar keinen ultimativen Beweis, um seine Strahlkraft zu haben, denn er ist aufrichtig gesprochen und zeugt von meinem grenzenlosen Vertrauen. Und tatsächlich ist das Glück noch grösser, weil Du Erlebnisse hast, die Dir zeigen, dass dieses Vertrauen wirklich besteht.

Toy sein, sklavisches Nutzvieh, Lustobjekt – devot agieren im Trieb der fleischlichen Lust entspricht meinem Wesen so sehr, dass ich ohne Nachdenken gehorche und nichts in Frage stelle. Doch ich will nicht nur Toy sein, ich möchte meiner Herrin sklavischer Partner sein. Das bedeutet, die gleiche selbstverständliche sklavische Dienstbarkeit in Unterwürfigkeit auch dann zu fühlen und zu leben, wenn kein Kerkerambiente, kein streng elegantes Leder, keine unmittelbare Aussicht auf devote Lustbefriedigung mich antreibt. Genau so denken und handeln und empfinden, wenn ich Besorgungen mache, arbeite, chille, schreibe, gestalte. Einen Alltag haben und den teilen, mit DIR teilen, Dich überall und immer bei mir haben, weil ich Deine Wade bildlich an meiner Flanke fühle, meine Freude durch Dein Erzählen über Dein Erleben durch meinen Körper fliesst wie der Hunger nach fleischiger Lust…

sklave sein ist keine Bunkermentalität für entspannende Momente. Ich gehöre Dir und Du wirst immer über meine Verwendung bestimmen. Aber wenn ich Teil Deines Lebens werden darf, weil sich mir nun der Wert auch darin zeigt, bekomme ich die Chance, Dich das bei den ganz normalen Verrichtungen Deines Lebens spüren zu lassen. Ob Du isst, liest, ruhst, badest, arbeitest… der Stolz über Deinen sklaven soll genau so da sein, wie wenn Du genau jetzt auf mich und meinen Käfig runter schauen würdest.

Das sklavische Bündel Deiner Lust

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Ich bin Dir nicht Freund, ich bin meiner Herrin Nutzvieh und meiner Herrinfrau sklavischer Partner fürs Leben. Und Du, Du wirst Dein Leben lang Freude haben, mich zu benutzen, Dich meiner sklavischen Ergebung zu versichern und meine Hingabe immer wieder neu zelebriert zu bekommen. Und so wird es nie eine Fessel geben, in der ich mich nicht bejahend vor allem darauf ausrichten würde, was mir die Seile sagen wollen, wie DU mich haben willst, so dass all meine Nervenenden darauf ausgerichtet sind, Deine Gelüste zu wecken und zu ehren. Bindest Du mich, so wehre ich mich nie wirklich, im Gegenteil: Du umarmst mich mit Seilen, Du gibst mir Halt, Du schmückst mich, Du gestaltest meine Unterwerfung und ehrst mich mit Deiner Sorgfalt und Intensität, mit der Du kompromisslos dafür sorgst, dass ich in meinen Impulsen demütig aufgehen und mich Dir komplett öffnen kann – immer wieder neu, immer wieder frisch, immer wieder geradezu danach bettelnd, dieses Objekt Deiner Lust zu sein, während meine Seele weiss, wie unerschütterlich Du zu Deinem Besitztum stehst und für mich sorgst.

Dein Zugriff

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Wann immer wir zusammen sind und Du Deinen Besitz zelebrierst, versinke ich in meine Hörigkeit: Ich kann es nicht erwarten, Deine Berührung zu fühlen. Ich bin schon Deiner Hand hörig. Ich liebe Deine Stimme, den Geruch Deines Haares, das Licht auf Deinem Wangenknochen in einem konzentrierten Gesicht mit wachen, blitzenden Augen, und unter den sich senkenden Lidern fühle ich Deine Hand nach mir tauchen und mich greifen…

Alles ist darauf ausgelegt, Dein Eigentum zu feiern, und das gilt seit Jahren in absoluter Anbindung und Unterwerfung. Du verfügst über mich, und nie war ich glücklicher vereint mit meinem Körper, bevor Du ihn genommen hast – um ihn nicht wieder herzugeben.

Du stehst für meinen Frieden genau so wie für meine lebendige Aufregung, und Du forderst mich gerne auch bis zum letzten Schweisstropfen. Du bist Herrin, Herrscherin und hungrige, gefrässige Wölfin, und ich erliege Dir, werfe mich vor Dir auf den Rücken bzw. füge mich in meine Ketten, denn unter Deiner Herrschaft finde ich immer meinen Platz. Dein Genuss macht mich stolz.

Sitzt Du, komme ich zur Ruhe

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Solch Tage mit grosser seelischer Herausforderung, wenn Liebe und Gegenliebe erlebt werden und doch immer die Unruhe bleibt, sie könnte irgendwann nicht reichen, wenn Gefühltes keinen Ausdruck findet und Angst kein Ventil, wenn meine Limiten in zwischenmenschlichen Belangen offen zu liegen kommen, wenn ich kalt habe, wenn das Grauen der Ungewissheit durch mein Rückgrat wandert, wenn ich Schuld fühle und Selbstmitleid alles in Watte zu packen droht, bis ich mich gar nicht mehr spüre… ja, wann immer das ist oder auch nur ein Teil davon, so wünsche ich mich so oft unter Deinen Arsch, zwischen die warmen, festen Backen, in den Duft Deiner Weiblichkeit, hin zum Geruch Deiner weiblichen Unverwechselbarkeit, hin an den Ort, wo sich Dein Bedürfnis immer durchsetzt, zeigt es sich mir so direkt… und dann will ich das Zeitgefühl verlieren, diese unbeschreibliche Erlösung fühlen, dass Du geniesst, nimmst, sitzt, drückst und ich ohne Denken fühlen kann, wer ich bin. Was ich bin und immer sein werde.

Jeder Gedanke über meinen Sinn wird ausgelöscht. Ich werde benutzt. Und diene. Selbst wenn ich keinerlei Antrieb habe, nimmst Du einfach von mir. Und dass ich mich verweigerte, ist undenkbar.

Ausgewählt und angenommen

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Ich wünsche jeder sklavischen Seele die Freude, erkannt, gesehen, gewählt und angenommen zu werden. Es geht nicht darum, besser oder schöner zu sein, eifriger oder hingebungsvoller. Es geht, wie für uns Alle, darum, sich selber zu sein. Und dazu ermunterst Du mich Tag für Tag, hierfür wächst mein Vertrauen immer noch mehr, denn ich weiss: Du hast mich gefunden und genommen. Du hast mein Sehnen gehört und meine Lust erlebt. Du hast mich geprüft und in aller Unvollkommenheit mein ehrliches Wollen gefühlt – und Du hast mir mit aller Konsequenz seither vorgelebt, dass Du mich als sklave willst und damit auch die seelische Verbindung eingehst.

Genau das wünsche ich jedem Mann, der ähnlich empfindet wie ich. Er sollte genau so einen Menschen finden, eine Frau und Göttin, welche seine Hingabe geniesst und sein Wesen weiter entwickelt. Daraus kann eine lebenslange Reise werden, eine Selbstfindung, die in einem sicheren Alltag Geborgenheit erlebbar macht – und daraus soll alle sklavische Energie fliessen, mit der ich Dich, meine Herrin, täglich verehre. Denn für Dich soll daraus die Freude wachsen, mit Deinem Wesen geliebt und angebetet zu werden. DU bist gemeint, kein Phantasieprodukt oder ein Traum, sondern die strahlende Herrin Isis aus Fleisch und Blut, Tag für Tag.

Gehalten werde ich

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Oh meine Herrin, ich bin müde… im Kopf sehr müde. Du weisst um meine Beanspruchung und nimmst mich in Deine Arme, mein Kopf ruht an Deinem Herzen, meine Wange spürt die Wärme Deiner Brust.

Mag sein, dass meine Augen alles verschwommen sehen, wenn sie sich öffnen, dass es nicht nur mir schwindelig davon wird. In mir bleibt das Gleichgewicht bestehen, der feste Stand, die Sicherheit, die von Dir ausgeht und mich mit allen Erfahrungen, die ich mit Dir machen durfte und weiter machen darf, stärkt.

Was bist Du für ein Mensch! Mir Frau, Herrin und Göttin bist! Berührbar, nahbar, warm und gütig hältst Du mich im Arm und weisst alles einzuordnen und die innere tiefste Ergbung Deines sklaven zu erkennen und um seine Reinheit zu wissen.

Euch sollte die Welt gehören

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Frauen an die Macht. Ich kann nicht sagen, WAS genau so speziell daran ist, wenn sich Frauen verbünden, um ihre Lust zu geniessen. Kann ich nicht? Ich, der ich vor dem Wunder der weiblichen Seele und ihres Körpers so viel Ehrfurcht empfinde, wie könnte ich nicht stumm werden, wenn ich nicht nur verehren darf, sondern dafür von Euch in den Dienst gerufen werde… zu unbedeutend, um Grund für Eifersucht zu sein, zu wertvoll, um vergeudet zu werden in meiner Sehnsucht, weiblicher Lust ein getreuer Diener zu sein.

Ihr seid die Krone der Schöpfung, Ihr birgt das Leben, zu Euch drängt es uns – und wir Männer versündigen uns, wenn wir deswegen keine Demut empfinden. Wir sollten knien vor Euch, staunen und und sehen, dass weibliche Liebe und mütterliche Für-Sorge die Basis aller Lebensenergie unter uns Menschen ist.

Es ist so sehr Zeit, dass sich Eure Bedürfnisse erfüllen, dass ihr bekommt, was Euch zusteht – und wenn Ihr uns dabei auch noch in die Lust führt, die wir ohne Euch nie so sinnlich empfinden könnten, dann erfüllen wir unsere Bestimmung.