Blog

Meine Königin auf meinem Schoss

credit: Bondage Liberation – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich will Dein Glück.
Deinen Triumph.
Dein Vergnügen.
Ich darf Dein Verlangen fühlen.
Ich darf erleben, wie Du es berechnend befriedigst, indem Du aus mir den warmen, pochenden Fickstuhl für Deine laaaange Freude machst.

Dann habe ich wieder mal keinen Willen mehr – und bekomme doch meinen grössten Wunsch erfüllt:
Du geniesst, Du fühlst und lebst Deine Wollust und benutzt mich in meiner Hörigkeit.

Ich fühle Deinen warmen Hintern auf meinem Schoss und spüre, wie unheimlich geschickt Du mich Dir einverleibst, und wie Du Dir die Tiefe Deines Fickstabs schenkst.

Schhhht. Nicht bewegen, befielst Du. Du bist bei so vielen unserer Ficks die Lehrerin. Lehrst mich Dein Verlangen, Deine Bedürfnisse, Deine Vorlieben. Wie ich Dich fühlen kann. Besser und tiefer. Und mit soooo viel Zeit.

Ich sehe nur Deinen Rücken, der sich an meiner Brust reibt, doch ich kann sehen, wie Du geniesst.

Unsere Schenkel berühren sich. Schmiegen sich, reiben sich aneinander. Dein Arsch verschmilzt mit meinen Lenden, fährt wieder hoch…. Du bist sexy. Heiss und feucht und sexy. Königin des Augenblicks. Gebieterin meines Lebens. Die Frau, die alles von mir haben kann, bekommen hat und es geniesst. Und immer neu darf ich es erleben.

Ich geniesse die wunderbar fest sitzenden Fesseln – und Du geniesst Deine Freiheit. Zwischendurch setzt Du Dich mit dem Gesicht zu mir und schenkst mir Dein Lächeln, und dann küssen wir uns. Nein. Wir fressen uns auf.

Die Schönheit Deiner Macht

Alle Insignien, die ich als Werkzeuge Deiner Macht erfahre, sind Geräte, die exakt für mich, für uns erfunden scheinen, gebaut, um mich in die devote, unterwürfige, hingebungsvoll ergebene Lust zu führen…

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Meine Lippen fühlen Kälte, Hitze, Glätte, meine Zunge spürt Gummi, Metall, Haut, und Dein Puls schlägt an meinem Körper. Schaurig bestimmt erscheint der Zweck jedes Plugs, jedes Instrument diente lange vor mir in seiner Erfindung schon beseelt dem Wunsch, Dom und Sub perfekt zu vereinen… die menschliche Lust ist eine Urgewalt, so stark, wie es das Leben ist, die Liebe, in all ihren Begegnungsformen darauf ausgelegt, Wesen zu verbinden, Körper zu verschmelzen, und vor allem auch den Geist wirken zu lassen…

Und was es mit uns macht, sehen wir in unseren Gesichtern, und nur schon meine Körperspannung zeigt mir, wie sehr ich auf Dich ausgerichtet bin. Und Du förderst das, ganz natürlich, bist genau da, wo ich Dich suche und beanspruchst ohne jedes Zögern Deinen Platz, weil Du längst weisst, wie sehr ich Dir vertraue und auf Deine Stärke auch baue. Du bist königlich, und genau das will ich: Meine Königin stärken, erhöhen, thronen lassen… denn nichts ist so schön, wie mich in Deinem Lächeln zu sonnen, indem ich mich ihm ergebe.

Deine Finger in mir…

Als geöffneter, aufgeschlossener Mensch im wörtlichen Sinn des Wortes, als gelesener, erkannter, im befreienden Sinn aufgebrochener Mann, als geformter, ausgelieferter, in Besitz genommener sklave, liegt darin eine ganze Kaskade von Gedanken und Gefühlen:

Wenn Du Deine Finger zwischen meine Lippen und in mich drängst, kommen alle meine Gefühle hoch, weil Du den symbolischen Akt Deiner Besitznahme vollziehst – und nicht nur in Deinen Augen lese ich Deine Bekräftigung! Vielleicht kann ich sie gerade auch nur fühlen, indem ich mich erneut ausliefere und jede Bewegung, jeden Druck, jede Tiefe annehme, mein unbegrenztes Vertrauen lebend.

Diese Finger haben mich erkundet, erforscht, ausgemessen, genommen, massiert, gedrückt, gekniffen, geschlagen, gestreichelt, gefühlt… und sie tun es weiter, immer wieder.

Du prüfst meine Schluckreflexe, Du verweilst auf meinem Zungenbett, Deine Nägel schaben drüber, drücken sich ein, gehen tiefer, bewegen sich dann wie Schmetterlingsflügelschläge leicht und flüchtig über meine ausgestreckte Zunge, prüfen die Feuchtigkeit meiner Lippen. Alle Sinnlichkeit, die ich je empfand, will sich nun mitteilen und darum werben, dass diese Finger, diese Hände, diese Frau nie mehr von mir lassen… und ich möchte genommen werden, penetriert, besessen… Hörigkeit ist entlarvend, und Du lächelst sie an.

Im magischen Zentrum

Du stehst im Zentrum meines Fühlens und Denkens. Jede Begegnung mit Dir hat mich weiter gebracht in meiner Entwicklung zu einem Menschen, der mit sich im Reinen ist. Und sie hat mich Dir näher gebracht, hat mich zentriert, auf Dich ausgerichtet.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn ich vor Dir knie und Du Dich zu mir runter beugst, wenn Deine Hände meine Wangen berühren und an meinem Kopf ruhen, wenn Du mich im Glanz Deiner Haare anschaust, glüht mein Herz. Mein Körper ist gespannt, bereit, verlangend, und gleichzeitig fühlt sich mein Schwerpunkt wirklich schwer an, unsichtbar verbunden mit dem Boden, auf dem ich knie. Ich bin gerade überzeugt, mich nie mehr bewegen zu können… und genau das fühlt sich perfekt an, weil Du zu mir kommst, bei mir bist, alles dafür bereit ist, unter Deiner Herrschaft mich selbst sein zu dürfen.

Wir sind voller Freude für einander und geniessen jeden Moment. Nichts ist selbstverständlich. Und in diesen Momenten der vollständigen Fokussierung wirst Du immer grösser für mich, und mir ist warm und ich fühle mich sexy und willkommen. Möge die Welt still stehen, in welcher Du mich so umarmst!

Eine ganze Welt zwischen den Polen

Mein Schicksal ist besiegelt. Ich habe lebenslänglich bekommen. Doch es ist keine Strafe. Sondern ein Bekenntnis, eine Zusage, ein Akzept meines Wesens. Eine Gunst. Eine sich erfüllende Verheissung. Du wirst immer für mich sorgen. Aber auch immer über mich herrschen, mir befehlen, mich leiten, mir mein Verhalten gemäss meinem Gelübde abfordern – und geniessen, was daraus an Verehrung für Dich folgt.

credit: Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ja, ich kenne warme behagliche Stunden mit Dir am Kamin. Aber ich kenne auch den Kerker, das Loch, den Graben, feuchte Erde, Erniedrigung und Zucht. Und so weit, wie die Pole auseinanderliegen, so reich und farbig und vielfältig ist unsere Welt, und dabei ist das, was Du mir zeigst, immer geprägt von Deiner Hellsichtigkeit, der Klarheit Deiner Gedanken und der Tiefe Deiner Gefühle.

Und meine Gefühle? Aufruhr und Aufregung befrieden sich immer und immer wieder in Deiner Gnade. Und jedesmal steige ich aus der Tiefe meiner Empfindungen mit noch mehr Anbindung heraus – dann, wenn Du mir die Hand dazu reichst.

Du herrschende Löwin

Wir belecken uns oft und gern…. es liegt eine tief intime Botschaft darin, und wir können es so unterschiedlich praktizieren. Du lüstern gierig breit und vereinnahmend dominant, dem Besitzanspruch einer Löwin gleich, ich zärtlich, sanft, ehrfürchtig hingebungsvoll, vom Zauber der Nähe erfüllt, die Du mir gewährst.

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn Du dann absetzt, und ich wirklich spüren kann, wie Dein Speichel mich kühlt, bis er verdunstet, durchfährt mich die Sinnlichkeit, mit welcher Du mich überfallen hast. Deine Berührungen mit Lippen und Zunge meinen mich genau so wie Dein sanfter bis heftiger Biss, mit dem Du mich markierst, Dein Besitztum demonstrierst und mir animalisch lustvoll zeigst, wie absolut Du über mich verfügen willst. Es gefällt Dir, und Deine Lust ist unser Beider Triebbeschleuniger.

Du bist mein Alphaweibchen, Du herrschst über mich. Der Clan, in dem ich gerne leben würde, wird von Dir geführt. Auch so weiss ich, wie viele Männer mich beneiden um Dich, und ich strahle Dich an und mein Körper wird weich unter Deinem Mund, und mein Geist ist hell und klar.

Ich geniesse und verehre Dich

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Ich möchte unter Dir liegen, atmen und leben. Mit allem, was ich habe und bin für Dich verfügbar, für Dich offen. Eine Gelegenheit, zu geniessen, zu verweilen, zu spielen und erproben, was Dir Freude macht und mich formt und noch ergebener macht.

Dabei bin ich mir bewusst, dass meine Fähigkeit, mich einzulassen, zu ergeben, nur eine Grundlage sein soll für mein sklavisches Bewusstsein als Haltung, aus welcher Du auch in meinem aktiven Handeln meine Hingabe und Unterwerfung erleben kannst, immer wieder neu.

Das Bild ist ein wunderbarer Ausdruck meines Grundgefühls: Ich bin der sklave, ich lebe in Deiner Ordnung, und dabei bekomme ich so viel Genuss, so viel geschenkt. Jede Fessel, zum Beispiel, ist eine Luxusgabe, Ausdruck dessen, dass Du meine Göttin Dich mit mir beschäftigst: Ich bin der Beschenkte, der Geniessende, und so ist es um so wichtiger für mich, dass Du Dich wohl fühlst und immer wieder neu erleben kannst, dass ich für Dich da bin. Ein Hund ist seinem Frauchen ergeben, weil es ihn füttert. Ich ordne mich Dir unter, weil Du mein Lebenssinn bist und ich Dein strahlendes Wesen sehe. Das sollst Du immer wieder bestätigt bekommen und in meiner Anbetung baden können.

Besuche wie ein Vorspiel…

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Als Du mich empfangen hast, hast Du mich sofort zu Deinem Thron geführt: Ich bin hinter Dir her gekrochen, Du hast Dich hin gesetzt und sofort meine Zunge an Deinen Stiefeln gefühlt. Du hast Dich zurück gelehnt, die Beine angehoben und auf den Lehnen abgelegt und mich über Deine sich pervers schamlos offen präsentierende Fotze fixiert und mir gesagt, dass Du auf Deinen persönlichen, leibeigenen Fotzendiener gewartet hast. Du lässt mich, den Blick auf Deine feucht schimmernden Lippen gerichtet, mein Gebet aufsagen, indem ich Dich bitte, mit Deiner Geilheit über mich zu kommen, ich meinen Schwanz komplett in Deine Hände lege, ich mich Deiner körperlichen Versuchung ergebe, Deiner Wollust hörig, um als Dein persönlicher leibeigener Fotzendiener Körper und Seele in Deine Hände zu geben und Dich in grenzenloser Freiheit meine Dienste geniessen zu sehen, Dir ergeben bis in alle Ewigkeit.
Und dann hast Du mich zu Dir kommen lassen und Dich in Deiner göttlichen Weiblichkeit Deinem Genuss hingegeben…

Nun sitzt Du entspannt auf Deinem Thron, vorerst gesättigt, die Beine übereinander geschlagen, Deine Fotze so nah und gleichzeitig unendlich weit weg, während Du sie fühlst und gleichzeitig beobachtest, wie nass mein ganzes Gesicht von Deiner Lust ist.

Du befielst mir, mich nun komplett nackt auszuziehen.

Du kommst nun in den Kerker. Ich behalte dich da. Später will ich dich erneut und länger geniessen.

Du nimmst meine Kleider entgegen und wechselst meinen Schwanzkäfig. Der neue ist aus schwerem Edelstahl, und unter ihm wird mein Sack von einem Ring eingeschlossen und langgezogen, und Du prüfst, wie meine Eier darunter dick hervor quellen. Die Vorrichtung ist sehr hart, aber Du weisst, dass ich, wenn Du wieder zu mir kommst, extrem aufgeladen sein werde, voll gepumpt mit sklavischer Energie, genau so, wie Du es willst. Du legst mir noch ein schweres Halseisen um, schliesst es ab und hängst eine Kette ein, worauf ich an Deiner Hand in den Kerker und in einen niederen Käfig krieche, während Du die Kette an einem Gitterstab zusätzlich festmachst und die Käfigtür verriegelst.

An der Tür drehst Du Dich um:

Du bist mein Eigentum. Ich bestimme, was mit dir geschieht.

Das Ritual hat einen festen Hintergrund, das es jedesmal zu einer tiefgreifenden Erfahrung macht:

Eines Tages wird es wirklich geschehen: Ich werde meine Kleider nicht wieder bekommen. Aus dem Besuch wird ein ewiger Aufenthalt werden. Ich weiss nie, wann es so weit sein wird, aber ich habe alles dafür vorgekehrt wie befohlen. Vorbereitete Dokumente für Kündigungen und Überschreibungen sind ausgefertigt. Du wirst mir sie nur vorlegen müssen, zwischen die Gitterstäbe gesteckt, mit einem Stift – und ich werde den Kerker nur verlassen, wenn Schritte bei Ämtern persönlich bezeugt werden müssen – und erst, wenn alle Tatsachen rechtsgültig sind, und meine unbedingte Abrichtung schon begonnen hat, wirst Du mich nach eigenem Gutdünken im Wohnbereich in Deiner Gegenwart sein lassen – wenn Du es willst.

Ein letzter Sommertag im Garten

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Als sie ihm sagte, sie würde sich dieses Wochenende ums Essen kümmern, hatte er nicht geahnt, was das bedeuten würde, und als sie ihn aufforderte, sich auszuziehen und ihm die Ketten anlegte, wusste er nicht, wo sie ihn hinführen würde.

Nun war sein Schwanzkäfig mit einer Kette an einem eingemauerten Pflock unter dem Tisch mit einem dicken Schloss festgemacht, und die Tischfläche war exakt so gross, dass er sich mit seinem Oberkörper oder seinem Arsch so weit vor oder zurück bewegen konnte, dass sein Körper halb unter dem Tisch hervor kommen konnte. Das reichte, um seine Herrin bis zu den Knien hoch küssen zu können, wie er sofort überlegt hatte, aber es reichte auch, um ihm gründlich den Arsch zu versohlen, wie er es stattdessen eben gerade erfahren hatte… Nun durfte er seinen Hafer aus dem Napf fressen, mit Wasser und etwas gezuckert weich gemacht. Die nächste Portion würde anders eingeweicht werden, hört er sie sagen – und seine Antwort ist darauf einfach Ergebung, indem er ihre Schuhe küsst und leckt und auch nicht damit aufhört, als sie ihm die Sohle hinhält.

Seine Herrin ist aufgestanden und ins Haus gegangen, und das gibt ihm die Gelegenheit, seinen Blick auf ihre Hüften zu richten, die sich im Takt ihrer Schritte wiegen, und ihre Eleganz zu bewundern, als sie zurückkehrt, mit einem zweiten Trinkglas in der Hand, das eindeutig nicht für ihn bestimmt ist. Sie setzt sich, und das übergeschlagene Bein drängt ihn schliesslich zurück unter den Tisch, wo er zu warten hat.

Schliesslich hören sie Beide das Gartentörchen in ihrem Rücken aufgehen, und erneut steht seine Herrin auf, um den Gast zu begrüssen…

Deine meine beste Freundin

Du hast eine wunderbare Freundin, die Dich in Deinem Wesen vollumfänglich und mit aller Herzensliebe unterstützt. Sie freut sich über unsere Bindung und Deinen Besitz, und sie spürt an und in sich selbst, wie sehr sie dies begrüssen, verstehen und mit empfinden kann. Nicht selten ist sie dabei meine erste Anwältin und so lieb, dass sie manchmal meint, ich sollte von Dir nicht so streng beurteilt werden. Aber sie erfährt auch immer mehr von uns und damit bekommt sie ein Gefühl, was meine Unterordnung für eine Grundlage hat und was aus ihr entstehen kann. Und so ist eben nicht nur ihre Freude an unserer Harmonie für mich eine Art Zusatzantrieb, der mich noch freudiger meine Bindung erleben lässt – es ist gerade auch ihre Selbstverständlichkeit, mit welcher sie von mir meinen Gehorsam gegenüber meiner Herrin erwartet. Sie freut sich über mich, freut sich für ihre Freundin, aber erst recht erwartet sie daraus auch meine entsprechenden Handlungen und die Haltung, aus welcher alles sich ableitet.

Es geht so weit, dass es für mich ein ganz natürlicher Schritt war, Deiner liebsten, besten und ältesten Freundin meine Treue zu Dir zu geloben und auch und gerade Ihr gegenüber zu erklären, dass ich Dir immer werde dienen wollen. Ich BIN Dein Eigentum, und Deine Freundin will sich dessen sicher sein. Immer. Ihre Präsenz in unserem Leben, in unseren Gedanken ist für uns Beide ein wunderbares Geschenk.

credit: Femme Fatale Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Auslieferung, beschlossen und gelebt

Mich Dir auszuliefern, bedeutet, Dir meinen Körper mit der in ihm wohnenden Seele offen zu legen. Greifst Du zu, schliesst Dein Anspruch auch Lenkung und Vertiefung durch Schmerz mit ein, so bin ich gefordert. Es erinnert uns daran, dass meine Auslieferung eine beschlossene, verbindlich eingegangene Tatsache ist, die nicht verhandelt wird. Nie mehr. Und darin liegt ein Segen. Du würdest nie Züchtigungen vornehmen, die ich in ihrer Tiefe nicht positiv verarbeiten könnte – und genau in diesem Wissen liegt in diesen Momenten für mich der grösste Ansporn, mich niemals zu verschliessen. Mein Ziel, mein Anspruch an mich selbst wird immer sein, Dir tatsächlich zu Füssen zu liegen, meine Auslieferung zu leben und dabei zu lernen, wie breit und umfassend Deine Einwirkung auf mich nach Deinem Willen sein soll. Und es ist sehr wohl so, dass ich viele Felder habe, auf denen ich ohne Nachdruck keine Fortschritte erziele.

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Du wirst nie meine schaurige, mich ängstigende Herrin sein, aber Momente, in denen ich realisiere, dass Dir mein Lernen in Deinem Sinne sehr bedeutsam ist, erhellen mein Bild von Dir und erhöhen meinen Respekt: Du weisst alle Deine Mittel dafür einzusetzen, dass ich in Deinem Sinne gelehrig bin – und niemals war das zu meinem Nachteil – und das wird so bleiben. Und so ist jede Fessel, jeder Schlag, jeder Zwick ein Gut, eine Gnade, eine Handlung, an der ich wachsen darf.

Keuschheit und Kontrolle

Zu jeder Femdom-Beziehung gehört die uneingeschränkte Kontrolle der Herrin über den Schwanz ihres Zöglings. Es ist eine prickelnde Besonderheit, als Devotling dabei miterleben zu dürfen, wie die Neugier und die unverhohlene Lust am Ausüben dieser Kontrolle bei der eigenen Herrin ständig wächst. Jeder Griff in meinen Schoss ist Deine Bestätigung und Bekräftigung, wie Du Dein Eigentum ausüben und geniessen willst.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Männer sind schwanzgesteuert, heisst es. Und ich protestiere nicht. Es hat lange gedauert, bis mein devotes Wesen Raum bekam. Lange hat die Sozialisierung mich zugedeckt, habe ich versucht, eine andere Rolle anzunehmen. Doch in mir drin war alles darauf angelegt, mich tatsächlich vollständig in den Dienst meiner Frau zu stellen. Und dieser Status beginnt bei meinem Schoss, und die Keuschheit, von mir als Zeugnis gewollt, vom Käfig aber darüber hinaus erzwungen, reisst offene Türen ein. Denn mir ist sehr klar, dass Dein Schwanzkäfig mein Freund ist, mir hilft, mein Dienen ganzheitlich zu entwickeln und mich dabei immer daran erinnert, wie mächtig ernst gemeint ist, was Du mir damit sagst: Du bist auch die Frau meiner Lust, und Du verstehst Dich als Herrin über meine Triebe. Die Freude, die Dir selbst der Käfig macht, der Stolz, einen sklaven zu besitzen, ist offensichtlich, und er rührt mich zu immer wieder neuen, stillen Freudentränen.

Himmel und Erde

credit: Divine Bitches – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich sehe Dich.
Du zeigst mir den Himmel und die Erde.
Du bist das Leben.
Du lebst die Lust.
Du geniesst meine Anbetung
und forderst meine Hingabe.

Du hörst, wie ich von Deiner Schönheit schwärme
und ich sehe, dass Du mir glaubst
Dein Lächeln ist voller Stolz,
Deine Zungenspitze benetzt Deine Lippen,
Dein Mund schliesst sich nicht mehr ganz.
Deine Finger öffnen Deine Mitte und zeigen auf sie
und in meinen Augen liest Du von Deiner Anziehung.

Wir strahlen uns an
und ich küsse Deine Finger.
Sie verstehen, und bewegen sich zur Seite,
und ich erhalte die schönste Aufgabe, die einem sklaven gegeben werden kann.

Ich bin Dir hörig
und stolz ergeben.
Und ein Abend beginnt,
der niemals enden soll.
Dass Du genau so empfindest,
ist mein ewiges Glück.

Energie für die Erschöpften

Die Müdigkeit, erst recht die Erschöpfung ist ein Freund. Sie sucht die Gnade, den Trost, die Nähe, sie will sich ergeben und Ruhe erfahren. Du schenkst mir diese Ruhe. Du teilst sie mit mir, wenn Du zuvor erlebt hast, dass ich einmal mehr Dir mein Wesen offen gelegt habe und würdig war, Deine Aufmerksamkeit zu erhalten und Deine Energie, mit welcher ich mein eigenes Feuer immer weiter glimmen lassen kann.

credit: Severe Sex Films – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Unsere Nasenspitzen berühren sich, wir riechen uns, Dein Haar fächert sich auf, Dein Körper schmiegt sich an meinen… Deine Flanke liegt an meiner Lende, Deine Lippen formen sich zum leisen Kuss, und mein Atem streicht über Deinen Busen. Ich sehe Deine Knospe, bevor sie über meine Brust streicht und Du flüsterst mir zu:

Wirst du mir gehorchen? Weiter für mich da sein? Alle Kontrolle abgeben? Mein Leibeigener bist du, mir ausgeliefert, mir gehörend, mir versprochen, mir gehorchend – dein Leben lang.

Mal geträumt, dann erfahren, nun gelebt

Wie getrieben war mein Leben! Wie ruhelos mein Geist! Wie sehnsüchtig meine Empfindungen, wie quälend mein Verlangen – und wie ungewiss die Antwort auf die Frage, ob Einbildung die einzige Bildung bliebe, die mir bestimmt sein würde.

Heute erinnere ich, kenne ich und erwarte ich Momente, in denen ich nicht nur Schmetterlinge im Bauch habe, sondern sie in unbestimmbarer Zahl durch den Raum fliegen und ihre Flügelschläge unsere Seelen streicheln,

credit: Printscreen, Illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

während ich jeden Tag in einem tatsächlich glitzenden Käfig sitze, der mich positiv spüren lässt, dass nichts Gedachtes, Erträumtes mehr Einbildung ist – sondern Teil eines geteilten Verlangens, das Dich und mich zusammen schweisst. Das Erlebte hat Bestand, ist ein Fundament, das wir täglich pflegen. Der Schwanzkäfig ist mir lieb, ist mir Orientierung, schenkt mir immer wieder neue Gewissheit, dass meine Unterwerfung von Dir gewollt ist. Das Erlebte ist keine Episode. Es begründet einen Zustand, Dein Eigentum an mir ist eine Haltung, die unser beider Handeln nach sich zieht.

Du sollst auf mir thronen und Dich dabei königlich fühlen. Wenn ich Dir schreibe, fliegen die Schmetterlinge tatsächlich, und ich erzähle Dir von ihrem Flügelschlag, und Du kannst ihn ebenfalls fühlen.

Die Erniedrigung als Bezeugung

Was ist eine Erniedrigung? Oder persönlicher gefragt: Was erregt mich an meiner Erniedrigung?

Es gibt die objektive Sicht auf den Vorgang, die einfach besagt, dass ich erniedrigt werde, auf den Boden gestossen, missachtet, beleidigt, einem Ekel ausgesetzt.

Es ist etwas, was ein liebender Mensch scheinbar niemals einem andern antun würde. Doch die Botschaft kann auch anders lauten. Du übst eine Macht aus, Du folgst einem Anspruch, und indem ich diesem folge, „es“ mit mir machen lasse, Widerstände überwinde, bestätige ich Dir Deinen Einfluss. Du erlebst, dass Du Durchgriff auf mich hast, dass meine Hörigkeit Dir gefallen will. Und ich erfahre eine Form der Befreiung. Ich begebe mich in eine Welt, einen Raum, physisch wie psychisch, in dem ich mit der Ablage meines Stolzes, mit dem Rühren an meine Scham, mit der Überwindung von Ekel, mit dem Gedanken: „Wenn mich jetzt jemand so sehen könnte“, mich loslöse von Konventionen. Es bricht eine Enge auf, und es erwartet mich eine Loslösung und Leichtigkeit, die in einem ganz direkt für Dich greifbaren Kontext steht: Du bekommst ein Zeugnis vorgelebt, und wenn Dich das fasziniert, teilen wir eine Anziehung, die wir Beide wieder erleben wollen…, wobei Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt sein sollen.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Und davon bleibt etwas, und das nächste Mal etwas mehr, und so weiter: Ich bin der Mensch, der sich so auf Dich einlässt, und Du bist die Herrin, die wahr macht, was sie mir versichert: Du willst mich formen und abrichten, und in meiner Einlassung erfahre ich Führung und die Wertschätzung einer Frau, die Bestätigung und Bindung geniesst, so genüsslich und voller Überzeugung, dass es mich in der Seele anrührt, ohne dass ich irgend einen Schaden erleiden würde. Im Gegenteil.

Meine Königin für immer

credit: Harmony Fetish – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Schau mich an, sagst Du. Schau mich immer an, lass mich nicht aus den Augen.

Und so schmecke ich und sehe ich, wie sehr es Dir gefällt, meine Liebesdienste zu empfangen. Und Du kannst in meinen Augen lesen, wie gern ich Dir für Dein Gefallen diene. Und dieses Licht in meinen Augen, diese Art, für Dich zu glühen, wird immer lebendig bleiben. Und genau so, wie ich heute nicht müde werde, so wird mein Glück wach bleiben, wenn ich morgen und in einem Jahr und in zehn Jahren und in fünfundzwanzig erneut vor Dir knien oder unter Dir liegen darf.

Und Du wirst es geniessen. Mein Eifer bleibt genau so erhalten wie Dein Staunen darüber, und Deine wunderbare Fähigkeit, zu geniessen, den selbstverständlichen Dienst einzufordern, ihn aber nie für gewöhnlich zu halten.

Ein Glück ist dann lebendig und leuchtet in sich selbst, wenn die Menschen, die es erfahren, darum wirklich wissen und Dankbarkeit dafür empfinden – und damit für den Menschen, der für dieses Glück steht. Nichts ist je selbstverständlich, aber es ist schön, empfinden wir mein Dienen für Dich als natürlich gegebene Bestimmung, in welcher wir Beide aufgehen.

Du bist meine Königin, und ich bin darüber begeistert. Wie am ersten Tag.

Zucht und Gnade

Ich träume von Ausflügen an Waldränder, von Picnics im weichen Gras, an den warmen Hauch der Sommerlüfte… bald sind sie wieder nur noch zu erinnern, bis es wieder Frühling wird… wie der Gang der Jahreszeiten, der Gang der Gezeiten, das Auf und Ab von Sonne und Mond, so ist mir die Kraft meiner Herrin gewiss, und ihre Führung wird mich immer erreichen. Ob sie Nachdruck aufsetzt oder feinsinnig leise führt, ich will sie immer spüren, hören, fühlen, und vor ihr kriechen und mich fügen.

credit: Printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich spüre den weichen Untergrund, ich rieche das Gras, ich beuge meinen Rücken, ich empfange die Schläge, mein Arsch brennt, doch mein Mund sucht Deinen Fuss, den ich küssen will. Denn immer geht es darum, Deine Sanftmut zu suchen und um Deine Gnade zu bitten.

Was für eine Freude, wenn Du Dich schliesslich vor mir ins Gras legst und Dein Schenkelbogen mir Vergebung anbietet… !!

Dein Finger an meinem Kinn

credit: Divine Bitches – Printscreen – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Oh ja, ich schaue zu Dir hoch, Herrin. Du lenkst mich mit einem Finger, mit Deiner Stimme, Deinem Blick. Ich knie vor Dir, und mein gebanntes Verharren lässt Dich Deine Macht fühlen. Deine Anziehung.

Dein Finger fährt meinen Hals entlang, berührt meinen Kehlkopf, ich schlucke und er springt Dir leicht entgegen. Du hebst mein Kinn leicht an, und ich bin glücklich, dass Du Deinen Finger da lässt, ich Deine Hand vor meinen Lippen habe und ich Deine Haut schnuppern kann.

Deine Fingerkuppe drückt leicht gegen meinen Unterkiefer, ertastet seine Konturen, bevor Du Deinen Finger leicht in meinen Kinnbogen drückst. Ich spüre Deinen Druck und sehe das Blitzen in Deinen Augen.

Als ich meinen Blick einen Moment senke und ihn auf Deine Hand richte, wischt sie flink zur Seite und ich spüre den brennenden Stich einer schnellen Ohrfeige, bevor der Finger seinen Druckpunkt erneut gefunden hat. Du fährst zur Kinnspitze und hebst sie noch ein wenig an.

Du hast mir nicht erlaubt, meinen Blick zu senken, und es wird nicht noch einmal geschehen… Ich bleibe mit meiner Göttin verbunden, genau so, wie sie es will.

Ein kleiner Teil Eures besseren Lebens

Wie habe ich doch stets Euch Frauen angehimmelt und verehrt. Und dabei wird es immer bleiben! Aber nun habe ich diese meine eine Frau gefunden, der ich all die Energie, die daraus wächst, alle Liebe, Zuwendung, Verehrung darbieten kann, geben kann, und es findet sich ein Weg, stellvertretend für das ganze Universum diesem einen Wesen meine immerwährende Aufwartung zu machen.

Es ist verrückt: Du hast mich geflutet mit Deiner Lust, hast mich gelehrt, wie sehr man sie leben darf, wie sie empfangen wird und genossen, und wie natürlich und selbstverständlich es ist, sich und seinen Körper eins zu sehen. Also nicht ich habe Dir erst die Lust geschenkt – ICH war und bin der erste Beschenkte. Um so unruhiger macht es mich, wann immer ich von einer Frauenbiographie erfahre, in welcher die Lust und die körperlich und seelisch erfahrene Verehrung fehlt, und ich träume dann davon, dass ich ein kleiner Teil für das bessere Leben bin – indem ich meiner Herrin durch mein Dasein einen Beweis schenke, dass der Anspruch von Euch Frauen auf ganz viel Glück und Wertschätzung so selbstverständlich ist, wie ich, wie wir alle atmen. Und aus diesem Deinem Besitz wird vielleicht ein Beispiel, wächst zusätzliche Energie für eine kleine Welt, und Du schaffst es mit Deiner unbeschreiblichen Art, anderen gut zu tun, dass mehr Liebe für die Frau in die Welt kommt.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Deswegen dieses Bild: Natürlich gefällt mir der Platz, den der sklave einnehmen darf. Aber wirklich besonders ist für mich die Hand, welche die Herrin um die Schulter ihrer Freundin legt. Jede Erfahrung, jede Bestätigung weiblicher Göttlichkeit ist ein Fest für mich.