Unser Trieb für meine Abrichtung

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of The English Mansion

Es gibt in jeder Unterwerfungsbezeugung und -handlung diesen Moment, in dem der leise Rausch der Macht und die unmittelbare Erfahrung der Unterordnung die Schwelle übertreten, hinter welcher die Situation körperlich und geistig so intensiv empfunden wird, dass auch die entsprechenden Triebe aufflammen. Es ist eben nicht nur der Fetisch, der mich treibt, sondern die Erfahrung, dass Du, meine Partnerin, meine Bezeugung, meine Unterwerfung wahrhaftig willst, sie verlangst, einforderst und mit Nachdruck agierst.

Ich spüre es am Druck Deines Fusses, ich sehe es an Deinem Oberkörper, der sich leicht vorneigt und an Deinem Knie, das Du hochziehst und ganz leicht zur Seite bewegst. Und ich sehe in Deine Augen und bemerke Deinen entschlossenen Blick, und ich höre Deine Stimme, welche genau so spricht wie Dein Körper, und ich fasse Deinen Fuss und beginne zu lecken und beobachte selber ganz genau, was auch Du siehst: Dass ich mir noch mehr Druck wünsche und exakt diese Botschaft empfangen will, die Du bereit bist, zu verkörpern und zu vertiefen:

Ich, deine Herrin, unterwerfe dich und sehe dich als meinen unterwürfigen sklaven, und genau so wünsche ich mir dich und richte ich dich ab.

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